eAkte - Technische Störung bei den Jobcentern voraussichtl. bis 27.9.

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RoxyMusic

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https://www.google.de/amp/s/amp.zdf.de/nachrichten/heute/technische-stoerung-bundesagentur-fuer-arbeit-100.html

Technische Störung bei den Jobcentern

"Aktuell können die #Jobcenter (gemeinsame Einrichtungen) bundesweit nicht auf die elektronischen Akten der Kunden zugreifen. Auszahlung von bewilligten Leistungen nicht betroffen. Grund: Technischer Defekt. Es sind keine Daten verloren gegangen. Störungsbeseitigung bis Freitag.

8:00 AM - Sep 26, 2018"

https://www.arbeitsagentur.de/datenbankausfall-jobcenter

"Es sind keine Daten verloren gegangen. Die Arbeitsagenturen (SGB III) und Familienkassen (Kindergeld) sind nicht betroffen.

Der Ausfall der Datenbank geht auf einen Defekt an einer Speicherkomponente zurück, der während regulärer Wartungsarbeiten aufgetreten ist.

Jeden Tag wenden sich viele Menschen telefonisch oder persönlich an die Jobcenter, um Auskünfte zu erhalten. Die Bundesagentur bittet um Verständnis, dass bis Donnerstag, 27.09.2018, diese Auskünfte nur sehr eingeschränkt erteilt werden können. Es wird mit Hochdruck an der Behebung der Probleme gearbeitet."
 
Zuletzt bearbeitet:

erwerbsuchend

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AW: eAkte - Technische Störung bei den Jobcentern

Gibt es etwa kein Back Up-System, das bei Ausfall des Hauptsystemes übernehmen kann? Eigentlich wird doch in jedem Unternehmen, das auf seine Daten angewiesen ist, dies so gehandhabt.

Was ist mit all denen, die aktuell einen WBA oder Erstantrag laufen haben?
 

0zymandias

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RoxyMusic

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Dann rechnen wir das hier aus.
:icon_confused:

"Wartungsarbeiten an einer Speicherkomponente" - mitten in der Woche? Naja, ich kenn mich technisch nicht aus.

Wird wohl heiß zugehen am Montag - zum Monatsanfang noch zusätzliche Nachfragen.
 

erwerbsuchend

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"Wartungsarbeiten an einer Speicherkomponente" - mitten in der Woche? Naja, ich kenn mich technisch nicht aus.

Das kann durchaus möglich sein. Allerdings hat man auch normalerweise ein Back Up, so dass bei Ausfall eines Systemes man auf die Reservesysteme umschalten kann, und so die Daten weiter zur Verfügung hat.

Wird wohl heiß zugehen am Montag - zum Monatsanfang noch zusätzliche Nachfragen.

Es sei denn, man hat einen Nachweis, dass man die Unterlagen noch in dieser Woche abgegeben hat.
 

jaykay19

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Es wurde ein Backup aufgespielt. Morgen sollte alles wieder klappen.
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Kerstin_K

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Mit Backupsystemen ist das immer so eine Sache. Komt ja auch drauf an, was kaputt ist. eine Datensicherung aufzuspielen ist da noch die leichteste Übung.

Es giionen, wo das nichts bringt, weil es einen Hardwaredefekt gibt, irgend eine Datenleitung nicht funktioniert, die Software eine Macke hat oder sonstwas. Oft ist es gar nicht mal so leicht, die Ursache des Problems zu finden. Ganz kompliziert wird es, wenn villeicht auch noc mehrere Fehler zufällig zusammenkommen.
 

RoxyMusic

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Zwitscher 🐥

https://mobile.twitter.com/bundesagentur?lang=de

Agentur für Arbeit @Bundesagentur - 1 Std.

"Die Jobcenter können bundesweit wieder auf die elektronischen Akten der Kundinnen und Kunden zugreifen. Die IT hat mit Hochdruck an der Fehlerbeseitigung gearbeitet, so dass die elektronische Akte wieder zuverlässig verfügbar ist."
 

Kerstin_K

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Mit Back Up ist nicht nur die Datensicherung gemeint, sondern, dass man alle Systeme möglichst in doppelter Ausführung hat.

Die Firma zeig mir mal. Ich kenne Ausfallsicherungen nur mit immer irgendwelchen Einschränkungen, mal mehr mal weniger. Niemand hat ständig 2 Systeme parallel laufen und schaltet dann einfach um. Dann müsste man ließ doppeln, jede Maschine, jeden Server, jede Leitung. Das wird viel zu teuer.
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erwerbsuchend

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Es kommt eben darauf an, wie wichtig einem Unternehmen seine Daten und oder Produktionsanlagen sind. Konkrete Unternehmensnamen kann ich dir nicht nennen.
 
E

ExUser 1309

Gast
Das nennt sich Redundanz Kerstin. In Firmen, die sich keinen Ausfall Leisten können, gibt es z.b. auch 2 Leitungen von verschiedenen Anbietern. Fällt eine aus, ist die andere noch da. I.d.R.. Es gibt auch Server mit redundanten Netzteilen. Fällt Eins aus, läuft das andere.

Zu lesen u.a. Computerwoche oder unsere Staatliche Stelle BSI

In Abhängigkeit von den Verfügbarkeitsanforderungen der Daten und Anwendungen ist eine Redundanz zu schaffen, die einem Totalverlust der Daten mit akzeptablem Aufwand vorbeugt. Je nach diesen Anforderungen sind Teile des Datenbestandes oder auch der gesamte Datenbestand parallel auf mehreren Plattenspeichern zu führen, so dass auch bei Ausfall eines Plattenlaufwerks dessen Daten nicht verloren sind und die Benutzer weiterarbeiten können, ohne auf das Wiedereinspielen einer Datensicherung warten zu müssen.

Die Systeme können je nach den definierten Verfügbarkeitsanforderungen so ausgelegt werden, dass bei Ausfall eines Servers dessen Aufgaben von einem oder mehreren anderen Servern übernommen werden können. Dabei muss jedoch dafür gesorgt werden, dass diese verteilten Datenbestände konsistent bleiben, und dies muss auch bei Ausfall einzelner Geräte gewährleistet bleiben. In dieser Beziehung bestehen gravierende Unterschiede hinsichtlich der Leistungsfähigkeit verschiedener Redundanzkonzepte:

Wenn äußerstenfalls Ausfälle im Sekundenbereich toleriert werden können, ist der Einsatz eines voll redundanten, ausfallsicheren Systems mit parallel arbeitenden mehrfachen CPUs erforderlich. In diesem Fall bleibt ein Ausfall einer CPU oder eines Hauptspeichermoduls für den Benutzer unbemerkbar. Diese Lösung bietet somit die größte Ausfallsicherheit, doch ist sie gleichzeitig auch erheblich aufwendiger und teurer als die beiden anderen Lösungen, so dass man nur bei extremen Anforderungen an die Verfügbarkeit auf sie zurückgreifen wird. Windows 2000 kann derzeit so hohe Anforderungen nicht erfüllen, so dass in diesem Fall Spezialsysteme einzusetzen sind, die unter anderen Betriebssystemen laufen.

Es gibt für (fast) alles eine Lösung. Kommt halt immer darauf an, wie wichtig die Verfügbarkeit der Daten ist. In den JC scheint das nicht soooo wichtig zu sein...
 

Kerstin_K

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Ihr müsst mir das nicht erzählen. Ich arbeite bei einem sehr grossen IT-Dienstleister, der unter anderem auch stationäre und mobile Vorsorgerechenzentren anbietet.

Technisch geht das alles. Trotzdem haben die wenigsten Firmen 100 Prozent Ausfallsicherung. Datensicherung okay. Einen 2. Server als fallback Option oft auch noch, alles darüber hinaus ist dann schon selten. Darüer hat man dann Services Bieter, die in entsprechenden Zeitfenster sehen muessen, dass es wieder laeuft.

Diese luxusloesungen gibt es vielleicht im Gesundheitswesen, bei Energieversorgern. Eben da, wo ein Ausfall lebensbedrohlich werden kann. Wenn Akten im JC mal ein oder 2 Tage nicht verfügbar sind, passiert nichts so schlimmes. Laenger Ausfälle sind aber dort sicher kritisch.
[>Posted via Mobile Device<]
 

noillusions

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Bestimmt gibt es auch einen "Sanktionsserver" der zuverlässiges Backup Plus redundanter Systeme hat die auch pronto repliziert werden. Da hakt bestimmt nie was.
 
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