E-Mail Bewerbungen und Kostenerstattung

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Pixelmaster

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Hallo liebe Forianer,

vor mir liegt die mitgenommene EinV vom letzten Einladungstermin. Nun gilt es Gegenvorschläge einzubringen.

Ergibt sich aus unter Bewerbungskosten der letzte Zusatz:

Bewerbungskosten
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme Ihrer nachgewiesenen Kosten für schriftliche Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 44 SGB III ab (Datum)

Bewerbungskosten werden je volles Kalenderjahr höchstens mit 260,- € gefördert.
Für jede nachgewiesene, schriftliche Bewerbung erhalten Sie einen Pauschalbetrag von 5,- €.

Als Nachweis legen Sie bitte je aufgelistete Bewerbung eine der folgenden Unterlagen vor:
- Kopie des Bewerbungsanschreiben oder
- Rückmeldung des Betriebes wie Antwortschreiben oder Eingangsbestätigung
- elektronische Bewerbungen werden grundsätzlich nicht erstattet.
(Hervorhebungen fett und kursiv von mir.)

Welcher Grundsatz ist denn da wohl gemeint? Nachfragen meinerseits an meinen pAp ergaben auch nur das übliche Blabla - da könnte man nichts machen wäre so vorgegeben usw.

Obwohl mein Beistand, beheimatet im gleichem JC, für 2 verlangte Bewerbungen pro Monat 10,- Euronen erhält, auch für E-Mail Bewerbung.

Aus der Schlusspassage meines Beschlusses LSG Berlin-Brandenburg (Az.: L 25 AS 2031/12 B ER) vom 27. August 2012 heißt es:

"... Auch auf die Rechtmäßigkeit der einzelnen Regelungen in dem Verwaltungsakt vom 7. Mai 2012 kommt es vorliegend nicht an, wobei allerdings bei überschlägiger Einschätzung Zweifel an der Rechtmäßigkeit des kategorischen Ausschlusses von Bewerbungskosten für Bewerbungen per e-mail bestehen dürften (vgl. Bieback in Gagel, § 45 SGB III, Rn 95 unter Hinweis auf § 4 der Anordnung des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Arbeit zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung)."​

Ist hier vielleicht jemand, der dieser Verweis "Bieback in Gagel" inhaltlich bekannt ist und kann den Inhalt hier mal zum Besten geben pls?

Oder hier auch:

Sozialgericht Oldenburg
Az.: S 46 AS 285/12 ER v. 03.09.2012
Zitat: "...Die Auffassung des Antragsgegners, es könnten grundsätzlich nur Kosten für schriftliche Bewerbungen übernommen werden, ist überdies von ihm nicht begründet worden und angesichts der ab 01.01.2009 geltenden Fassung des § 45 SGB III und des ab 01.04.2012 gültigen wortgleichen § 44 SGB III nicht nachvollziehbar. Anders als nach § 45 Satz 2 Nr. 1 a. F., wonach sich der Begriff der Bewerbungskosten in den Kosten für die Erstellung und Versendung von Bewerbungsunterlagen erschöpfte, sind nunmehr auch darüber hinausgehende Bewerbungskosten grundsätzlich förderungsfähig. Während Telefonkosten nach § 45 Satz 2 Nr. a. F. grundsätzlich nicht übernommen werden konnten, ist dies angesichts des weiteren Wortlauts des § 45 SGB III bzw. de § 44 SGB III nunmehr möglich (Eicher/Schlegel Kommentar zum SGB III Rdnr. 65 und 69 zu § 45)...."

Gibt da noch diesen Vergleich aus Stuttgart mit 2,50 € pro e-mail Bewerbung.

Bedanke mich.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn es nicht 0,50€ - 1,00€ für E-Mail Bewerbungen gibt, dann kann mich der SB mal da Lecken wo die Sonne nie scheint.


Strom liegt bei 23,75 Cent, Internet liegt bei 0,30€, Arbeitsmühe liegt bei 12,75€
jeweils pro Stunde.

Da kann der SB sich noch glücklich schätzen, wenn ich ihm keine richtige Rechnung schreibe, für die aufgezwungene Bewerbung.


Meine EGV landet mit Edding bekritzelt im Mülleimer.
 

Pixelmaster

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Mich deucht mich treibt des Schalkes irre Laune! Dahin, nein dorthin werde ich mich wenden - gen Westen lustgewandelt - die Stabi fest im tauben Blicke.

Mist nur, der Bibliotheksausweis für die Nutzung des Lesesaals inklusive Ausleihe kostet auch für Gehartzte 4 € für einen Monat oder 10 € für ein Jahr.

Lustgewandelt wird mit dem Fahrrad. Also Freunde, die Kette geschmiert, das Pümplein fein genutzet, ein Lufthauch lasset uns in die schlaffen Schläuche füllen.

Hoffentlich bekomme ich das noch hingetattert, meinen verfluchten Lieblingsplatz aus Studientagen zu finden - hehe.

Ich will es wissen, was dort in Randnummer 95 unter Hinweis auf § 4 der Anordnung des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Arbeit zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung geheimnisvolles uns vorenthalten wird.

Wenn die tätigen Juristen in den Gerichten wissen, wo der Frosch die Locken hat, wie die Kostenbegründung für e-mail lautet - her damit!

Bisher ist dem JC diese EinV bzw. EinV-VA immer wegen anderer Unzulänglichkeiten um die Ohren geflogen, bemängelt hatte ich diesen e-mail Mist jedoch schon von Anfang an. So dass es immer trotz erkennbaren Mangel nie zu einer Entscheidung kam.

"Bieback in Gagel" hört sich für mich an, wie ein Kommentar im Kommentar?

Verwirrend nur, ist dieser Kommentar dann soweit erklärend, dass Schnuffelchen das auch versteht? Wie auch immer,

Grüße
 

Ferenz

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Hallo liebe Forianer,

vor mir liegt die mitgenommene EinV vom letzten Einladungstermin. Nun gilt es Gegenvorschläge einzubringen.

Ergibt sich aus unter Bewerbungskosten der letzte Zusatz:

Bewerbungskosten
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme Ihrer nachgewiesenen Kosten für schriftliche Bewerbungen nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II in Verbindung mit § 44 SGB III ab (Datum)

Bewerbungskosten werden je volles Kalenderjahr höchstens mit 260,- € gefördert.
Für jede nachgewiesene, schriftliche Bewerbung erhalten Sie einen Pauschalbetrag von 5,- €.

Als Nachweis legen Sie bitte je aufgelistete Bewerbung eine der folgenden Unterlagen vor:
- Kopie des Bewerbungsanschreiben oder
- Rückmeldung des Betriebes wie Antwortschreiben oder Eingangsbestätigung
- elektronische Bewerbungen werden grundsätzlich nicht erstattet.
...

Offenbar hast Du vorerst nur einen EGV-Entwurf, den Du vermutlich noch nicht unterschrieben hast. Sofern das zutrifft, warum machst Du jetzt schon so viel TamTam.

Nach Deinen Angaben hat der Leistungsträger doch gar nicht näher bestimmt bzw. definiert, was unter schriftlichen Bewerbungsnachweisen zu verstehen ist. Aus dem Wortlaut, den Du zitierst, läßt sich entnehmen, daß Kopien der Bewerbungsanschreiben als Nachweis genügen. Von Kopien der elektronischen Bewerbungen bzw. Email-Sendeberichten steht da nichts. Demnach muß ein Ausdruck Deiner Bewerbungsanschreiben als Nachweis und Anlage zum Erstattungsantrag für die aufgewendeten Bewerbungskosten ausreichen.

Laß es auf einen Verwaltungsakt ankommen, weil Du ohnehin keinen Anspruch auf Verhandlung des EGV-Inhalts hast.

Rounddancers Anmerkungen sind natürlich wie immer weit neben der Sache - Thema verfehlt...
 

0zymandias

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@Pixelmaster: Deine eigentliche Frage kann ich zwar nicht beantworten, vielleicht findest Du aber Nützliches unter https://www.elo-forum.org/allgemein...nline-bewerbung-lt-jc-mehr-foerderfaehig.html

Ansonsten gülte wohl auch hier, dass ein Schmack alten Glücks hilft fürder schreiten.
(Und frage bitte nicht, wonach sich "Bieback in Gagel" anhört. Bitte. Der Zipferlake ist schon von Lewis Carroll geschrieben worden.)
 

Michael1155

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Falls es hilft :

Gemeint ist das Buch "Arbeitsmarktpolitik und Sozialrecht"

Das ist ein Fachbuch, das Alexander Gagel gewidmet wurde und in dem Streitfragen zum SGB II und SGB III diskutiert werden.

Ich habe es in Berlin leider in keiner öffentlichen Bücherei gefunden, sonst hätte ich auch gerne mal einen Blick hineingeworfen.
59,-€ dafür zu bezahlen sprengt aber meine finanziellen Möglichkeiten.
 

Chosyma

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Ich habe es in Berlin leider in keiner öffentlichen Bücherei gefunden,

@ Michael1155 *malliebfrag*
Hast du versucht dieses Buch über das Fernleihsystem der Bibliotheken zu bestellen? Und wenn ja, konntest du das Buch auch dann nicht bekommen?

Kurze Erklärung bevor wer fragen muss: Bibliotheken in Deutschland haben die Möglichkeit für ihre Leser Bücher aus einer anderen Bibliothek auszuleihen, wenn sie das Buch nicht selbst im Bestand haben. das nennt sich Fernleihe.

LG Antje
 

schuldenjenny

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...in meinen egv´s steht nichts zum thema onlinebewerbungen, nur, dass die kosten pauschal übernommen werden.

ich bewerbe mich fast nur online u. reiche die kopie des anschreibens mit der kopie des stellenangebotes ein.

aus dem antrag auf bewerbungskostenerstattung geht doch überhaupt nicht hervor WIE man sich beworben hat, da steht weder email noch postalisch, ich hab sie bislang immer problemlos ersetzt bekommen.

lg.
 

Michael1155

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Hast du versucht dieses Buch über das Fernleihsystem der Bibliotheken zu bestellen? Und wenn ja, konntest du das Buch auch dann nicht bekommen?

Nein, ich habe es nur über den Berliner Verbund (voebb) gesucht, aber deutschlandweit sollte es auf jeden Fall möglich sein.
Mir wäre es dann ein wenig zuviel Aufwand. Wollte ja nur mal unverbindlich einen Blick reinwerfen.:wink:
 

SimdeB

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ich bewerbe mich fast nur online u. reiche die kopie des anschreibens mit der kopie des stellenangebotes ein.

aus dem antrag auf bewerbungskostenerstattung geht doch überhaupt nicht hervor WIE man sich beworben hat, da steht weder email noch postalisch, ich hab sie bislang immer problemlos ersetzt bekommen.

--> schön für dich. Ich bekomme online Bewerbungen nicht erstattet und mache mir nun gar nicht mehr die Arbeit alle Bewerbungsanschreiben auszudrucken und den Bewerbungskosten
Erstattungsantrag auszufüllen. Habe das einmal gemacht und eine Ablehnung erhalten, mit der Begründung, dass online Bewerbungen nicht erstattet werden!

Ist eben eine Kann Entscheidung. In Ordnung finde ich das nicht! Es könnte schon einheitlich geregelt sein, obwohl ich 5 Euro pro online Bewerbung auch zu viel finde...
 
S

silka

Gast
vor mir liegt die mitgenommene EinV vom letzten Einladungstermin. Nun gilt es Gegenvorschläge einzubringen.
Ohne Gagel, Stabi und sonstiges im Rücken oder fest im Blick:
ICH
würde den fettgedruckten Passus ganz einfach streichen und gegenvorschlagen:
Für E-mail-Bewerbungen werden 1,- pro Stück erstattet.

Nimmt der blabla-SB diesen Vorschalg als individuelle Vereinbarung (nicht als vorgegeben)mit Herrn/Frau Pixelmaster NICHT an, wird er sich melden.
Wohl mit dem VA zur nicht zustandegekommenen EGV.
Dann kannst du...
Sonst:
Was soll das abgehobene Gelaber? Du bist beim JC---begib dich direkt auf die dortige Ebene. Gehe nicht über Gagel, aber lies nochmal, was @Ferenz dir empfiehlt.
Einfaches ist oft mehr;-)
 

jockel

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@Katzenfreak



Äh, vielen Dank für Deinen erhellenden Beitrag! Nun wird alles gleich viel einfacher!

Wo keine Kostenerstattung für Bewerbungen, da auch keine sanktionierbare Nachweisführung!!!
Wo nichts erstattet wird, da kann man sich als nachgewiesener Hilfebedürftiger auch das Entstehen von Jobbewerbungen nicht leisten!!!

Es ist bei Kostenerstattung nur die Auflistung der umworbenen Firmenadressen nötig. Den ganzen Schnee des Schriftwechsels für die Selbstbefriedigung und Selbstbeschäftigung der Amtspappnase zu kopieren ohne die dabei enstehenden Kopier- oder Druckkosten zu erstatten, ist gelinde gesagt, unverschämt und frech - typisch Amtsarroganz.

Wenn diese Pappnase das reale Bewerbungsverhalten des jobsuchenden Erwerbslosen nachbvollziegen will, dann soll er gefälligst die angegebenen Kontaktmöglichkeiten per Telefon, Fax, E-Mail aus der Firmenliste zur Prüfung benutzen.

Mehr als diese Liste gibt es nicht.
 

jockel

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Genau, wir schreiben doch die Bewerbungen, um dadurch eine Einladungs zum Vorstellungsgespräch zu bekommen.
Und nicht fürs JobCenter.

Auch für Einladungen zu Vorstellungsgesprächen mache ich keine Finger krumm, sondern um dauerhafte, tariflich bezahlte, sv-beitrags- und lohnsteuerpflichtige Arbeit zu bekommen.

Auf neoliberales Unternehmergewäsch und hohle Aussichtsversprechen gebe ich nichts. Von solchen Leuten kommt meist nur heiße CDU- und FDP-Luft und sonst nichts.

Ist wie bei den Westbrötchen - nur viel Luft und sonst nischt dahinter!!!

Ergebnislos verlaufende Vorstellungsgespräche kann man sich als Luftnummern schenken.
 

jockel

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Mich deucht mich treibt des Schalkes irre Laune! Dahin, nein dorthin werde ich mich wenden - gen Westen lustgewandelt - die Stabi fest im tauben Blicke.

Mist nur, der Bibliotheksausweis für die Nutzung des Lesesaals inklusive Ausleihe kostet auch für Gehartzte 4 € für einen Monat oder 10 € für ein Jahr.

Lustgewandelt wird mit dem Fahrrad. Also Freunde, die Kette geschmiert, das Pümplein fein genutzet, ein Lufthauch lasset uns in die schlaffen Schläuche füllen.

Hoffentlich bekomme ich das noch hingetattert, meinen verfluchten Lieblingsplatz aus Studientagen zu finden - hehe.

Ich will es wissen, was dort in Randnummer 95 unter Hinweis auf § 4 der Anordnung des Verwaltungsrats der Bundesanstalt für Arbeit zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung geheimnisvolles uns vorenthalten wird.

Wenn die tätigen Juristen in den Gerichten wissen, wo der Frosch die Locken hat, wie die Kostenbegründung für e-mail lautet - her damit!

Bisher ist dem JC diese EinV bzw. EinV-VA immer wegen anderer Unzulänglichkeiten um die Ohren geflogen, bemängelt hatte ich diesen e-mail Mist jedoch schon von Anfang an. So dass es immer trotz erkennbaren Mangel nie zu einer Entscheidung kam.

"Bieback in Gagel" hört sich für mich an, wie ein Kommentar im Kommentar?

Verwirrend nur, ist dieser Kommentar dann soweit erklärend, dass Schnuffelchen das auch versteht? Wie auch immer,

Grüße

Die von Dir angeführte Literaturquelle hört sich wie ein Zitat aus einen der beiden Leitfäden für Arbeitslose an. Also schreibe bitte die Redaktion des Verlags bzw. die Autoren der beiden Broschüren an, um diese Quellen zu kommentieren.

Die beiden Leitfäden verlegt der

  • Fachhochschulverlag Frankfurt am Main

    Fachhochschulverlag.
    Der Verlag für angewandte Wissenschaften e.K.
    Kleiststraße 10, Gebäude 1
    60318 Frankfurt
    Tel: (0 69) 15 33-28 20
    Fax: (0 69) 15 33-28 40
    E-Mail: kontakt@fhverlag.de
  • die Autoren: Arbeitsgruppe TuWas --> AG TuWas - ALG II / Sozialhilfeberatung
  • zur Not kannst Du den ehemaligen, jetzt im Ruhestand befindlichen Leiter der AG Tuwas anschreiben, der jetzt dem Verein Klartext e.V. vorsteht - Prof. Rainer Roth --> Verein KLARtext e.V.
 

ela1953

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--> schön für dich. Ich bekomme online Bewerbungen nicht erstattet und mache mir nun gar nicht mehr die Arbeit alle Bewerbungsanschreiben auszudrucken und den Bewerbungskosten
Erstattungsantrag auszufüllen. Habe das einmal gemacht und eine Ablehnung erhalten, mit der Begründung, dass online Bewerbungen nicht erstattet werden!

Ist eben eine Kann Entscheidung. In Ordnung finde ich das nicht! Es könnte schon einheitlich geregelt sein, obwohl ich 5 Euro pro online Bewerbung auch zu viel finde...

Onlinebewerbungen sind für mich nur Bewerbungen, die ich über das Formular der Firma tätige.

Alle anderen Bewerbungen werden von mir schriftlich mit Anschreiben erstellt. Ob ich dies Anschreiben online abschicke oder per Gelber Post lässt sich doch gar nicht erkennen.
 

Pixelmaster

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Offenbar hast Du vorerst nur einen EGV-Entwurf, den Du vermutlich noch nicht unterschrieben hast. Sofern das zutrifft, warum machst Du jetzt schon so viel TamTam.

Nach Deinen Angaben hat der Leistungsträger doch gar nicht näher bestimmt bzw. definiert, was unter schriftlichen Bewerbungsnachweisen zu verstehen ist. Aus dem Wortlaut, den Du zitierst, läßt sich entnehmen, daß Kopien der Bewerbungsanschreiben als Nachweis genügen. Von Kopien der elektronischen Bewerbungen bzw. Email-Sendeberichten steht da nichts. Demnach muß ein Ausdruck Deiner Bewerbungsanschreiben als Nachweis und Anlage zum Erstattungsantrag für die aufgewendeten Bewerbungskosten ausreichen.

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Doch völlig unwichtig und nicht zielführend und irrelevant wie viel TamTam hier ein Forianer veranstaltet. Schon auffällig wie viel hier geschuhriegelt wird.

Deine Vorschlag hatte ich auch schon angedacht, weil eigentlich ist diese Formulierung in sich widersprüchlich. Einerseits soll bei Vorlage eines Bewerbungsanschreibens die Kostenerstattung erfolgen, jedoch genau dann nicht, wenn dieses Anschreiben per e-mail versendet wurde.
Es geht in der Kostenerstattung um die Art und Weise wie eine Bewerbung den potentiellen Arbeitgeber erreicht. Wird aber so nicht dem Elo kommuniziert!

Nun in dem Bewerbungskostenantrag vorzutäuschen, es wären alle Bewerbungen mit der traditionellen Post versendet worden, würde dieser Umstand nicht in Gänze als Betrug gewertet werden können? Mit den folgenden Konsequenzen einer Strafanzeige?

Nur mal so am Rand bemerkt, weil Thema ist für mich das Ziel einer zustehenden Kostenübernahme für e-mail Bewerbungen durchzubekommen.
 

Pixelmaster

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Ohne Gagel, Stabi und sonstiges im Rücken oder fest im Blick:
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Wohl mit dem VA zur nicht zustandegekommenen EGV.
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Einfaches ist oft mehr;-)

So so, abgehobenes Gelaber? Danke dafür! Geht's nicht eine Nummer kleiner?

Mein Thema ist ein temporeren rechtsbeständigen Zustand erreichen zu können, welcher für alle Elo's eine feste Zusage der Kostenerstattung für e-mail Bewerbungen beinhaltet.
Dieser Zustand ist schon erreicht und wohl in der Fachliteratur bekannt gegeben, bzw. herrscht (oder frauscht) Einigkeit darüber, dass e-mail Bewerbungen beim Elo Kosten verursachen und diese zu erstatten sind. Zu welchem Satz ist offen. 2,50 € fände ich durchaus angemessen.
 
D

Don Vittorio

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Auch für Einladungen zu Vorstellungsgesprächen mache ich keine Finger krumm, sondern um dauerhafte, tariflich bezahlte, sv-beitrags- und lohnsteuerpflichtige Arbeit zu bekommen.

Dann wird es wohl noch lange dauern,bis Du eine Arbeit bekommst.
Denn wie denkst Du ohne Vorstellungssgeespräch einen neuen Arbeitsplatz zu finden?
Klar,in der DDR gabs das wahrscheenlich nicht,aber die ist Geschichte und im Kapitalismus und Neoliberalissmus geht es eben nur über Vorstellungsgespräche.
 
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