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Durch Mindestlohn rückwirkende Lohnerhöhung. Auswirkung?

BürgB2012

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Hallo Zusammen!

grundsätzlich weiss ich, wie ALG2 berechnet wird. Nun ergibt sich aber eine noch nie dagewesene Lage:

Uns allen, die wir in einer sog. "FAV" vor uns hin dümpeln, wurde vor einigen Wochen (aufgrund des ab 2014 gültigen Mindestlohns) eine Lohnerhöhung angekündigt. Einen entsprechenden Zusatzvertrag zum bestehenden Arbeitsvertrag wurde uns zur Unterschrift präsentiert. Eine Ausfertigung davon erhielten wir nicht, sie soll uns noch ausgehändigt werden.

Nun, mit der Lohnzahlung für den Monat April, soll der höhere Lohn und zusätzlich, die Differenz aus den zurückliegenden Monaten (Jan. - März) erstmals ausgezahlt werden. Der Zufluss/Überweisung der Gesamtsumme wird erst im Mai erfolgen.
Ich erhielt heute eine Einkommensbescheinigung für April ausgestellt (anlässlich WB-Antrag) auf dem die neue Lohnhöhe, die Korrekturen für die Monate Januar bis März gelistet waren und eine Gesamtsumme gebildet wurde. Dadurch erhielt ich Kenntnis von der erhöhten Lohnzahlung für April und den Nachzahlungsbeträgen.

Wie wird das JC nun berechnen? So, als ob ich den erhöhten Lohn zum Fälligkeitszeitpunkt vollständig erhalten hätte? Also, Die Monate Januar bis März werden rückwirkend neu berechnet und Rückforderung der zu viel gezahlten ergänzenden ALG2-Leistungen? Oder greift das Zuflussprinzip nur im Monat Mai, in welchem ich die Gesamtsumme (erhöhter Mindestlohn April und Differenzzahlungen für die Monate Jan. - März) tatsächlich ausgezahlt bekomme?

Oder gehts etwa ganz anders?
 
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