Durch die Krankenkasse von der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Erfahren. Wie geht's weiter?

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Knusperkeks

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Hi,

ich habe einen Brief von meiner Krankenkasse erhalten, in dem steht, dass mein Arbeitsverhältnis zum X.X.2019 endet. Ich habe jedoch die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages zeitnah abgelehnt und der Personalreferentin eine höflich-patzige Email geschrieben, dass ich so gar nichts unterschreibe.

Soll ich jetzt abwarten oder vorsorglich in panik geraten?

Grüsse,

Knusperkeks
 

Beasterhasi

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Hallo Knusperkeks,
Du hast geschrieben
ich habe jedoch die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages zeitnah abgelehnt

wenn Du keine schriftliche Kündigung mit Kündigungsgrund erhalten hast und einen Aufhebungsvertrag nicht unterschrieben hast bist Du eigentlich noch
im Arbeitsverhältnis. Dagegen spricht jetzt allerdings daß Dein AG dich abgemeldet hat bei der KK.
Jetzt hilft nur schnell eine Kündigungsschutzklage um dies zu klären und zu berichtigen. Nicht zu lange warten, Du hast nur 3 Wochen Zeit
ab Eingang der Kündigung bzw. ab Kenntnis des Sachverhaltes. Anwalt für Arbeitsrecht wäre sinnvoll und ist immer zu empfehlen.
Rede auch mit dem Anwalt darüber ob Du Deine Arbeitskraft weiter anbieten solltest und wie dies geschehen sollte.
 

eloole

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass die 3-Wochenfrist für eine Kündigungsschutzklage bereits ab der, wie auch immer gearteten, "bloßen Kenntnisnahme" einer (möglichen) Kündigung beginnt.
Eine Kündigung muss dem Gekündigten nachweislich und schriftlich durch den AG zugestellt werden.
Und erst ab dem Zugang der schriftlichen Kündigung beginnt m.K.n. die Frist für die Klage.
 

Beasterhasi

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schon, das hilft Dir aber nicht weiter, der Arbeitgeber hat Dich abgemeldet, d.h. er geht von einer Kündigung aus. Also was willst Du dann machen, ihn herzlich bitten Dich wieder arbeiten zu lassen? Sicher nicht.
Es ist der einzige Weg dies zu klären. Du hast doch einen Arbeitsvertrag und laut diesem auch einen Beschäftigungsanspruch. Wird dieser unterlassen kannst Du nur durch eine Klage dagegen vorgehen.
 

Kerstin_K

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Ich würde das anders machen. Arbeitskraft anbieten. Wenn dann kein Geld kommt, schriftlich anmahnen mit kurzer Frist. Kommt dan immer noch kein Geld, ab zum Arbeitsgericht und gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

Man kann nicht gegen eine Kündigung klagen, die es nicht gibt.
 
Zuletzt bearbeitet:

vidar

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Moin @Knusperkeks,
Ich habe jedoch die Unterzeichnung des Aufhebungsvertrages zeitnah abgelehnt und der Personalreferentin eine höflich-patzige Email geschrieben, dass ich so gar nichts unterschreibe.
Sofern du zeitnah keine Bestätigung über den Eingang deiner EMAIL erhalten hast, dürfte dieses Schreiben keinen rechtlichen Bestand haben.

Welche Ablehnungsgründe hast denn schriftlich genannt?
Hast du Gegenvorschläge zum Aufhebungsvertrag gemacht?

Wie lange bestand (besteht) dein Arbeitsverhältnis?
Welche Kündigungsfristen sind vertraglich vereinbart?
Hat man dir für die Annahme des Aufhebungsvertrags etwas angeboten (Abfindung)

Wurde dir von deinem Arbeitgeber bei einer Nichtannahme des Aufhebungsvertrags die ordentliche (fristgerechte) Kündigung deines Arbeitsverhältnis angekündigt?

Hast du bereits Abmahnungen erhalten?

Hast du beim Arbeitgeber geprüft, ob dir überhaupt eine schriftliche Kündigung ausgesprochen worden und auch zugesendet worden ist?
Falls ja, verlange eine Kopie des Schreiben und einen Nachweis der Übergabe an dich.

Hast du du mittlerweile vom Arbeitgeber sämtliche Meldebestätigungen (Krankenkasse/Rentenversicherung) erhalten?
Hast du Kontakt zur Krankenkasse aufgenommen, um die genauen Daten verifizieren zu können?
Lass dir von der KK eine Kopie der Abmeldebestätigung deines Arbeitgebers zusenden.

BTW: Falls du erwägst Kündigungsschutzklage einreichen zu wollen benötigst du jedenfalls nachweisbare/nachvollziehbare Belege!
.
 

Zerberus X

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Ich würde das anders machen. Arbeitskraft anbieten. Wenn dann kein Geld kommt, schriftlich anmahnen mit kurzer Frist. Kommt dan immer noch kein Geld, ab zum Arbeitsgericht und gerichtlichen Mahnbescheid beantragen.

Man kann nicht gegen eine Kündigung klagen, die es nicht gibt.

Welche Arbeitskraft?
Der Ausbildungsvertrag ist beendet und einen Arbeitsvertrag gibt es nicht.
 

Kerstin_K

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@vidar

Nein, die Belege über die erfolgte Kündigung muss der Arbeitgeber liefern. Und wenn man den Aufhebungsvertrag nicht unterschreibt, kann man den auch in die Tonne befördern. Da muss man auch keine Gegenvorschlaege machen oder irgendwie nachweislich reagieren. Auch Abmahnungen spielen keine Rolle. Es gibt keine Kündigung und der Arbeitgeber muss den Zugang einer solchen beweisen.

Welche Arbeitskraft?
Der Ausbildungsvertrag ist beendet und einen Arbeitsvertrag gibt es nicht.
Wo steht das? Weshalb dann ein Aufhebungsvertrag?
 

Zerberus X

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Wo steht das? Weshalb dann ein Aufhebungsvertrag?

 

vidar

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An die MOD

der besseren Information wegen sollte vielleicht dieser Thread mit diesem


zusammengefügt werden. ,

BTW. @Zerberus X, Danke für den Hinweislink
.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Oh ja, da fehlt möglicherweise der Kontext. Sorry.
Völlig anderer Sachverhalt. Thx for nothing. ;-)

Wie lange ging der Ausbildungsvertrag?

Wenn man die Prüfung nicht besteht und nicht verlängert, endet der Vertrag mit Ablauf der vertraglichen Ausbildungszeit.

Du hast aber schon mal verlängert, sehe ich im anderen Thread.
Bis zur nächsten Prüfung oder max. 1 Jahr geht das.

Evtl. ist das der Grund der Abmeldung und man benötigt keinen Aufhebungsvertrag.

Mehr Fleisch bitte.
 
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