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Durch Antragstellung Schaden für Vermieter?

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Mellichen

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#1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe zum ersten Mal Arbeitslosengeld II beantragen müssen, habe nun aber einige Fragen und hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.

Ich lebe seit 2006 in einer WG und zahle dafür auch Miete. Einer der Mitbewohner ist Vermieter der Wohnung. Den Mietvertrag habe ich ohne weiteres Nachdenken bei Antragstellung mit abgegeben. Nun kam ein Brief vom JobCenter mit der Bitte um Nachreichung einer aktuellen Mietkostenbescheinigung (Mietvertrag war ja von 2006).
Nun zum Problem:
Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, ob mein Mitbewohner (=Vermieter und Eigentümer) die Mieteinnahmen, die er von mir erhalten hat, versteuert. Ich habe nun große Angst davor, dass ich ihn durch meinen Antrag und die Abgabe des Mietvertrages in irgendwelche Schwierigkeiten gebracht habe. Kann es passieren, dass sich aufgrund meines Antrages das JobCenter mit dem Finanzamt des Vermieters auseinandersetzt? KÖnnte ich das jetzt noch irgendwie rückgängig machen oder ist es nun sowieso schon zu spät, weil der Mietvertrag dem JobCenter schon vorliegt?

Über eine kurze Info wäre ich sehr sehr dankbar!!!

Liebe Grüße,
Mellichen
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich habe zum ersten Mal Arbeitslosengeld II beantragen müssen, habe nun aber einige Fragen und hoffe, ihr könnt mir weiter helfen.

Ich lebe seit 2006 in einer WG und zahle dafür auch Miete. Einer der Mitbewohner ist Vermieter der Wohnung. Den Mietvertrag habe ich ohne weiteres Nachdenken bei Antragstellung mit abgegeben. Nun kam ein Brief vom JobCenter mit der Bitte um Nachreichung einer aktuellen Mietkostenbescheinigung (Mietvertrag war ja von 2006).
Nun zum Problem:
Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, ob mein Mitbewohner (=Vermieter und Eigentümer) die Mieteinnahmen, die er von mir erhalten hat, versteuert. Ich habe nun große Angst davor, dass ich ihn durch meinen Antrag und die Abgabe des Mietvertrages in irgendwelche Schwierigkeiten gebracht habe. Kann es passieren, dass sich aufgrund meines Antrages das JobCenter mit dem Finanzamt des Vermieters auseinandersetzt? KÖnnte ich das jetzt noch irgendwie rückgängig machen oder ist es nun sowieso schon zu spät, weil der Mietvertrag dem JobCenter schon vorliegt? Vermutlich ist es zu spät, weil die Schnüffler, so sie denn wollen, sich tatsächlich gegenseitig austauschen können. Ob sie's in der Praxis oft tun, weiß ich nicht. Aber man hört ja ab u. zu die tollsten Sachen. Wie wird es da mit dem vielbeschworenen Datenschutz aussehen?

Über eine kurze Info wäre ich sehr sehr dankbar!!!

Liebe Grüße,
Mellichen
Ist Dein Vermieter evtl. auch noch ein guter Bekannter?
 

Mellichen

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#3
Ein guter Bekannter ist er natürlich. Wir wohnen ja schon seit 2006 zusammen in ner Studenten-WG. Aber mehr nicht ;-) Lässt sich auch ganz klar anhand von verschiedenen Schlafzimmern, Kühlschrankfächern, Badezimmerschränken usw. nachweisen...WG eben.
 

Arania

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#4
Es kommt oft zu Austausch zwischen Finanzamt und ARGE, das ist auch gesetzlich abgesichert

Ich sehe das aber so, das es das Problem des Vermieters ist und nicht Deins
 

Mellichen

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#6
Oje, das wollte ich natürlich nicht damit bezwecken :-( Wenn ich den Antrag auf Wohnzuschuss zurückziehe, fällt es sicherlich noch mehr auf, oder? Um so viel geht es ja eigentlich nicht...wollte nur die Zeit zwischen Ende des Studiums und neuem Job überbrücken und nicht Freunde ins Verhör nehmen lassen...schnief! Also, jetzt ist es gegessen, oder?
 
E

ExitUser

Gast
#7
Oje, das wollte ich natürlich nicht damit bezwecken :-( Wenn ich den Antrag auf Wohnzuschuss zurückziehe, fällt es sicherlich noch mehr auf, oder? Um so viel geht es ja eigentlich nicht...wollte nur die Zeit zwischen Ende des Studiums und neuem Job überbrücken und nicht Freunde ins Verhör nehmen lassen...schnief! Also, jetzt ist es gegessen, oder?
. Richtig. Antrag zurückziehen nützt jetzt wohl nix mehr.

Ihr müßt jetzt gaaanz stark sein!
 

mbc

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#8
Hmm ... so wie ich das hier lese ist eine Mietbescheinigung aber nicht unbedingt rechtens und erlaubt bzw. zwingend notwendig:

http://www.bo-alternativ.de/aktuell/wp-content/uploads/2009/07/arge_bo-rechtsaufsicht_09-07-28.pdf

Der normale Mietvertrag sollte imho ausreichen, ansonsten eine andere Klärungsart wählen. Dein Bekannter ist soweit ich weis nicht verpflichtet den Wisch auszufüllen uns wie willst Du ihn dazu zwingen? Wenn er den nicht ausfüllt kannst Du auch keinen vorlegen.
 
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