Durch Alg1 Sperre wie hoch die alg2 sanktion? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

jeaniac

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Guten morgen, ich bin etwas sehr verwirrt, aber versuche es verständlich zu beschreiben.

Also, ich hatte im Monat März für kurze Zeit bei einer Leihfirma eine Arbeit aufgenommen, dort wurde ich aber nach 3 wochen wieder gekündigt, in der Arbeitsbescheinigung gab man als Grund an, man hätte mich telefonisch nicht mehr erreichen können.
Um die die Sache nicht zu verworren zu machen sage ich nur was mir nun der Mann von der Antragsstelle für Alg1 sagte.
Nach seiner Erfahrung würde es so oder so zu einer Sperre kommen, ich sollte doch gleich den Sachverhalt eingestehen, gut, da ich bereits 2 Monate durch diese scheiße kaum Geld bekommen habe, tat ich das nun auch.

Was mich nun plagt, es handelte sich hier eh nur um Restanspruchstage von alg1, hätte ich die Arbeit dort nicht aufgenommen, wäre mein Anspruch auf Alg1 eh ende April ausgelaufen... daher riet er mir auch zu dem eingestehen, da durch das ewige hin und her mit dem AG sich das ganze nur viel länger hinziehen würde.
Er meinte was von Sanktionen in Alg2, aber wie hoch werden die sein? Im Internet habe ich gelesen das es beim 1. mal 30% wären, auf anderen Seiten habe ich von 100% gelesen, da ja u25, der Typ von der Antragsstelle meinte aber zu mir, nein alles würde man mir sicher nicht wegnehmen, ja was den nu??
Ich werde im Juni 25 und lebe mit meiner Freundin und ihrem Sohn in einer Bedarfsgemeintschaft, ehrlich gesagt schlotterts mir, da wird man doch gleich doppelt bestraft, schonmal kein Alg1 und dann auch noch in alg2 bestraft?!

Dann wollte ich noch fragen, ab wann den dann die Sperrzeit zählt?
Also die Kündigung bekam ich ende März, zählt es ab da oder erst ab jetzt?

Vielen dank schonmal.
 
E

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I.d.R. 30%..........

Wieso hast Du was "eingestanden"?

Du mußt, auch für die Firma, nicht telefonisch erreichbar sein!

Ausnahme: Es existiert im Unternehmen eine bezahlte Rufbereitschaft.
 
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Guten morgen, ich bin etwas sehr verwirrt, aber versuche es verständlich zu beschreiben.

Also, ich hatte im Monat März für kurze Zeit bei einer Leihfirma eine Arbeit aufgenommen, dort wurde ich aber nach 3 wochen wieder gekündigt, in der Arbeitsbescheinigung gab man als Grund an, man hätte mich telefonisch nicht mehr erreichen können.
Um die die Sache nicht zu verworren zu machen sage ich nur was mir nun der Mann von der Antragsstelle für Alg1 sagte.
Nach seiner Erfahrung würde es so oder so zu einer Sperre kommen, ich sollte doch gleich den Sachverhalt eingestehen, gut, da ich bereits 2 Monate durch diese Exkrement kaum Geld bekommen habe, tat ich das nun auch.

Was mich nun plagt, es handelte sich hier eh nur um Restanspruchstage von alg1, hätte ich die Arbeit dort nicht aufgenommen, wäre mein Anspruch auf Alg1 eh ende April ausgelaufen... daher riet er mir auch zu dem eingestehen, da durch das ewige hin und her mit dem AG sich das ganze nur viel länger hinziehen würde.
Er meinte was von Sanktionen in Alg2, aber wie hoch werden die sein? Im Internet habe ich gelesen das es beim 1. mal 30% wären, auf anderen Seiten habe ich von 100% gelesen, da ja u25, der Typ von der Antragsstelle meinte aber zu mir, nein alles würde man mir sicher nicht wegnehmen, ja was den nu??
Ich werde im Juni 25 und lebe mit meiner Freundin und ihrem Sohn in einer Bedarfsgemeintschaft, ehrlich gesagt schlotterts mir, da wird man doch gleich doppelt bestraft, schonmal kein Alg1 und dann auch noch in alg2 bestraft?!

Dann wollte ich noch fragen, ab wann den dann die Sperrzeit zählt?
Also die Kündigung bekam ich ende März, zählt es ab da oder erst ab jetzt?

Vielen dank schonmal.
Sanktionen sind Verfassungswidrig lese mal hier was ich dazu geschrieben habe. aufruhig 4

Vor einer Sanktion muss auch immer eine Anhörung sein, aber das ist nicht relevant da keine Sanktionen mehr umgesetzt werden dürfen.
Wird sie einfach ohne Anhörung umgesetzt ist sie ungültig.

https://www.elo-forum.org/bedarfs-haushaltsgem-familie/72960-geld-einbehalten-arge.html

Gruß aufruhig
 

jeaniac

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Hallo, danke erstmal für die netten Antworten :)

Nun möchte ich etwas mehr dazu sagen was den punkt anbelangt mit "eingestanden"

Ich war wie bereits oben beschrieben bei einer Leihfirma beschäftigt, dort ist es üblich das, sobald man keinen Einsatz hat, Telefonisch erreichbar sein muss bzw sich mehrmals melden muss, um eine neue Arbeit aufnehmen zu können. In der Begründung die übriegends nur in der Arbeitsbescheinigung stand, nicht auf dem Kündigungsschreiben selber, stand, ich wäre ab den 3. Arbeitstag nicht mehr erreichbar gewesen.
Ihr müsst verstehen, wenn ihr 2 Monate von eigentlich garnichts leben müsst und ihr einige Mahnungen bsw. schon Inkasso androhungen ins HausFlattern, wegen eben dieser Lage und nun auch noch wo ja eigentlich Licht am ende des Tunnels sein sollte, erneut ehrheblich Geld fehlen würde, wählt man den Weg des geringsten Widerstands.
Ich habe mit dieser Firma schon im Vorfeld meine Probleme gehabt, so verweigerten diese mir die ausgabe meiner eigenen Arbeitspapieren, das änderte sich als ich Rechtsschritte androhte.

Das hier anscheind keine 100% Sanktion droht, beruhigt mich allerdings doch ungemein, ich verstehs eh nicht, da Hartz4 zu diesem Zeitpunkt eh nur aufstockend gezahlt wurde, eine 100% Sanktion sehe ich auch als völlig überzogen, auf eine Kündigung.



@ Anhörung.
Ich weiß nicht so genau, ist es nicht bereits eine anhörung wenn man dieses Sperrformular ausgefüllt und unterschrieben hat?
Meines wissens ja schon, da ich mich ja zu dem sachverhalt äußern konnte.
 
E

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Gast
"...üblich, telefonisch erreichbar zu sein."

Gibt kein Gesetz, wo sowas drinsteht.
 

jeaniac

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Am Samstag oder am Montag spätestens, erhalte ich dann den beschluss zwecks Alg1, also die ablehnung, danach gehe ich sofort zum Jobcenter und dann werde ich ja sehen.

Sollte ich tatzächlich eine Sanktion erhalten, geb ich das hier mal weiter, eal ob 30 oder 100%

Nur @aufruhig, was ich mich frage, wenn die Sanktionen doch wie sie schreiben Verfassungswidrig sein sollen(nicht das ich das bezweifel) warum werden sie dann trotzdem munter weiter ausgesprochen??
Irgendwo muss es da ja trotzdem Grundlagen für geben.

@erreichbarkeit

Was ich mir da nur als Grund vorstellen kann ist, ich meldete mich ganz normal nach meiner Au die ich am 4 Tag etwa einreichte, zurück(nach ablauf der AU), daraufhin wartete ich auf einen neuen Anruf(zwecks neuen Arbeitsauftrags) Anscheind konnten sie mich da nicht erreichen und nahmen dies als Kündigungsgrund, wobei ich ganz ehrlich der meinung bin, ich besitze auch eine E-mail adresse, einen Postkasten, also wer mich erreichen will, der schafft das auch....
 
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gast_

Gast
Ich fürchte, daß du eine 100 % Sanktion beim ALG II bekommen wirst, da noch U 25.

Warum hast du der Kündigung nicht widersprochen und hast Kündigungsschutzklage eingereicht?

Das muß man innerhalb von 3 Wochen tun... sollte man immer, damit es eben nicht zu einer Sperre kommt.
 
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Gast
Was ich mir da nur als Grund vorstellen kann ist, ich meldete mich ganz normal nach meiner Au die ich am 4 Tag etwa einreichte, zurück(nach ablauf der AU), daraufhin wartete ich auf einen neuen Anruf(zwecks neuen Arbeitsauftrags) Anscheind konnten sie mich da nicht erreichen und nahmen dies als Kündigungsgrund, wobei ich ganz ehrlich der meinung bin, ich besitze auch eine E-mail adresse, einen Postkasten, also wer mich erreichen will, der schafft das auch....
:icon_daumen:

Genau so isses...........

RZ
 
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Am Samstag oder am Montag spätestens, erhalte ich dann den beschluss zwecks Alg1, also die ablehnung, danach gehe ich sofort zum Jobcenter und dann werde ich ja sehen.

Sollte ich tatzächlich eine Sanktion erhalten, geb ich das hier mal weiter, eal ob 30 oder 100%

Nur @aufruhig, was ich mich frage, wenn die Sanktionen doch wie sie schreiben Verfassungswidrig sein sollen(nicht das ich das bezweifel) warum werden sie dann trotzdem munter weiter ausgesprochen??
Irgendwo muss es da ja trotzdem Grundlagen für geben.

@erreichbarkeit

Was ich mir da nur als Grund vorstellen kann ist, ich meldete mich ganz normal nach meiner Au die ich am 4 Tag etwa einreichte, zurück(nach ablauf der AU), daraufhin wartete ich auf einen neuen Anruf(zwecks neuen Arbeitsauftrags) Anscheind konnten sie mich da nicht erreichen und nahmen dies als Kündigungsgrund, wobei ich ganz ehrlich der meinung bin, ich besitze auch eine E-mail adresse, einen Postkasten, also wer mich erreichen will, der schafft das auch....
Weil das einfach vom Jobcenter bedacht wird das viele sich in ihr Schicksal begeben und sich nicht aufbäumen und ihre Rechte auch nicht kennen ein Rechenexempel ist das wer sich nicht währt der geht leer aus.

Gruß aufruhig
 

jeaniac

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Also nochmal vielen vielen Dank, da bin ich mal gespannt was die Dame mir dann mitteilen wird, aber sollte es zu einer Sanktion kommen(wovon ich ausgehe) werde ich ihr mal das Urteil bzw. das was ihr mir dankenerweise gepostet habt einreichen, sollte dann die Sanktion noch nicht vom Tischs ein, gehts eine Instance höher.

Irgendwo muss man sich auch wehren können, zum Glück habe ich eine sehr gute Sachbearbeiterin in der Vermittlung, da kann ich wirklich nicht meckern, nur die Dame der Leistungsabteilung nuja....
 
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