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ofra

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#1
Entlassene Arbeiter erschlagen ihren Chef*-*Karriere - MSN Money

"300 Mitarbeitern eines italienischen Autoteile-Zulieferers in Indien ist gekündigt worden. Die Arbeitslosen verabreden ein Treffen mit ihrem Chef. Eigentlich wollen sie über eine Weiterbeschäftigung reden. Doch das Treffen eskaliert - zu einem blutigen Kampf, der für den Firmenboss tödlich endet."
 

Paolo_Pinkel

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#2
Traurig. Aber das kann passieren wenn die Globalisierung die Menschen an den Rand der Existenz treibt. Was natürlich keine Entschuldigung für diese Tat ist.
 
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#3
"300 Mitarbeitern eines italienischen Autoteile-Zulieferers in Indien ist gekündigt worden. Die Arbeitslosen verabreden ein Treffen mit ihrem Chef. Eigentlich wollen sie über eine Weiterbeschäftigung reden. Doch das Treffen eskaliert - zu einem blutigen Kampf, der für den Firmenboss tödlich endet."
Tja was haben diese geistig Umnachteten jetzt davon ? Der Arbeitsplatz ist trotzdem weg :icon_neutral: . Jetzt gibts statt Arbeit einen Platz im Kittchen oder am Galgen.

Das sind eben teilweise Wilde, obwohl ja immer behauptet wird alle Menschen seien gleich :icon_evil:
 

ofra

Elo-User/in

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#4
Ja manche sind wilder als andere ... :icon_twisted:
 

Prekariat66

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#5
Traurig. Aber das kann passieren wenn die Globalisierung die Menschen an den Rand der Existenz treibt. Was natürlich keine Entschuldigung für diese Tat ist.
Nein, es kann niemals einen Grund geben für einen Totschlag Verständnis zu äußern auch nicht in relativierter Form.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Nein, es kann niemals einen Grund geben für einen Totschlag
sagst du...
Verständnis zu äußern

oh, doch - jeders Gericht zieht mildernde Umstände, wenn es die denn gibt, in Betracht
auch nicht in relativierter Form.
Ich bin froh, daß es noch Menschen gibt, die Verständnis aufbringen können.

Natürlich ist es nicht hinzunehmen, daß jemand getötet wird. Aber man muß schon unterscheiden, warum es passiert!
 

a f a

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#7
Tja was haben diese geistig Umnachteten jetzt davon ? Der Arbeitsplatz ist trotzdem weg :icon_neutral: . Jetzt gibts statt Arbeit einen Platz im Kittchen oder am Galgen
:icon_kinn:Hmm,

vielleicht ist die Arbeitsmarktlage "drüben" auch sehr trübe, unter Umständen ist die
soziale Absicherung nicht besonders üppig und vielleicht ist es ja vorzuziehen
im Knast was zu essen, als auf der Straße zu verhungern ? Wir wissen es nicht.

Aber eins wissen wir genau, da "drüben" wohnen, teilweise jedenfalls, Wilde.:icon_twisted:

Gruß
Norbert

Demokratie statt Kapitalismus
 

Prekariat66

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#8
Zitat von Prekariat66

Nein, es kann niemals einen Grund geben für einen Totschlag
sagst du...
Verständnis zu äußern

oh, doch - jeders Gericht zieht mildernde Umstände, wenn es die denn gibt, in Betracht
auch nicht in relativierter Form.
Ohh, willst Du damit allen Ernstes behaupten, daß ein Gericht Verständnis für einen Totschlag aufbringt???

Ein Gericht prüft höchstens inwieweit es Einschränkungen auf die Steuerungsfähigkeit des Täters gegeben hat. Dies kann z.B. eine Tat im Affekt oder unter Drogenkonsum sein.

Daraus nun ein Verständnis für die Tat ableiten zu wollen ist ja wohl völligst aus der Luft gegriffen.
 

Linchen0307

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#9
Ohh, willst Du damit allen Ernstes behaupten, daß ein Gericht Verständnis für einen Totschlag aufbringt???

Ein Gericht prüft höchstens inwieweit es Einschränkungen auf die Steuerungsfähigkeit des Täters gegeben hat. Dies kann z.B. eine Tat im Affekt oder unter Drogenkonsum sein.

Daraus nun ein Verständnis für die Tat ableiten zu wollen ist ja wohl völligst aus der Luft gegriffen.
Ich würde auf Notwehr plädieren, denn der Chef nahm mir meine Existenz!!!:icon_twisted:
 

Haubold

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#10
Ohh, willst Du damit allen Ernstes behaupten, daß ein Gericht Verständnis für einen Totschlag aufbringt???

Welches Gericht?

Von wem wurden die "Richter" ernannt? Oder durch welche Lobby?

Die Geschichte wurde immer vom Sieger diktiert / geschrieben!

Und als letztes, die Geschichte wird (fast) immer mit Blut geschrieben.

Nun bin ich mal gespannt, was jetzt für Antworten kommen!

Gruß Haubold
 

Prekariat66

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#11
Welches Gericht?

Von wem wurden die "Richter" ernannt? Oder durch welche Lobby?
Diese Frage ist ja durchaus berechtigt. Es gibt keine unabhängige Justiz und dies hängt eben genau von der Frage ab, wer ernennt die Richter.

Es gibt sehr wohl kritische Stimmen auch von Richtern, die genau dieses Vergabesystem kritisieren. Ein unabhängiger Richter kann oder sollte niemals von den jeweiligen Justizbehörden, sondern durch unabhängige Gremien ernannt werden. Dies ist besonders von Bedeutung bei Urteilen, die auch eine politische Dimension beinhalten so z.B. alle Urteile zu Hartz4.

Trotzdem würde auch ein unabhängiger Richter, sofern es diesen jemals geben sollte, wenig Verständnis für einen Totschlag aufbringen.
 

mercator

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#12
Ohh, willst Du damit allen Ernstes behaupten, daß ein Gericht Verständnis für einen Totschlag aufbringt???
Hat es in anderen Fällem bereits gegeben. Richter sind generell gehalten, die Gründe für so eine Tat abzuwägen und evntl. strafmildernd zu berücksichtigen.
 

Bruno1st

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#14
:icon_kinn:Hmm,

vielleicht ist die Arbeitsmarktlage "drüben" auch sehr trübe, unter Umständen ist die
soziale Absicherung nicht besonders üppig und vielleicht ist es ja vorzuziehen
im Knast was zu essen, als auf der Straße zu verhungern ? Wir wissen es nicht.

Aber eins wissen wir genau, da "drüben" wohnen, teilweise jedenfalls, Wilde.:icon_twisted:
wenn man lange genug nach "drüben" geht, dann landet man wieder hier.

Die andere Frage ist, wann geschieht es hier. Es ist interessant, wie wenig Menschen gegendie ARGE randalieren oder Amok laufen - oder wird das verschwiegen ? Oder wann veranstalten die Entlassenen ein Lagerfeuer in der Halle, statt in den Ölfässern vor dem Eingangstor ?
Ein voller Magen kann den Menschen vom Tier unterscheiden.

Wenn ich bei mir sehe, wie sich mein Vokabular im Laufe der ARGE Behandlung bereits geändert hat, dann lege ich für mich keine Hand ins Feuer, daß ich nicht irgendwann mal aktiv werde. Was passiert, wenn das Essen und die Medikamente (nur Diabetes) alle sind, weiß ich nicht und möchte es mir lieber nicht vorstellen.
 

Jürgen3

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#16
"Die Arbeiter stürmten den Angaben zufolge das Gelände der Firma und prügelten den indischen Firmenchef mit Holzlatten und Eisenstangen tot."

Wie kann man sowas mit "dumm gelaufen" kommentieren?
Die durchscheinende Menschenverachtung von Ofra spricht Bände.
 

ofra

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#17
Hier hat wohl jemand den Sinn meines Posts nicht verstanden
 

bonica

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#19
Ich bezweifle sehr stark, dass die Arbeiter den Chef selbst „tot geprügelt“ haben, es sei denn, dass er provoziert hat. Immer nach dem Motto:
„Ihr könnt gerne wieder hier arbeiten, allerdings bei mehr Arbeitszeit und geringerer Entlohnung. Als Ausgleich biete ich Euch an, dass ein weiteres Familienmitglied zu 50 % Eures Lohnes mitarbeiten kann. Dann habt Ihr sogar mehr in der Tasche und könnt eurer Frau einen neuen Sari schenken.“

Klingt doch gut. Oder?
Was würdet Ihr tun?
Vorausgesetzt es gibt keine soziale Absicherung und ihr habt 3 Töchter!

Ja, ne ist schon klar: Auf keinen Fall tot prügeln.(steht auch vollkommen außer Diskussion)


Aber es geht auch anders: Guggst du
 
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