Dumm, dümmer, am dümmsten?!?!

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siwima

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Hallo zusammen,
mein Mann bezieht Hartz4, Kiddys und ich = Bedarfsgemeinschaft.
So, jetzt steckt das JC mich in einen 1€ Job in einen KIGA. Angeboten zur Auswahl wurden mir 2 KIGA's in 15 und 17 km Entfernung.
Habe angefragt, ob ich nicht in den KiGA könnte, der nur 2 km von uns entfernt ist, da unsere Jüngste auch dahin kommt.Wäre ein Abwasch, auch mit dem Schulweg der Großen.
KIGA, AB und 1€ Jobmanagerin waren begeistert!!!! Mußte allerdings noch ein Antrag über die Kirche und Gemeinde gestellt werden, alles kein Problem. Haben alle mitgezogen :icon_klatsch:

NUR der CHEF vom Jobcenter nicht :icon_evil:
Der hat doch tatsächlich den Antrag abgelehnt!!!!!!!!!!!!:icon_twisted:

Sogar mein AB war sprachlos und enttäuscht...
UNd nun kann man gegen so eine Hirnrissigkeit noch nicht einmal was unternehmen :icon_eek::icon_eek:

Das JC hätte Geld gespart, weil keine zusätzlichen Fahrtkosten anfallen und ICH darf nun draufzahlen, weil für die ersten 10km ja nix gezahlt wird.
Also ich versteh momentan die Welt nciht mehr....

LG siwima
 

Kleeblatt

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WAS ???
Du willst auch noch Geld und Fahrtkostenerstattung für so viel Freude und Spaß am Leben ?
Sag mal ...
Ein Arbeitsplatz muß es dir doch wert sein nicht nur wenigstens umsonst zu arbeiten, sondern Geld mitzubringen. Du bist so ein richtiger Schmarotzer. Da bietet sich dir die Gelegenheit dich der Gesellschaft nützlich zu machen und fängst hier mit Forderungen an.
Das grenzt ja bereits an Kommunismus, wo lebst du eigentlich ?

(sollte jemand Ironie finden dann ...)
 

siwima

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Tja, Kleeblatt,

genau so hab ich mir das gedacht.

Warum eigentlich nicht. Haben sowieso grad nen Widerspruch laufen, da uns 1 Monat Geld - ich sag mal "unterschlagen" wurde.
Also Kohle haben wir satt und reichlich :icon_twisted:


Bezahlen wir eben im Monat noch extra ca. 140 € für Sprit - ist doch ein Klacks :cool:

Ach ja, und die KIGA - Kosten, da ist auch noch nicht raus, ob wir ganz befreit sind oder was zuzahlen müssen.

ABER WIR HABEN ES JA:icon_party::icon_klatsch: :biggrin:
 

ZynHH

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Wie , du wolltest Geld dafür dein eigenes Kind betreuen zu dürfen?

Und wieso gibst es denn überhaupt in den KIGA, wenn du es dann weiterhin in deinem Sinne beeinflussen willst?

Eltern dürfen natürlich unter keinen Umständen ihre eigenen Kinder in den Umerziehungslagern betreuen....


ps: Zynismus und Ironie bitte kenntlich machen....
 

gelibeh

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So, jetzt steckt das JC mich in einen 1€ Job in einen KIGA
Und was sollst Du da machen?
Denk dran. Du darfst nur zusätzliche Dinge machen. Also Sachen die vorher noch nie jemand gemacht hat und normalerweise auch nicht von sozialversicherungspflichtigen Angestellten gemacht werden. Dürfte bei einer Kita kaum etwas geben, die sparen so aber sozialversicherungspflichtige Jobs ein.
Das JC hätte Geld gespart, weil keine zusätzlichen Fahrtkosten anfallen und ICH darf nun draufzahlen, weil für die ersten 10km ja nix gezahlt wird.
Normalerweise zahlt man die Fahrkosten aus der Mehraufwandsentschädigung. Dafür ist die da.
 

HajoDF

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NUR der CHEF vom Jobcenter nicht :icon_evil:
Der hat doch tatsächlich den Antrag abgelehnt!!!!!!!!!!!!:icon_twisted:
Wahrscheinlich ist er Mitglied dieses KIGA und man braucht dort eine billige Mitarbeiterin, die auch Geld in die Kasse spült.
Wäre nicht das erste Mal.
 

Purzelina

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Der Ein-Euro-Job soll nicht angenehm sein, er soll nicht günstig ohne Fahrtkosten zu erreichen sein, der Ein-Euro-Job soll eher eine Last sein, damit man möglichst schnell versucht auf dem ersten Arbeitsmarkt unterzukommen.

Der Wünsch-dir-was-Job ist beim Jobcenter nicht erwünscht.
 

Erolena

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Lies mal den letzten Absatz. Die Fahrtkosten dürfen (sollen) die Mehraufwandsentschädigung nicht auffressen.
Grühn zum Urteil des BSG vom 13.11.2008 zur Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Jobs

Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 13.11.2008, Az.: B 14 AS 66/07 R (Fahrtkosten/Arbeitsgelegenheit)" von Prof. Dr. Corinna Grühn, original erschienen in: SGb 2010 Heft 5, 286 - 289.

Die Verfasserin beleuchtet eine Entscheidung des BSG (13.11.2008, Az.: B 14 AS 66/07 R), in der das Gericht klarstellt, dass es sich bei der Mehraufwandsentschädigung für sog. Ein-Euro-Jobs (§ 16 Abs. 3 SGB II a.F., jetzt § 16d SGB II) nicht um Arbeitsentgelt handelt. Zudem seien dem Betroffenen die Fahrtkosten nicht zu erstatten, wenn er diese aus der Mehraufwandsentschädigung decken könne. In ihrer Anmerkung skizziert die Autorin kurz das Urteil des BSG. Sodann weist sie darauf hin, dass es sich hier um die besondere prozessuale Fallgestaltung der Sprungrevision nach § 161 SGG gehandelt habe.

Im Anschluss geht sie näher auf die Mehraufwandsentschädigung ein. Sie weist darauf hin, dass die Mehraufwandsentschädigung nicht nur dazu diene, die mit der Arbeitsgelegenheit verbundenen zusätzlichen Kosten zu decken. Vielmehr habe sie auch Anreizfunktion zur Aufnahme der Tätigkeit. Ihres Erachtens ist es zweifelhaft, ob im vorliegenden Fall noch ein Anreiz bestehe, wenn der Betroffene von der Entschädigung i.H.v. 130 Euro/Monat noch monatliche Fahrtkosten von 51,90 Euro tragen müsse, zumal er über die Fahrkosten hinausgehenden Mehrbedarf abdecken müsse.

Dieser Beitrag wurde erstellt von RA Dr. Martin Fuhrmann.
Aktuelles - Grühn zum Urteil des BSG vom 13.11.2008 zur Mehraufwandsentschädigung für Ein-Euro-Jobs
 

DeppvomDienst

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Kommt mir bekannt vor.
Vor einigen Jahren:

1 Euro-Job-Angebot in einem Kindergarten als "Erzieherhelfer". Beschreibung war demnach, dass ich in den Kindergruppen als Helfer aktiv mitwirke, die Kinder beschäftigte, vorlese etc. BlaBla. Also das, was man sich eben darunter vorstellt.
Klang gut, hätte ich sogar gerne gemacht, da ich als gelernter Erzieher ja durchaus fachliche Kompetenz besitze.

Ich habe also dort angerufen, dort hieß es von der Geschäftsleitung in der Kita, dass ich mit Kindern gar nichts zu tun haben werde, bestenfalls bereite ich Bastelmaterial für die Erzieherinnen vor oder wische die Tische ab, ansonsten sollte ich die Flure reinigen, Laub harken und ähnliche Tätigkeiten verrichten.

Direkt nach dem Gespräch habe ich dann meine alte Praktikumsstelle an der Grundschule angerufen und dort nachgefragt, wie es aussieht, ob man dort auch 1-Euro-Kräfte beschäftigen würde.
Dies wurde bejaht, über den Förderverein wäre das möglich und ich würde von den Tätigkeiten her eben das machen, was ich im Praktikum auch gemacht habe, also im Grunde eben mit der Erzieherin in der Hortgruppe arbeiten und dort eben für die Kinder da sein und diese beschäftigten.

Man nannte mir sogar den zuständigen Träger, der die Kräfte an die Schule verwies und man freute sich dort bereits sehr auf mich, da man mich ohnehin durch das damalige Praktikum schon über 4 Monate lang her kannte.

Ich habe also alle Unterlagen zusammengepackt und bin zum Jobcenter, wollte dort also klarstellen, dass ich sehr wohl an der Tätigkeit interessiert bin, aber eben nicht an der vom Jobcenter genannten Einrichtung, entsprechende Beschwerde hatte ich auch schriftlich dabei, nämlich dass sich die Tätigkeitsbeschreibung des 1-Euro-Jobs grundsätzlich von der tatsächlichen Aufgabe (Reinigungsdienst) unterschied.

Ich legte der Sachbearbeiterin alles auf den Tisch, selbst mit dem Maßnahmenträger, der die Grundschule im "Programm" hatte, habe ich bereits telefoniert und die meinten, sie bräuchten lediglich die Zuweisung, dann ginge das alles klar.

Das heisst, ich habe alles bereits abgesprochen, es wäre ein Leichtes gewesen, mich entsprechend zuzuweisen. Mal abgesehen davon, dass die besagte Grundschule auch nicht weiter weg gewesen wäre (Kita: 10 Minuten Fußweg, Grundschule: 20 Minuten Fußweg).

Die Sachbearbeiterin meinte dazu:
"Wo kämen wir da hin, wenn sich ALG-II-Empfänger ihre 1-Euro-Jobs selbst suchen würden? Entweder gehen Sie in die Kita oder sie werden sanktioniert!"
Es gab auch keine weitere Diskussionsmöglichkeit mehr, denn die Teamleiterin meinte das Gleiche dazu.

Ich kann mir schon denken, was da ablief...
Das war eine abgesprochene Sache mit der entsprechenden Einrichtung. Vermutlich wollte die Kita dadurch Arbeitsplätze einsparen, wozu eine Reinigungsfachkraft anstellen, wenn man den Putzdienst kostenlos und sogar mit Boni noch vom Jobcenter zugeteilt bekommt?

Fakt war am Ende, dass ich damals dann dort (in Planung war es ohnehin) im Jobcenter bekannt gab, dass ich mich selbständig machen werde und aus diesen Gründen den 1-Euro-Job ablehne.
Eine Sanktion habe ich nicht erhalten.

....

Oft sind das Kräfte im Spiel, die man so erstmal gar nicht einsehen kann. Evtl. eben Kungeleien zwischen den Einrichtungen, die eben Nachschub an 1-Euro-Kräften brauchen um Personal einzusparen oder weil eben der Geschäftsleiter der Einrichtung vielleicht mit dem Chef des Jobcenters "per Du" ist oder man sich eben von diversen Empfängen und dergleichen gut kennt...

Es kann durchaus sein, dass es bei der TE ähnliche Gründe gibt.

Im Übrigen finde ich es persönlich nicht unbedingt toll für das Kind, wenn es tagsüber in der Kita von der eigenen Mutter betreut wird. Sinn und Zweck des Ganzen ist es auch, Kindern den Zugang zu anderen Menschen zu ermöglichen, auch zu Erwachsenen und möglichst unterschiedliche Charakterer zu erfahren und kennenzulernen.
Wenn da immer Mami umhergluckt, ist das nicht unbedingt entwicklungsfördernd. Kinder brauchen unterschiedliche Kontakte, auch zu möglichst vielen Erwachsenen.

Also bestenfalls wäre es sinnvoll, wenn die Mutter dann in einer anderen Gruppe in der selben Einrichtung arbeitet, aber niemals mit dem eigenen Kind gemeinsam in einer Gruppe.
Kinder wollen und müssen auch Erfahrungen abseits von Mama machen dürfen und können, das gilt auch für kleine Kinder.

Sollte man dabei zumindest mit einbeziehen. Aber im Grunde sind die Einrichtungen meist so groß, dass die Mutter ohne Probleme in einer anderen Gruppe arbeiten könnte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 31400

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Ist doch Richtig, geht Arbeiten und zahlt dafür, wo kommen wir denn hin wenn wir auch noch für Arbeit entlohnt werden....

*ironie off schalten*

Ein Witz, ein großer Witz, dem hat man echt ins Hirn gesch....unglaublich, sollte in die Zeitung unter Kurioses.:biggrin:
 

siwima

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Danke für Eure Kommentare und die herrliche Ironie :cool:

Hab vor Wut und Enttäuschung geheult. Bin stinksauer :icon_dampf:

Meine Tochter käme in die eine Gruppe, ich wäre in der anderen.
Hätte alles geklappt...

JC sagte mir, es werden nur kleine Aufgaben sein - so wie Deppvom Dienst schon meinte - billige Putzfrau :icon_wink:
Es sollen leichte hauswirtschaftliche Tätigkeiten sein...

ABER was in der EGV steht - hahaha...
Unterstützung der Erzieherinnen durch Anbieten von zusätzlichen Projektangeboten; insbesondere für Integrationskonder. Dabei handelt es sich um verhaltensauffällige-, oder behinderte-, oder ausländische Kinder, die eine intensivere Betreuung benötigen. Fürausländische Kinder könnte z. 'B. die Förderung zum Erlernen der deutschen Sprache angeboten werden. Für behinderte und verhaltensauffällige Kinder wäre eine zusätzliche Begleitung bei Unternehmungen (z. B. Ausflüge) sehr zum Vorteil. Für Kinder im "Vorschulalter" könnten verstärkt Arbeitsgruppen angeboten werden, die sich schon mit den Lernzielen der ersten Grundschulklasse beschäftigen.
Alle Kinder würden außerdem von folgenden Tätigkeiten profitieren:
- zusätzliche Unterstützung bei der morgendlichen und mittäglichen Aufsicht
- den Kindern Hilfestellung geben beim An- und Ausleiden
- für das gemeinschaftliche Frühstück einkaufen und mitherrichten
- zusätzliche Angebote wie Geburtstagskuchen backen, weihnachtsbäckerei...
- Aufsicht draußen auf dem Spielgelände...
- hauswirtschaftliche Tätigkeiten (abräumen, abspülen)

Isch abe fertisch
 

gelibeh

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Ich kann da so gut wie nichts Zusätzliches entdecken. Nur weil die zusätzlich davor schreiben, ist das nicht zusätzlich, sondern ganz normale Aufgaben eines Erziehers/Erzieherin.
 

siwima

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Tja, also Fahrtkosten bei den momentanen Preisen lägen bei ca. 140€ / Monat...

Ich käme im Monat auf ca 70€ Verdienst :icon_party:

Und wie gesagt / geschrieben, es ist noch nicht raus, ob wir für den KIGA - Platz zuzahlen müssen oder nicht...

Dummdidumm, da kommt Freude auf. Eh, das kanns doch wohl nicht sein, dass man draufzahlen muß beim JC, wenn man sowieso schon knapps bekommt.
 

siwima

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@gelibeh:das meinst du doch sicher auch ironisch???

Da steht doch wohl (fast) komplett aufgelistet, was ein/e Erzieher/in zu tun hat...

Ich bin aber keine Erzieherin sondern gelernte Einzelhandels- und Bürokauffrau
 
E

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Lass Dir die Zusätzlichkeit des Jobs durch das Jobcenter nachweisen, dazu sind die verpflichtet. Lade doch mal die Zuweisungen? anonymisiert hoch, wer weiß, vielleicht sind die auch gar nicht hinreichend bestimmt oder sonst irgendwie angreifbar.
 

DeppvomDienst

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Also die Ausschreibung ist alles andere als "zusätzlich", da sind viele Tätigkeiten drin, die eine Ausbildung erfordern.
Spracherziehung, Sprachförderung... Betreuung von körperlich und geistig behinderten Kindern... Aufsicht halten (d. h. eine Tätigkeit mit gesonderter Verantwortung) etc.
Das sind alles keine Helfertätigkeiten.

Helfertätigkeiten sind für mich helferische Tätigkeiten, die im Grunde erstmal jeder übernehmen kann, z. B. den Kindern beim An- und Auskleiden helfen, mit den Kindern spielen, draußen und drinnen, vorlesen, kleinere Konflikte unter den Kindern lösen, Zuhören, evtl. Bastelarbeiten gemeinsam machen - aber eben alles nur mit begrenzter Verantwortung, d. h. die Aufsichtspflicht hat grundsätzlich der/die fest angestellte Erzieher/in und garantiert nicht der 1-Euro-Jobber.

Aber spezielle Förderaufgaben übernehmen oder ggf. sogar noch aktiv gestalten? :eek:
Das sind Tätigkeiten, die ich mir bei entsprechender Qualifikation bezahlen lassen würde.

Oder wie viel weisst Du persönlich über die Sprachentwicklung von Kindern vom Säuglingsalter bis zur Einschulung?
Sprachstörungen erkennen und entsprechend zu handeln?
Elterngespräche führen zum Thema "Sprachförderung" etc.

Das können oftmals nicht einmal Erzieher entsprechend leisten, außer sie sind speziell darauf geschult, der Rest wäre dann eh Aufgabe eines Logopäden...

Die "praktische" Tätigkeit hört sich für mich dann an, als wärst Du nur da, um eine billige Putze abzugeben. Das steht völlig der Ausschreibung entgegen und ist von daher schon abzulehnen. Wenn sie eine Putzfrau wollen, sollen sie Dich als eine einstellen und tariflich bezahlen.

Wenn man das liest, dann schwillt mir persönlich der Kamm. Das kanns ja wohl nicht sein, oder?
RTL war an dem Thema übrigens mal interessiert, ich habe damals aber abgelehnt, weil ich mit RTL grundsätzlich nicht zusammenarbeiten werde: In der einen Sendung hetzen und in der nächsten profitabel auf Mitleid berichten... Sicher nicht.
Aber vielleicht haben andere ja niedrigere moralische Hürden...

Ansonten wäre das ein Fall für die Presse.
Ausschreibung des Jobs stimmt zu 100% nicht mit der Tätigkeit überein. Außerdem werden Tätigkeiten gefordert, die eine fachliche Ausbildung vorschreiben.

Als Elternteil kann ich erwarten, dass wenn mein Kind Integrationsprobleme hat (Sprachdefizite, Sozialverhalten etc.), dass sich dann jemand damit auseinandersetzt, der dafür fachlich in der Lage ist.
Von einer 1-Euro-Kraft "erwarte" ich, dass sie mit meinen Kids im Garten oder drinnen spielt, etwas vorliest und ein wenig knuddelt, wenn das Kind mal traurig ist oder sich weh getan hat und einfach ein offenes Ohr übrig hat.
Aber sicherlich keine qualifizierten Aufgaben wie Beobachten/Interpretieren oder gar das Entwickeln oder Durchführen individueller Förderungsangebote
 

siwima

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@warpcorebreach: :icon_razz:

@gelibeth: klar, jetzt weiß ich was Du meinst :icon_daumen:

@thunder1111: danke für den Tipp, aber wie mach ich das? malganzdummfrag :icon_redface: hab da nicht so die Ahnung...

@DeppvomDienst: meine Rede / mein Geschreibsel... Nur Fernsehstar muß ich nicht werden und wenn ich's in die Zeitung setze gibt's doch auch nur Stress mit JC...

Wie's aussieht, bin ich mal wieder die Angeschmierte :icon_sad:

Ich will ja wohl ein paar Stunden arbeiten, aber dann zu FAIREN Bedingungen!
 
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ExitUser

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@thunder1111: danke für den Tipp, aber wie mach ich das? malganzdummfrag :icon_redface: hab da nicht so die Ahnung...

Schreiben aufsetzen, "Bitte weisen Sie mir die Zusätzlichkeit, der mir von Ihnen in dem Vermittlungsvorschlag bzw. Zuweisung vom xx.xx.xxxx, Benennung der Tätigkeit nach, hiermit mache ich Sie auf Ihre Auskunftspflicht nach § 15 (Abs. 2) SGB I aufmerksam."

Vielleicht kann das auch noch jemand "verfeinern".

Soviel noch:

Hartz IV: Aus für 1-Euro-Jobs und Bürgerarbeit?
 

siwima

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Hab heute nochmal mit der Leiterin des KIGA's gesprochen. Sie war auch sehr enttäuscht über diese Entscheidung. Hatte sich extra Hilfe geholt zum Ausfüllen des Antrags und Paragraphen gewälzt, damit bloß alles seine Richtigkeit hat.
Nachdem dann die Absage kam, was mehrere Tage in Anspruch nahm, schickte sie umgehend einen zweiten Antrag raus - der war tatsächlich umgehend abgelehnt worden - nach dem Motto: was will die schon wieder, bloß entsorgen...:icon_kotz:

Entsetzt war sie, als ich ihr erzählte, was alles in der EGV steht....:eek:

Mal sehen, ob und wie ich aus dieser Sache rauskomme :icon_kinn:
 

Alterweg

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hallo siwima,

Frag den, der den wunsch kiga abgelehnt hat(Teamleiter?) warum, das nicht geht! Termin vereinbaren!
wenn dies nicht schlüssig erklärt wird:

antrag auf fahrkostenerstattung stellen. dort kannst du die fahrtkosten angeben, die du zusätzlich hast, weil du nicht zu dem gewünschten kiga fahren darsft!
da würde ich gerne die begründung der ablehnung sehen. Das musst du dann aber bis zum gericht durchdrücken! der richter wird den teamleiter dann fragen, warum nicht die andere kiga auch gegangen wäre.
wird dir jetzt nicht helfen, aber dieses zenarion kannst du ja dem typ mal schildern. vielleicht lenkt er dann ein, wenn er sich vorstellt wie er vor dem Richter steht!

ein versuch, rufe alle erzieherinen auf sich bei dieser kita zu bewerben. wenn es eine ablehnung gibt, ist du belegen kannst, dass dein 1€-job nicht zusätzlich ist, ist das der beweiß das der 1€-job Arbeitsplätze vernichtete/verhindert hat.
nütz dir aber auch nichts! Ist halt ein unrechtsstaat!
 
G

Gelöschtes Mitglied 31400

Gast
Es ist doch schon mal gar nicht zulässig, dass hier Arbeiten verrichtet werden sollen, für die eine Ausbildung gefordert wird.

Sind wir heute schon so weit, dass wir unsere Kinder, die dann eventuell irgendeine Sprachstörung haben oder eine Behinderung haben einfach irgendwelchen Personen übergeben die das gar nicht gelernt haben??

Es gibt immer wieder Situationen wo die Fachkraft gefragt ist. :icon_neutral:
 
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