Dürfen H4-Empfänger Haustiere haben? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

karamelek

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Hallo,
mal eine ganz blöde Frage..:icon_smile: Beziehe seit dem 1.12.11 H4 und würde gerne wissen, ob ich ein Haustier haben darf. Zur Zeit kommt es nicht in Frage, doch in ein paar Monaten würde ich gerne einen Hund haben.
Da das Geld sowieso schon knapp ist, würde mein Freund die Kosten übernehmen.:icon_smile:
Mir geht es also nur darum, ob es denn erlaubt ist.
Klingt vielleicht schwachsinnig, aber ein Hund würde mir gut tun. Bin wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung und ein Tier würde den "Heilungsprozess" beschleunigen. Mein Freund hat es mir vor kurzem vorgeschlagen.
Jetzt befürchte ich aber, dass es nicht erlaubt ist oder mir etwas gekürzt wird.

Entschuldigt diese saublöde Frage; bin etwas grün hinter den Ohren.:biggrin:

Hoffe es antwortet jemand.

LG karamelek
 
F

FrankyBoy

Gast
Ich kenne keine Rechtsgrundlage im SGB-Bereich die ein Haustier verbietet, kannst dir also ruhig erins zulegen.

Mietrechtlich könnte es Probleme geben aber da sind die Gerichte auch sehr Tierlieb.
 

SrgtSmokealot

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Solang dein Vermieter dir die Hunde/Katzenhaltung nicht verbietet und Du meinst dir ein Tier leisten zu können (Hundesteuer, Futter, evtl. Tierarztbesuche) gibt es keinen Grund der dir die Anschaffung eines Haustiers verbietet :icon_evil:
Zu bedenken wäre noch die versorgung des Tieres im Falle einer Arbeitsaufnahme.


Gruß Micha :cool:
 

Kerstin_K

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Das ist nicht verboten und da wird auch nichts gekürzt. Gewht das Jobcenter schlicht nichts an.

Bedenke aber bitte, dass es alleine Dein Pronblem ist, wie u das finanzierst. Es geht nicht nur im Futter, sondern auch Hundesteuer, Tierarztkosten, Ausstattung.....

Was passiert mit dem Tier, wenn Du ARbeit findest oder in eien ganztägige Massnahme musst? Oder mal ins Krankenhaus?

Versteh mich bitte richtig, ich will Dich nicht davon abbringen. Aber für mich sind das Fragen, die amn unbedingt klären sollte, bevor man sich ein Tier anschafft.
 

hope40

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hm....sagen wir mal so :

erlaubt ist prinzipiell alles, was nicht ausdrücklich verboten ist !

manche dinge sind nicht grundlegend verboten , aber soooooo "gummich "formuliert , das im prinzip alles gegen einen ausgelegt ,-/verwendet werden kann, was repressalien und willkür der ämter gegenüber den hilfebedürftigen "tür und tor "öffnet .

tierhaltung ist nicht ausdrücklich den hatzIV-empfängern(auch nicht den sozialhilfeempfängern ) verboten ..aber, es wird erschwert , da tiere im regelsatz nicht eingeplant sind...ebenso wie eben schnittblumen :biggrin:rangieren sie unter "luxus "den eben der steuerzahler solchen "faulen socken "(siehe allgemeine , durch sprache geübte propaganda )nicht finanzieren will /soll...wo kämen wir denn dahin , wenn "überbordender luxus "in "armenhäuser "einzieht :icon_dampf::icon_dampf:

naja, angesichts der tierarztkosten, die entstehen könnten (futter ist ja das kleinere übel bei der tierhaltung )..steuern /versicherung ...kommt bei vielen nur ein aussenstehender sponsor in frage , oder eben der verzicht auf ein tier ..egal, ob es für die seele oder sonstwas einen fördernden einfluss hätte ...denn, dieser fördernde einfluss ist ja nicht unbedingt gewünscht (wie würde man sonst, zum beispiel überteuerte psychopharmaka los...die gesundheitsmafia will ja auch was verdienen :icon_dampf:)

naja....und, bedenke , du musst immer dem arbeitsmarkt zur verfügung stehen ..deswegen entwickelt sich alles, was dich bindet (familie ..tiere ..)zum problem ...auch das ist gewollt ..am besten wäre es , man würde sich nen wohnwagen zulegen und immer der arbeit hinterher ....ja, ich weiss, ich bin zynisch , man möge mir verzeihen:icon_smile:
 

karamelek

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Ich bin noch Schülerin, aber wegen meiner Erkrankung dieses Schuljahr schulunfähig. Somit bin ich dann ja auch arbeitsunfähig. Muss ich dann eventuell trotzdem in eine ganztägige Maßnahme?
Voraussichtlich gehe ich wieder nach den Sommerferien zur Schule..
 

elo237

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Tiere immer
solange man sich um die Versorgung kümmern kann
 

Faibel

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Hallo,
mal eine ganz blöde Frage..:icon_smile: Beziehe seit dem 1.12.11 H4 und würde gerne wissen, ob ich ein Haustier haben darf.

da spricht grundsätzlich auch nichts gegen


Zur Zeit kommt es nicht in Frage, doch in ein paar Monaten würde ich gerne einen Hund haben.

sehr schön! dann nutze die zeit und beschäftige dich intensiv mit dem thema "hund" - das ist kein spielzeug was sich man "mal ebend so" zulegt. besuch mal ein tierheim und lass dich da beraten, vielleicht kannst du da auch erstmal als gassigänger erste erfahrungen schnuppern.




Da das Geld sowieso schon knapp ist, würde mein Freund die Kosten übernehmen.:icon_smile:#

auch noch in zwei, drei ...... zehn jahren? oder noch länger?
wenn man die verantwortung für ein tier übernimmt, dann kann sie nicht nach belieben wieder abgeben - und hunde können alt werden.


Mir geht es also nur darum, ob es denn erlaubt ist.


Klingt vielleicht schwachsinnig, aber ein Hund würde mir gut tun. Bin wegen einer psychischen Erkrankung in Behandlung und ein Tier würde den "Heilungsprozess" beschleunigen. Mein Freund hat es mir vor kurzem vorgeschlagen.

grundsätzlich haben tieren einen positiven einfluß, da ist schon was dran. trotzdem sollte die anschaffung wohl überlegt sein und nicht aus ner laune raus geschehen.


Jetzt befürchte ich aber, dass es nicht erlaubt ist oder mir etwas gekürzt wird.

warum sollten die was kürzen?
das einzige problem das ich dabei sehe ist, dass es problematisch werden kann, wenn du arbeit findest oder in eine maßnahme gesteckt wirst - wer kümmert sich dann um das tier? darauf nimmt das JC keine rücksicht!

Entschuldigt diese saublöde Frage; bin etwas grün hinter den Ohren.:biggrin:

Hoffe es antwortet jemand.

LG karamelek
wie gesagt, die anschaffung sollte wohl überlegt sein.
und damit meine ich nicht nur, hund ja oder nein. sondern auch solche sachen wie rasse, größe, wesen, geschlecht.

lass dich nicht vom aussehen blenden - das wesen ist wesentlich wichtiger! es muss zu dir passen.

und solltest du den entschluß gefasst haben, dir einen hund zuzulegen, nimm ruhig einen aus dem tierheim - du tust denen damit echt einen gefallen. lass dich da mal beraten.

vielleicht solltest du als anfänger lieber mit einem älteren, ruhigeren aber dafür gefäßtigten hund anfangen, als mit einem welpen - da kann man als anfänger ansonsten viel falsch machen.
 
F

FrankyBoy

Gast
Ich bin noch Schülerin, aber wegen meiner Erkrankung dieses Schuljahr schulunfähig. Somit bin ich dann ja auch arbeitsunfähig. Muss ich dann eventuell trotzdem in eine ganztägige Maßnahme? Auf keinen Fall - Krank ist Krank
Voraussichtlich gehe ich wieder nach den Sommerferien zur Schule..
Viel Spaß mit dem Tier wünsche ich dir.
 

karamelek

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Es ist keine Entscheidung, die ich plötzlich getroffen habe. Ich habe es seit mehreren Monaten im Kopf, doch bisher war es nicht möglich.
Ich habe eine Liste mit allen Kosten erstellt. Zum Tierheim gehe ich regelmäßig, so habe ich beim Gassi gehen meine Angst vor großen Hunden überwunden.
Ich weiß auch schon genau, welcher Hund es sein soll und habe mich gründlich über die Rasse informiert. Es gibt Hunde, die ein paar Stunden am Tag allein sein können. Nächstes Jahr würde dann meine Mutter mehrmals am Tag vorbei schauen (wenn ich in der Schule bin).
Ich habe auch schon jemanden, der den Hund rausbringen oder einkaufen gehen kann, falls es mir mal schlecht geht. Urlaub ist sowieso nicht in Sicht. Mit dem Vermieter habe ich auch gesprochen..

Es ist keine spontane Entscheidung und ich bin mir im Klaren darüber, dass es kein Spielzeug, sondern ein Lebewesen mit Bedürfnissen ist. Ich schaffe mir keinen Hund an, damit ich ihn wieder ins Tierheim abschiebe...

Die Frage war lediglich, ob es möglich ist oder Einschränkungen gibt.
 

Smiley32

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Frag bei der Gemeinde nach der Hundesteuer. Manche geben Ermäßigung bei ALG2....
Ich habe das Glück das meine weil sie einen Chip haben 2 Jahre steuerbefreit sind :)
 

hope40

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hm..hundehaltung bedeutet (unter anderem )bei jedem wetter ,obs stürmt , regnet , schneit, die sonne scheint ...ob man krank oder gesund ist ...das tier hat seine bedürfnisse und die müssen befriedigt werden ...ob man lust hat , oder nicht ..

man kann auch mit einem hund nicht überall hin..nicht überall sind hunde gerne gesehen ..machmal kommts einem auch vor, als wenn ein ähnlicher kleinkrieg geführt wird, zwischen hundehaltern /nichthundehaltern , wie zwischen rauchern /nichtrauchern...naja, jeder braucht eben sein kleines feindbild :biggrin:...aber..nicht jeder hund bleibt gerne allein (zum leidwesen der nachbarn )und nicht jeder potenzielle hundehalter ist ein hundeerzieher ,-versteher ..wie die zahlen der hunde beweisen, die in tierheimen landen, weil besitzer angeblich nicht mit ihnen fertig werden ...

naja...auch ein dackel kann ein "kampfhund "werden :biggrin:aber...fehler in der erziehung, das ein tier eine last und /oder plage nicht nur seines besitzers , auch der nachbarn wird..macht immer nur der MENSCH, das tier reagiert nur .

und nichts ist lästiger , wie ein ewig kläffender köter..der beim bellen nicht mal luft holt, der nicht heiser wird.:eek:..und auch nicht "blau anläuft "!:icon_dampf:
und nichts ist gefährlicher, als ein hund bar jeden gehorsams, der seinen besitzer durch die gegend zerrt und /oder, macht was er will...jede katze ,jeden hasen, jeden vogel und...jeden menschen quer über die strasse jagt :eek:..während der besitzer sich die lunge ausn dem halse schreit .

also...auch wenn weihnachten vor der tür steht und die "fellbällchen"gerade zu weihnachten die herzen rühren ....sich ein tier anzuschaffen , erfordert aus meiner sicht , genausoviel verantwortungsgefühl, wie sich für ein kind zu entscheiden ...denn tiere sind fühlende wesen, die auch emotionen haben..zB. unter trennungen leiden .

und nicht jedes tier ist von geburt aus kerngesund(und wenn..auch wurmkuren /impfungen kosten nicht unerheblich geld, wenn man ohnehin nur ein äusserst knapp bemessenes bugdet hat , das meist mehr monat wie geld :biggrin:übrig lässt )...auch bei tieren gibts krankheiten /erbkrankheiten /behinderungen ..aber auch psychische störungen , die nicht im vornherein erkennbar sind und die einer langen , einfühlsamen und ggf. teuren behandlung bedürfen .
nicht jede krankheit rechtfertigt eine erlösung ...davon abgesehen , sind die tierärzte (gott sei dank )heute auch nicht mehr soooo schnell bei der hand mit der "einschläferungsspritze "...

ein tier kann viel freude machen ...wenn man es sich anschafft und sich vorher weitgehnst informiert hat , was auf einen zukommen KANN und dies auch bereit ist , anzunehmen ..

naja...auch wenn es vielleicht in deinem umkreis helfer gibt , die ggf. mit dem hund rausgehen, wenn es dir nicht gut gehen sollte...bedenke, diese hilfen sind immer FREIWILLIG , die können widerufen werden, wenn es den helfern selbst nicht gut geht, sie keine lust haben ,,,,,,

nur...wenn man eben immer bereit sein soll /muss..die "zelte abzubrechen "um eben der arbeit hinter her zu ziehen ...schon alleine, wegen dieser , gewollten "heimatlosigkeit "ist eine tierhaltung erschwert , nicht erwünscht , fast unmöglich gemacht ...leider eben auch ein luxus, den sich ELOS nicht leisten sollen ...

meine hunde wurden 18 und 16 jahre alt ...eine lange zeit ...gott sei dank waren sie , bis ins hohe alter, bis auf bagatellen gesund ...aber...fast 20 jahre sind ne lange zeit , in der man so einiges organisieren musste ..eben wie bei kindern ..was genauso schwierig ist , wie bei kindern, wenn man vielleicht "allein hunde haltend "ist /wird ...die mögliche einschränkung liegt einfach bei DIR , den zeitraum den du abschätzen musst (aber, vielleicht funktioniert deine wunderkugel )..finanziell wie auch "lebensplanungstechnisch "---

tod /krankheit /umzüge sind die häufigsten gründe, warum tiere im tierheim landen .
 

pinguin

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Es ist Deine Entscheidung, die Dir niemand abnimmt.

Überdenke das alles und gehe dann einfach nach Deinem Bauchgefühl, denn das ist meist richtig. Noch richtiger wäre es, darauf zu achten, daß das Tier/der Hund Dich als Halterin aussucht und nicht umgekehrt.

In Bezug auf Tierarztkosten läßt sich anmerken, wenn vernünftig hundegerecht gefüttert wird, sind TA-Besuche äußerst minimiert, weil schlicht nicht nötig, da Tier/Hund gesund ist. Die Ernährung ist das A und O von allem. "Hundegerecht" ist übrigens nicht unbedingt das üblicherweise im Handel angebotene Trockenfutter, weil das viel Getreide enthält und Hunde bspw. nunmal keine Pflanzenfresser sind.

Bei nur einem Hund halten sich die jährlichen Steuern je nach Region in Grenzen, da lasse Dich nicht verunsichern.

Erkundige Dich aber zuvor unbedingt über die Bedürfnisse der gewünschten Rasse, und dieses nicht nur mit Blick auf ausreichend Bewegung sondern auch in Bezug auf die jeweilige Temperatur, die vertragen wird. D.h.; wenn Du selber nicht gerne zu Fuß gehst oder Fahrrad fährst, dann nimm keinen Schlittenhund a la Sib. Husky, denn die haben ein ausgeprägtes Bewegungsbedürfnis und können locker täglich um die 70 km und mehr zurücklegen.

Wenn Du in einer Mietwohnung wohnst, nimm kein bellfreudiges Exemplar, das schafft nur Ärger.
 
E

ExitUser

Gast
Der Hund ist der einzige wahre und ehrliche Freund des Menschen.
Ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Bin mit Hunden groß geworden und wir haben jetzt zwei und einen Wellensittich.
Es sind drei Familienmitglieder.
Jedes Tier hat auch eine Seele.
Mit Hunden ist es wie mit Kindern.
Wenn sie erst mal da sind geht es schon, die charakterliche Eignung des Menschen vorausgesetzt.
 

Volker

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Der Hund ist der einzige wahre und ehrliche Freund des Menschen.
Was erzählst du da?

Habe 10 Wellis, und alle haben Charakter.
Bewegungsdrang haben die auch, und nicht
zu knapp. Hunger sowieso, und mit mir
wollen sie auch Kontakt haben.
Und ehrlich sind die allemal, die zeigen dir
deutlich was sie wollen und was nicht.

Gruss
 
E

ExitUser

Gast
hallo ihr lieben,

zum hundaussuchen: wir haben ja frettchen, soweit sogut. die standen nie zur debatte. dann wollten wir mal einen hund dazu, auch gut, das geht ja auch bei anderen. wir schauten uns hunde im tierheim an, wir sind paten gassi gegangen, haben freundschaftstrainig (also mit den frettchen und entsprechendem hund gemacht), grunderziehungskurse, die ergebnisse waren "durchwachsen". nun haben wir doch einen gefunden, keinen den wir uns ausgesucht haben, die hat uns erwählt. eine etwas ältere dame, größer als geplant, eine rasse die eigentlich nicht auf dem programm stand. nun was ist? nix ist keine probleme. mit mir geht sie laufen oder stramm, oder eben auch mal mit zur arbeit. mit meinem mann geht sie trödeln und dösen, die frettchen sind spielkameraden. nee im ernst, die benimmt sich als wären es welpen. fretten spielen mit hund. das einzige was wir noch üben müssen: morgens wenn 4 und ein gehbehinderter auf einmal die treppe runterwollen.....

karamelek, schau einfach was zu dir passt und wo die chemie stimmt, dann hast du einen freund fürs leben. das andere findet sich dann schon alles.

liebe grüße von barbara
 
R

Rounddancer

Gast
Beziehe seit dem 1.12.11 H4 und würde gerne wissen, ob ich ein Haustier haben darf.
Du möchtest einen Hund. Ich gehe mal davon aus, daß Du kein Plüschtier meinst, sondern einen lebendigen Hund.

Grundsätzlich: Ein Hund kostet, alles in allem, laut Auskunft der Leiterin des Tierheims Ludwigsburg, im Jahr irgendwo zwischen 1000 und 1500 Euro.

1.Wenn Du den aus dem Tierheim aussuchst, kriegst Du erstmal -völlig zurecht- Besuch. Die möchten nämlich gerne sehen, wie Du lebst, und ob genug Platz, etc. da ist, für den Hund.
Die möchten auch wissen, wer nach dem Hund guckt, wenn Du in Arbeit kommst und zum Schaffen oder zur Weiterbildung oder Arbeitslosen-Tages-Aufbewahrung weg bist. Und sie möchten wissen, wie Du sicherstellst, daß der Hund gefüttert, geimpft, versteuert wird. Auch dann, wenn Dein derzeit geplanter Kostenträger, Dein Freund, nicht oder nicht mehr da ist.

2. Ein Hund braucht Futter.
Gesetzt den Fall, der Hund ist ein Dackel, wiegt zehn Kilo.
Und Du fütterst ihn mit einer mir bekannten, dem Ernährungsverhalten des Urhundes entsprechenden, artgerechten Hundevollkost.
Dann wird er satt von täglich 120 Gramm dieser Hundevollkost.
Das kostet Dich pro Tag ca. 0,84 €, wenn Du ihn aus dem 5-kg-Sack fütterst, hält dieser Dir rund 40 Tage. Hast Du den 15-kg-Sack, kostet Dich das Futter für Deinen 10kg-Dackel täglich 0,60 € und ein Sack reicht ca. 125 Tage. Im Monat also ca. 26,00 €, bzw. 18,00 €.

3. Ein Hund braucht Hundesteuer.
Der erste Hund in einem Haushalt ist noch relativ günstig, aber es geht doch ins Geld. Auf dem Land ist die Steuer meist billiger als in der Stadt. In Stuttgart kostet der erste Hund z.B. als normaler Hund 108 Euro im Jahr.

4. Ein Hund braucht medizinische Versorgung. Impfen, Kontrolle, Medizin, Operationen, Wurmkur, etc. kann ganz schön ins Geld gehen.

5. Ein Hund braucht mehrmals täglich Auslauf und jemanden, der ihm mit Einweghandschuh und Plastiktüte hinterherläuft und den Kot einsammelt und entsorgt. Bei jedem Wetter.

6. Ein Hund braucht Beschäftigung, und möglicherweise auch Erziehung.

7. Ein Hund braucht eine Haftpflichtversicherung, auch wenn er normal vom Stamme "Der tut nix!" zu sein scheint, kostet im Jahr z.B. knapp 50 €.

8. Ein Hund braucht einen Vermieter, der nicht Haustierhaltung (und sei es im Mietvertrag) verbietet.

9. Ein Hund braucht eine rauchfreie Umgebung, denn auch der Hund leidet unterm Passivrauch und wird öfter krank...

10. ...


Und das alles, auch wenn Du arbeiten mußt, krank bist, Liebeskummer hast, oder wenn Dein derzeit die Kosten tragender Freund selbst arbeitslos, oder abgehauen ist.

Das JobCenter und der Regelkreis des SGB II vebieten die Hundhaltung NICHT, aber sie unterstützen sie auch nicht. Erst recht nicht finanziell.
 

karamelek

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Back to topic, bitte.:cool:
Ich habe mir über diese Dinge Gedanken gemacht, mich gründlich informiert und würde niemals einen Hund "adoptieren", wenn ich nicht dafür sorgen könnte.
Es geht ja auch nicht nur um die finanziellen Aspekte; ein Hund braucht weitaus mehr.
Es ist eine gemeinsame Anschaffung mit meinem Freund und er wird die nötigen Kosten tragen. In ein paar Jahren werden wir heiraten. Die Gefahr, dass er plötzlich nicht mehr für die Kosten aufkommen kann, besteht nicht.
Lasst das mal meine Sorge sein..
Ich brauche kein Plüschtier zum Knuddeln. Wir möchten ein neues Familienmitglied!

Wie gesagt, die Frage war nur, ob ich das denn auch darf (weil mir Bekannte das Gegenteil erzählten).

Herzlichen Dank an alle, die meine Frage beantwortet (und/oder es versucht haben)!:biggrin:

Liebe Grüße

karamelek
 
E

ExitUser

Gast
hallo karamelek,

definitiv, ja du darfst dir einen hund anschaffen.

wie gesagt, ich bin froh, das uns nach ewigem hin und her überlegen, einer mehr oder minder vor die füsse gefallen ist....

liebe grüße von barbara
 

Smiley32

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Kurz gesagt:
Du darfst das, aber es ist Dein Privatvergnügen!

Ich habe 2 kleine Hunde:
Hundesteuer bin ich hier 2 Jahre befreit. Gemeinde ist hier großzügig. Die Haftpflichtversicherung bezahlte ich auf ein Jahr bevor ich in ALG2 kam...also erst weider im Mai 2012 fällig....
Futter kosten meine beiden zusammen um die 30 Euro inkl. Porto...je nachdem was ich bestelle....Pansen ist billiger...Lamm teurer...allerdings kenne ich meinen Händler persönlich und bekomme schon Spezialpreise.
Tierarzt:
Ich entwurme natürlich und Kot wird 2x jährlich untersucht. Sind zusammen rund 60 Euro/Jahr
Da ich einen Hund mit Impfschaden hatte bin ich da vorsichtiger: Tollwut ist 3 Jahre gültig und hatten beide dieses Jahr. Staupe/Parvo/Hepatitis lies ich mit einem Impfstoff impfen der 4 Jahre gültig ist. Die restlichen Impfungen bekommen meine Hunde nicht weil sie bei diversen (deutschen) Studien als nicht bzw. kaum wirksam eingestuft wurden.
Jährlicher Tierarzt CheckUp kostet mir rund 20 Euro/Hund

Spielzeug wie Plüschtiere hol ich beim Flohmarkt für 50 Cent/Stück

Bleibt nur das Restrisiko das der Hund plötzlich krank wird....
Ich kenne meinen Tierarzt seit Jahren und der verdiente schon viel Geld mit mir. Ich denke der würde sich auf Ratenzahlung einlassen bzw. ggf nur mit 1facher Gebührenordnung abrechnen....
 
G

gast_

Gast
Solang dein Vermieter dir die Hunde/Katzenhaltung nicht verbietet und Du meinst dir ein Tier leisten zu können (Hundesteuer, Futter, evtl. Tierarztbesuche) gibt es keinen Grund der dir die Anschaffung eines Haustiers verbietet :icon_evil:
Zu bedenken wäre noch die versorgung des Tieres im Falle einer Arbeitsaufnahme.


Gruß Micha :cool:
Vollkommen richtig... was mir noch wichtig wäre: Bedenke, was ein Tierarzt kosten kann - und schließe eine Krankenversicherung ab!

Wir haben das Problem grad: Einen Hund kurzzeitig in Pflege genommen - und als er krank wurde wollte man ihn plötzlich nicht mehr zurück... und wir können nun zusehen wie wir ihn gesund bekommen und wer die Tierarztrechnungen übernimmt... es war schon richtig teuer, und es wird noch weiter kosten!

Ach ja, Tierhalterhaftpflicht brauchst auch noch...
 
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