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Dürfen AA/Arge gesetzlichen Mindestlohn unterlaufen?

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Rounddancer

Forumnutzer/in

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#1
Dürfen AA/Arge den gesetzlichen Mindestlohn unterlaufen?

Ein aktuelles Beispiel:
In Hamburg werden gerade insgesamt rund 25 Bauhelfer gesucht.
Ein PAV wendet sich an AA und Argen dort, die schicken ihm allein diese Woche 49 Bewerber. AA und Argen ist dabei bekannt, daß diese Bauhelfer 8 EUR/Stunde erhalten werden.

Nur: Das Baugewerbe unterliegt ja dem Entsendegesetz und damit einem der bisher leider seltenen gesetzlichen Mindestlöhne in Deutschland, und Bauhelfer ist da Tarifgruppe 1 mit einem Lohn von 10,70 EUR im Westen.

Ok, bei normalen, frei zu vereinbarenden, oder regulär tarifierten Löhnen könnte man ja sagen, acht Euro sind über der Sittenwidrigkeitsgrenze, die ja bei 33% unter den 10,70 EUR läge.

Aber ist das bei einem gesetzlichen Mindestlohn auch so?
 

Wurstpilot

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#2
wenn dieser pav beispielsweise auch als zeitarbeitsfirma arbeitet, werden die mitarbeiter zwar im baugewerbe eingestzt, aber nach bza tarif entlohnt.
"netter" kleiner kunstgriff.
so einen job will mir das aa (nicht das jc!) auch gerade verpassen...
 

pinguin

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#3
Dürfen AA/Arge den gesetzlichen Mindestlohn unterlaufen?
Nein.

Aber ist das bei einem gesetzlichen Mindestlohn auch so?
Nein, hier haben die von der Arge vermutlich nur ihr Vermittlungsergebnis im Blick. Der gesetzliche Mindestlohn ist ja nicht deshalb vorgeschrieben, um ihn zu unterlaufen.

Die verantwortlichen Arge-Mitarbeiter dürfen den Rest aber gern aus der eigenen Tasche bezahlen.

ciao
pinguin
 
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