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Duckmäusertum im bundestag

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Kaleika

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#1
DUCKMÄUSERTUM IM BUNDESTAG

"Wir haben vor Feigheit gestunken"

Angepasst, unkritisch, uneigenständig - Peter Gauweiler übt massive Kritik an den Abgeordneten des Bundestag. Viele wollten lediglich "im System funktionieren", sagt der CSU-Parlamentarier im SPIEGEL-Gespräch und warnt vor Gefahren für die Demokratie. (...)
:icon_eek:

Duckmäusertum im Bundestag: "Wir haben vor Feigheit gestunken" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Das war uns eigentlich auch schon klar, wie der Hase läuft - nicht bloß zur Osterzeit! :icon_neutral:

Kaleika
 

Paolo_Pinkel

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#2
:icon_eek:

Duckmäusertum im Bundestag: "Wir haben vor Feigheit gestunken" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Das war uns eigentlich auch schon klar, wie der Hase läuft - nicht bloß zur Osterzeit! :icon_neutral:

Kaleika
Hi,

ja. In der Tat. Das wissen wir alle. Ich habe einmal einen Link gehabt (leider gehabt) da konnte man das Abstimmverhalten eines jeden Parlamentarierer im Bundestag zu jedem Thema sehen. DAS und nur das sagt die Wahrheit über die Maske (Politiker) dahinter aus.

Ich habe versucht diesen Link zu finden. Vielleicht kann jemand mithelfen oder hat ihn sogar. Dann würde ich bitten diesen hier einzustellen.

Danke.

Gruss

Paolo
 

Paolo_Pinkel

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#4
Hi,

So Leute. Ich habe es ENDLICH gefunden. Rahmt euch den Link gut ein und schaut mal nach wer wie abstimmt nachdem er was gesagt hat. Die Wahrheit/Scheinheiligkeit der Abgeordneten ist hier zu finden:

ZDF-Parlameter

Gutes Beispiel ist die Frage nach Erhöhung der Hartz-IV-Sätze für Kinder. Man beachte wer wie gestimmt hat. Bewegt man die Maus auf die entsprechende Person kann man auch den Namen lesen.

:icon_twisted::icon_twisted:

Gruss

Paolo
 
E

ExitUser

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#6
Hi,

So Leute. Ich habe es ENDLICH gefunden. Rahmt euch den Link gut ein und schaut mal nach wer wie abstimmt nachdem er was gesagt hat. Die Wahrheit/Scheinheiligkeit der Abgeordneten ist hier zu finden:

ZDF-Parlameter

Gutes Beispiel ist die Frage nach Erhöhung der Hartz-IV-Sätze für Kinder. Man beachte wer wie gestimmt hat. Bewegt man die Maus auf die entsprechende Person kann man auch den Namen lesen.

:icon_twisted::icon_twisted:

Gruss
Danke!
Ich habe mir spontan angesehen, wer und wieviele insgesamt von den Linken für die erhöhung der Kinder RS bei Hartz IV gestimmt hat. Also mit Ruhm haben sich die Linken da wahrlich nicht bekleckert....
94 Ja-Stimmen, 463 Nein-Stimmen.

LG :icon_smile:
 

sleepy5580

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#8
@ hamburgeryn dann schau dir mal bitte auch noch die Abstimmung zur Neubemessung des Kinderregelsatzes vom 4.12.2008 an :eek:
 

ethos07

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#10
Danke!
Ich habe mir spontan angesehen, wer und wieviele insgesamt von den Linken für die erhöhung der Kinder RS bei Hartz IV gestimmt hat. Also mit Ruhm haben sich die Linken da wahrlich nicht bekleckert....
94 Ja-Stimmen, 463 Nein-Stimmen.

LG :icon_smile:
Ja, sehr schönes Tool zum Abstimmungsverhalten im BT - Danke Paolo für den Link :icon_klatsch:!

Hamburgeryn, ich glaub deine Zahlen zur Kinder RS stimmen dann doch nicht so ganz?

Also gemäß meinem Klicken im Tool hat die

Fraktion der Die Linke insgesamt 53 Abgeordnete im BT.
Davon haben 48 für die Erhöhung gestimmt
5 haben nicht abgestimmt.

Oder meintest du etwas anderes?

Die Fraktion Die Linke ist einfach iinsgesamt im BT mit ihrem Antrag nicht die Bohne durchgekommen - das ist da schon deutlich schlimm :eek: zu sehen.
 
E

ExitUser

Gast
#11
Hamburgeryn, ich glaub deine Zahlen zur Kinder RS stimmen dann doch nicht so ganz?
Also gemäß meinem Klicken im Tool hat die
Fraktion der Die Linke insgesamt 53 Abgeordnete im BT.
Davon haben 48 für die Erhöhung gestimmt
5 haben nicht abgestimmt.
Oder meintest du etwas anderes?
Ich habe folgende Anstimmung angeklickt:
Sind Sie für die weitere Anhebung der Hartz IV- Kinderregelsätze?
..............du hast recht, ich habe was falsches zusammengerechnet. Sorry :icon_neutral:
Wer richtig gucken kann ist klar im Vorteil. Sorry.:icon_neutral:Ich neh´m alles zurück!

LG :icon_smile:
 

biddy

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#12
Man kann das Segment für z.B. DieLinke auch anklicken, dann wird's direkt angezeigt und man muss nichts abzählen-1-2-3 ... also für Faule wie mich jetzt ...
 
E

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#15
Ich sage nichts mehr...

...bin doch nicht im Bundestag. :cool:

'Tschuldigung für den Off-Topic...
 

biddy

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#16
Nee, darum ging's ja nicht ... ich wusste nur nicht, was ich antworten sollte und dachte, mit dem Psssssssst-Smilie wäre ich dann cool drumherumgekommen. :icon_lol:

[offtopic-endgültig-ende]
 
E

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#18
Der Fall Elke Reinke (MdB)

Das ist ein Hammerding!
Was aber im Kleinen schon nicht klappt ... .
Ich kenne Elke persönlich und werde unterstützen.

Linke-Abgeordnete Reinke nicht aufgestellt / Basis :

"Das gibt Heidenärger"

"Das gibt Heidenärger"








Magdeburg ( ws ). Auf dem Vorschlag des Landesvorstandes für die Landesliste der Partei Die Linke für die Bundestagswahl fehlt der Name der Ascherslebener Bundestagsabgeordneten Elke Reinke. " Die ehemalige Hartz-IV-Empfängerin soll aus dem Bundestag gekickt werden ", empört sich der stellvertretende Kreisvorsitzende der Linken im Salzlandkreis, Wolfgang Menzel. Sie mache zu viel Betroffenheitspolitik, sei ihm gesagt worden.

Menzel kündigt " rechtliche Konsequenzen " an. Die Partei will die Landesliste auf einer Vertreterversammlung am 25. April in Magdeburg beschließen. " Da wird es einen Heidenärger geben ", sagte Menzel.

Quelle ...
 
E

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#20
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Das ist ein Hammerding!
Was aber im Kleinen schon nicht klappt ... .
Ich kenne Elke persönlich und werde unterstützen.

Linke-Abgeordnete Reinke nicht aufgestellt / Basis :
Landeschef Matthias Höhn sagte, der Vorstand habe über die ersten fünf Plätze geheim abgestimmt. Reinke hätte null Stimmen bekommen.
Wo ist hier Basisdemokratie, wenn der Vorstand selbst schon bestimmen darf, wer die ersten 5 Plätze bekommt?

Wer sind die 5 und aus welcher Ecke kommen die? Gewerkschafter, die sonst keine Chance hätten, auf die Plätze zu kommen, oder wiedermal Kungelei?
 

elgoki

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#21
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Wer sind die 5 und aus welcher Ecke kommen die? Gewerkschafter, die sonst keine Chance hätten, auf die Plätze zu kommen, oder wiedermal Kungelei?

Gewerkschaften = Kungelei !!!
 

Paolo_Pinkel

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#22
Als Kölner Klüngel, Kölscher Klüngel oder einfach Klüngel wird in Köln, und mittlerweile auch im allgemeinen Sprachgebrauch, ein System auf Gegenseitigkeit beruhender Hilfeleistungen und Gefälligkeiten bezeichnet. Es kann zur Vermischung von gesellschaftlichen, politischen und industriellen Interessen führen, somit zur Korruption mutieren. Im Alltagsgebrauch ist Klüngel im Kölner Raum allerdings auch positiv besetzt, im Sinne von „eine Hand wäscht die andere“, „Man kennt sich, man hilft sich“, „über Beziehungen verfügen“ oder netzwerken bzw. "vernetzt sein"...
Kölner Klüngel – Wikipedia

Gruss

Paolo
 

rEvOlUtIoN

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#23
:icon_eek:

Duckmäusertum im Bundestag: "Wir haben vor Feigheit gestunken" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

Das war uns eigentlich auch schon klar, wie der Hase läuft - nicht bloß zur Osterzeit! :icon_neutral:

Kaleika
Wie sagt man immer,geschlossenheit in der Partei !!

Man darf seine eigene Meinung haben ,nur wenn es um Partei Intressen geht geschlossen bleiben.

Auch bei einem Richtungswechsel von Links zur Mitte oder Rechts wie bei der SPD !!

Glaubt mal nicht das ein Abgeordneter sich selber ans Bein ****elt nur um
seine wahre Meinung zu verkünden !! Das könnte ans Geld oder Job kosten.

Als gutes Beispiel die zwei Jahre und Hessen und ihre Wahlen.

Wär alles so gelaufen wie vorgesehen ,wär Koch jetzt Arbeitslos und Ypsilanti Ministerpräsidentin !!

Von den drei "NEIN" Sagern,eher Beeinflussung als Überzeugung !!

mfg
 

Mario Nette

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#24
Wieso Duckmäusertum? Das ist zumindest doch genau das, was ich von den Köppen da oben erwarte. Von daher: Erwartung voll erfüllt. Und damit können sie sich auch brüsten: "Wir haben die Erwartungen der Wähler nicht entäuscht." Die der Nicht- und Ungültigwähler nebenbei auch nicht.

Mario Nette
 

FrankyBoy

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#25
Eigentlich wollte ich ja schon im Bett sein aber das ZDF-Parlameter ist klasse!

Am besten ist die Abstimmung vom 19.05.2006 - Zulassung von Hedgefonds - wenn diese Volksverräter da vernünftige Arbeit gemacht hätten, dann währe uns einiges was jetzt zu beklagen ist erspart geblieben...

P. S. Freue mich total das Bruno mal wieder was gepostet hat...
 

dr.byrd

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#26
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Wo ist hier Basisdemokratie, wenn der Vorstand selbst schon bestimmen darf, wer die ersten 5 Plätze bekommt?

Wer sind die 5 und aus welcher Ecke kommen die? Gewerkschafter, die sonst keine Chance hätten, auf die Plätze zu kommen, oder wiedermal Kungelei?
Es handelt sich erstmal um einen Vorschlag für die ersten 5 Plätze der Landesliste. Hier hat der Vorstand von Sachsen-Anhalt Elke Reinke leider nicht berücksichtigt. Wir können nur hoffen und alles dafür tun, dass der Parteitag am 25. April etwas anderes beschließen und dafür sorgen wird, dass Elke wieder in den Bundestag kommt.

Außerdem ist sie Direktkandidatin im Harzer Wahlkreis 69.
 
E

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#27
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Es handelt sich erstmal um einen Vorschlag für die ersten 5 Plätze der Landesliste. Hier hat der Vorstand von Sachsen-Anhalt Elke Reinke leider nicht berücksichtigt. Wir können nur hoffen und alles dafür tun, dass der Parteitag am 25. April etwas anderes beschließen und dafür sorgen wird, dass Elke wieder in den Bundestag kommt.
Vorschläge des Vorstands:

Dr. Petra Sitte
Jan Korte
Katrin Kuhnert
Rolang Claus
Dr. Rosemarie Hein

4 davon waren in der SED
 

Nova Swesta

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#30
Ich habe folgende Anstimmung angeklickt:
Sind Sie für die weitere Anhebung der Hartz IV- Kinderregelsätze?
..............du hast recht, ich habe was falsches zusammengerechnet. Sorry :icon_neutral:
Wer richtig gucken kann ist klar im Vorteil. Sorry.:icon_neutral:Ich neh´m alles zurück!

LG
Ich nehme hier gar nix zurück.

"Sind Sie GEGEN eine unbeschränkte Steuerpflicht des WELTEINKOMMES deutscher Staatsangehöriger?" NEIN 46, 7 nicht abgestimmt!
Da frage ich ich, wo die 7 waren? :icon_kotz:

Für mich herrscht bei solchen Themen ANWESENHEITSPFLICHT!!!
..wie bei den Arge Kursen!
Wo ist der gelbe Schein? Evt. muss der Fraktionschef bei denen zu
Hause noch einen Kontrollbesuch machen...:icon_knutsch:
Die bekommen ja ihr Geld "auch nur vom Staat".....und "andere müssen
dafür aufkommen..."

Eine Partei die von sich behauptet, "den Armen und Entrechteten der
Welt" helfen zu wollen, hat mehr Haltung und Stil an den Tag zu legen!
 
E

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Gast
#31
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Mir ist schlecht! :icon_kotz2:




Ob es das in dieser Form noch lange geben wird?
Elke Reinke zog 2005 überraschend in den Bundestag ein. Nun soll die ehemalige Hartz IV-Bezieherin von der LINKEN.Sachsen-Anhalt nicht mehr für einen sicheren Listenplatz vorgeschlagen werden. Anlass für eine Bilanz der Arbeit von Linkspartei und Linksfraktion mit und für Erwerbslose.

Mehr als 7 Millionen Menschen müssen von Hartz IV leben, perspektivisch wird diese Zahl im Verlauf der tiefen Wirtschaftskrise noch erheblich steigen. 2005 haben 25% der Erwerbslosen, die an der Bundestagswahl teilgenommen haben, die offene Liste der Linkspartei.PDS gewählt. Die Partei entzog damit SPD und CDU jeweils einen zweistelligen Wähleranteil in dieser Gruppe. Unter den Gruppen, die die LINKE wählen stellen seither die Erwerbslosen jeweils den größten Anteil.
DIE LINKE. beansprucht nicht nur Politik im Interesse von Erwerbslosen zu machen. Sie ist 2005 zudem mit dem emanzipatorischen Anspruch Politik nicht nur für, sondern mit den Menschen zu machen, in den Wahlkampf gezogen. Auf die Erwerbslosen heruntergebrochen, bedeutet dies Politik für und mit diesen zu machen.
Hartz IV ist für DIE LINKE darüber hinaus konstituierend. Ohne Hartz IV und die Welle der von Ostdeutschland ausgehenden Montagsdemonstrationen 2004, wäre weder die Gründung der WASG noch der Zusammenschluss von WASG und Linkspartei.PDS zur LINKEN erfolgt. Hartz IV hat erst die Krise der SPD so beschleunigt und so viele Linke, GewerkschafterInnen und Betroffene Handlungsbedarf erkennen lassen, dass sich die Nische links von der SPD für eine neue Wahlpartei wirklich nutzen ließ. Ohne Hartz IV und den Kampf dagegen, gäbe es heute keine Linksfraktion von 53 Abgeordneten im deutschen Bundestag.
Gemessen daran, was Hartz IV für die Konstituierung der Linkspartei bedeutet, wie viele BezieherInnen von ALG II die Linkspartei gewählt hatten und, wie viele Erwerbslose und Pekarisierte in der Partei aktiv sind, ist es als dürftig zu bewerten, dass nach der Bundestagswahl 2005 mit Elke Reinke genau eine einzige Frau, die zuvor von Hartz IV leben musste, in den Bundestag einzog.
http://www.scharf-links.de/57.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=4685&tx_ttnews[backPid]=56&cHash=dbbbbcae82

Der Fall Elke Reinke zeigt exemplarisch, wie der Anspruch der Partei DIE LINKE Politik für Erwerbslose und mit Erwerbslosen zu machen in der Praxis eingelöst wird. Erwerbslose sollen die Partei wählen, sie sollen sie mit ihrer aktiven Arbeit und mit ihrem geringen Einkommen unterstützen, aber, wenn bedeutende Parteiämter oder Mandate vergeben werden, gehen sie meist leer aus. In der Partei, die angetreten ist, die Ausgrenzung von Hartz IV - BezieherInnen zu beenden, genießen diese keine gleichberechtigte Teilhabe. Die Vertretungslücke in den Parlamenten wird nicht durch VertreterInnen der mehr als 7 Millionen Hartz IV-Betroffenen selbst geschlossen, sondern durch BerufspolitikerInnen. Dabei gibt es nirgendwo in der Partei den Willen, dies zu ändern. Auch im linken Landesverband NRW steht mit Helmut Eigen der erste Erwerbslose auf den aussichtslosen Platz 14 der Landesliste. Es ist absehbar, dass der kommenden Linksfraktion im Bundestag kein einziger Abgeordneter mehr angehören wird, der das Elend und die Entwürdigung durch Hartz IV am eigenen Leibe erfahren hat. Die Partei, für die Hartz IV politisch zentral ist, ist in der Praxis längst dazu übergegangen, Politik nicht mit, sondern bestenfalls nur für Erwerbslose zu machen.
Elos sind eben nicht so gern gesehen und hindern vielleicht doch ein "Zusammengehen" mit der "ach so verhassten" SPD.

Für mich ist das zumindest ein Beweis, das auch hier wieder nur die Elos als Stimmvieh gebraucht werden, aber sonst haben sie die Klappe zu halten und keine Ansprüche zu stellen. Neoliberal.
 

FrankyBoy

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#32
Äh wie jetzt? Wo?

Mario Nette
Ups, bin gestern wohl in einem älteren Thread gewesen und habe es nicht registriert - hatte mich nur gefreut ihn wieder schreiben zu sehen - war und bin total übermüdet aber total glücklich...
 

Kaleika

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#33
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Heftig!
Mensch sollte gerade in der Linkspartei nicht vergessen, dass diese Partei weitestgehend von Protestwählern und Erwerbslosen gewählt wurde!

Wenn sich nun diese Partei nicht mehr gebührend für Erwerbslose einsetzt, dann gibt es für Erwerbslose nur eine Konsequenz: eben nicht mehr die Lionkspartei zu wählen, sich villeicht der größten Wählergemeinschaft der Nichtwähler anzuschließen!?!?!?!

Kaleika
 
E

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#34
Thüringen, das rote Herz Deutschlands

Die CDU bangt um ihre absolute Mehrheit in Thüringen. Die Linke treibt die Christdemokraten munter vor sich her. Ein ehemaliger CDU-Mann hilft ihr dabei.

......

Wenn der einen großen Volkspartei die Wähler davonlaufen, versucht die andere, sie für sich zu gewinnen. Und die zweite große Partei - das ist in Thüringen nicht die SPD, die mit 20 Prozent der Stimmen laut Umfragen nur die drittstärkste Kraft im Landtag würde. Es ist die Linke. Auf 25 Prozent Zustimmung kann sie zählen und will den Vorsprung vor der SPD weiter ausbauen. Dazu muss sie die eigentlich konservativen Thüringer gewinnen.
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Die Linke bemüht sich deshalb, professionell und wirtschaftskompetent zu wirken. Sie will nicht mehr nur Protestpartei sein und ein Kümmerer, der beim Ausfüllen von Hartz-IV-Unterlagen hilft, sondern auch Partner für Geschäftsleute.
"Es kommen immer mehr Leute auf mich zu, die nicht klassisch zu unseren Parteigängern zählen", sagt Bodo Ramelow, Spitzenkandidat der Linken, sueddeutsche.de, "Unternehmer, Anwälte, Richter, Leute, die bisher immer CDU gewählt haben, sagen, dass sie ihre Stimme diesmal uns geben werden. Das macht mich zuversichtlich."
....

Bodo Ramelow, der Spitzenkandidat, versucht den Spagat: "Das sind gute Leute, die sich zu ihren moralischen Verfehlungen von damals bekennen und diese zutiefst bereuen. Unsere Gesellschaft kann nicht ewig sagen, wer früher in der SED war, hat für immer das Maul zu halten und darf nicht mehr politisch mitgestalten", sagt er und fügt hinzu, "wir versuchen die heutigen Probleme der Menschen zu lösen, wir schauen nach vorn."
Die Linke in Ostdeutschland - Thüringen, das rote Herz Deutschlands - Politik - sueddeutsche.de

Den Linken traue ich sogar zu, das sie mit der CDU koalieren wollen, nur um an die Macht zu kommen.
 

dr.byrd

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#35
Protestiert und macht eurem Unmut Luft beim Landesvorstand !!!

Am 25.04.09 entscheidet ein Parteitag.

P.S. Elke ist im SprecherInnenrat der BAG Hartz IV, wir haben uns bereits für sie eingesetzt und werden das auch weiterhin tun. Aber es muss noch mehr Unterstützung und Protest kommen.

Als ich das Thema hier vor Wochen rein setzte, war die Reaktion eher dürftig.
 
E

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#36
Protestiert und macht eurem Unmut Luft beim Landesvorstand !!!

Am 25.04.09 entscheidet ein Parteitag.

P.S. Elke ist im SprecherInnenrat der BAG Hartz IV, wir haben uns bereits für sie eingesetzt und werden das auch weiterhin tun. Aber es muss noch mehr Unterstützung und Protest kommen.

Als ich das Thema hier vor Wochen rein setzte, war die Reaktion eher dürftig.

Es sind aber nicht alle Mitglied dieser Partei, dennoch Wähler.

Was soll es also bringen?
 

dr.byrd

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#37
Es sind aber nicht alle Mitglied dieser Partei, dennoch Wähler.

Was soll es also bringen?
Auch als Wähler kann man dem Landesvorstand schreiben, was man von seiner Empfehlung hält und welche Auswirkung das auf´s eigene Wahlverhalten haben könnte. Vielleicht auch noch an den Bundesvorstand.

Wenn man immer gleich fragt, was soll das bringen, kann man ja nur noch resignieren. Das ist meine Sache nicht.

Das weiche Wasser

Es reisst die schwersten Mauern ein
und sind wir schwach und sind wir klein,
wir wollen wie das Wasser sein,
das weiche Wasser bricht den Stein.


Das_weiche_Wasser_2.mp3
 

Dora

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#38
Duckmäusertum in Parlamenten und Parteien.
Fraktionszwang oder Geschlossenheit? Mitsstreiter oder Verräter?

Da war doch was vor den Landtagswahlenin Hessen. Genau: Vier "Abweichler", die den Kurswechsel ihrer Partei nach der Wahl ein Jahr zuvor nicht mittragen wollten. Drei davon allerdings aus "gewissen Gründen" (nennt sich dann ikurz gefasst "Gewissensgründe") erst im letzten Moment. Vom Landtagsabgeordneten der Partei Die LINKE. Hermann Schaus wurden sie sogar als "hinterhältige Schweine" betitelt, einer wurde von einer Parteikollegin gewünscht, ihr mögen die Beine abfaulen oder so, usw.
Und jetzt von CSU-Mitglied Peter Gauweiler das Eingeständnis von Duckmäusertum im Bundestag und sogar Kritik?
Was sagt eigentlich die Partei Die LINKE. dazu?

Duckmäusertum ist eine deutsche Eigenart
,
ja fast möcht man meinen ein Massenphänomen und keineswegs auf Abgeordnete beschränkt.

Der Hinweis auf 4 Jahre Unrechtsgesetz Hartz IV und von Millionen Erwerbslosen erduldete Willkür möge genügen.
.
 
E

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#39
Auch als Wähler kann man dem Landesvorstand schreiben, was man von seiner Empfehlung hält und welche Auswirkung das auf´s eigene Wahlverhalten haben könnte. Vielleicht auch noch an den Bundesvorstand.

Wenn man immer gleich fragt, was soll das bringen, kann man ja nur noch resignieren. Das ist meine Sache nicht.


Es ist nicht die Aufgabe der Wähler, LaVos oder Buvos anzuschreiben, damit sich manche Parteien "umstimmen" lassen, wenn es so leicht gehen würde, hätte man keine neuen Parteien gründen müssen, von der FDP über die Grünen bis zu den Linken. Da hätte man einfach mal die SPD als Beispiel öfters mal angeschrieben und schon wäre die Politik anders gewesen.

Das sich mittlerweile auch die Linke als "Volksverar...partei" herausstellt, liegt an den Machtgeilen in der Führung, die ich nicht gewählt habe und auch nicht wählen werde/kann.

Ich bin Wähler:

CDU/CSU/FDP waren für mich noch nie Thema, SPD hat sich mit ihrem Fürhrungsduo Münte/Steinmeier selbst disqualifiziert, den Grünen kann man auch nicht trauen und die Linken entpuppen sich als SPD2, also auch nicht wählbar.
 

dr.byrd

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#40
Es ist nicht die Aufgabe der Wähler, LaVos oder Buvos anzuschreiben
Das sollte jeder für sich selbst entscheiden, was er tun möchte, um Elke Reinke zu unterstützen. Das du daran nicht beteiligen wirst, war mir klar.
 

ethos07

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#41
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Heftig!
Mensch sollte gerade in der Linkspartei nicht vergessen, dass diese Partei weitestgehend von Protestwählern und Erwerbslosen gewählt wurde!

Wenn sich nun diese Partei nicht mehr gebührend für Erwerbslose einsetzt, dann gibt es für Erwerbslose nur eine Konsequenz: eben nicht mehr die Lionkspartei zu wählen, sich villeicht der größten Wählergemeinschaft der Nichtwähler anzuschließen!?!?!?!

Kaleika
Hmm, guter Rat ist da wirklich schwierig. Nichtwählen heisst ja, man unterstützt indirekt jene, die ohne die schweigende Mehrheit die Wahlen gewinnen.
Ein solches Linksliegenlassen von Wahlen hätte m.E. nur dann Sinn, wenn parallel zur verhunzten Parteiendemokratie bereits eine halbwegs funktionierende linke Alternative vorhanden wäre: demokratische 'Räte', 'Gruppen' , 'Rhizome', 'Stämme'... sich selber organisierend . Und davon ist die Linke (als gesellschaftliches Spektrum) zur Zeit Ewigkeiten entfernt...

Die Gefahr, dass in diese Lücke gänzlich jenseits jeglicher demokratischer Prozeders irgendwelche emporgespülten 'charismatischen' Leaders/mediale Stripperzieher á la Berlusconi oder oder springen, ist relativ groß.

Also würde ich pragmatischerweise im Moment nach wie vor sagen: ausserparlamentarischen Druck auf die DiLi ausüben und sie am Ende als kleineres Übel nochmals wählen - und immer schön mit dem Zaunpfahl winken, dass man keine SED-Genosse werden wird und weiter an Gegenmodellen baut für ggf. weniger Korrupitonsanfüllige Gesellschaftsformen...

??

Hmm, guter Rat wirklich schwierig in der aktuellen Situation.
 
E

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#42
Das sollte jeder für sich selbst entscheiden, was er tun möchte, um Elke Reinke zu unterstützen. Das du daran nicht beteiligen wirst, war mir klar.

Ich habe weder jemandem zu- noch abgeraten, aber Zielführend ist das auch nicht.
 

Kaleika

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#43
AW: Der Fall Elke Reinke (MdB)

Hmm, guter Rat ist da wirklich schwierig. Nichtwählen heisst ja, man unterstützt indirekt jene, die ohne die schweigende Mehrheit die Wahlen gewinnen.
Ein solches Linksliegenlassen von Wahlen hätte m.E. nur dann Sinn, wenn parallel zur verhunzten Parteiendemokratie bereits eine halbwegs funktionierende linke Alternative vorhanden wäre: demokratische 'Räte', 'Gruppen' , 'Rhizome', 'Stämme'... sich selber organisierend . Und davon ist die Linke (als gesellschaftliches Spektrum) zur Zeit Ewigkeiten entfernt...

Die Gefahr, dass in diese Lücke gänzlich jenseits jeglicher demokratischer Prozeders irgendwelche emporgespülten 'charismatischen' Leaders/mediale Stripperzieher á la Berlusconi oder oder springen, ist relativ groß.

Also würde ich pragmatischerweise im Moment nach wie vor sagen: ausserparlamentarischen Druck auf die DiLi ausüben und sie am Ende als kleineres Übel nochmals wählen - und immer schön mit dem Zaunpfahl winken, dass man keine SED-Genosse werden wird und weiter an Gegenmodellen baut für ggf. weniger Korrupitonsanfüllige Gesellschaftsformen...

??

Hmm, guter Rat wirklich schwierig in der aktuellen Situation.
Meinen eigenen Tipp kann ich selbst auch nur mit Bauchschmerzen vertreten. Andererseits wähle ich nie wieder eine Partei, die Hartz IV unterstützt oder gar es verbockt hat!
Gewählt habe ich bisher immer, auch wenn es eine kleine Partei war und ich wusste, dass sie nicht über die Fünf-Prozent-Hürde kommen wird.
Der Linkspartei von außen Druck machen, das ist sicher erstmal ein guter Anfang!
Auf dass sich ein weniger korruptionsanfälliges Gegenmodell suchen, finden, erschaffen lässt! :icon_klatsch:
Nee, eine Neuauflage der SED möchte ich andererseits auch nicht erreichen!

Kaleika
 

Arania

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#44
Das sollte jeder für sich selbst entscheiden, was er tun möchte, um Elke Reinke zu unterstützen. Das du daran nicht beteiligen wirst, war mir klar.
Ich kenne keine Partei die sich von den Bürgern vorschreiben lässt wer auf ihre Listen kommt, noch nicht mal von den eigenen Mitgliedern
 

dr.byrd

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#45
Ich kenne keine Partei die sich von den Bürgern vorschreiben lässt wer auf ihre Listen kommt, noch nicht mal von den eigenen Mitgliedern
Vorschreiben kann man das sicher nicht, aber vielleicht hilft ja öffentlicher Protest den Delegierten doch noch, eine andere Entscheidung zu treffen.
 
E

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#46
Dr. Petra Sitte
Jan Korte
Katrin Kuhnert
Rolang Claus
Dr. Rosemarie Hein
Elke Reinke

Davon waren 5 in der SED.
 

dr.byrd

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#47
Dr. Petra Sitte
Jan Korte
Katrin Kuhnert
Rolang Claus
Dr. Rosemarie Hein
Elke Reinke

Davon waren 5 in der SED.
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.
 

dr.byrd

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#48
Dr. Petra Sitte
Jan Korte
Katrin Kuhnert
Rolang Claus
Dr. Rosemarie Hein
Elke Reinke

Davon waren 5 in der SED.
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.

Wie gesagt, der Parteitag entscheidet am 25.04.09 und muss dem Vorschlag des Landesvorstands nicht unbedingt anschließen. Deshalb ist es wichtig, da jetzt Druck zu machen.
 

Paolo_Pinkel

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#49
Hi,

mich würde ja auch mal gerne interessieren wieviele EX-Nazis nach dem 2. Weltkrieg im Bundestag, den grossen Volksparteien, Polizei und Geheimdienst geladet sind.

Gruss

Paolo
 
E

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#50
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.
Auf den aussichtsreichen Plätzen sind es Hauptsächlich entweder Gewerkschafter oder Ex-SEDler, falls mal ein "Alibi-Elos" dabei ist, dann weit hinten und der ist meistens auch in einer Gewerkschaft. Der Faden zieht sich durch alle Landesgruppen und zeigt eher, das diese zwei Gruppen mit aller Macht eben an die Macht wollen. Das alles macht aber gerade die Partei weder Glaubwürdiger, noch wählbarer.

Es wird gemacht, was die Fraktion ("demokratisch") beschlossen hat und wenn die Fraktion oder der BuVo eben keinen Wahlkampf oder Politik für Elos, Rentner usw. machen will, hat auch eine Erwerbslose zu kuschen.
 

Dora

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#51
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.
...
So einfach ist das? Wir haben alle "irgendwie" eine Vergangenheit? Toll!

Mich hat die Vergangenheit etlicher Politiker sehr gestört. Z.B wenn sie von der Atomwirtschaft in die Politik wechselten und um dann in der Regierung oder Landesregierung ihrem vormaligen Arbeitgeber weitere Zuarbeit zu leisten. Auch die Nazi-Vergangenheit vieler Politiker aus CDU und CSU wie z. B. Filbinger hat mich sehr gestört und es gab deswegen auch Demos.

Und jetzt heißt es bei Ex-SED-Mitgliedern einfach, das sagt nicht viel über die Personen aus, wir haben doch alle "irgenndwie" eine Vergangenheit?

Also ich kenne konkret und nun seit Jahren zwei Leute, die haben zu DDR-Zeiten sehr gelitten.Eeiner war aus politischen Gründen im Knast.
Beide antworteten auf meine Frage, warum sie denn in die WASG und nicht in die PDS eintreten wollen, dass sie auf gar keinen Fall in die PDS eintreten würden, da in der PDS zu viele Ex-SED-ler und Leute der Firma "Guck und Horch" seien, die ihnen äusserst unangenehm in Erinnerung waren. Naiv fragte ich auch noch, welche Firma das denn war, "Guck und Horch". Es war die Stasi mit gemeint.
Mit der Zeit wachsenden Vertrauens erfuhr ich dann auch mehr. Auch diese Leute haben nämlich eine Vergangenheit! Allerdings keine so schöne und nicht "irgendwie"!
Eine Vergangenheit eben, die - zurückhaltend ausgedrückt - sehr unangenehme Erlebnisse mit Mitarbeitern der Stasi und und Mitgliedern der SED beinhaltet.
.
 
E

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#52
...

mich würde ja auch mal gerne interessieren wieviele EX-Nazis nach dem 2. Weltkrieg im Bundestag, den grossen Volksparteien, Polizei und Geheimdienst geladet sind...
Frag' lieber nicht, aber auch in der DDR/SED hat man die mit offenen Armen aufgenommen.

Hüben wie drüben wollte man eben nicht auf die "wertvollen" Erfahrungen solcher (Un-)Menschen nicht verzichten.
Und die Linken haben den Restmüll der DDR auch noch bei sich aufgenommen.
 

dr.byrd

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#53
So einfach ist das? Wir haben alle "irgendwie" eine Vergangenheit? Toll!

Mich hat die Vergangenheit etlicher Politiker sehr gestört. Z.B wenn sie von der Atomwirtschaft in die Politik wechselten und um dann in der Regierung oder Landesregierung ihrem vormaligen Arbeitgeber weitere Zuarbeit zu leisten. Auch die Nazi-Vergangenheit vieler Politiker aus CDU und CSU wie z. B. Filbinger hat mich sehr gestört und es gab deswegen auch Demos.

Und jetzt heißt es bei Ex-SED-Mitgliedern einfach, das sagt nicht viel über die Personen aus, wir haben doch alle "irgenndwie" eine Vergangenheit?

Also ich kenne konkret und nun seit Jahren zwei Leute, die haben zu DDR-Zeiten sehr gelitten.Eeiner war aus politischen Gründen im Knast.
Beide antworteten auf meine Frage, warum sie denn in die WASG und nicht in die PDS eintreten wollen, dass sie auf gar keinen Fall in die PDS eintreten würden, da in der PDS zu viele Ex-SED-ler und Leute der Firma "Guck und Horch" seien, die ihnen äusserst unangenehm in Erinnerung waren. Naiv fragte ich auch noch, welche Firma das denn war, "Guck und Horch". Es war die Stasi mit gemeint.
Mit der Zeit wachsenden Vertrauens erfuhr ich dann auch mehr. Auch diese Leute haben nämlich eine Vergangenheit! Allerdings keine so schöne und nicht "irgendwie"!
Eine Vergangenheit eben, die - zurückhaltend ausgedrückt - sehr unangenehme Erlebnisse mit Mitarbeitern der Stasi und und Mitgliedern der SED beinhaltet.
.
@Dora
Das ist schon ein merkwürdige Methode. Erst bringst du das richtige Zitat von mir,

Zitat von dr.byrd
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.
um mich dann im Verlauf deines Postings ständig falsch und missverständlich zu zitieren ("wir haben doch alle "irgendwie" eine Vergangenheit")

Jedem, der lesen kann, muss eigentlich klar sein, dass mein kurzer Satz nicht mehr beinhaltet, als in ihm formuliert ist. Alles andere ist deine verdrehte Interpretation - und ein ganz schlechter Diskussionsstil.
 

Dora

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#54
@Dora
Das ist schon ein merkwürdige Methode. Erst bringst du das richtige Zitat von mir,


um mich dann im Verlauf deines Postings ständig falsch und missverständlich zu zitieren ("wir haben doch alle "irgendwie" eine Vergangenheit")

Jedem, der lesen kann, muss eigentlich klar sein, dass mein kurzer Satz nicht mehr beinhaltet, als in ihm formuliert ist. Alles andere ist deine verdrehte Interpretation - und ein ganz schlechter Diskussionsstil.
Was ist da mißverständlich?? Glaub ich jetzt aber gar nicht.

Damit es du und die Leser nachvollziehen können:
Posting # 27 (14.04.2009, 01:57) von Sancho:
Vorschläge des Vorstands:

Dr. Petra Sitte
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4 davon waren in der SED
Darauf antworteset du, dr.byrd mit eingefügten Zitat des Posting # 27 von Sancho am 14.04.09, 14:05 mit Posting # 47:
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.
Du hast dich also eindeutig auf die ersten 5 Plätze der Vorschlagsliste des Vorstands bezogen, zu denen Sancho anmerkt, dass 4 von diesen 5 in der SED waren. Dieses kommentierst du damit, dass es nichts aussage über die Personen, denn schließlich haben wir alle irgendeine Vergangenheit.

"Irgendeine" ist so x-beliebig wie "irgendwie" oder "irgendwo" oder "irgendwas". Es geht aber nicht um "irgendeine" Vergangenheit und auch nicht um "irgendeine" Stasi und auch nicht um x-beliebige oder "irgendwelche" Leute, sondern um konkrete, mit Namen genannte Leute die von einem Vorstand für aussichtstreiche erste 5 Plätze vorgeschlagen wurden und eine konkrete Vergangenheit haben.

Schwer vorstellbar, dass dir die Bedeutung deines kurzen Satzes (fett hervorgehoben im Zitat), die er als Antwort auf Sanchos Anmerkung "4 davon waren in der SED" hat, nicht klar ist.
Und auch dass du oder jemand anderes mein Posting mißverstanden hat glaube ich nicht.
.
 

dr.byrd

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#55
Was ist da mißverständlich?? Glaub ich jetzt aber gar nicht.

Damit es du und die Leser nachvollziehen können:
Posting # 27 (14.04.2009, 01:57) von Sancho:
Darauf antworteset du, dr.byrd mit eingefügten Zitat des Posting # 27 von Sancho am 14.04.09, 14:05 mit Posting # 47:
Du hast dich also eindeutig auf die ersten 5 Plätze der Vorschlagsliste des Vorstands bezogen, zu denen Sancho anmerkt, dass 4 von diesen 5 in der SED waren. Dieses kommentierst du damit, dass es nichts aussage über die Personen, denn schließlich haben wir alle irgendeine Vergangenheit.

"Irgendeine" ist so x-beliebig wie "irgendwie" oder "irgendwo" oder "irgendwas". Es geht aber nicht um "irgendeine" Vergangenheit und auch nicht um "irgendeine" Stasi und auch nicht um x-beliebige oder "irgendwelche" Leute, sondern um konkrete, mit Namen genannte Leute die von einem Vorstand für aussichtstreiche erste 5 Plätze vorgeschlagen wurden und eine konkrete Vergangenheit.

Schwer vorstellbar, dass dir die Bedeutung deines kurzen Satzes (fett hervorgehoben im Zitat), die er als Antwort auf Sanchos Anmerkung "4 davon waren in der SED" hat, nicht klar ist.
Und auch dass du oder jemand anderes mein Posting mißverstanden hat glaube ich nicht.
.
Hallo Dora

gern nochmal mein Zitat:
Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.
Auch in deinem letzten Posting zitierst du mich wieder (vorsätzlich?) falsch.

Ich habe nicht geschrieben, "es sagt nichts über die Personen aus", ich habe geschrieben, "es sagt nicht viel über die Personen aus".

Ich habe nicht geschrieben, "Wir haben alle irgendwie eine Vergangenheit", ich habe geschrieben, "wir haben alle irgendeine Vergangenheit".

Alles andere ist deine Interpretation. Die wird auch durch ständiges falsches Zitieren nicht plausibler.

Ich bleibe dabei, eine ehemalige SED-Mitgliedschaft allein sagt erstmal noch nicht viel über einen Menschen aus. Da müsste man schon mehr Informationen haben.
 
E

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#56
Dr. Petra Sitte
Jan Korte
Katrin Kuhnert
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Dr. Rosemarie Hein
Elke Reinke

Davon waren 5 in der SED.

Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit.

Für mich als erwerbsloses Parteimitglied ist es wichtig, Elke Reinke in ihrem Engagement für uns im Bundestag zu unterstützen.
Warum wird sich hier eigentlich nur um eine Hartzi gestritten?

Warum will sich dr.byrd nur für eine Hartzi einsetzen, statt dafür zu plädieren/sorgen, das sich in allen Landesverbänden Hartzis auf den aussichtsreichen Plätzen befinden?

Reinke war von 1979 - 1989 in der SED, andere sind oder waren in Gewerkschaften und genau hier kristallisiert sich doch heraus, das es nur um die Stärkung der Lobbys (SED/PDS/Linke oder Gewerkschaften) geht.

Wer das noch immer nicht erkannt hat, muss entweder blind oder vielleicht sogar Naiv sein.

Der "Alibi-Hartzi" hat ausgedient und hindert vielleicht bei der Zusammenarbeit mit der SPD. Verliert die Linke bei der BTW, werden Hartzis auch wieder gern als Alibi genommen.
 
E

ExitUser

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#57
...

Ich bleibe dabei, eine ehemalige SED-Mitgliedschaft allein sagt erstmal noch nicht viel über einen Menschen aus. Da müsste man schon mehr Informationen haben.

Das klingt nach Verhöhnung all jener, die ganz bewusst mit ihrem Nichtbeitritt zur SED protestiert haben, die damit ganz bewusst auf berufliche und private Vergünstigungen verzichtet haben, die für ihren Nichtbeitritt von den Rotröcken bestraft wurden!

Es stand jedem offen, beizutreten oder eben nicht.


MIR sagt die SED-Zugehörigkeit alles über einen Menschen und die Tatsache, dass diese Leute es wieder bis nach oben geschafft haben, bestätigt mir meinen pers. Standpunkt.
 

Dora

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#58
Das klingt nach Verhöhnung all jener, die ganz bewusst mit ihrem Nichtbeitritt zur SED protestiert haben, die damit ganz bewusst auf berufliche und private Vergünstigungen verzichtet haben, die für ihren Nichtbeitritt von den Rotröcken bestraft wurden!

Es stand jedem offen, beizutreten oder eben nicht.
Genau diesen Aspekt aber wischt dr.byrd schon mit den zwei Sätzen:
"Das sagt erstmal noch nicht viel über die Personen aus. Wir haben alle irgendeine Vergangenheit."
einfach vom Tisch.


Da habe ich nichts mißverstanden.
.
 

Dora

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#59
Hallo Dora

gern nochmal mein Zitat:Auch in deinem letzten Posting zitierst du mich wieder (vorsätzlich?) falsch.

Ich habe nicht geschrieben, "es sagt nichts über die Personen aus", ich habe geschrieben, "es sagt nicht viel über die Personen aus".

Ich habe nicht geschrieben, "Wir haben alle irgendwie eine Vergangenheit", ich habe geschrieben, "wir haben alle irgendeine Vergangenheit".

Alles andere ist deine Interpretation. Die wird auch durch ständiges falsches Zitieren nicht plausibler.

Hallo dr. byrd,

ich habe dich mit der Zitierfunktion zitiert und im grau unterlegten Feld ist das Zitat wegen der Kopierfunktion wort-wörtlich zu lesen. Deshalb ist es nicht korrekt zu schreiben, ich zitiere dich falsch.

Davon abgesehen, sehe ich keinen Unterschied, ob wir alle "irgendeine Vergangenheit" oder "Irgendwie eine Vergangenheit" haben. Auch habe ich plausibel gemacht, dass die Vorsilbe "irgend-" eben die Vegangenheit der Beliebigkeit zuordnet.

Natürlich verwende ich beim Posten meiner Meinung auch meine eigenen Worte, um deutlich zu machen, wie (d)eine (zitierte) Aussage für mich klingt.

Ich bleibe dabei, eine ehemalige SED-Mitgliedschaft allein sagt erstmal noch nicht viel über einen Menschen aus. Da müsste man schon mehr Informationen haben.
Wieviel Infos hast / brauchst du denn über die (Stasi-) Vergangenheit der Kandidaten? Oder reicht dir bei deiner Favoritin, dass sie auch mal erwerbslos war?

Gruß
Dora
.
 

dr.byrd

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#60
Gott sei Dank kann sich ja jeder User hier selbst ein Bild vom Ablauf dieses Threads machen. - Ein schönes Beispiel wie Desinformations- und Manipulationstechniken funktionieren.
 

a f a

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#62
Heftig!
Mensch sollte gerade in der Linkspartei nicht vergessen, dass diese Partei weitestgehend von Protestwählern und Erwerbslosen gewählt wurde!

Wenn sich nun diese Partei nicht mehr gebührend für Erwerbslose einsetzt, dann gibt es für Erwerbslose nur eine Konsequenz: eben nicht mehr die Lionkspartei zu wählen, sich villeicht der größten Wählergemeinschaft der Nichtwähler anzuschließen!?!?!?!

Kaleika
Oder vielleicht, gleich "echte" Linke wählen ?:icon_kinn:

Partei für Soziale Gleichheit

Gruß
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
 

Dora

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#63
Mir geht es nicht um eine Diskussion über Parteien.
Duckmäusertum ist nicht an Parteien gebunden und kommt nicht nur in diesen oder im Bundestag vor.

Duckmäusertum ist aber immer erst einmal eine Sache der Person.
Wer Angst hat, neigt zu Feigheit und Duckmäuserei. Angst wird gemeinhin als ein Gefühl bezeichnet. Angst ist also keineswegs immer begründet oder real. Angst spielt aber eine wichtige Rolle:
Duckmäuser war im 20. Jahrhundert eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Menschen, der sich aus Angst, die Sympathie einer gesellschaftlichen Gruppe zu verlieren, deren Meinung anschließt, oder sich grundsätzlich anpasst und nie eine eigene Meinung äußert oder widerspricht.
Duckmäuser – Wikipedia
Duckmäusertum ist der Anfang allen Übels.
Es die Basis der Chefs in Politik und Wirtschaft, Gewerkschaften, Verbänden, der Vorstände und Parteifunktionäre dafür, dass sie machen können. Es ist quasi die Vorraussetzung für Macht an sich. Es ist die Basis, das Fundament ihrer Macht.
Duckmäuser geben anderen Macht. In Parteien, im Privatleben, an der Arbeit in Fabriken, in den ARGEn, Job-Centern usw.

Meine MitstreiterInnen und ich haben die Erfahrung gemacht, dass wir für Parteien nicht taugen. Der von der PDS und Gewerkschaftern stark beeinflusste Landesverband wollte uns und unseren Kreisverband (WASG) ganz schnell los haben und da war ihm jedes Mittel recht.
Parteien und eben auch die vermeintlich linke "Die LINKE." brauchen Mitläufer, Duckmäuser aber keine selbstbewussten Erwerbslosen die für ihre Interessen eintreten und frei von Ängsten Machstrukturen in Frage stellen oder ignorieren.
.
 

Dora

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#64
Warum wird sich hier eigentlich nur um eine Hartzi gestritten?

Warum will sich dr.byrd nur für eine Hartzi einsetzen, statt dafür zu plädieren/sorgen, das sich in allen Landesverbänden Hartzis auf den aussichtsreichen Plätzen befinden?

Reinke war von 1979 - 1989 in der SED, andere sind oder waren in Gewerkschaften und genau hier kristallisiert sich doch heraus, das es nur um die Stärkung der Lobbys (SED/PDS/Linke oder Gewerkschaften) geht.

Wer das noch immer nicht erkannt hat, muss entweder blind oder vielleicht sogar Naiv sein.

Der "Alibi-Hartzi" hat ausgedient und hindert vielleicht bei der Zusammenarbeit mit der SPD. Verliert die Linke bei der BTW, werden Hartzis auch wieder gern als Alibi genommen.
Mein Eindruck ist auch, dass die meisten das immer noch nicht erkannt haben bzw. wahr haben wollen.
.
 

Nova Swesta

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#65
Mein Eindruck ist auch, dass die meisten das immer noch nicht erkannt haben bzw. wahr haben wollen.
.
Was soll man denn noch erkennen?

...das es keiner Partei (egal ob ganz rechts oder ganz links) wirklich
um die Abschaffung von Hartz IV. geht?

...das all die Schreihälse von gestern, entweder überwiegend selbst aus
dem besitzenden (!) Bürgertum kommen, oder selbst nur über den Hartz-
Pöbel, 2 Perioden (Pensionsberechtigung) im Landtag oder Bundestag
überstehen wollen, um für sich SELBST eine Arbeit, eine Zukunft und eine
Lebensgrundlage zu schaffen...? Vielleicht in einem Aufsichtsrat....

..das 80-90 % der Hartzer auch nur zu 100 % an das eigene
Fortkommen, bei 0 % Solidarität denken?


Der (deutsche) Mensch gewöhnt sich an alles. "SOLIDARITÄT" Gelabbere
gibt es nur mit gaaaanz weit entfernten Mitmenschen - und auch nur,
wenn es einen persönlich nichts kostet.
Nach bald 5 Jahren Hartz IV. (und div. Umerziehungserfahrungen!) ist
der "gegenseitige Respekt der Mitmenschen" bei vielen bei cirka 0 %
angekommen.
 
E

ExitUser

Gast
#66
Gott sei Dank kann sich ja jeder User hier selbst ein Bild vom Ablauf dieses Threads machen. - Ein schönes Beispiel wie Desinformations- und Manipulationstechniken funktionieren.
Oh lala - allerdings. Ohne irgendeinen der Kontrahenten zu kennen oder vorab zu bevorzugen (wie käme ich auch dazu) ist relativ einfach erkennbar, welcher user hier vertieft inhaltliche Argumentation betreibt und welcher (user) eben genannte Desinformations- und Manipulationstechniken, u.a. wiederholte Ablenkung von einer sachlich-inhaltlichen Auseinandersetzung, anwendet.

Sorry, aber du hattest danach gefragt ...

:icon_stern: Emily
 
E

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Gast
#67
Es gibt eine sehr hohe Wahrscheinlicheit, daß Agenten des Establishments hier ihr Unwesen treiben.
 

Dora

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#68
Was soll man denn noch erkennen?
...
Nichts - mir ging es nur um das, was Sancho in seinem Posting erwähnt und von mir im Zitat durch Fettschrift hervorgehoben wurde. Also, dass "es nur um die Stärkung der Lobbys (SED/PDS/Linke oder Gewerkschaften) geht."
.
 
E

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#71
Hast Du da nicht CDU/CSU/SPD/FDP/GRÜNE vegessen? Oder wieso erwähnst Du diese nicht?

das war ein Zitat von mir und hier geht es um die Linke.

Das die anderen Parteien auch nur Lobbyverbände sind, ist selbstredend.
 

Hotti

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#72
das war ein Zitat von mir und hier geht es um die Linke.

Das die anderen Parteien auch nur Lobbyverbände sind, ist selbstredend.
Ja, ich weiss, hab ich falsch verstanden. Nachdem ich das geschrieben habe, ist es mir sofort aufgefallen. Ich wusste nur nicht, wie ich da wieder raus kommen soll. Sorry
 
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ExitUser

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#73
Ja, ich weiss, hab ich falsch verstanden. Nachdem ich das geschrieben habe, ist es mir sofort aufgefallen. Ich wusste nur nicht, wie ich da wieder raus kommen soll. Sorry
Einigen wir uns, das ALLE Parteien zu reinen Lobbyvertretungen verkommen sind? :icon_smile:
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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