Dubiose Mahnung wegen Falschparkens (1 Betrachter)

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FrauStahl

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Hallo zusammen,

ich hoffe erst mal das ist der richtige Bereich, aber laut Beschreibung ist das hier ja für "Allgemeine Fragen".

Ich habe vor kurzem einen knallroten Brief bekommen aus Berlin in dem mir fast 200 Euro angemahnt werden weil ich angeblich falsch geparkt habe. Wohl merklich angeblich habe ich auf einem reservierten Anwohnerparkplatz und gleichzeitig wohl auch in einer Feuerwehrzufahrt geparkt...

Das Schreiben ist auch voller Rechtschreibefehler und wohl darauf Ausgelegt Angst zu machen, man soll schnell überweisen, sonst wird sich die Forderung schnell verdoppeln etc. Kontaktdaten sind nicht angegeben, nur die Adresse einer UG in Berlin ist angegeben.

Ich hatte nicht vor das Schreiben ernst zu nehmen - zumal ich natürlich nicht mal in der Nähe von Berlin war, im Gegenteil ich lebe am anderen Ende von Deutschland.

Jetzt kommt das aber:
Im Schreiben sind sowohl mein Name, meine Adresse, als auch mein Nummernschild und mein Fahrzeugtyp korrekt angegeben.
Das macht mir schon etwas Sorgen. Denn gerade weil mein Auto und ich ja mit Sicherheit nicht in Berlin waren stellt sich mit die Frage, wie dieses dubiose Unternehmen an meine Daten inklusive Nummernschild etc. gekommen ist. Dass ich meinen Namen etc. evtl mal online angebe - ja vielleicht. Aber mein Nummernschild und meinen Fahrzeugtyp habe ich ganz sicher nie online irgendwo angegeben und auch keine Fotos davon auf sozialen Netzwerken oder sonst wo geteilt.

Hat jemand eine Idee wo solche Daten herstammen könnten und wie man da am besten vorgeht?
 

DarfIchFragen

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Wo die herkommen, die Daten, wäre jetzt Spekulation.

M. M. n. am Besten totstellen. Wenn Du Beweise, Zeugen oder Belege hast, dass Du zum fraglichen Zeitpunkt nicht dort warst, kannst Du Dich zurück lehnen und abwarten. Keinesfalls reagieren, darauf warten die Betrüger nur. Und dass es Betrüger sind, siehst Du schon an den Rechtschreibfehlern.

Du musst nur aufpassen, dass kein Mahnverfahren eines Mahngerichtes kommt. Da kannst und musst Du widersprechen, brauchst dafür euch keine Begründung.

Erst im Falle einer Klage, holst Du die Beweise, Belege und Zeugen aus dem Archiv und gehst zum Anwalt.
 

noillusions

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Du kannst dich auch an die Stellen wenden, die üblicherweise das Falschparken verfolgen, also Ordnungsamt und/oder Polizei. Die werden dann, ich gehe mal davon aus dass so wirklich keine Bußgelder eingetrieben werden, auch diese UG mal beschnuppern.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Verifiziere mal deren Kontonummer.

Und die Daten. Wer hat die denn noch, wo sie geklaut werden könnten? Autohändler, Versicherung, Freunde usw.
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]
Jetzt kommt das aber:
Im Schreiben sind sowohl mein Name, meine Adresse, als auch mein Nummernschild und mein Fahrzeugtyp korrekt angegeben.
[...]
Hat jemand eine Idee wo solche Daten herstammen könnten und wie man da am besten vorgeht?
Die Daten wird die UG durch eine Halterabfrage bei der Polizei (?) erlangt haben. Was an sich legitim ist, wenn man Ansprüche gegen einen Fahrzeughalter bzw. den Fahrer geltend machen will.

Doch das wichtigste zum Thema wurde bereits genannt:

[...]Erst im Falle einer Klage, holst Du die Beweise, Belege und Zeugen aus dem Archiv und gehst zum Anwalt.
:icon_pause:
 

FrauStahl

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Die Daten wird die UG durch eine Halterabfrage bei der Polizei (?) erlangt haben. Was an sich legitim ist, wenn man Ansprüche gegen einen Fahrzeughalter bzw. den Fahrer geltend machen will.
Das würde mir auch einleuchten, wenn ich mit meinem Auto das besagte Parkvergehen begangen hätte. Dann hätte man sich natürlich mein Nummernschild notiert/fotografiert und eine Halterabfrage gemacht.

Aber
1. Steht mein Auto am anderen Ende von Deutschland und
2. Nutze ich es schon das ganze Jahr egtl nur um größere Einkäufe hier im Landkreis zu machen. Natürlich kann theoretisch jeder beliebige Passant mein Nummernschild auf dem Parkplatz vom Einkaufsmarkt aufschreiben, aber das ist eher unwahrscheinlich finde ich.

Natürlich ist es nur Spekulation, aber ich fände es schon wichtig mal zu erfahren wie solche Betrüger egtl. an meine persönlichen Daten kommen.
 

Dark Vampire

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Das ist eben ne Betrugsmasche, da kam auch mal ne reportage im TV dazu, ist aber schon länger her, da rennen einige rum und fotografieren die Autos ab ect und kommen durch teilweise gehackte Datenbanken oder offiziell per Abfrage (unter falschem Vorwand) an die Daten ran und schwupps hast du Post.
 
E

ExitUser

Gast
Es kann auch durchaus sein das der oder die Politesse einen Zahlendreher fabriziert hat. Was ist eigentlich die männlich Form von Politesse?
Dagegen sprechen allerdings die Rechtschreibfehler im Dokument.

Murphy
 

noillusions

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Es kann auch durchaus sein das der oder die Politesse einen Zahlendreher fabriziert hat. Was ist eigentlich die männlich Form von Politesse?
Dagegen sprechen allerdings die Rechtschreibfehler im Dokument.

Murphy
Ja nee is klar, Bankdaten einer UG auf Bußgeldbescheiden...
Ist bei richtigen Landesbank oder Bundesbank.
 

saurbier

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Das ist doch nichts neues.

Millionen von Daten werden doch ständig an dubiose Leute im Darknet veräußert, die dann wiederum mit dubiosen Mitteln versuchen Geld aus den angeschrieben heraus zu pressen.

Z.B. bekomme ich bereits seit 2 Jahren ständig Mahnungen über Interneteinkäufe, da stimmt meine Adresse incl. E-Mail und Handynummer.

Sowas fliegt sofort in den Papierkorb (Rechner). Solange keine Post von einem Gericht kommt, ist es eh nur quatsch. Im besten Fall versuchen diese Leute mit irgendwelchen Links bzw. Anhängen (Zip-Dateien) den Rechner zu karpern.

Allerdings - sobald ein Schreiben von einem Gericht auftaucht sollte man umgehend reagieren und der Mahnung wiedersprechen, spätestens dann dürfte sich das ganze in Luft auflösen.

Leider werden die Online Kriminellen (zumeist aus den östlichen Nachbarstaaten) immer kreativer um an unser Geld zu kommen und leider finden sich hierzulande immer wieder dumme die darauf reinfallen.


Grüße saurbier
 

AsbachUralt

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Ich würde einfach einmal bei der nächsten Polizeiwache vorbeigehen, das Schreiben vorlegen und nachfragen, ob das wirklich eine Relevanz hat oder in die Rundablage gehört. Gegebenenfalls auch eine Anzeige machen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Tätig werden muss man nur bei einem gerichtlichen Mahnbescheid.
 

AsbachUralt

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Tätig werden muss man nur bei einem gerichtlichen Mahnbescheid.

Das ist schon klar.
Allerdings gibt es Menschen, die so ein Schreiben belastet und beunruhigt, dann kann man sich doch eher Gewissheit verschaffen, in wie weit man so ein Schreiben ernst nehmen sollte.
 
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