Duales Studium in Eltenzeit - ALG 1-Berechnung

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ninibini

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Hallo zusammen,
Ich habe da ein Problem mit meiner ALG 1-Berechnung. Vielleicht kann mir jemand helfen oder kennt sich damit aus? Also am besten schilder ich euch mal meine Geschichte.
Ich habe nach meinem Abitur eine Ausbildung zur Fotografin gemacht, dann drei Jahre in dem Beruf gearbeitet. 2010 habe ich meinen Sohn bekommen und habe ein Jahr Elternzeit eingeplant, ursprünglich wollte ich im Juli 2011 wieder bei meinem alten Arbeitgeber anfangen. Hab mich aber dann aber entschieden, mich mit einem dualen Studium an einer Berufsakademie weiterzubilden. Zusätzlich zu dem Studium am Wochenende habe ich ein freiwilliges Praktikum mit 20 Wochenstunden in einer Online-Redaktion absolviert um ein berufliche Erfahrungen zu sammeln. Dieser Arbeitgeber hat mir ein "Taschengeld" von 258 Euro (inklusive Übernahme der Studienkosten) gezahlt. Das Studium ist jetzt abgeschlossen und ich darf mich staatl. geprüfte Kommunikationswirtin nennen. In der Redaktion konnte ich leider nicht bleiben, was bedeutet das ich jetzt arbeitslos bin. Da ich von dem "Taschengeld" Sozialabgaben, u.a. natürlich auch in die Arbeitslosenversicherung gezahlt habe- habe ich also seit meinem Abitur ununterbrochen neun Jahre eingezahlt.
Jetzt hatte ich also den Termin zur Berechnung meines ALG 1. Und aufgrund eines Tippseiner Bekannten habe ich versucht, die letzten drei Jahre trotz Dualem Studium als Elternzeit anrechnen zu lassen. Mein Berater hatte sich damit auch einverstanden erklärt und sagte mir dass dann für die ALG-Berechnung mein Gehalt als Fotografin, bzw. nach Studienabschluss ein fiktives Gehalt einer Kommunikationswirtin zugrunde gelegt wird.
So weit so gut.
Nur leider habe ich heute erfahren, dass ich jetzt 125 Euro monatlich ALG 1 bekomme, und das auch angeblich nur 10 Monate statt 12... die freundliche Mitarbeiterin von der Hotline sagte mir, dass die Berechnung aufgrund meines Praktikumgehaltes erfolgt, also doch nicht nach Elternzeit. Jetzt frage ich mich, ob das wirklich richtig sein kann? Ich werde praktisch dafür bestraft, dass ich mich während meiner Elternzeit weitergebildet habe??? Ich hätte mehr bekommen, wenn ich mit meinem A.... zuhause geblieben wäre.
Vielleicht habt ihr ja ne Idee, ob das alles so richtig ist und ob ich da ne Chance auf Neuberechnung habe. Bin echt verzweifelt und total wütend auf unser Rechtssystem!
LG ninibini
 

Fraggle

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Ich kenne mich da leider auch nicht aus.
Allerdings schreibst du, dass dein Arbeitgeber dir währen des Praktikums ein Taschengeld gezahlt hat und die Kosten für das Studium.
20 Stunden Arbeit pro Woche können nicht mit 258 Euro im Monat abgegolten werden. Es kann also kein normaler Verdienst gewesen sein.

Das ist sehr kompliziert bei dir. Wieso hast du überhaupt dieses Studium erwähnt und nicht einfach Geld nach der Elternzeit beantragt?

Währen der Elternzeit kannst du doch auch etwas verdienen, solange es einen bestimmten Betrag nicht übersteigt (glaub ich) oder?
 
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