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DSL-Anbieter: Kündigung wegen Standortschließung

E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,

Habe gerade ne üble Email von meinem DSL-Anbieter (Easybell) bekommen das die meine Region
angeblich nicht mehr versorgen und die mir zum 2.1.2017 den DSL+Telefonanschluss kappen wollen.

Normale Menschen können ja wechseln wohin Sie wollen, da ich aber bei Schufa und Infoscore
tief Schwaz geführt bin, ist das extrem schwer. Derzeit habe ich nur Absagen bekommen obwohl
ich jede Rechnung bezahlt und keine Ausstände habe und Easybell sogar eine Sicherheitskaution
von mir hat.

Nun bin ich aber spasseshalber auf die Website meines bisherigen Anbieters gegangen,
hab dort PLZ, Straßenname und Hausnr sammt Ort angegeben, und den selben DSL-Vertrag
ohne Schufaprüfung angeklickt und musste zu meinem erstaunen feststellen das ich dort ohne
wenn und aber sofort einen neuen Vertrag abschliessen könnte.

Was haltet Ihr davon?
Habe denen eine Email geschickt und gefordert die sollen mir die tatsächlichen Gründe nennen
und das ich Schadensersatz geltend mache wenn die meinen Anschluss zum nächsten ersten
kappen wollen.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#2
Hallo! Stell sie halt zur Rede. Die Informationen im Internet können allerdings veraltet sein.
Vermutlich kannst du da nicht viel machen. Die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur kümmert sich um so etwas m.W. nicht.

Verbraucherzentrale wäre noch eine Anlaufstelle.
 

Volker66

Elo-User/in
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#3
Sehe ich auch so, anrufen und versuchen die Sache mit Easybell zu klären.

Hast Du evtl. noch einen analogen Anschluss und deine Region wird jetzt bald nicht mehr analog versorgt ? Die analogen Anschlüsse werden bald alle abgeschaltet, ist dann natürlich ein Grund den Anschluss zu kündigen. Man sollte dann natürlich gleichzeitig ein Angebot für einen neuen Vertrag bekommen.

Sonst irgendwie gegen die AGB von Easybell verstoßen ?

https://www.easybell.de/agb.html

Du schreibst ja, dass deine Daten bei der Schufa nicht so dolle sind.
Wenn z.B ein Insolvenzverfahren eröffnet wird oder der Kunde einen Antrag auf Insolvenzeröffnung stellt können die laut AGB kündigen. Steht das evtl. bei dir an ?

Schadenersatz kannst Du geltend machen, wirst aber nichts zugesprochen bekommen, da dir kein Schaden entstanden ist. Die können nach den AGB halt kündigen wie Du auch.

Wenn die Schufa nicht so dolle ist und Du Probleme hast einen anderen Vertrag zu bekommen ist nicht deren Problem.

Je nachdem was man an Traffic benötigt gibt es auch günstige prepaid Lösungen für Internet und Telefonie.

Z.B 20 GB Internet für 20 Euro monatlich prepaid oder 10 Euro für Handyflat in alle Netze mit 1 GB Internet ...............

Wollen mal hoffen, dass Dein Problem mit einem Anruf positiv geklärt wird.
.
 

redrocket

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#4
Es gibt ein Handyvertrag bei WinSim für 7.99€. Handyflat in alle Mobilfunk und Festnetze, SMS Flat und 2 GB Datenvolumen.
 

Wutbuerger

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#5
Würde fast an Phishing Mail denken.
Dachte Kündigungen kommen noch schriftlich .
Und alles so kurzfristig. Ich bin letztes Jahr bei o2 untergekommen.
Auch mit schlechter Schufa, ich zahlte dann eine Kaution.
Da ich aber Internet zum Fernsehen nutze gibt es schon mal 700 GB im Monat :Flame:
Also gewechselt zu Kabel.
Es geht schon- zur Not Freunde rannehmen.
 

Imaginaer

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#6
Würde auch auf Phishing Mail tippen, da bei so vertraglich sensiblen Angelegenheiten dies per Post kommt. Die monatliche Rechnung ist klar das die das kostensparend per Mail/Online Kundenbereich erledigen.

Und der 2.1.2017 ist ja reichlich knapp für eine Kündigung.:icon_confused:
 

Wutbuerger

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#7
Möglich das sie deine Leistungen nicht mehr anbieten wollen? So werden Verträge mit Festnetz ja immer mehr gekündigt- auch von der Telekom.
Mit IP-Telefonie darfst du dann gerne Kunde bleiben...
 

Kerstin_K

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#8
Ich finde das auch seltsam. Wenn die einen Standort aufgeben, wissen die das doch mehr als 2 Wochen vorher.

Bein Buachgefühl sagt, da stimmt was nicht.
 

bärlin

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#9
Ruf bei deinem Anbieter an und frage nach ob das stimmt.
Falls ja, kann ich Kabeldeutschland empfehlen, nahmen mich auch trotz Schufa und ohne Kaution.
 

AndreasB

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#10
Easybell verfügt über kein eigenes Netz sondern benutzte bisher für seine Anschlüsse das Netz von Telefonica. Telefonica hat vor einige Zeit einen Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom geschlossen, der unter anderem vorsieht Parallelkapazitäten zurück zu bauen. Seit Anfang 2016 hat Telefonica mit diesem Rückbau begonnen.

Laut eigenen Angaben versucht Easybell betroffene Kunden über andere Anbieter zu versorgen, soweit dies mittels QSC möglich ist, bleibt dies für den Kunden kostenneutral. Andere Kunden bekommen Preiserhöhungen oder wie in diesem Fall Kündigungen.

Über diese Kündigungen wurde schon in diversen Newsportalen berichtet:
Onlinekosten.de: Easybell stellt DSL-Anschlüsse von Telefónica auf QSC um
Teltarif.de: Gekündigt von easybell: So klappt die DSL-Weiterversorgung
Golem.de: Teil der Easybell-Kunden erhält DSL-Preiserhöhung

Ich glaube daher nicht, dass diese Kündigung irgend etwas mit der Bonität zu tun hat.
 

noillusions

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#11
@AndreasB:

Hast Du es mal probiert bei anderen DSL-Providern? Bei den Festnetzanschlüssen sind die meist nicht ganz so streng mit der SChufa wie bei Mobilfunkverträgen.

Wenn die aber versuchen die Kunden anderweitig unterzubringen, dann versuch doch diesen Service in Anspruch zu nehmen.

Eine weitere Möglichkeit wäre, bei Ábsagen Kaution anzubieten.

Kabeldeutschland bietet so weit ich weiß sogar einen Tarif ohne Telefonie, vermarktet den aber nicht aktiv, das heißt man müßte den Tarif selbst nachfragen (wenn Absage kommt). Dazu muß Kabeldeutschland natürlich verfügbar sein.
Vielleicht haben aber auch DSL Provider solche Tarife. Dort können dann ja nur die Internetflatrate-Grundgebühren auflaufen.

Sonst schau mal auf der Seite vom prepaid-wiki nach womit du sonst überbrücken könntest. Mobilfunk ist zwar nicht so dolle, aber viele smartphones können ja wlan-hotspot, so dass man sich damit so durchhangeln kann.
 

AndreasB

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#12
@AndreasB:

Hast Du es mal probiert bei anderen DSL-Providern?
Ich glaube, Du hast Dich mit dem Adressaten Deiner Frage vertan, ich habe mit Easybell nichts zu tun und zum Glück auch keine vergleichbaren Probleme wie der TE.
 

dagobert1

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#14
Habe gerade ne üble Email von meinem DSL-Anbieter (Easybell) bekommen das die meine Region angeblich nicht mehr versorgen und die mir zum 2.1.2017 den DSL+Telefonanschluss kappen wollen.
Der 02.01.2017 ist zwei Wochen her, aber wie ich sehe bist du immer noch online.
Der Verdacht auf einen Phishingversuch scheint mir da gar nicht so abwegig. :icon_kinn:
 

AndreasB

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#15
Der 02.01.2017 ist zwei Wochen her, aber wie ich sehe bist du immer noch online. Der Verdacht auf einen Phishingversuch scheint mir da gar nicht so abwegig. :icon_kinn:
Ich vermute eher einen Tippfehler des TE, so dass der Termin für die Kündigung in Wirklichkeit der 01.02.2017 ist.

Dafür spricht auch diese Aussage des TE:
Habe denen eine Email geschickt und gefordert die sollen mir die tatsächlichen Gründe nennen
und das ich Schadensersatz geltend mache wenn die meinen Anschluss zum nächsten ersten
kappen wollen.
 

Elsdorf89

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#16
Bei easybell hab ich auch mal einen Vertrag abgeschlossen. Vertrag unterschrieben Rechnungen bekommen, Anschluss wurde nie installiert - Anwalt eingeschaltet, easybell hat dann auf die Forderungen verzichtet. Und 1 Monat vorher bescheid zu sagen, hm..sehr unseriös.
 
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