DRV-Verlängerungsantrag volle befristete Erwerbsminderungsrente (1 Betrachter)

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

die volle Erwerbsminderungsrente wird zeitlich befristet.

Die zeitliche Befristung ist eher die Regel als eine Ausnahme.

Die Verlängerung erfolgt nicht automatisch. Daher ist ein Verlängerungsantrag frühzeitig bei der DRV zu stellen.

1. Welche Voraussetzungen muss man zur Verlängerung erfüllen?
2. Wie sieht ein reibungsloser Antrags-Ablauf aus, wenn die Rentenzahlung zum Ende ausläuft, die Verlängerung von der DRV abgelehnt wird?
3. Geht es dann zurück ins SBG II oder verbleibt man im SGB XII?

Bitte, gibt es dazu Erfahrungen von Betroffenen, die diese Prozedur schon bewerkstelligen mussten?

Danke für sachdienliche Antworten.

Gruß Atze Knorke
 

gelibeh

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1. Welche Voraussetzungen muss man zur Verlängerung erfüllen?
2. Wie sieht ein reibungsloser Antrags-Ablauf aus, wenn die Rentenzahlung zum Ende ausläuft, die Verlängerung von der DRV abgelehnt wird?
3. Geht es dann zurück ins SBG II oder verbleibt man im SGB XII?
Zu 1. sollte eigentlich klar sein.
2. Bei mir hat sich die Rentenversicherung rechtzeitig gemeldet und neue Arztberichte angefordert.
3. dann giltst Du wieder als erwerbsfähig und gehst wieder ins SGBII.
 

Atze Knorke

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Danke, (at)gelibeh, dass sich die DRV von alleine meldet, was du doch für ein Glück hast, doch verlassen sollte man sich darauf nicht.

Die DRV als auch das JC haben beim Übergang noch nicht mal auf die Übergangsregelung hingewiesen bzw. das ein entsprechender SGB XII-Antrag mit bei war, der Betroffene hatte nur Ärger.

Es geht um die Voraussetzungen für die Verlängerung, was für Arztberichte sind dafür relevant?

Was passiert, wenn die DRV Ablehnung der Verlängerung nicht zeitnah erfolgt und man dagegen Widerspruch einlegen muss, aber man ins SGB II zurück fällt und man zwischen den Stühlen z. B. mit der SGB II-Antragstellung stecken bleibt?

Was ist in dem Fall zu tun?

Danke und Gruß Atze Knorke
 

Muzel

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Die Verlängerung wird leichter bewilligt als der Erstantrag. Ich hatte das schon einmal in einem anderen Beitrag erklärt. Beim Erstantrag gilt immer die Vermutung, dass du wie alle Menschen gesund und erwerbsfähig sind. Das muss beim Erstantrag widerlegt werden. Beim Verlängerungsantrag läuft die Vermutungsregelung umgekehrt. Du bist krank und erwerbsunfähig für längere Zeit gewesen, dass du jetzt genesen bist, dass muss jetzt die DRV beweisen.
 
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