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DRV - Rente Abgelehnt, Widerspruch, Reha dann langes Schweigen, Weiß jemand Rat?

Mati1981

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#1
Hallo liebe ELO Community!

Hier die sehr kurze Fassung: Was kann ich tun wenn der Rententräger untätig ist?



Wer Lust hat etwas zu lesen die mittlere Version ;)
Ich bin bei der Ratsuche zufällig auf dieses Forum gestoßen. Hier scheint es ziemlich viele kluge und erfahrene Köpfe zu geben. Vielleicht kann mir hier jemand Rat geben.

Kurz zu meiner Geschichte. Vor ca. einem Jahr habe ich recht unbedarft einen Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente bei der DRV gestellt. Gesundheitlich geht es mir schon seit mehreren Jahren nicht gut und eine Bekannte hat mir zu diesem Schritt geraten. Da ich noch relativ jung bin hab ich vorher nicht in betracht gezogen schon "in Rente zu gehen".

Um es kurz zu machen, der Antrag wurde abgelehnt, ich habe Widerspruch eingelegt und gleichzeitig um eine Reha gebeten (Widerspruch + Rehaantrag). Kurz darauf bekam ich ein Angebot wegen einer Reha. Dieses habe ich auch direkt angenommen und im Zuge dessen auch noch ein paar weitere Diagnosen eingereicht (Antrag lief zu dem Zeitpunkt schon gut 7 Monate).
Danach habe ich erstmal 3 Monate nichts mehr gehört. Als ich dann telefonisch nachgefragt habe, wusste keiner etwas von einer Reha. Meine komplette Akte war verschwunden etc. Nach ein paar Tagen kam ein Rückruf. Es ist nicht mehr sicher ob eine Reha genehmigt wird o_O. Meine Akte wäre JETZT gerade beim Arzt, ich solle noch etwas warten.

3 Wochen später frage ich wieder nach. Der Sachbearbeiter meinte alles sei entschieden, aber er kann mir nichts am Telefon dazu sagen. Auf die Frage ob ich zu einer Niederlassung gehen kann wurde verneint, weil "die dort nichts damit zu tun haben". Es würde jetzt noch 2 Wochen dauern, weil die Widerspruchsabteilung noch das OK geben muss.

Drei Wochen später rufe ich wieder an, meine Akte ist HEUTE in der Widerspruchsabteilung angekommen. Der Bearbeiter arbeitet aber nur von Mo-Do (ich ruf Freitags an ;)) Am Montag hat er die Akte aber auf dem Tisch und dann dauert es nur noch ein paar Tage.

Meine Fragen. Ist das das normale Vorgehen? Wieso darf man mir keine Auskunft geben? Falls ich auf Reha gehe brauche ich Vorlaufzeit (habe drei kleine Kinder), wie lange hat man Zeit vom OK bis zur Reha? Was passiert wenn jetzt doch wieder die Rente oder die Reha abgelehnt wird? In den letzten Monaten hat sich mein Zustand verschlechtert (Unterlagen von mehreren Ärtzten liegen vor), sollte ich das Angeben bevor ich was schriftlich habe, oder soll ich warten bis endlich ein Bescheid kommt?
Wo kann ich mich Beschweren? 13 Monate ist eine lange Zeit wenns einen dreckig geht und die lezten 2 kam ich mir schon sehr verschauckelt vor. Habe auch über jedes Telefonat ausführlich Protokoll geführt.

Vielen Dank an jeden der bis jetzt durchgehalten hat :D
Wie gesagt das ist noch nicht die lange Version, aber die möchte ich keinen antun. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende.

MfG

Mati
 

Muzel

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#2
In deiner Situation musst du alles schriftlich machen. Vielleicht hilft die noch die Reha-Klinik, die ich aber erst telefonisch anfragen würde. Sollte das nicht funktionieren, würde ich da noch einmal schriftlich nachfragen. Möglicherweise ist auch der Sozialdienst der Klinik hilfreich.
Jedenfalls musst du die Aktenlage wissen.
 

Mati1981

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#3
Hallo Muzel,

danke für deine Antwort!

Eine konkrete Rehaklinik gibt es scheinbar nicht bzw. wurde nicht mitgeteilt. In der Reha-Abteilung bei der Rente wusste keiner etwas von einer Maßnahme. Und angeblich konnte der Sachbearbeiter dort nicht alles in meiner Akte lesen (Datenschutz) und mir keine Auskunft geben.

Werde Anfang der kommenden Woche ein Schreiben aufsetzten. Diese ganze warterei nervt, angeblich ist ja alles "durch".
 

Kerstin_K

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#4
Untaetigkeitsklage.

Der Widerspruch ist wie lange her? Wenn mehr als drei Monate, dann UTK.

Wie lange ist der Rehaantrag her? Wenn mehr als 6 Monate, dann UTK.

Wie hast du den Widerspruch begründet? Hast du das sozialmedizinische Gutachten der DRV vorliegen?
 

Zerberus X

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#5
Bist Du in Behandlung,Facharzt ?

Hast Du einen GDB ?

Und die Reha. Hat dein Arzt eingereicht?
 

Doppeloma

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#6
Hallo Mati1981, :welcome:

Hier die sehr kurze Fassung: Was kann ich tun wenn der Rententräger untätig ist?
Dazu mal meine "ganz kurze" Antwort, höre auf zu telefonieren, da bekommt man (bei allen Behörden) nur sehr selten vernünftige und zutreffende Auskünfte.

Wer Lust hat etwas zu lesen die mittlere Version ;)
Und nun meine etwas ausführlichere Begründung dafür ...

Kurz zu meiner Geschichte. Vor ca. einem Jahr habe ich recht unbedarft einen Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente bei der DRV gestellt.
Zunächst mal wäre schon interessant was DAVOR gewesen ist ... Berufstätigkeit / häufige und / oder lange AU-Zeiten ???
Trotz Behandlung keine Aussichten auf Besserung ???

Gesundheitlich geht es mir schon seit mehreren Jahren nicht gut und eine Bekannte hat mir zu diesem Schritt geraten.
Es ist schon schwierig wenn die behandelnden Ärzte meinen man solle doch eine EM-Rente beantragen, aber "gute Bekannte" dürften wohl noch weniger dafür geeignet sein diesen Schritt dann tatsächlich auch zu gehen.

Da ich noch relativ jung bin hab ich vorher nicht in betracht gezogen schon "in Rente zu gehen".
Darum frage ich ja nach der Vorgeschichte, in der Regel gilt bei der DRV sowieso "Reha kommt VOR Rente", denn die sind auch nicht daran interessiert zu jungen Menschen schon langfristig oder gar dauerhaft eine Rente zahlen zu müssen.

Es wäre also deutlich sinnvoller gewesen (am Besten gezielt zusammen mit einem behandelnden Arzt) zunächst mal eine med. Reha zu beantragen anstatt direkt die EM-Rente "anzusteuern" ...
Da wird dann ohnehin deine gesamte Erwerbsfähigkeit überprüft und in seltenen Fällen ergibt sich sogar aus so einer Reha eine "Umdeutung" in eine EM-Rente.

Meiner Kenntnis nach kann man nur ganz allgemein eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit beantragen und die DRV wird dann erst entscheiden, ob es eine Teilweise oder volle EM-Rente wird ... oder eben eine Ablehnung.
Dazu kannst du hier im Forenteil auch viele Beispiele nachlesen.

Um es kurz zu machen, der Antrag wurde abgelehnt, ich habe Widerspruch eingelegt und gleichzeitig um eine Reha gebeten (Widerspruch + Rehaantrag).
Das ist auch ein "Widerspruch" in sich, denn wenn du eine EM-Rente haben willst ist es ja sinnlos gleichzeitig eine Reha zu beantragen ... Reha bedeutet ja eigentlich, dass eine EM-Rente vermieden werden soll.

Kurz darauf bekam ich ein Angebot wegen einer Reha. Dieses habe ich auch direkt angenommen und im Zuge dessen auch noch ein paar weitere Diagnosen eingereicht (Antrag lief zu dem Zeitpunkt schon gut 7 Monate).
Was für ein "Angebot" meinst du jetzt, auf einen offiziellen Antrag hat man einen rechtsgültigen Bescheid zu bekommen und kein "Angebot" ...

Es ist allerdings üblich bei der DRV, dass man ein solches "Angebot" bekommt ehe ein Antrag auf EM-Rente abgelehnt wird (oder auch noch im Widerspruchsverfahren), um in so einer Reha ein "Langzeit-Gutachten" für die Entscheidung zum EM-Renten-Antrag zu bekommen.

Hast du denn "Akten-Einsicht" gefordert um deinen Widerspruch ausführlich begründen zu können oder hast du nur geschrieben : "Ich lege Widerspruch ein gegen die Ablehnung der EM-Rente und beantrage gleichzeitig nun eine Med. Reha" ... :confused:

Hat dich dazu Niemand mehr informiert und beraten wie man das dann richtig macht, auch nicht die "gute Bekannte" ???

Danach habe ich erstmal 3 Monate nichts mehr gehört. Als ich dann telefonisch nachgefragt habe, wusste keiner etwas von einer Reha.
Siehe oben, man telefoniert NICHT sondern schreibt eine "Sachstand-Anfrage" und schickt die (nachweislich per Übergabe-Einschreiben) an die Rentenkasse.

Meine komplette Akte war verschwunden etc. Nach ein paar Tagen kam ein Rückruf. Es ist nicht mehr sicher ob eine Reha genehmigt wird o_O. Meine Akte wäre JETZT gerade beim Arzt, ich solle noch etwas warten.
An diesem "Akten-Durcheinander" warst du (vermutlich) nicht ganz unbeteiligt, denn Rente ODER Reha werden in unterschiedlichen Abteilungen bearbeitet, da weiß naturgemäß nicht immer jeder SB was am anderen Schreibtisch gerade los ist ...

So verschiedene Sachen in einem Widerspruch (gegen Ablehnung der EM-Rente) zu verpacken war keine sehr kluge Idee ...

Ein Widerspruch sollte sich immer NUR auf den konkreten Bescheid beziehen gegen den man Widerspruch einlegen will. Einen Antrag auf eine ganz andere Leistung der gleichen Behörde (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben / med. Reha) stellt man separat und nicht gleichzeitig im Widerspruch wegen EM-Rente ...

3 Wochen später frage ich wieder nach. Der Sachbearbeiter meinte alles sei entschieden, aber er kann mir nichts am Telefon dazu sagen.
Dazu wurde schon ALLES geschrieben, in der Widerspruchs-Abteilung kann ja NUR dein Widerspruch zur EM-Rente bearbeitet werden ...

Zu deinem Reha-Antrag muss ja ganz wo anders was laufen, da läuft ja noch kein Widerspruch ...

Also mach dir die Mühe und stelle all deine Fragen mal schriftlich an die DRV, dann musst du auch schriftliche Antworten bekommen, mit denen du (vielleicht) auch was anfangen kannst.

Drei Wochen später rufe ich wieder an, meine Akte ist HEUTE in der Widerspruchsabteilung angekommen. Der Bearbeiter arbeitet aber nur von Mo-Do (ich ruf Freitags an ;))
Merkst du denn gar nicht wie die dich am Telefon hinhalten und an der "Nase herumführen", wann hast du denn nun die Unterlagen wegen deinem Reha-Antrag nachgereicht, hast du das nachweislich geschickt oder mit normaler Post ???

Meine Fragen. Ist das das normale Vorgehen?
Wenn man immer nur anruft ist das durchaus das "normale" Vorgehen und für eine gewisse "Verwirrung" hast du ja selber gesorgt, mit deinem Antrag auf Reha im Schreiben zum Widerspruch.

Wieso darf man mir keine Auskunft geben?
Weil man am Telefon ganz schlecht kontrollieren kann mit wem man da wirklich gerade spricht, eine echte Legitimation ist ja auf diesem Wege nicht ernsthaft möglich, da könnte ja Jeder zu deinen Angelegenheiten bei der Behörde Auskunft verlangen, der wenige persönliche Daten von dir kennt.

Das hat also auch mit Datenschutz zu tun und oft genug aber auch mit der Absicht dich erst mal wieder schnell los zu werden, wenn ein Schreiben dort (nachweislich versendet) von dir ankommt dann ist das nicht mehr ganz so einfach, das zu ignorieren.

Zudem wird man sich dann auch sehr genau überlegen müssen was man dir dazu nun schriftlich mitteilen wird, denn das hast du dann "schwarz auf weiss" vorliegen und kannst dich darauf berufen.

Was dir so über die ganze Zeit so Alles am Telefon gesagt wurde und von wem genau, das lässt sich nicht beweisen. :icon_evil:

Falls ich auf Reha gehe brauche ich Vorlaufzeit (habe drei kleine Kinder), wie lange hat man Zeit vom OK bis zur Reha?
Du musst deine Anfragen erst mal strikt voneinander trennen, es geht entweder um Sachstand-Anfrage zur Reha ODER um eine (weitere) Sachstand-Anfrage zum Stand des Widerspruchsverfahrens der EM-Rente.

Das sind "2 verschiedene Schuhe", hast du denn einen regulären Antrag auf Reha inzwischen ausgefüllt und eingereicht, dabei sollte man besser gleich erwähnen wenn die Betreuung von Kindern vorher geregelt werden muss.
Und auch eine passende "Wunsch-Klinik" angeben, du hast das Recht dazu ...
Für den Bescheid / Widerspruch zur EM-Rente ist das ja unerheblich.

Was passiert wenn jetzt doch wieder die Rente oder die Reha abgelehnt wird?
Das kann dir wohl im aktuellen Kenntnisstand hier Niemand wirklich beantworten, du solltest erst mal darüber nachdenken was du selber nun wirklich willst ...
Eine Reha um wieder Erwerbstätig sein zu können (dafür sind die nämlich gedacht) ODER eine EM-Rente weil du dich dazu gesundheitlich (zumindest vorerst) gar nicht in der Lage fühlst wieder berufstätig zu sein.

Eine EM-Rente würde sehr wahrscheinlich auch nur befristet bewilligt werden in deinem Alter, um dir mehr Zeit für die Genesung / Behandlung / Therapie zu geben.

In den letzten Monaten hat sich mein Zustand verschlechtert (Unterlagen von mehreren Ärtzten liegen vor), sollte ich das Angeben bevor ich was schriftlich habe, oder soll ich warten bis endlich ein Bescheid kommt?
Wenn es aktuelle gesundheitliche Berichte gibt sollte man das schon der DRV auch zukommen lassen wenn dort Anträge / Widersprüche laufen, woher sollen die das sonst wissen können ???

Wo kann ich mich Beschweren?
Schriftlich, nachweislich und direkt bei der DRV und dabei bitte beachten, dass Reha und EM-Rente zwei völlig unterschiedliche Vorgänge sind.

Habe auch über jedes Telefonat ausführlich Protokoll geführt.
Das nützt dir GAR NICHTS , solche Dinge versucht man nicht telefonisch zu regeln. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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#7
Hallo Kerstin_K,

Untaetigkeitsklage.
Wirklich "untätig" war ja die DRV nicht, leider ist das zeitlich alles noch nicht zu orten ...
Auf jeden Fall wurde ja alle paar Wochen telefoniert ...

Der Widerspruch ist wie lange her? Wenn mehr als drei Monate, dann UTK.
Wie lange ist der Rehaantrag her? Wenn mehr als 6 Monate, dann UTK.
In den Widerspruch wurde der Antrag auf Reha "integriert" so liest es sich zumindest aktuell im ersten Beitrag ...
Also ist beides gleich lange her und dann war ja schon "die Akte verschwunden" ...

Wie hast du den Widerspruch begründet? Hast du das sozialmedizinische Gutachten der DRV vorliegen?
Es liest sich nicht danach, dass überhaupt Akteneinsicht gefordert wurde und anschließend noch eine Widerspruchs-Begründung nachgereicht wurde ... :icon_evil:

Bisher alles sehr unübersichtlich aber für eine Untätigkeitsklage sehe ich noch keinen Anlass ... sie sollte erst mal schriftliche Sachstand-Anfragen absetzen, um dazu Klarheit zu bekommen was denn nun überhaupt und wo schon bearbeitet wurde.

MfG Doppeloma
 

Mati1981

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#8
Danke für die ausführlichen Antworten! Werde versuchen etwas Klarheit zu schaffen ;)

@Kerstin_K und Zerberus X
Widerspruch habe ich vor ca. 12 Monaten eingereicht. Reha-Antrag hab ich von einen meiner Fachärzte bekommen und mit der Begründung zum Widerspruch einen Monat später geschickt.
In Behandlung bin ich schon seit vielen Jahren, bei mehreren Ärtzen.
 

Mati1981

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#9
Doppeloma sagte :
Hallo Mati1981, :welcome:
Danke :)



Doppeloma sagte :
Zunächst mal wäre schon interessant was DAVOR gewesen ist
Uff, das würde den Rahmen jetzt sprengen. Bin jedenfalls schon lange erfolglos in Behandlung, Arbeit wurde Krankheitsbedingt beendet.
Damals wusste ich leider nicht wie ich es am besten angehen soll und bin direkt ins kalte Wasser gesprungen und habe einen Beratungstermin bei der DRV gemacht, dort hat man mir den Antrag gegeben und ich hab mich auf diese wilde Fahrt eingelassen.

Die Bearbeiterin dort meinte "meistens wird erstmal eine Reha gemacht, füllen Sie den Antrag einfach mal aus"



Doppeloma sagte :
Das ist auch ein "Widerspruch" in sich, denn wenn du eine EM-Rente haben willst ist es ja sinnlos gleichzeitig eine Reha zu beantragen ... Reha bedeutet ja eigentlich, dass eine EM-Rente vermieden werden soll.
Wie Eingangs gesagt, das ist nur ein kleiner Einblick vom ganzen Prozess. Nach der Ablehnung der Rente war ich etwas Ratlos und bin zu einem Sozialverband gegangen und habe mich dort beraten lassen. Im Nachhinein hätte ich mir den Beitritt dort lieber erspart. Vier mal habe ich mich "beraten" lassen und es war einfach immer recht fruchtlos.


Doppeloma sagte :
Was für ein "Angebot" meinst du jetzt, auf einen offiziellen Antrag hat man einen rechtsgültigen Bescheid zu bekommen und kein "Angebot" ...
Nach meinem Widerspruch habe ich ein paar Monate später ein "Angebot von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" von der DRV bekommen. Dieses Angebot habe ich angenommen. Dann wieder Monate funkstille.




Doppeloma sagte :
Hast du denn "Akten-Einsicht" gefordert um deinen Widerspruch ausführlich begründen zu können oder hast du nur geschrieben : "Ich lege Widerspruch ein gegen die Ablehnung der EM-Rente und beantrage gleichzeitig nun eine Med. Reha" ... :confused:
Ich habe Widersprochen und Akteneinsicht gefordet und dann den Widerspruch ausführlich begründet und war auch mit der Akteneinsicht beim Sozialverband.

Doppeloma sagte :
Hat dich dazu Niemand mehr informiert und beraten wie man das dann richtig macht, auch nicht die "gute Bekannte" ???
Wie schon geschrieben, von der Beratung des Sozialverands bin ich ziemlich enttäuscht ;)


Doppeloma sagte :
An diesem "Akten-Durcheinander" warst du (vermutlich) nicht ganz unbeteiligt, denn Rente ODER Reha werden in unterschiedlichen Abteilungen bearbeitet, da weiß naturgemäß nicht immer jeder SB was am anderen Schreibtisch gerade los ist ...

So verschiedene Sachen in einem Widerspruch (gegen Ablehnung der EM-Rente) zu verpacken war keine sehr kluge Idee ...

Ein Widerspruch sollte sich immer NUR auf den konkreten Bescheid beziehen gegen den man Widerspruch einlegen will. Einen Antrag auf eine ganz andere Leistung der gleichen Behörde (Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben / med. Reha) stellt man separat und nicht gleichzeitig im Widerspruch wegen EM-Rente ...
Der Widerspruch war auch nur für den Bescheid (Rente abgelehnt). Der Reha Antrag gehörte ja zu meinem Widerspruch. Er sollte nochmal verdeutlichen wie meine damalige gesundheitliche Verfassung war.
Meine eingereichten Diagnosen wurden nämlich nicht Berücksichtigt.

Doppeloma sagte :
Dazu wurde schon ALLES geschrieben, in der Widerspruchs-Abteilung kann ja NUR dein Widerspruch zur EM-Rente bearbeitet werden ...
Sehe ich das richtig. Du meinst damit das es jetzt nur noch um meinen Widerspruch geht (von der Rente) und die Reha sich erledigt hat?


Doppeloma sagte :
Hast du denn einen regulären Antrag auf Reha inzwischen ausgefüllt und eingereicht, dabei sollte man besser gleich erwähnen wenn die Betreuung von Kindern vorher geregelt werden muss.
Und auch eine passende "Wunsch-Klinik" angeben, du hast das Recht dazu ...
Für den Bescheid / Widerspruch zur EM-Rente ist das ja unerheblich.
Das mit den Kindern habe ich immer erwähnt, schon bei der Rente und explizit nochmal bei der Antwort zum Reha Angebot. Telefonisch (jaja, ich duck mich jetzt lieber bevor mich dein Zorn erwischt :D ) hat man mir auch zugesichert das man das berücksichtigt.


Doppeloma sagte :
Das kann dir wohl im aktuellen Kenntnisstand hier Niemand wirklich beantworten, du solltest erst mal darüber nachdenken was du selber nun wirklich willst ...
Eine Reha um wieder Erwerbstätig sein zu können (dafür sind die nämlich gedacht) ODER eine EM-Rente weil du dich dazu gesundheitlich (zumindest vorerst) gar nicht in der Lage fühlst wieder berufstätig zu sein.
Eindeutig die EM-Rente.

Doppeloma sagte :
Wenn es aktuelle gesundheitliche Berichte gibt sollte man das schon der DRV auch zukommen lassen wenn dort Anträge / Widersprüche laufen, woher sollen die das sonst wissen können ???
Meine Befürchtung ist, das es dann nochmal viel länger dauert.




Doppeloma sagte :
Das nützt dir GAR NICHTS , solche Dinge versucht man nicht telefonisch zu regeln. :icon_evil:
DAS habe ich nun wirklich verstanden ;D

Werde die DRV nächste Woche ANSCHREIBEN (wie immer per Einschreiben) und hoffen das die ganze Sache dann ein positves Ende nimmt.
 

Mati1981

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#10
Es gibt tatsächlich schon Neuigkeiten.

Ich habe gestern einen Brief der DRV bekommen.

Sie gehen nicht auf mein Schreiben von diesem Samstag ein, sondern auf eines von vor 6 Monaten. Wahrscheinlich haben Sie sich da vertippt, oder ach keine Ahnung was dort los ist. :blink:

In diesem Schreiben wird nochmal bestätigt das ich ein Angebot für eine Reha bekommen habe und angenommen habe. Da ich aber weitere medizinische Befunde eingereicht habe und der medizinische Dienst der Rente diese nach SECHS Monaten endlich bearbeitet hat ziehen sie das Angebot auf eine Reha mit diesem Schreiben zurück.

Die lange Bearbeitungsdauer bitten sie zu entschuldigen und ich höre in KÜRZE wegen der abschließenden Entscheidung meines Widerspruchs.

Kann sich daraus jemand einen Reim machen? Habe ich die Chance das mein Widerspruch erfolg hat? Und weiß jemand was ich mir unter "in Kürze" vorstellen kann? :)

Wie in meinen ersten Post geschrieben könnte ich nochmal ein paar verschlechternde medizinische Befunde einreichen, aber ich denke nicht das sich dadurch am Ergebnis viel ändert und es nur noch länger dauert. Wenn ich sie jetzt nicht einreiche und auf den Bescheid warte, wird es dann zwangsläufig auf eine Klage hinnauslaufen (wenn ich mit der Entscheidung nicht übereinstimme) oder kann ich diese dann auch noch danach einreichen?

Vielen Dank schonmal für eure Tipps und Hilfe!
 

Doppeloma

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#11
Hallo Mati1981,

Sie gehen nicht auf mein Schreiben von diesem Samstag ein, sondern auf eines von vor 6 Monaten. Wahrscheinlich haben Sie sich da vertippt, oder ach keine Ahnung was dort los ist.
Na-Ja, dass du auf ein Schreiben vom letzten Samstag schon eine Antwort hast ist ja eher sehr unwahrscheinlich, oder bezieht man sich darin auf Inhalte deines Schreibens von letzter Woche ???

Zumindest bewegt sich nun mal was, warum auch immer ...

In diesem Schreiben wird nochmal bestätigt das ich ein Angebot für eine Reha bekommen habe und angenommen habe. Da ich aber weitere medizinische Befunde eingereicht habe und der medizinische Dienst der Rente diese nach SECHS Monaten endlich bearbeitet hat ziehen sie das Angebot auf eine Reha mit diesem Schreiben zurück.
Das hebe dir sehr gut auf, dann scheint ja der Med. Dienst nun keine Reha mehr für angebracht zu halten, die Begründung wirst du wohl abwarten müssen.
Da will ich dir auch keine voreiligen Hoffnungen machen und lange "herumdeuteln" was das nun im Ergebnis für deine EM-Rente und den Widerspruch bewirkt.

Die lange Bearbeitungsdauer bitten sie zu entschuldigen und ich höre in KÜRZE wegen der abschließenden Entscheidung meines Widerspruchs.
Was "in KÜRZE" nun für ein Zeitrahmen sein soll kann ich dir leider auch nicht beantworten.

Kann sich daraus jemand einen Reim machen? Habe ich die Chance das mein Widerspruch erfolg hat? Und weiß jemand was ich mir unter "in Kürze" vorstellen kann? :)
Es klingt zumindest danach, dass dein Widerspruch Erfolg haben könnte und sei es nur weil die DRV dich so lange hat warten lassen und nun so ein wenig "schlechtes Gewissen" aufkeimt. :bigsmile:

Obwohl man ja bei Behörden so was wie ein "Gewissen" nicht erwarten darf und sollte, es wird wirklich spannend wie es weiter geht bei dir.

Wie in meinen ersten Post geschrieben könnte ich nochmal ein paar verschlechternde medizinische Befunde einreichen, aber ich denke nicht das sich dadurch am Ergebnis viel ändert und es nur noch länger dauert.
Wenn man es ernst meint, dass es nun schnell eine Entscheidung geben wird, dann solltest du das abwarten und dir deine Berichte lieber für die erste Verlängerung aufheben, dann natürlich ergänzt um aktuelle Befunde.

Es würde jetzt wohl wirklich zu Verzögerungen führen, wo man doch den Widerspruch nun endlich abschließend bearbeiten will.

Wenn ich sie jetzt nicht einreiche und auf den Bescheid warte, wird es dann zwangsläufig auf eine Klage hinnauslaufen (wenn ich mit der Entscheidung nicht übereinstimme) oder kann ich diese dann auch noch danach einreichen?
Nein, das muss nicht zwangsläufig auf eine Klage hinauslaufen, es sieht ja ("ganz vorsichtig in die Glaskugel geschaut" :glaskugel: ) im Moment eher nach einer EM-Rente aus, die dann aber sicher befristet sein wird.

Dann solltest du das alles zum Verlängerungs-Antrag beifügen, zwischendurch Berichte hinschicken dürfte wieder nur für neue Verwirrung sorgen.

Eine Klage wird ja nur nötig sein wenn der Widerspruch nun tatsächlich noch abgelehnt wird, dann ist das sehr lange "Nachdenken" des Med. Dienstes und der aktuelle Verzicht auf eine Reha für mich aber nicht wirklich verständlich.

Dann wären deine aktuellen Berichte bei Gericht mit einzureichen, das bekommt die DRV dann nicht mehr direkt sondern nur noch von dort (zur Akteneinsicht).
Ich denke eher, dass man aus gesundheitlichen Gründen die Reha gekancelt hat und dir nun befristet erst mal eine EM-Rente bewilligt.

Es ist natürlich möglich, dass man eine med. Reha dann vor einer Weiterbewilligung erneut ins Gespräch bringt ...

Bitte betrachte das Alles NUR als unverbindliche Überlegungen, wie die DRV tatsächlich entscheiden wird kann auch ich NICHT voraussehen, ich würde dir die baldige Verschnaufpause jedenfalls von Herzen gönnen. :peace:

MfG Doppeloma
 

Mati1981

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#12
Ich bin es schon wieder. Bekomme gerade regelmäßig Briefe. Die DRV hat sich schon wieder gemeldet, diesmal mit einen noch kürzeren "Schreiben". Denke das war die Antwort auf mein Schreiben von letzter Woche. Dort steht

"Wir haben die Überprüfung des Widerspruchs abgeschlossen. Dieser wurde zur Entscheidung an die Widerspruchsstelle der DRV abgegeben. Die Entscheidung der Widerspruchsstelle bitten wir abzuwarten"

Das hat man mir ja schon vor 4 Wochen am Telefon mitgeteilt. Ich bin jedenfalls sehr gespannt. Vor allem bei Ablehnung was die Begründung ist.



Doppeloma sagte :
Das hebe dir sehr gut auf, dann scheint ja der Med. Dienst nun keine Reha mehr für angebracht zu halten, die Begründung wirst du wohl abwarten müssen.

Es klingt zumindest danach, dass dein Widerspruch Erfolg haben könnte und sei es nur weil die DRV dich so lange hat warten lassen und nun so ein wenig "schlechtes Gewissen" aufkeimt. :bigsmile:

Obwohl man ja bei Behörden so was wie ein "Gewissen" nicht erwarten darf und sollte, es wird wirklich spannend wie es weiter geht bei dir.


ich würde dir die baldige Verschnaufpause jedenfalls von Herzen gönnen. :peace:

MfG Doppeloma
Hallo Doppeloma! Vielen Dank das du dir Zeit nimmst das alles zu lesen und zu kommentieren :icon_hug:

Ich habe wirklich keine Ahnung was dabei raus kommt. Die lange Bearbeitung und dass es so lange in der Widerspruchsabteilung hängt lässt meine Hoffnung schwinden. Bin jedenfalls sehr auf den Ausgang gespannt.




Ich habe auch Post vom Versorgungsamt bekommen und hätte gern noch einen Rat. Falls ich deswegen lieber einen neuen Beitrag erstellen soll einfach sagen, dann mach ich das.

Habe im Zuge der Rente auch einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt. Die wurde mir von wirklich JEDER Seite empfohlen (Sozialverein, AfA, Arzt)

Der erste Bescheid ergab einen GdB von 30. Habe einen sehr ausführlichen Widerspruch eingelegt und noch ein paar medizinische Sachen nachgereicht (In letzter Zeit war ich so oft beim Arzt -.-).

Nun kam Post und der GdB wurde auf 40 erhöht. In der Zwischenzeit hat sich aber wieder etwas ergeben.

Ich habe eine Schlafapnoe, bei der ich ein Beatmungsgerät (CPAP) brauche. Die Schlafapnoe wurde beim ersten feststellen des GdB nicht berücksichtigt, weil ich das damals selbst noch nicht wusste.
Nach dem Widerspruch wurde sie wohl mit GdB 20 berücksichtigt. Nun vertrage ich das Atemgerät aus zwei unterschiedlichen medizinischen Gründen nicht. Und ich habe gelesen das "bei nicht durchführbarer nasaler Überdruckbeatmung" ein GdB 50 vorgesehen ist.

Nun zu meiner Frage. Wird es reichen, wenn ich dem Bearbeiter einen Brief schreibe in dem ich die Situation schildere und bitte dies noch bei meinen Abhilfebescheid zu berücksichtigen. Oder muss ich dem Abhilfebescheid widersprechen?

Vielen Dank nochmal an alle!
 

Doppeloma

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#13
Hallo Mati1981,

Hallo Doppeloma! Vielen Dank das du dir Zeit nimmst das alles zu lesen und zu kommentieren
Ich versuche es, zumindest soweit wie ich meine das ungefähr einschätzen zu können, im Bezug auf EM-Rente haben wir (meine Männe und ich) ja reichlich Erfahrungen sammeln müssen.

Ich habe wirklich keine Ahnung was dabei raus kommt. Die lange Bearbeitung und dass es so lange in der Widerspruchsabteilung hängt lässt meine Hoffnung schwinden. Bin jedenfalls sehr auf den Ausgang gespannt.
Das ist eben ganz schwer einzuschätzen, die DRV ist immer wieder mal auch für eine überraschend positive Wendung zu haben, trotzdem muss man natürlich weiter mit Allem rechnen.

Bei einer Ablehnung solltest du aber auf keinen Fall aufgeben, da ist die Klage unbedingt dann angebracht, weil es dort noch mal komplett überprüft wird wie die DRV deinen Antrag / Widerspruch bisher "bearbeitet" hatte ...

Mein Widerspruch hat auch fast ein Jahr gedauert bis zur Entscheidung, ich hatte aber keine neuen medizinischen Probleme zu bieten, man musste auch am Gericht dann mit dem "arbeiten", was nun mal schon der Grund für den Antrag gewesen war.

Für mich und meine Ärzte war es Grund genug aber die wurden ja von der DRV nie befragt, das hat dem Richter dann später nicht wirklich "gefallen" ...
Auch die DRV-Gutachter hatten nur aus dem DRV-Reha-Bericht "abgeschrieben", dafür hätte man mich eigentlich auch nicht extra zu den "Gutachtern" einladen müssen. :doh:

Ich habe auch Post vom Versorgungsamt bekommen und hätte gern noch einen Rat. Falls ich deswegen lieber einen neuen Beitrag erstellen soll einfach sagen, dann mach ich das.
Bleibe ruhig hier damit, man kann es besser zuordnen und verstehen, es gehört ja irgendwie zusammen auch wenn der GdB auf die Entscheidung zur EM-Rente keinen besonderen Einfluss haben wird.

Wichtig ist dafür NUR in welchem Ausmaß dich die bestehenden Krankheiten und dadurch bedingten Leistungs-Einschränkungen hindern eine Arbeit zu verrrichten, mit der du deinen Lebensunterhalt verdienen kannst.

Habe im Zuge der Rente auch einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt. Die wurde mir von wirklich JEDER Seite empfohlen (Sozialverein, AfA, Arzt)
Die "empfehlen" gerne mal was, ohne zu bedenken, dass es zusätzliche Belastung für dich ist, denn für die EM-Rente hat das wirklich KEINE Bedeutung, es interessiert die DRV nur rein "theoretisch".

Es gibt durchaus Schwerstbehinderte mit einem GdB 100 und mehreren Merkzeichen, die noch Vollzeit arbeiten (können) an einem dafür geeigneten Arbeitsplatz.

Der erste Bescheid ergab einen GdB von 30. Habe einen sehr ausführlichen Widerspruch eingelegt und noch ein paar medizinische Sachen nachgereicht (In letzter Zeit war ich so oft beim Arzt -.-).
Widerspruch sollte man immer einlegen (überall) wenn man mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, bei manchen Behörden scheint das schon "Routine" zu sein, sich mit Ablehnungen oder zu geringen Bewertungen von Ansprüchen erst mal "Arbeit vom Hals zu schaffen" ...

Viele Antragsteller geben ja direkt auf und legen nicht mal Widerspruch ein ...
Diesen Eindruck hatten wir auch zuletzt als wir Pflegegeld für meinen Männe beantragt haben, er bekam knapp die geringste Stufe (Pflegegrad 1) bewilligt, damit kann man fast NIX anfangen und Pflegegeld gibt es auch nicht. :doh:

Nach dem Widerspruch (das war fast schon ein Päckchen mit allen Unterlagen, die ich beigefügt hatte, übrigens hatte das ALLES schon dem ersten "Gutachter" vorgelegen ... :bigsmile:), wurde er erneut (zu Hause) begutachtet und der Pflegegrad 2 bewilligt (ab Antragstellung), nun bekommt er auch Pflegegeld jeden Monat. :peace:

Nun kam Post und der GdB wurde auf 40 erhöht. In der Zwischenzeit hat sich aber wieder etwas ergeben.
Immerhin hat man noch erhöht und an deiner Stelle solltest du es damit erst mal bewenden lassen und lieber in einigen Monaten einen Verschlimmerungs-Antrag stellen.

Ich erkläre dir auch gerne warum ...

Ich habe eine Schlafapnoe, bei der ich ein Beatmungsgerät (CPAP) brauche. Die Schlafapnoe wurde beim ersten feststellen des GdB nicht berücksichtigt, weil ich das damals selbst noch nicht wusste.
Dann war es natürlich auch noch nicht relevant dafür, Behinderungen die einen GdB (oder eine Erhöhung) bewirken sollen, müssen schon seit mindestens 6 Monaten (nachweislich) vorhanden sein UND sehr wahrscheinlich auf lange Sicht oder auf Dauer bestehen bleiben.

Nach dem Widerspruch wurde sie wohl mit GdB 20 berücksichtigt.
Das ist korrekt und so musste bei Männe damals der (bereits länger vorhandene) GdB 40 endlich auf die Schwerbehinderung "angehoben" werden, es war aber auch erst ein Widerspruch nötig ... man hatte zunächst (leichte) Apnoe OHNE CPAP- Beatmung "gewählt", um nicht erhöhen zu müssen.

Schon frech gewesen denn die medizinischen Unterlagen waren alle dabei und das Gerät wurde ihm (nachweislich) schon direkt vom Schlaflabor mit nach Hause gegeben, weil es klar eine schwere Schlafapnoe ist und die laufende Nutzung war auch schon für längere Zeit nachgewiesen.

Nun vertrage ich das Atemgerät aus zwei unterschiedlichen medizinischen Gründen nicht. Und ich habe gelesen das "bei nicht durchführbarer nasaler Überdruckbeatmung" ein GdB 50 vorgesehen ist.
Das ist sehr schade, denn Männe nutzt das Gerät jetzt schon über 11 Jahre und kommt sehr gut damit zurecht, natürlich brauchte er auch eine "Gewöhnungs-Zeit", aber die Wirkung war sofort zu spüren.
Er war nicht mehr ständig müde und kaum belastbar, wegen dem massiven Sauerstoffmangel in jeder Nacht, dass ich seither im Ehebett daneben auch endlich wieder RUHE zum Schlafen habe, ist ein sehr angenehmer Zusatz-Effekt. :wink:

Ich denke mal, dass man eine gewisse Zeit abwarten wird, ob du wirklich gar nicht damit zurechtkommen KANNST, denn es gibt schon Möglichkeiten sich daran zu gewöhnen, was nicht immer sofort funktionieren muss.

Es liegt mir fern dich da irgendwie "belehren" zu wollen aber den höheren GdB gibt es dann auch erst, wenn man das auch konkret medizinisch bestätigt bekommt, dass es wirklich nicht möglich ist das Gerät zu benutzen.

Du hast Kinder hast du oben geschrieben und die brauchen sicher ihre Mutter noch sehr lange, die Gefahren der (weiter) unbehandelten Schlaf-Apnoe solltest du da nicht unterschätzen und das wird dann mit dem höheren GDB auch nicht weniger gefährlich. :icon_evil:

Nun zu meiner Frage. Wird es reichen, wenn ich dem Bearbeiter einen Brief schreibe in dem ich die Situation schildere und bitte dies noch bei meinen Abhilfebescheid zu berücksichtigen. Oder muss ich dem Abhilfebescheid widersprechen?
Was steht denn konkret drauf auf dem Bescheid (Rechtsmittelbelehrung), gibt es da erneut die Möglichkeit Widerspruch einzulegen ???
Oder wird direkt darauf hingewiesen, dass (bei Ablehnung des Abhilfe-Bescheides) nur noch Klage am Sozialgericht möglich ist ???

Ich bin mir da nicht ganz sicher, wir haben das dann immer erst mal so akzeptiert (bei Ablehnung des Widerspruches oder Abhilfe) und weiter nichts unternommen.

Irgendein Schreiben, wo du das schilderst dürfte nicht ganz ausreichend sein, du wirst mindestens auch medizinische Nachweise benötigen (HNO / Psychiater z.B.) die deine Unmöglichkeit bestätigen, dass du das Gerät NICHT nutzen KANNST.

Ich kann dich durchaus verstehen, bin mir für mich selbst auch nicht sicher, ob ich damit umgehen könnte, aber ich habe zum Glück keine Schlafapnoe.
Ich weiß aber durch meinen Männe was das für den Betroffenen bedeutet und dass so ein CPAP-Gerät aktuell die einzige medizinisch wirksame Hilfe ist, die es gibt.

In seinem Falle war es höchste Zeit (er hatte schon viele Jahre schwer geschnarcht und immer häufigere / längere Atem-Pausen in der Nacht) und ich weiß nicht ob er noch am Leben wäre ohne dieses Gerät.
Seine Gesundheits-Probleme (besonders Herz- / Kreislauf betreffend) waren wohl schon zu weit fortgeschritten und vor gut 2 Jahren musste er einen Defibrillator implantiert bekommen.

Der "bringt" auch schon alleine GdB 50 beim Versorgungsamt, aber darauf hätte er wohl trotzdem gut verzichten können, als wahrscheinlich gesundheitliche Spät-Folge einer lange unbehandelten Schlaf-Apnoe. :icon_kinn:

Er hat nun (ohne Widerspruch) Erhöhung auf GdB 90 und das Merkzeichen "G" bewilligt bekommen, als EM-Vollrentner hat er davon aber auch nicht viel.
Nur diese Wert-Marke (80 € im Jahr) kann er jetzt kaufen und dann die öffentlichen Verkehrsmittel ohne weitere Zusatz-Kosten benutzen ... für seine schweren orthopädischen Probleme hatte man dieses Merkzeichen bisher immer wieder abgelehnt ... :icon_kratz:

Betrachte das bitte einfach als gut gemeinten "Denk-Anstoß", es geht ja vorrangig, um deine (auch zukünftige) Gesundheit dabei und nicht darum einen möglichst hohen GdB zu erreichen.

Aktuell solltest du erst mal die Entscheidung zu deinem Widerspruch wegen der EM-Rente abwarten, falls du doch noch deswegen Klage einreichen musst, hast du genug damit "am Hals" und brauchst sicher parallel kein weiteres Gerichtsverfahren. :icon_evil:

Beim Versorgungsamt kannst du jederzeit einen neuen "Überprüfungs-Antrag" stellen, das geht in der Regel schneller, als sich deswegen über das Gericht herumstreiten zu wollen.

Alles Gute für dich und ich bin gespannt was du weiter zu berichten hast.

MfG Doppeloma
 

Mati1981

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#14
Doppeloma sagte :
Hallo Mati1981,



Ich versuche es, zumindest soweit wie ich meine das ungefähr einschätzen zu können, im Bezug auf EM-Rente haben wir (meine Männe und ich) ja reichlich Erfahrungen sammeln müssen.
Ich hätte NIE gedacht das man sich so damit beschäftigen und ärgern muss. Bin da wirklich sehr naiv an die Sache ran gegangen und gedacht das wird in 2-3 Monaten alles locker durch sein :) Tja, beim nächsten mal bin ich besser vorbereitet, auch dank dir.

Doppeloma sagte :
Mein Widerspruch hat auch fast ein Jahr gedauert bis zur Entscheidung, ich hatte aber keine neuen medizinischen Probleme zu bieten, man musste auch am Gericht dann mit dem "arbeiten", was nun mal schon der Grund für den Antrag gewesen war.

Für mich und meine Ärzte war es Grund genug aber die wurden ja von der DRV nie befragt, das hat dem Richter dann später nicht wirklich "gefallen" ...
Auch die DRV-Gutachter hatten nur aus dem DRV-Reha-Bericht "abgeschrieben", dafür hätte man mich eigentlich auch nicht extra zu den "Gutachtern" einladen müssen. :doh:
Nachdem die Ablehnung für die Rente kam und ich die Unterlagen des "Gutachters" sah hab ich gedacht ich bin bekloppt. Da stand so viel Mist drin. Hab dann meine Ärzte abgeklappert und dann gings rund. Das war eine Odyssee.

Doppeloma sagte :
Bleibe ruhig hier damit, man kann es besser zuordnen und verstehen, es gehört ja irgendwie zusammen auch wenn der GdB auf die Entscheidung zur EM-Rente keinen besonderen Einfluss haben wird.
Ok. Das stimmt. Was ich aber bemerkenswert fand war, der Gutachter der DRV hat gemeint ich bin komplett Arbeitstauglich (<6h) ohne besondere Einschränkungen. Das Versorgungsamt hat direkt beim ersten Bescheid geschrieben das ich aufgrund der Behinderungen in meiner Bewegung eingeschrenkt bin ohne nochmal einen Gutachter zu bestellen.

Doppeloma sagte :
Die "empfehlen" gerne mal was, ohne zu bedenken, dass es zusätzliche Belastung für dich ist
Da sagst du was! Für mich hat der GdB im Moment auch keine Bedeutung, aber das ständig im Hinterkopf zu haben ist einfach Stress. Jetzt wo ich dafür meine kostbare Energie aufgebraucht habe möchte ich es aber zu einem für mich "positiven" Abschluß bringen.

Doppeloma sagte :
Widerspruch sollte man immer einlegen (überall) wenn man mit einer Entscheidung nicht einverstanden ist, bei manchen Behörden scheint das schon "Routine" zu sein, sich mit Ablehnungen oder zu geringen Bewertungen von Ansprüchen erst mal "Arbeit vom Hals zu schaffen" ...
Das habe ich auch schon öfter gehört. War vor kurzen bei einer Info Veranstaltung. Dort war eine Dame von der Stadt (Sozialamt) und die meinte auch, egal was ist IMMER Widerspruch egal ob Rente, GdB oder Pflegestufe. Sie kennt keinen Fall wo das nichts gebracht hätte.

Doppeloma sagte :
Immerhin hat man noch erhöht und an deiner Stelle solltest du es damit erst mal bewenden lassen und lieber in einigen Monaten einen Verschlimmerungs-Antrag stellen.
Ja, denke ich werd es jetzt erstmal gut sein lassen und damit endlich etwas Ruhe einkehrt, es läuft mir ja leider nicht davon.

Doppeloma sagte :
Das ist korrekt und so musste bei Männe damals der (bereits länger vorhandene) GdB 40 endlich auf die Schwerbehinderung "angehoben" werden, es war aber auch erst ein Widerspruch nötig ... man hatte zunächst (leichte) Apnoe OHNE CPAP- Beatmung "gewählt", um nicht erhöhen zu müssen.
Oh man, das tut mir echt leid. Ihr habt ja schon einiges Erlebt, ich wünsch euch von herzen alles gut und viel Kraft! Wenn ich sowas lese werde ich ganz fuchsig! Sowas ist einfach nur unverschämt!

Doppeloma sagte :
Das ist sehr schade, denn Männe nutzt das Gerät jetzt schon über 11 Jahre und kommt sehr gut damit zurecht, natürlich brauchte er auch eine "Gewöhnungs-Zeit", aber die Wirkung war sofort zu spüren.
Er war nicht mehr ständig müde und kaum belastbar, wegen dem massiven Sauerstoffmangel in jeder Nacht, dass ich seither im Ehebett daneben auch endlich wieder RUHE zum Schlafen habe, ist ein sehr angenehmer Zusatz-Effekt. :wink:

Ich denke mal, dass man eine gewisse Zeit abwarten wird, ob du wirklich gar nicht damit zurechtkommen KANNST, denn es gibt schon Möglichkeiten sich daran zu gewöhnen, was nicht immer sofort funktionieren muss.

Es liegt mir fern dich da irgendwie "belehren" zu wollen aber den höheren GdB gibt es dann auch erst, wenn man das auch konkret medizinisch bestätigt bekommt, dass es wirklich nicht möglich ist das Gerät zu benutzen.

Du hast Kinder hast du oben geschrieben und die brauchen sicher ihre Mutter noch sehr lange, die Gefahren der (weiter) unbehandelten Schlaf-Apnoe solltest du da nicht unterschätzen und das wird dann mit dem höheren GDB auch nicht weniger gefährlich. :icon_evil:
Hehe ;) Schnarchen tu ich nicht, jedenfalls gab es keine Beschwerden. Ja, ich habe es jetzt 2 Monate versucht und es ging wirklich nicht. Hab diverse Masken, Zubehör und Medikamnte versucht. Half alles nichts. Wobei dann auch noch ärger mit der Krankenkasse dazu kam. Das hat mich ziemlich belastet (ist eine etwas längere Geschichte). Vielleicht starte ich nochmal einen Versuch wenn Ruhe eingekehrt ist.

Doppeloma sagte :
Was steht denn konkret drauf auf dem Bescheid (Rechtsmittelbelehrung), gibt es da erneut die Möglichkeit Widerspruch einzulegen ???
Oder wird direkt darauf hingewiesen, dass (bei Ablehnung des Abhilfe-Bescheides) nur noch Klage am Sozialgericht möglich ist ???
Das dieser Bescheid Gegenstand meines Widerspruchs ist. Das Verfahren ist beendet wenn ich mich bei Ihnen melde und erkläre das ich mit dem Abhilfebescheid einverstanden bin und den Widerspruch zurück nehme.
Sollte ich das nicht machen geht es zur Bezirksregierung und dann wird dort über meinen Widerspruch entschieden.

Doppeloma sagte :
Betrachte das bitte einfach als gut gemeinten "Denk-Anstoß", es geht ja vorrangig, um deine (auch zukünftige) Gesundheit dabei und nicht darum einen möglichst hohen GdB zu erreichen.
Das stimmt. Wegen der Schlafapnoe bin ich noch immer etwas verunsichert. Der Arzt der mir das CPAP Gerät verordnet hat kam mir eher so vor als würde er versuchen mich ordentlich zu "melken". Seine Aussagen waren sehr widersprüchlich. Vielleicht ein Grund mehr das es nicht mit dem Gerät geklappt hat. Wie gesagt wenn es ruhiger geworden ist werde ich mich damit nochmal befassen. Für gute Denk-Anstoße bin ich immer dankbar.

Doppeloma sagte :
Alles Gute für dich und ich bin gespannt was du weiter zu berichten hast.

MfG Doppeloma
Vielen Dank! Das wünsche ich euch auch! Find es sehr schön das du dich hier so engagierst! Spätestens wenn die DRV Geschichte durch ist werde ich mich wieder melden.
Ohje, jetzt hab ich wieder so viel geschrieben... ;) Wünsche allen noch einen schönen Abend.
 

Mati1981

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#15
Ein kleiner Zwischenbericht.

Ich habe von der DRV nochmal Post bekommen. Mein Widerspruch wird einer Widerspruch-Ausschusssitzung vorgelegt. Da diese scheinbar nur in sehr seltenen Fällen positiv entscheidet wird es wohl zu einer Ablehnung kommen.

Im Zuge dessen war ich nochmal bei meinem Sozialverband (diesmal in einer anderen Zweigstelle) und habe mich beraten lassen. Dort war man auch erstmal überrascht wieso die Reha zurückgezogen wurde und man hat mir geraten in Klage zu gehen sollte mein Widerspruch erfolglos sein. Sie sehen gute Chancen.

Da ich es diesmal richtig machen möchte wollte ich hier nachfragen worauf ich achten sollte.
Würde jetzt erstmal den Bescheid der DRV abwarten, mit der Begründung. Dann zum Sozialverband gehen, Klage einreichen und Akteneinsicht verlangen. Meine Ärzte um aktuelle Unterlagen und Einschätzungen bitten und dann 1-2 Jahre warten.

Ist das Vorgehen so in Ordnung oder sollte ich etwas anders machen?


Vom Versorgungsamt hätte ich eigentlich auch Post bekommen müssen. Hab vor rund einen Monat eine Ergänzung zu meinem Widerspruch geschrieben und warte seitdem auf Antwort. Habe da jetzt angerufen (liebe Doppeloma, verhau mich bitte nicht :bigsmile: ). Erst wusste man nichts von meinem Schreiben. Als ich dann erwähnt habe das es per Einschreiben UND per Mail verschickt wurde und beides angekommen ist tauchte es urplötzlich auf :doh:
Ende vom Lied, Fristverlängerung und ich soll noch ein Attest beibringen dann wird nochmal geprüft.
 
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