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ilse oberstar

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Hallo zusammen,

ich hatte mein Problem wohl gestern im falschen Unterforum gepostet, deshalb will ich es hier noch mal versuchen und wäre euch für jede Antwort sehr dankbar...

Zu meiner Situation:
Seit 2009 bin ich schwerwiegend chronisch krank mit psychischer Erkrankung und Reizdarmsyndrom. Seit dem 01.11.2012 beziehe ich eine befristete Rente wg. voller Erwerbsminderung, dazu noch aufstockend Hilfe zum Lebensunterhalt vom Sozialamt. Die EM-Rente war ohne eine vorhergehende Reha bewilligt worden und ist befristet bis zum 31.01.2015.

Anfang Oktober bin ich aufgrund meines Verlängerungsantrags erneut "fachärztlich begutachtet" worden. Dazu muss ich noch ausführen, dass die Untersuchung ein großer Witz war. Ohne überhaupt zur Ärztin (Psychiaterin) vorgelassen zu werden, sollte ich zunächst im Beisein der Sprechstundenhilfe einen schriftlichen Test mit Dauer von ca. 2 Stunden machen. "Wir starten mit einer Konzentrationsübung", sagte die gute Dame - mehr ist mir über die Einzelheiten, den Aufbau, den Sinn und die Auswertung eines solchen Tests nicht bekannt. Ich wurde auch vor dem Termin nicht darauf hingewiesen, dass ein Test stattfinden würde. Zudem hätte mein Beistand nicht dabei sein dürfen. Aus diesen Gründen habe ich den Test komplett verweigert - das anschließende Gespräch mit der Psychiaterin (natürlich erst zwei Stunden später) verlief entsprechend "freundlich" und deshalb wahrscheinlich auch sehr subjektiv. Mit der Begutachtung bin ich insgesamt nicht einverstanden, wollte aber abwarten, was passieren würde.

Gestern erhielt ich von der DRV ein "Angebot von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" nebst Rehabilitationsantrag. Diesen soll ich nun wohl "freiwillig" ausfüllen und innerhalb von drei Wochen zurücksenden. Ob die Reha ambulant oder stationär werden soll, ist mir nicht bekannt - man kann im Antragsformular auch nichts entsprechend ankreuzen.


Fragen:

1. Bin ich dazu gezwungen, den Antrag auszufüllen und selber die Reha zu beantragen?

2. Mein behandelnder Psychiater hatte in seinem Befundbericht an die DRV leider eine medizinische Reha empfohlen (obwohl man sich vorher lange Zeit einig war, dass dies für meinen Fall unsinnig wäre - z.B. käme ich wahrscheinlich in eine "Wandergruppe" oder dergleichen). Nun aber, da die Therapie bisher keine Ergebnisse gebracht hat, hat er wahrscheinlich als "letzten Strohhalm" die Reha empfohlen. Ergänzend hat er aber dazu geschrieben: "am besten ambulant und sehr Wohnortnah. Patient diesbzgl. nihilistisch". Aufgrund meiner persönlichen Probleme (psychischer und psychosomatischer Natur) will ich eine STATIONÄRE Reha um jeden Preis vermeiden, dies hatte ich auch der Gutachterin im Gespräch mitgeteilt - ich hatte meine Gründe genannt und mein Beistand war als Zeuge anwesend. Muss das von der DRV auf jeden Fall berücksichtigt werden?

3. Falls die Ärztin meine Begründungen für die Ablehnung einer STATIONÄREN Reha aber gar nicht im Gutachten erwähnt hat - kann ich dies der DRV selber noch schriftlich mitteilen? Wird das gewertet?

4. Im Internet bin ich auf den Satz gestoßen: "Dem Grundsatz ambulant vor stationär ist Rechnung zu tragen." Muss damit auf jeden Fall zuerst eine AMBULANTE Reha versucht werden, bevor man mich zu einer STATIONÄREN Reha zwingen kann? (Ich wohne in Köln. Ambulante Angebote sollte es hier auf jeden Fall geben).

5. Außerdem habe ich gefunden: "Ebenso wie die stationäre Rehabilitation geht auch die ambulante medizinische Rehabilitation von einem ganzheitlichen Ansatz aus." Bedeutet das, dass ich nicht mehr mit einer STATIONÄREN Reha rechnen muss, wenn die "AMBULANTE Reha ohne Erfolg bleibt?

6. Was kann ich sonst noch tun, um eine STATIONÄRE Reha auf jeden Fall zu verhindern bzw. zu verweigern?

7. Verletze ich meine "Mitwirkungspflicht", wenn ich zwar zur AMBULANTEN Reha bereit wäre, mir aber nur die STATIONÄRE Reha angeboten wird und ich diese Form ablehne?

8. Was kann passieren, wenn ich meine Mitwirkungspflicht verletze und meine Rente gesperrt wird? Müsste das Sozialamt "einspringen" damit ich nicht obdachlos werde? Oder würde ich von der DRV einfach wieder zurück zum Jobcenter abgeschoben, da ich eine Reha ja verweigere und somit anscheinend wieder arbeitsfähig bin? Hätte ich in diesem Fall wieder Anspruch auf ALG II?

Im Voraus vielen Dank für alle Antworten!
 

Muzel

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Wenn du zu einer stationären Reha verdonnert wirst, musst du sie grundsätzlich auch antreten und du musst auch der Reha zustimmen. Wenn du sie nicht antreten kannst, weil du nicht rehafähig bist, brauchst du ein ärztliches Attest. So war das bei mir.
 

BettyBlue

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Ich wurde von der KK dazu aufgefordert, eine Reha zu beantragen, woraufhin mir die DRV auch sofort eine mehrwöchige stationäre Reha verordnete.

Ich bat meinen Arzt (Psychologe), mir eine Rehaunfähigkeit zu bescheinigen. Für mich wäre auch nur allenfalls ambulante Reha in Frage gekommen, aus verschiedenen Gründen. Wenn du also einen Arzt hast, der dich diesbezüglich unterstützt, werden dir meines Wissens nach auch keine Nachteile dadurch entstehen können.

Lg, BB
 

Doppeloma

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Hallo ilse oberstar,

mit Blick auf meine Vorschreiber möchte ich nur kurz anmerken, dass eine Reha zur Überprüfung einer EM-rente-Verlängerung nicht so ganz mit der Aufforderung durch die KK gleichzusetzen ist eine med. Reha zu beantragen.

Da verfolgt jede Behörde vorwiegend die eigenen Interessen und ablehnen kann man das grundsätzlich in keinem Falle, jedenfalls nicht wenn dann Entzug der finanziellen Lebensgrundlage die Konsequenz wäre.

Anfang Oktober bin ich aufgrund meines Verlängerungsantrags erneut "fachärztlich begutachtet" worden. Dazu muss ich noch ausführen, dass die Untersuchung ein großer Witz war. Ohne überhaupt zur Ärztin (Psychiaterin) vorgelassen zu werden, sollte ich zunächst im Beisein der Sprechstundenhilfe einen schriftlichen Test mit Dauer von ca. 2 Stunden machen.

Da hättest du dich bereits schriftlich und umgehend/nachweislich bei der DRV beschweren sollen, solche Testreihen können ergänzend gemacht werden (der tatsächliche Erkenntniswert ist sehr umstritten), dürfen aber nicht die einzige Art der "Begutachtung" darstellen, üblicherweise hat der beauftragte Arzt ein Gespräch mit dem Patienten zu führen.

Bei der DRV überrascht mich diese Vorgehensweise allerdings nicht besonders, die haben auch generell nicht gerne Begleitungen (Beistände die später Zeugen sein könnten) dabei aber das kann mal leider nicht erzwingen, da gibt es auch sehr unterschiedliche rechtliche Ansichten zu.

"Wir starten mit einer Konzentrationsübung", sagte die gute Dame - mehr ist mir über die Einzelheiten, den Aufbau, den Sinn und die Auswertung eines solchen Tests nicht bekannt. Ich wurde auch vor dem Termin nicht darauf hingewiesen, dass ein Test stattfinden würde.

Das sind keine "Konzentrations-Übungen" sondern (eigentlich ergänzende) "Beschäftigungstherapien" um nicht viel Arbeit mit dem Probanden zu haben, zum Wert dieser Ergebnisse habe ich mich oben schon geäußert.

Es ist auch nicht besonders sinnvoll, die "Konzentrationsfähigkeiten" bereits am Beginn einer Begutachtung feststellen zu wollen, meist lässt die Konzentration ja erst nach einiger Zeit "zu wünschen übrig" ...

Ich war selbst bei psychiatrischen Gutachtern (DRV und Sozialgericht), da wurden solche umfangreichen "Papier-Tests" überhaupt nicht gemacht, was nicht bedeutet, dass die DRV-Begutachtung irgendwie "positiver" für mich gelaufen wäre ... mein Antrag wurde damals abgelehnt.

Zudem hätte mein Beistand nicht dabei sein dürfen. Aus diesen Gründen habe ich den Test komplett verweigert - das anschließende Gespräch mit der Psychiaterin (natürlich erst zwei Stunden später) verlief entsprechend "freundlich" und deshalb wahrscheinlich auch sehr subjektiv. Mit der Begutachtung bin ich insgesamt nicht einverstanden, wollte aber abwarten, was passieren würde.

Direkt "verweigern" sollte man gar nichts, allerdings sind solche Testreihen generell freiwillig und darauf hätte man dich hinweisen müssen, man darf das also nicht zu deinem Nachteil auslegen, wenn du dich dazu nicht in der "Lage fühlst soviel Papier unter Zeitdruck zu bearbeiten" ... es ist eine Unverschämtheit wenn die Gutachterin dich dann trotzdem 2 Stunden warten lässt ehe sie selbst mit der Begutachtung beginnt.

Da hätte ich nicht auf das Ergebnis gewartet, sondern mich direkt beim Auftraggeber (DRV) beschwert, es ist immer ungünstig wenn man das dann erst vorbringt, wenn das fertige Gutachten bereits "Wirkung" gezeigt hat, mit der man nicht einverstanden ist oder sein kann.

Gestern erhielt ich von der DRV ein "Angebot von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation" nebst Rehabilitationsantrag. Diesen soll ich nun wohl "freiwillig" ausfüllen und innerhalb von drei Wochen zurücksenden. Ob die Reha ambulant oder stationär werden soll, ist mir nicht bekannt - man kann im Antragsformular auch nichts entsprechend ankreuzen.

NaJa, dieses "freundliche Angebot" wirst du kaum ablehnen können, sonst bekommst du eben sehr bald den Ablehnungs-Bescheid zu deiner Verlängerung der EM-Rente ... so viel Zeit ist ja nicht mehr wenn deine Rente Ende Januar 2015 abläuft.

Ob das ambulant oder stationär sein soll, kannst du durchaus mitentscheiden, es ist nicht notwendig, dass solche Möglichkeiten im Antrag bereits "angeboten" werden.

Dann gehe ich mal auf deine konkreten Fragen näher ein.

1. Bin ich dazu gezwungen, den Antrag auszufüllen und selber die Reha zu beantragen?

Klares JA es gilt noch immer "Reha kommt vor Rente" und es hat ja seinen Grund, dass die EM-Rente (überwiegend) nur auf begrenzte Zeit bewilligt wird, je nach Lebensalter des EM-Rentners hofft man ja immer, dass die Erwerbsfähigkeit wieder hergestellt werden könnte und nicht bis zum Übergang in die Altersrente schon gezahlt werden muss.

Wer sonst sollte die Reha beantragen, wenn nicht du selber ... ???

2. Mein behandelnder Psychiater hatte in seinem Befundbericht an die DRV leider eine medizinische Reha empfohlen (obwohl man sich vorher lange Zeit einig war, dass dies für meinen Fall unsinnig wäre - z.B. käme ich wahrscheinlich in eine "Wandergruppe" oder dergleichen).

Was für eine "Wandergruppe" denn bitte, ganz so simpel ist das nun auch wieder nicht ... Sport ist allerdings (besonders in psychosomatischen Rehas) eine "Allzweckwaffe", jedenfalls nach Meinung der Therapeuten und Reha-Kliniken ... :wink:

Nun aber, da die Therapie bisher keine Ergebnisse gebracht hat, hat er wahrscheinlich als "letzten Strohhalm" die Reha empfohlen.

Ist ja traurig, wenn ihm selber nichts mehr einfällt, denn Reha soll einen bereits gebesserten Zustand stabilisieren, das ist keine "Akut-Behandlung" wie in einer sonstigen Klinik ... das oberste Ziel der DRV-Reha-Kliniken liegt dabei (meist) darin eine Berentung zu vermeiden oder möglichst wieder beenden zu können ... :icon_neutral:

Ergänzend hat er aber dazu geschrieben: "am besten ambulant und sehr Wohnortnah. Patient diesbzgl. nihilistisch".

Du weißt schon was "nihilistisch" bedeuten soll ???

Duden | nihilistisch | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Synonyme

Aufgrund meiner persönlichen Probleme (psychischer und psychosomatischer Natur) will ich eine STATIONÄRE Reha um jeden Preis vermeiden, dies hatte ich auch der Gutachterin im Gespräch mitgeteilt - ich hatte meine Gründe genannt und mein Beistand war als Zeuge anwesend. Muss das von der DRV auf jeden Fall berücksichtigt werden?

Ich denke dein Beistand wurde abgelehnt, nun war er als "Zeuge" dabei ... einen Beistand sollte man vor Ort niemals als "Zeugen" bezeichnen, denn das kann direkt abgelehnt werden, ein Beistand (eigentlich) nicht ...

3. Falls die Ärztin meine Begründungen für die Ablehnung einer STATIONÄREN Reha aber gar nicht im Gutachten erwähnt hat - kann ich dies der DRV selber noch schriftlich mitteilen? Wird das gewertet?

Müssen muss die DRV gar nichts aber du hast (in gewissen Grenzen) ein Klinik-Wahlrecht und kannst auch deinen Wunsch nach ambulanter Reha (in Klinik XXX in deinem näheren Wohnumfeld gelegen) noch erneut begründen, das kann man auf einem Extra-Blatt dem Antrag beifügen.

Ich habe das dann "angetackert", damit es nicht verloren gehen kann, mein Klinikwunsch wurde dann berücksichtigt (später wusste ich auch warum), allerding sieht es die DRV nicht besonders gerne wenn psychosomatische Reha von Beginn an "ambulant" durgeführt werden.

Denn die "Herausnahme" aus dem üblichen Alltag (zumindest für den Anfang) ist ein wichtiger Teil des psychosomatischen Reha-Konzeptes, später ist es sogar erwünscht wenn "Heimfahrten" (z.B. übers Wochenende) durchgeführt werden, da geht es teilweise auch um Therapien bei Ängsten öffentlichen Verkehrsmitteln /Sozial-Phobien usw.

Daneben ist eine ambulante Reha auch insgesamt deutlich stressiger als eine stationäre, gerade das soll ja vermieden werden, wenn die Psyche sich "erholen" soll ...
Ich habe zwar am Wohnort, aber trotzdem stationär gemacht, so war ich auch viel zu Hause (wenn keine Therapien mehr liefen), konnte mich aber auch tagsüber in Therapie-Pausen mal auf mein Zimmer zurück ziehen.

Bei ambulanter Reha gibt es eine tägliche Anwesenheitspflicht (meist ab ca. 8 Uhr), die einem vollen Arbeitstag entspricht und in solchen Pausen stehen meist nicht genug Räumlichkeiten zur Verfügung, wo man dann mal "abschalten" kann ... bis zum nächsten Therapie-Termin.

Es gab dort auch einige ambulante Teilnehmer (so ab der 3. Reha-Woche konnte man das dort in der Klinik beantragen) aber die haben das teilweise als sehr belastend empfunden, "da kann ich ja auch arbeiten gehen" ...

4. Im Internet bin ich auf den Satz gestoßen: "Dem Grundsatz ambulant vor stationär ist Rechnung zu tragen." Muss damit auf jeden Fall zuerst eine AMBULANTE Reha versucht werden, bevor man mich zu einer STATIONÄREN Reha zwingen kann? (Ich wohne in Köln. Ambulante Angebote sollte es hier auf jeden Fall geben).

Wäre ja interessant, wenn du auch verlinken würdest ,wo genau du das gelesen hast, man kann nicht alles verallgemeinern was man mal so im Netz liest und manchmal ist auch wichtig wie alt so eine Feststellung schon ist und wer konkret das so behauptet hat.

Fakt ist, dass diese Entscheidung letztlich bei der DRV liegt und insbesondere bei psychischen Problemen nur ungerne angewendet /bewilligt wird, es wird sicher auch ambulante Angebote geben, die laufen (im Regelfall) in den gleichen Kliniken wie die stationären, da kannst du ja einfach mal anfragen, auch wenn es nicht dabei stehen sollte.

Die meisten Reha-Kliniken haben Internetseiten, wo man dazu schon was nachlesen kann, zur für dich vielleicht geeigneten, solltest du dich auch mal mit deinem Arzt beraten.

Hier gibt es schon ein paar Hinweise, musst aber darauf achten, dass die auch mit der DRV zusammenarbeiten und abrechnen.

https://www.google.com/search?q=Köln+psychosomatische+Reha-Kliniken

5. Außerdem habe ich gefunden: "Ebenso wie die stationäre Rehabilitation geht auch die ambulante medizinische Rehabilitation von einem ganzheitlichen Ansatz aus." Bedeutet das, dass ich nicht mehr mit einer STATIONÄREN Reha rechnen muss, wenn die "AMBULANTE Reha ohne Erfolg bleibt?

Du solltest aufhören, dich mit solchen "Schlagzeilen" zu befassen, die DRV wird dir schon mitteilen, was sie von deinem Wunsch hält ... das ist keine Krankenhausbehandlung um die es da geht, man will einfach überprüfen, ob du weiter EM-Rente bekommen sollst oder nicht und wenn die meinen, das geht gründlich genug nur stationär, dann wird ambulant eben abgelehnt.

Da hast du dann die Wahl "die Kröte zu schlucken" oder deine Rente wird nicht mehr verlängert weil du bei der Klärung nicht im erforderlichen Umfang "mitgewirkt" hast ... du verkennst irgendwie deine Lage ... :icon_kinn:

Der DRV ist es egal ob du weiter die EM-Rente bekommen wirst oder wovon du sonst leben musst, wenn die Ende Januar abgelaufen ist ...

6. Was kann ich sonst noch tun, um eine STATIONÄRE Reha auf jeden Fall zu verhindern bzw. zu verweigern?

Nichts, wenn du "verweigerst" dann bekommst du eben keine Rente mehr ab Februar 2015 ... der Rest interessiert die DRV dann auch nicht mehr ...

7. Verletze ich meine "Mitwirkungspflicht", wenn ich zwar zur AMBULANTEN Reha bereit wäre, mir aber nur die STATIONÄRE Reha angeboten wird und ich diese Form ablehne?

Ja, das wird man dir dann auch entsprechend vorhalten im Bescheid zu deinem Antrag auf Verlängerung der EM-Rente und für einen späteren erneuten Antrag bliebe das natürlich auch in deiner Rentenakte.

8. Was kann passieren, wenn ich meine Mitwirkungspflicht verletze und meine Rente gesperrt wird?

Deine Rente wird nicht "gesperrt", die läuft planmäßig (lies mal in deinem Bescheid dazu nach) Ende Januar ab, wenn du vorher keinen Verlängerungs-Bescheid erhalten hast.

Müsste das Sozialamt "einspringen" damit ich nicht obdachlos werde?

Dann bist du rechtlich gesehen ab Februar 2015 wieder voll Erwerbsfähig, dafür ist das Sozial-AMT nicht zuständig ...

Oder würde ich von der DRV einfach wieder zurück zum Jobcenter abgeschoben, da ich eine Reha ja verweigere und somit anscheinend wieder arbeitsfähig bin? Hätte ich in diesem Fall wieder Anspruch auf ALG II?

Die DRV "schiebt" dich nirgendwohin ab, was erwartest du denn ... man will deinen weiteren Anspruch (die Notwendigkeit) einer EM-Rente prüfen ... du "verweigerst" die Mitarbeit dafür ... wie lange soll man dich denn so "bitten müssen" ...

Du willst was von denen bekommen, nicht umgekehrt und wer nicht EM ist gehört (als Erwerbsfähig) zum JobCenter ... um die Anträge musst du dich dort dann schon selber kümmern ...

Ob du dort Anspruch hast wird nach Prüfung deines kompletten Antrages dann auch dort entschieden, damit hatt die DRV dann nichts mehr zu tun...

Natürlich kannst du Widerspruch einlegen wenn die Verlängerung abgelehnt wird, notfalls auch die Verlängerung am Sozial-Gericht einklagen, aber bis zu eine neuen rechtsgültigen Entscheidung dazu wird die DRV nicht mehr zahlen.

Und überall musst du nachweisen können was du selbst getan hast die DRV zu überzeugen, dass die EM-Rente verlängert werden muss ... das dürfte sehr schwierig werden bei Verweigerung der Mitwirkung ...

Sorry, aber das Leben ist kein Pony-Hof ... :icon_neutral:

Ich weiß wovon ich hier schreibe, habe fast 3 Jahre um die Bewilligung von EM-Rente kämpfen müssen, obwohl ich immer meinen Mitwirkungspflichten nachgekommen bin ... wurde erst am Gericht für mich entschieden.

Trotzdem alles Gute für dich!

MfG Doppeloma
 

Muzel

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Mein 1. psychiatrische Gutachter hat einen Test nach Hause geschickt und dann einen nach der paranoid-Depresionsskala ausfüllen lassen. Der war auch vor dem Gespräch mit dem Gutachter und fand im Wartezimmer statt. Mein Mann war dabei und hat mir geholfen beim Ausfüllen. Das war auch so eine Art Konzentrationstest, denn die selben Fragen haben leicht abgeändert wiederholt.
Eine Bekannte von mir musste einen Intelligenztest ausfüllen. Da war auch der Mann dabei.
Ich habe auch einen noch dusseligen Test über mich ergehen lassen. Ich hatte eine Therapieauflage. Bevor ich zu dem Erstgespräch geladen wurde, musste ich noch eine dusselige Frage beantworten, z.B. ob ih als Kind kriminell wäre. Da ich die Schnauze von allen Ablehnungen der Therapeuten hatte, habe ich auch diese unverschämten Fragen beantwortet.

Keiner meiner psychiatrischen Gutachter wollten eine Begleitperson nicht dulden. Das habe ich mir nicht gefallen lassen.

Wenn du nur eine ambulante Maßnahme willst, geht das nur mit ärztlichem Attest.
 

ilse oberstar

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Zuerst einmal Danke für die lange Antwort. Bei einzelnen Punkten hast du mich aber missverstanden und wohl auch meine Schreibsprache bzw. einzelne Wörter regelrecht auf die Goldwaage gelegt. Außerdem scheinst du zu denken, dass ich eine rosa Brille trage und meine Situation nicht verstehe - dem ist natürlich NICHT so! Ich mache mir im Gegenteil sehr große Sorgen, deshalb frage ich ja nach Hilfe...

Direkt "verweigern" sollte man gar nichts, allerdings sind solche Testreihen generell freiwillig und darauf hätte man dich hinweisen müssen, man darf das also nicht zu deinem Nachteil auslegen, wenn du dich dazu nicht in der "Lage fühlst soviel Papier unter Zeitdruck zu bearbeiten"

Natürlich habe ich dort NICHT GESAGT, dass ich irgend etwas VERWEIGERE - ich bin ja nicht bescheuert! Ich habe lediglich dreimal (!) nachgefragt, ob so ein Test und solche Antworten nicht FREIWILLIG seien. Nachdem ich auch beim dritten Mal keine Antwort von der Sprechstundenhilfe bekommen hatte, sagte ich ihr, dass ich diesen Test nicht machen möchte, weil dies meiner Meinung nach freiwillige Angaben wären. Daraufhin hat man mich (und meinen Beistand) 15 Minuten warten lassen. Anschließend kam KURZ die Ärztin rein - ihr habe ich dann das gleiche mitgeteilt - und entließ uns widerwillig "in die Pause" (so nenne ich das jetzt mal).

... es ist eine Unverschämtheit wenn die Gutachterin dich dann trotzdem 2 Stunden warten lässt ehe sie selbst mit der Begutachtung beginnt.

So haben mein Beistand und ich das auch gesehen! Wir haben dann aber die Praxis verlassen, uns eine Bäckerei gesucht und dort in Ruhe gefrühstückt...

Da hätte ich nicht auf das Ergebnis gewartet, sondern mich direkt beim Auftraggeber (DRV) beschwert, es ist immer ungünstig wenn man das dann erst vorbringt, wenn das fertige Gutachten bereits "Wirkung" gezeigt hat, mit der man nicht einverstanden ist oder sein kann.

Mag sein, ich hatte aber meine Gründe dafür. Kurz gefasst: Der Gutachter 2012 war sogar noch schlimmer und das "Gespräch" mit ihm war eine Katastrophe. Er hat mich mit Fragen regelrecht BOMBARDIERT, mich aber nie ausreden lassen, sondern immer neue Fragen nachgeschoben - ich kam mir vor, wie bei einem Verhör der Gestapo! Gleichzeitig hat er völliges Desinteresse an den für mich wichtigen Punkten gezeigt. Noch am selben Freitagabend kurz vor Wochenende war ich so fix und fertig, dass ich einen vierseitigen (!) Beschwerdebrief an die DRV sowie eine Rücknahme der Schweigepflichtentbindung an den Gutachter vorbereitet habe. Ich habe mich dann aber wieder beruhigt und statt die Faxe rauszujagen auf Montag gewartet! Am Montag habe ich dann besagten Gutachter angerufen und gefragt, wann das Gutachten denn ca. rausgehen würde - und ob er mir sagen könne, was denn überhaupt drinstehen werde, da die Verabschiedung am Freitag ja sehr kurz gewesen sei. (Genauer gesagt war es ein Rausschmiss). DERSELBE Mensch, der sich mir gegenüber am Untersuchungstag noch wie ein A****loch verhalten hatte, sagte mir dann, dass das Gutachten schon am nächsten Tag rasgehen würde und dass er eine Berentung für 2 Jahre vorgeschlagen hätte. Somit hatte sich die Beschwerde an die DRV (wie gesagt, den Brief habe ich nie gefaxt) dann ganz schnell erledigt...

Weshalb ich also diesmal auch meinen Mund gehalten habe, war die Überzeugung (vielleicht zu naiv, das gebe ich zu), dass auch diesmal nicht nach Sympathie, sondern nach Aktenlage entschieden würde.

Ob das ambulant oder stationär sein soll, kannst du durchaus mitentscheiden, es ist nicht notwendig, dass solche Möglichkeiten im Antrag bereits "angeboten" werden.

Es ist gut, das zu wissen. Vielen Dank dafür!

Wer sonst sollte die Reha beantragen, wenn nicht du selber ... ???

Ich finde es nur absurd, dass ich selbst den Antrag stellen soll, obwohl ich schon im Selbsteinschätzungsbogen angekreuzt hatte, dass eine Reha (meiner Meinung nach, deshalb ist es ja ein Selbsteinschätzungsbogen) nicht in Betracht kommt! Deshalb meine Frage, ob das ein ZWANG ist - das hast du mir ja beantwortet.

Was für eine "Wandergruppe" denn bitte, ganz so simpel ist das nun auch wieder nicht

Ich kann nur wiedergeben, was mein behandelnder Psychiater/Therapeut gesagt hat - und laaange Zeit hat er eine Reha in meinem Fall nicht für sinnvoll gehalten.

Ist ja traurig, wenn ihm selber nichts mehr einfällt

Die einzige Alternative wäre wohl eine Verhaltenstherapie, die er mir selbst aber nicht anbieten kann und von der er auch nicht unbedingt überzeugt ist, dass sie helfen würde. Alleine wenn ich mir dazu die Wikipedia-Seite ansehe, wird mir schlecht. Da weiß ich ja nicht einmal, welche der dutzenden Unterarten überhaupt die richtige für mich wäre (es wird ja nicht alles überall gleichermaßen angeboten). Dann auch wieder dutzende Ärzte abtelefonieren, Wartelisten über Monate...ich habe dazu einfach keinen Antrieb mehr.

, denn Reha soll einen bereits gebesserten Zustand stabilisieren, das ist keine "Akut-Behandlung" wie in einer sonstigen Klinik ... das oberste Ziel der DRV-Reha-Kliniken liegt dabei (meist) darin eine Berentung zu vermeiden oder möglichst wieder beenden zu können ... :icon_neutral:

Sehr gut, Danke auch hierfür! Vielleicht kann ich das irgendwie für mein Begleitschreiben an die DRV benutzen...

Du weißt schon was "nihilistisch" bedeuten soll ???

Ja, Danke - der deutschen Sprache bin ich mächtig und der Link war einfach nur überflüssig. Entscheidend war für mich, dass mein Therapeut immerhin eine "möglichst ambulante und sehr wohnortnahe" Reha empfohlen hat, da ich ihm meine Gründe gegen eine stationäre Reha zuvor ausführlich geschildert hatte. Mit einer ambulanten Reha irgendwo in Köln oder z.B. auch Leverkusen (auch noch wohnortnah) wäre ich dagegen durchaus einverstanden - auch wenn ich mir davon keinerlei Besserung verspreche.

Ich denke dein Beistand wurde abgelehnt, nun war er als "Zeuge" dabei ... einen Beistand sollte man vor Ort niemals als "Zeugen" bezeichnen, denn das kann direkt abgelehnt werden, ein Beistand (eigentlich) nicht ...

Das hast du nicht richtig verstanden... Mein Beistand hätte zurück ins Wartezimmer gehen müssen, wenn ich mich darauf eingelassen hätte, diesen zweistündigen Idiotentest zu absolvieren! Bei den Gesprächen mit der Gutachterin (zuerst ja nur kurz und nach der Frühstückspause dann das längere Gespräch) war mein Beistand anwesend - und so habe ich ihn auch vorgestellt. Das Wort "Zeuge" habe ich NICHT benutzt. Ich bin vielleicht psychisch krank, aber nicht bescheuert.

Übrigens WAR mein Beistand zunächst tatsächlich abgelehnt worden und sollte von Anfang an zurück ins Wartezimmer, auch mein wiederholter Hinweis auf § 13 SGB X (vorher extra rausgesucht) hatte keine Wirkung. Ich habe mich dann mit der Ärztin aber so lange gestritten, bis sie meinen Beistand widerwillig akzeptiert hat. (Das war bei dem Arzt 2012 zwar auch schon so, ging aber damals etwas schneller und unkomplizierter über die Bühne).


Müssen muss die DRV gar nichts aber du hast (in gewissen Grenzen) ein Klinik-Wahlrecht und kannst auch deinen Wunsch nach ambulanter Reha (in Klinik XXX in deinem näheren Wohnumfeld gelegen) noch erneut begründen, das kann man auf einem Extra-Blatt dem Antrag beifügen.

Genau DAS werde ich dann auch machen - jetzt, wo ich weiß, dass ich das auch darf! Da meine Antwort aber erst am 24.11. bei der DRV eingehen muss (lt. dreiwöchiger Frist) werde ich das vorher aber noch mal mit meinem Therapeuten besprechen.

allerding sieht es die DRV nicht besonders gerne wenn psychosomatische Reha von Beginn an "ambulant" durgeführt werden.
Das interessiert mich knapp die Hälfte. Mir geht es nur darum zu wissen, welche Möglichkeiten ich ausschöpfen kann...

Denn die "Herausnahme" aus dem üblichen Alltag (zumindest für den Anfang) ist ein wichtiger Teil des psychosomatischen Reha-Konzeptes

Mein Therapeut hatte mir dazu geraten, bei der Gutachterin die AMBULANTE Reha u.a. damit zu begründen, dass es wichtig sei, abends wieder nach Hause zu kommen, wo man dann in gewohnter Umgebung abschalten und zur Ruhe kommen kann! Klingt nicht ganz so verkehrt, oder?!

Daneben ist eine ambulante Reha auch insgesamt deutlich stressiger als eine stationäre, gerade das soll ja vermieden werden, wenn die Psyche sich "erholen" soll ...

Für mich wäre eine AMBULANTE Reha stressig, aber zu schaffen! Eine STATIONÄRE Reha wäre für mich aus speziellen Gründen aber die Hölle und würde meinen "Gesundheitszustand" wohl noch verschlimmern.

Ich habe zwar am Wohnort, aber trotzdem stationär gemacht, so war ich auch viel zu Hause (wenn keine Therapien mehr liefen), konnte mich aber auch tagsüber in Therapie-Pausen mal auf mein Zimmer zurück ziehen.

"Am Wohnort" und wenn man tatsächlich öfters auch nach Hause gehen darf (LOL), geht dann ja schon in Richtung ambulante Reha. Das hilft mir aber nicht, wenn die mich vielleicht irgendwohin nach Bad Sowienoch schicken wollen, weil da gerade ein Therapieplatz frei ist...

Bei ambulanter Reha gibt es eine tägliche Anwesenheitspflicht (meist ab ca. 8 Uhr), die einem vollen Arbeitstag entspricht und in solchen Pausen stehen meist nicht genug Räumlichkeiten zur Verfügung, wo man dann mal "abschalten" kann ... bis zum nächsten Therapie-Termin.

Solange ich da mittags nicht verhungere, ist mir der Rest egal.

Wäre ja interessant, wenn du auch verlinken würdest ,wo genau du das gelesen hast, man kann nicht alles verallgemeinern was man mal so im Netz liest und manchmal ist auch wichtig wie alt so eine Feststellung schon ist und wer konkret das so behauptet hat.

Einfach mal bei Google "ambulant vor stationär" eingeben - schon das erste Suchergebnis ist ein Treffer.

Fakt ist, dass diese Entscheidung letztlich bei der DRV liegt

ZITAT: "Das Schlagwort ambulant vor stationär fasst das Prinzip zusammen, nach dem zuerst alle Möglichkeiten der ambulanten Versorgung ausgeschöpft werden sollen, bevor ein Patient oder ein Pflegebedürftiger (voll-)stationär im Krankenhaus, im Altenpflegeheim oder in einer Rehabilitationseinrichtung aufgenommen wird. Dadurch soll zum einen dem Leistungsempfänger ermöglicht werden, zuhause wohnen zu bleiben, zum anderen wird eine Reduzierung der Kosten angestrebt, denn die ambulante Versorgung ist für den Kostenträger regelmäßig wesentlich günstiger als die stationäre Versorgung, auch deshalb, weil bei der ambulanten Versorgung die ehrenamtliche Hilfe durch Angehörige stärker einbezogen werden kann."
QUELLE: Ambulant vor stationär ? PflegeWiki


Hier gibt es schon ein paar Hinweise, musst aber darauf achten, dass die auch mit der DRV zusammenarbeiten und abrechnen.

Danke, aber im Brief der DRV steht leider:
"Der Rehabilitationsort wird Ihnen nach Eingang Ihrer Zustimmungserklärung von unserer zuständigen Fachabteilung mitgeteilt".
Mit "selber die ideale Klinik suchen" ist da leider nix - DESHALB HABE ICH JA solche Panik davor, wo die denn gedenken mich hinzuschicken!


Du solltest aufhören, dich mit solchen "Schlagzeilen" zu befassen
Das war alles aus FACHSEITEN und nicht aus BILD-Artikeln!

Da hast du dann die Wahl "die Kröte zu schlucken" oder deine Rente wird nicht mehr verlängert weil du bei der Klärung nicht im erforderlichen Umfang "mitgewirkt" hast ... du verkennst irgendwie deine Lage ... :icon_kinn:

Ich habe eingangs schon geschrieben, dass ich mir der Scheiße, in der ich stecke, durchaus bewusst bin. Ich will ganz einfach nur über meine Möglichkeiten und die eventuellen Konsequenzen bescheid wissen - das ist wohl eine Selbstverständlichkeit!


Deine Rente wird nicht "gesperrt", die läuft planmäßig (lies mal in deinem Bescheid dazu nach) Ende Januar ab, wenn du vorher keinen Verlängerungs-Bescheid erhalten hast.

Warum legst du jedes Wort auf die Goldwaage? Dass die Rente Ende Januar ausläuft, HABE ICH SELBST GESCHRIEBEN! Niemand weiß das besser als ich! Es ging darum, ob mir die WEITERZAHLUNG verweigert werden könnte. Und dass ich KEINEN Verlängerungsbescheid erhalten habe, sollte auch klar sein! Warum wohl musste ich nach meinem VerlängerungsANTRAG zur Begutachtung und soll jetzt in Reha?

Dann bist du rechtlich gesehen ab Februar 2015 wieder voll Erwerbsfähig, dafür ist das Sozial-AMT nicht zuständig ...

Meines Wissens ist zunächst einmal das Sozialamt die erste Anlaufstelle, solange keine andere Stelle zahlt! Dies war schließlich 2012 auch so, als ich vom Jobcenter abgeschoben wurde und die EM-Rente beantragen musste. Da das JC nichts mehr gezahlt hat, musste das Sozialamt zahlen, bis die Rente bewilligt war - außerdem immer noch aufstockend.

Wenn ich also keine EM-Rente mehr bekäme und erneut beim JC ALG II Leistungen beantragen müsste (Bearbeitung des Antrags dauert dann ja wieder) müsste doch in der Zwischenzeit das Sozialamt einspringen? Oder wird man in Deutschland sofort obdachlos, wenn man bei der DRV seine Mitwirkungspflicht verletzt und dann aufgrund von Leistungsversagung seine Miete nicht mehr zahlen kann? Das kann ich mir so jedenfalls nicht vorstellen...


Die DRV "schiebt" dich nirgendwohin ab, was erwartest du denn ... man will deinen weiteren Anspruch (die Notwendigkeit) einer EM-Rente prüfen ... du "verweigerst" die Mitarbeit dafür ... wie lange soll man dich denn so "bitten müssen" ...

Also, diesen Satz betrachte ich als eine glatte Unverschämtheit! Vor zwei Jahren war auch keine Rede von einer Reha - da hat man mir aufgrund meiner Arztberichte die Rente bewilligt und gut war's! Es ist keinesfalls so, als sei ich von der DRV schon einmal um irgend etwas "gebeten worden", das ist ja lächerlich! Ich "verweigere" auch nicht meine Mitarbeit - ich möchte nur eine STATIONÄRE Reha abwenden!
 
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Zitat von ilse...Mein behandelnder Psychiater hatte in seinem Befundbericht an die DRV leider eine medizinische Reha empfohlen


Und genau das ist das Problem....! Die Empfehlung für eine Reha von deinem Arzt nimmt die DVR nun " dankbar" an...!

Ich frag mich nur wie der so was empfehlen kann wenn er erst der Meinung war dies ist "unsinnig" bei deinem Krankheitsbild! Zumal du deine Erstbewilligung schon ohne Reha bekommen hast. (was schon nicht sehr oft vorkommt...!)

Nun musst du wohl in den "sauren Apfel" beißen....

Denn um eine Reha kommst du nur drumherum wenn dein Facharzt eine aus medizinischer Sicht gut begründete Reha-Unfähigkeit attestiert...

Und diese Möglichkeit dürfte sich wohl nun erledigt haben....


liesa
 

Doppeloma

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Hallo ilse oberstar,

Also, diesen Satz betrachte ich als eine glatte Unverschämtheit! Vor zwei Jahren war auch keine Rede von einer Reha - da hat man mir aufgrund meiner Arztberichte die Rente bewilligt und gut war's! Es ist keinesfalls so, als sei ich von der DRV schon einmal um irgend etwas "gebeten worden", das ist ja lächerlich! Ich "verweigere" auch nicht meine Mitarbeit - ich möchte nur eine STATIONÄRE Reha abwenden!

Kannst du aber nicht, wenn die DRV das so haben will ... oder die EM-Rente ist weg ...
Tja und jetzt nach den ersten 2 Renten-Jahren sieht die DRV (oder der aktuelle Bearbeiter deines Antrages) das eben anders ... :icon_kinn:

Was fragst du denn hier nach Ratschlägen wenn du sowieso alles schon (besser) weißt ... ok bei rechtlich gesehen erwerbsfähigen ist das Sozial-Amt zuständig (aber nur wenn du dich vom JC abschieben lässt) ... und ich bin unverschämt, macht nichts ... ich habe inzwischen die EM-Rente ohne Befristung ... wird ja seine Gründe haben ... :biggrin:

Alles Gute für dich !

MfG Doppeloma
 

deori1

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Hallo
Also ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen
Mir wurde eine ambulante Reha genehmigt,und ich habe Einspruch eingelegt weil ich eine stationäre wollte.
Dass wurde dann ohne wenn und aber genehmigt.
Dann geht es bestimmt auch umgekehrt,und ich denke auch dass die ambulante Reha günstiger ist (keine Übernachtung).
 

ilse oberstar

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Hallo
Also ich kann nur aus meiner Erfahrung sprechen
Mir wurde eine ambulante Reha genehmigt,und ich habe Einspruch eingelegt weil ich eine stationäre wollte.
Dass wurde dann ohne wenn und aber genehmigt.
Dann geht es bestimmt auch umgekehrt

Vielen Dank für die Antwort!

Mein Therapeut hat mir fast den gleichen Fall von einer Patientin berichtet - dort wurde der Widerspruch aber abgelehnt und seine Patientin musste die ambulante Reha antreten, obwohl sie lieber eine stationäre Reha wollte. Natürlich ist das auch nur ein Einzelfall und weitere Fälle kenne ich leider nicht...

Er hatte mir dies übrigens erzählt und dazu behauptet, dass die Patientin nachher "glücklich gewesen sei, diese Reha gemacht zu haben", wohl um mir das Ganze irgendwie schmackhaft zu machen. Meine persönliche Meinung dazu habe ich hier ja schon ausführlich geschildert... ^^

und ich denke auch dass die ambulante Reha günstiger ist (keine Übernachtung).

Das ist zwar keiner meiner Hauptgründe für die Ablehnung einer STATIONÄREN Reha, aber selbstverständlich spielt die Kostenfrage auch noch eine Rolle. Und dabei denke ich nicht nur an das Geld, das die DRV sparen würde, sondern in erster Linie an meine Zuzahlungen von (soweit mir bekannt) 10,- EUR pro Behandlungstag bei stationärer Reha! Bei drei Wochen wären das 210,- EUR, bei sechs Wochen dann 420,- EUR. Dies ist dann zwar auch die Höchstgrenze, aber trotzdem noch happig bei Bezug von aufstockender Grundsicherung. So einfach aus dem Ärmel schütteln kann ich mir das Geld nicht. Schon die 210,- EUR würden schwierig werden, wenn ich nicht wenigstens eine Ratenzahlung vereinbaren könnte. (Wäre interessant zu wissen, ob das überhaupt geht - weiß das jemand?)

Dies kommt also zu meiner Begründung noch hinzu. Deshalb vielen Dank dafür, dass du mich an die Kosten erinnert hast!

Ende nächster Woche habe ich den Termin bei meinem Therapeuten - und dann werde ich ihn mal ganz offen danach fragen, ob er mir jetzt noch irgendwie bei "Schadensbegrenzung" helfen kann.

Ich habe schon verstanden, dass es bei den meisten Patienten genau andersrum ist, als bei mir - da diese Leute lieber in die stationäre Reha gehen wollen. Leider ist es bei mir aber aus wirklich nicht wenigen Gründen genau das Gegenteil und eine STATIONÄRE Reha wäre für mich die Höchststrafe...
 
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Gast
Das ist zwar keiner meiner Hauptgründe für die Ablehnung einer STATIONÄREN Reha, aber selbstverständlich spielt die Kostenfrage auch noch eine Rolle. Und dabei denke ich nicht nur an das Geld, das die DRV sparen würde, sondern in erster Linie an meine Zuzahlungen von (soweit mir bekannt) 10,- EUR pro Behandlungstag bei stationärer Reha! Bei drei Wochen wären das 210,- EUR, bei sechs Wochen dann 420,- EUR. Dies ist dann zwar auch die Höchstgrenze, aber trotzdem noch happig bei Bezug von aufstockender Grundsicherung. So einfach aus dem Ärmel schütteln kann ich mir das Geld nicht. Schon die 210,- EUR würden schwierig werden, wenn ich nicht wenigstens eine Ratenzahlung vereinbaren könnte.

So ungefähr geht es mir auch. Habe bereits den Bescheid der DRV über drei Wochen Rehaklinik hier zu liegen.
Wann es losgehen soll, teilt mir die Klinik noch mit.

Ich will das ebenfalls nicht!

Es kostet 'nen A**** voll Geld. Nicht nur die Zuzahlungen. Die von der Klinik schreiben einem auch noch auf einer Liste (Internet) vor, was man alles mitzubringen hat. Z.B. bei Klamotten u. so.........

Nur wo die Kohle herkommen soll, sagt einem niemand.
So ein mehrwöchiges Reha-Dingens ist was für Wohlhabende. Nicht für arme Würstchen wie mich.
 

deori1

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So ungefähr geht es mir auch. Habe bereits den Bescheid der DRV über drei Wochen Rehaklinik hier zu liegen.
Wann es losgehen soll, teilt mir die Klinik noch mit.

Ich will das ebenfalls nicht!

Es kostet 'nen A**** voll Geld. Nicht nur die Zuzahlungen. Die von der Klinik schreiben einem auch noch auf einer Liste (Internet) vor, was man alles mitzubringen hat. Z.B. bei Klamotten u. so.........

Nur wo die Kohle herkommen soll, sagt einem niemand.
So ein mehrwöchiges Reha-Dingens ist was für Wohlhabende. Nicht für arme Würstchen wie mich.

Geht doch auf Klinikbewertungen ,kann man sich zwar nicht immer danach richten,aber einiges stimmt doch.
Es gibt auch noch Kliniken wo man in ein Doppelzimmer (nicht viele aber es gibt sie) muss,deswegen vorher anrufen und Fragen,und schriftlich geben lassen dass man ein Einzelzimmer will/bekommt.
Ich habe dass gottseisank gemacht,denn viele wurden in Doppelzimmer gelegt,weil sie nicht dachten dass es sowas noch gibt,gibt es aber ( ich war 2012 in Bad Kreuznach (da wars noch so),ob es jetzt noch so ist weiss ich nicht).
Deswegen lieber nachfragen.
 

gelibeh

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Es kostet 'nen A**** voll Geld. Nicht nur die Zuzahlungen. Die von der Klinik schreiben einem auch noch auf einer Liste (Internet) vor, was man alles mitzubringen hat. Z.B. bei Klamotten u. so.........
Davon habe ich nur einen Bruchteil gebraucht. Ich hatte auch keine Sportkleidung. Leggings und weiteres Shirt hat auch gereicht und so ist das mit vielen anderen Dingen auch.
 

Doppeloma

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Hallo Ilse oberstar,

ich habe noch ein paar Worte für dich ...

So einfach aus dem Ärmel schütteln kann ich mir das Geld nicht. Schon die 210,- EUR würden schwierig werden, wenn ich nicht wenigstens eine Ratenzahlung vereinbaren könnte. (Wäre interessant zu wissen, ob das überhaupt geht - weiß das jemand?)

Hast du schon mal was von Zuzahlungsbefreiungen bei der gesetzlichen KK gehört, mit Grusi dürfte deine Pflichtzuzahlung bei ca. 50 Euro im Jahr liegen, jedenfalls wenn dein Arzt die Chroniker-Bescheinigung ausgefüllt hat, die bekommst du auch von deiner KK, dann kannst du bei der KK einen Antrag auf Befreiung von weiteren Zuzahlungen stellen.

Das betrifft dann auch Zuzahlungen bei Reha und Krankenhaus-Aufenthalten.

Geht üblicherweise ziemlich schnell bei den KK, kannst du also noch bequem schaffen, ehe mal wirklich eine Reha ansteht und richtig, als Bezieher von Sozial-Leistungen brauchst du (vermutlich) ohnehin nicht zu zahlen, dazu steht dann auch noch alles konkret in den Bewilligungsunterlagen für eine Reha.

Den Antrag auf Befreiungsausweis von der KK kannst du jährlich neu stellen, das ist also kein "echtes" Argument gegen eine stationäre Reha ... eventuelle Reisekosten/Fahrtkosten werden übrigens auch übernommen von der DRV ...

Was man nicht im Schrank hat kann man eben nicht mitbringen, wenn es keiner finanziert, was die da so schreiben ist ja nur ein Vorschlag und nicht verbindlich ... in den meisten Kliniken hat man sogar die Möglichkeit seine Wäsche bei Bedarf mal durchzuwaschen.

Hier werden so viele "Argumente" gesucht eine Reha zu vermeiden, die haben mit allem Möglichen zu tun, nur nicht mit der angeschlagenen Gesundheit ...

Soviel zum Thema "ich verweigere" ja nicht, "ich will möglichst überhaupt keine Reha machen müssen, auf jeden Fall eine stationäre ABWENDEN" klingt vielleicht "netter", aber sagt das Selbe aus ... dann brauchst du wohl auch keine Verlängerung der EM-Rente mehr ...

Dass daraus alleine die DRV ihre eigenen Schlüsse ziehen wird, wurde dir doch schon erklärt ... :icon_kinn:
Sorry, wenn ich wieder unverschämt bin und du bist ziemlich "undankbar" dafür, dass Leute hier ihre Zeit opfern, um sich mit deinen Problemen zu beschäftigen.

MfG Doppeloma
 

ilse oberstar

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ilse oberstar

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Die von der Klinik schreiben einem auch noch auf einer Liste (Internet) vor, was man alles mitzubringen hat. Z.B. bei Klamotten u. so.........

Nur wo die Kohle herkommen soll, sagt einem niemand.
So ein mehrwöchiges Reha-Dingens ist was für Wohlhabende. Nicht für arme Würstchen wie mich.

Willkommen im Club der armen Würstchen... ;o(

Genau so denke ich mir das nämlich auch. Spezielle Sportkeidung, Trainingsanzug, Badehose (besitze ich alles nicht) , am besten noch Hallenschuhe und was noch alles...

Aber selbst, wenn manches davon wegfallen würde, müssen die Klamotten zumindest ja auch regelmäßig gewaschen werden. Und von der Reha des Vaters meines besten Kumpels weiß ich, dass die Preise für die Wäscherei auch ziemlich happig sind! Da läppert sich was zusammen...

NACHTRAG, weil vergessen... ^^

Bei der ambulanten Reha wird das mit den mitzubringenden Klamotten wahrscheinlich nicht viel anders sein, aber zumindest die Kosten für die Wäscherei und sicher auch noch andere Faktoren fallen dann weg.
 

ilse oberstar

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Geht doch auf Klinikbewertungen ,kann man sich zwar nicht immer danach richten,aber einiges stimmt doch.

Ich darf noch mal kurz wiederholen, was ich weiter oben schon geschrieben hatte:

im Brief der DRV steht leider:
"Der Rehabilitationsort wird Ihnen nach Eingang Ihrer Zustimmungserklärung von unserer zuständigen Fachabteilung mitgeteilt".
Mit "selber die ideale Klinik suchen" ist da leider nix
 

ilse oberstar

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ich habe noch ein paar Worte für dich ...

Hast du schon mal was von Zuzahlungsbefreiungen bei der gesetzlichen KK gehört, mit Grusi dürfte deine Pflichtzuzahlung bei ca. 50 Euro im Jahr liegen, jedenfalls wenn dein Arzt die Chroniker-Bescheinigung ausgefüllt hat

Von dir will ich eigentlich gar nichts mehr lesen, weil du mich ja anscheinend für komplett bescheuert hältst!

Ich habe mich seit 2011 jedes Jahr von der gesetzlichen Zuzahlung befreien lassen, jawoll! Und mein Hausarzt hat mich dort damals auch als chronisch krank gemeldet, wer hätte das gedacht?!

Irgendwann (als es noch die Praxisgebühr gab) war ich aber z.B. mal wegen eines Sturzes ambulant im Krankenhaus. Da konnte ich mit meiner Zuzahlungsbefreiung herumwedeln, soviel ich wollte - im Krankenhaus musste ich die 10,- EUR TROTZDEM ZAHLEN!

Wenn das jetzt bei einer Rehaklinik mit den Zuzahlungen anders ist, schön und gut - aber woher soll ich das wissen, wenn die DRV mir dies im Brief nicht einmal mitteilt!!! Ich informiere mich ja wirklich schon so gut ich kann. Und so blöd, wie du wohl denkst, bin ich noch lange nicht. Ich bin bloß leider nicht allwissend und kann mir nur nach und nach alles zusammensuchen, unter anderem in dem ich die Möglichkeit nutze, in einem Forum spezielle Fragen zu stellen, siehe ganz oben.

Und auf deinen restlichen Senf antworte ich nicht mehr, mir kommt eh schon wieder die Suppe hoch... -_-
 
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ExitUser

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Ich kann schon nachvollziehen, daß dem einen oder anderen etwas... naja, mulmig wird... wenn man sich nicht so gut auskennt.

"Zahlen sie dieses u. zahlen sie jenes. Bringen sie dies u. das mit." usw. usf.

Da kriegt man mit seinen paar Kröten doch erst mal 'nen gehörigen Schreck.
 

ZynHH

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Da konnte ich mit meiner Zuzahlungsbefreiung herumwedeln, soviel ich wollte - im Krankenhaus musste ich die 10,- EUR TROTZDEM ZAHLEN!

DAS ist aber falsch. Auch dafür greift selbstverständlich die Zuzahlungsbefreiung. Ich habe dieses Jahr schon mehrere Wochen Krankenhaus und einige Monate Reha durch, ich habe nirgends einen Cent dazu zahlen zu müssen, auch nicht für die ganzen Hilfsmittel die ich benötigte.

Ich spare immer eine ganze Menge Geld wenn ich im KKhs oder zur Reha bin. Schliesslich habe ich dort ja Vollverpflegung.

Aber ja, Hallenturnschuhe und eine Jogginghose habe ich mir geleistet. Beides nutze ich immer noch, da ich weiterhin zu Wassergymnastik und Funktionstraining muß. Übrigens ohne Zuzahlung. :wink:

PS: Was für Suppe hattest du denn? :icon_kotz:
 
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