DRV: Frauen für das Alter oft benachteiligt

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ethos07

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Rente
05.02.13

Frauen für das Alter oft benachteiligt

Studie: Mehr partnerschaftliches Denken von Männern nötig, um Strukturen aufzubrechen.

Berlin/Offenbach (sth). Obwohl seit einigen Jahrzehnten immer mehr Frauen berufstätig sind, bleiben ihre selbst erworbenen Rentenansprüche vielfach noch hinter den Anwartschaften von Männern zurück. Grund dafür ist neben den unterschiedlichen Einkommensperspektiven in den bevorzugten Berufen in erster Linie das immer noch in vielen Partnerschaften vorherrschende Rollenverständnis. Das geht aus einer Studie der Deutschen Rentenversicherung hervor, die jetzt von der Geschäftsführerin der Deutschen Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, Gundula Roßbach (Foto), und der Rentenexpertin Brigitte L. Loose von der Deutschen Rentenversicherung Bund vorgelegt wurde (siehe Link unten).

Der Studie zufolge werden vor allem Frauen in den alten Bundesländern auch in den kommenden 15 Jahren deutlich niedrigere selbst erworbene Alterseinkünfte erzielen als Männer. So prognostizieren Experten bei den Rentenversicherern für Frauen der Jahrgänge 1957 bis 1961 in den alten Ländern eigene Alterseinkünfte von durchschnittlich nur 976 Euro pro Monat. Männer dieser Jahrgänge können den Berechnungen zufolge dagegen mit 1.835 Euro monatlich rechnen.
"Klassisches Rollenverständnis" in den alten Bundesländern

Ursache dieser Differenz sei die in Westdeutschland noch immer vorherrschende "klassische" Aufgabenverteilung, stellen die Autorinnen der Studie fest. Kindererziehung oder Unterbrechungen im Erwerbsleben wegen der Pflege von Angehörigen führten bei Frauen häufig zu dauerhaften Teilzeit- oder Minijobs. Zudem könnten Teilzeitbeschäftigte deutlich seltener und in geringerem Umfang Ansprüche auf eine betriebliche Altersvorsorge aufbauen. Auch wenn sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen in diesem Bereich im vergangenen Jahrzehnt deutlich verbessert hätten, seien Frauen als "Anspruchsberechtigte in der betrieblichen Altersversorgung immer noch unterrepräsentiert", heißt es in dem Papier.

Zwar profitierten Frauen noch immer ganz überwiegend von den Kindererziehungszeiten in der gesetzlichen Rentenversicherung sowie von der staatlichen Riester-Förderung, räumen Roßbach und Loose ein. Doch hätten jüngere Frauen heute vielfach andere Ansprüche an eine partnerschaftliche Arbeitsteilung. Deshalb sollte "darüber nachgedacht werden", ob die schon heute bestehende Möglichkeit, die Rentenansprüche von Geringverdienern in den ersten zehn Lebensjahren enes Kindes aufzuwerten, "auf eine gleichzeitige Inanspruchnahme beider Elternteile" ausgedehnt werden könne, heißt es in der Studie.
Ungleichbehandlung der Müttergenerationen

Darüber hinaus empfehlen die Autorinnen, die "gravierende Ungleichbehandlung der Müttergenerationen zu hinterfragen". Damit stellen sie sich indirekt hinter die Forderung aus Frauen-Union und CSU, die Erziehungszeiten von vor 1992 geborenen Kindern ähnlich zu bewerten wie die Erziehung jüngerer Kinder. Zugleich kritisieren Roßbach und Loose das von Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) geplante Konzept einer Zuschuss- oder Lebensleistungsrente. Die vorgesehene Regelung müsse "sich der Kritik stellen", die Forderung nach besseren Arbeitsmarkt- und Einkommenschancen von Frauen "zu konterkarieren", monieren die Rentenexpertinnen.

Entscheidend für eine bessere Alterseinkommens-Situation von Frauen bleibe ein anderes Rollenverständnis zwischen den Geschlechtern, stellt die Studie fest. Ohne eine andere Verteilung der Familienarbeit und eine Neuordnung des "geschlechts-spezifisch strukturierten Arbeitsmarktes" werde es "vermutlich keine gleichen Alterssicherungschancen für Frauen und Männer geben", prognostizieren die Autorinnen.
Mehr zum Thema:

Deutsche Rentenversicherung - Startseite
Link zur Studie der Deutschen Rentenversicherung über die Alterssicherung von Frauen
 

hartaber4

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...Von wegen Gleichberechtigung: Frauen werden deutlich schlechter bezahlt als Männer. Nach einer neuen Erhebung des Statistischen Bundesamtes gibt es keinen einzigen Wirtschaftszweig, in dem weibliche Angestellte mehr verdienen. ...
In den zugrundeliegenden Statistiken sieht man, daß vor allem der weibl. Arbeitsumfang geringer ist und die Tätigkeitsbereiche eher im niedrigeren Einkommenssegment liegen. Wer weniger in die Rente einzahlt, bekommt weniger heraus. Wer auf Zuverdienstarbeitsplätzchen bleibt statt Vollzeit zu ackern, auch. Wer der Familiienphase den Vorrang gibt, muß Abstriche in der Erwerbsbiograhie machen. Das ist unabhängig von der chromosomalen Ausstattung. Wenn das eine Benachteiligung sein soll, kann man ganz auf die gesetzliche Rentenversicherung verzichten und die Einheitsrente aus dem Steueraufkommen finanzieren.
 
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In den zugrundeliegenden Statistiken sieht man, daß vor allem der weibl. Arbeitsumfang geringer ist und die Tätigkeitsbereiche eher im niedrigeren Einkommenssegment liegen. Wer weniger in die Rente einzahlt, bekommt weniger heraus. Wer auf Zuverdienstarbeitsplätzchen bleibt statt Vollzeit zu ackern, auch. Wer der Familiienphase den Vorrang gibt, muß Abstriche in der Erwerbsbiograhie machen. Das ist unabhängig von der chromosomalen Ausstattung. Wenn das eine Benachteiligung sein soll, kann man ganz auf die gesetzliche Rentenversicherung verzichten und die Einheitsrente aus dem Steueraufkommen finanzieren.

Was hat der Stundenlohn damit zu tun, ob man auf einer Teilzeit- oder Vollzeitstelle sitzt?

Im Schnitt erhalten Frauen 14,05 Euro in der Stunde, Männer 18,38 Euro. Der Gehaltsunterschied zieht sich quer durch die Branchen

:icon_kinn:
 
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Klar.... das bisschen Haushalt und auch Kinder sind keine Arbeit....sicher!
ich habe Erwerbsbiographie und nicht Tätigkeitsbiographie geschrieben. Weder gründet man Familien aus staatstragenden Motiven noch zieht man Kinder deswegen auf. In Ländern ohne Sozialsysteme stellen diese die Alterssicherung dar, in Ländern mit Sozialsystemen hat man die Wahl. Und bei der sollte es dann auch bleiben, wenn man neue Unbilligkeiten vermeiden will.
 

hartaber4

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ich habe Erwerbsbiographie und nicht Tätigkeitsbiographie geschrieben. Weder gründet man Familien aus staatstragenden Motiven noch zieht man Kinder deswegen auf. In Ländern ohne Sozialsysteme stellen diese die Alterssicherung dar, in Ländern mit Sozialsystemen hat man die Wahl. Und bei der sollte es dann auch bleiben, wenn man neue Unbilligkeiten vermeiden will.

Es gibt Länder mit Sozialsystem, die z.B. eine Rente OHNE Erwerbsbiographie leisten.... aber das weißt du ja sicher als Kenner sämtlicher Sozialsysteme...... (wow!)
 
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Es gibt Länder mit Sozialsystem, die z.B. eine Rente OHNE Erwerbsbiographie leisten.... aber das weißt du ja sicher als Kenner sämtlicher Sozialsysteme...... (wow!)
Gibt es hier auch. Heißt Grund. bzw. Sozialrente. Ist genausowenig geeignet, eine angebliche Frauendiskriminierung zu belegen. Wäre genauso, wie wenn man von Witwerdiskriminierung redet, nur weil überwiegend Witwen eine Hinterbliebenenrente beziehen, nicht wahr? Geht also mit diesem Benachteiligungsgerede um Meinungsmache.
 
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Ich als Mann komme mittlerweile auf fünf Erziehungsjahre.

Ich als Mann bin von der Benachteiligung genauso betroffen wie Frauen mit ähnlicher Biographie.

Eine Benachteiligung von Frauen sehe ich also nicht.
 

ethos07

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Ich als Mann komme mittlerweile auf fünf Erziehungsjahre.

Ich als Mann bin von der Benachteiligung genauso betroffen wie Frauen mit ähnlicher Biographie.

Eine Benachteiligung von Frauen sehe ich also nicht.

Ja - nur die DRV-Studie hat natürlich statistisch geguckt und dort im großen Ganzen dann festgestellt, was sicher auch du auf dem Spielplatz usw. in deiner Umgebung feststellst: du bist trotz aller langsamer Änderungen als Mann bei der Kinder- und Hausarbeit noch eine relative 'Rarität' :icon_smile:.
 

hartaber4

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Gibt es hier auch. Heißt Grund. bzw. Sozialrente. Ist genausowenig geeignet, eine angebliche Frauendiskriminierung zu belegen. Wäre genauso, wie wenn man von Witwerdiskriminierung redet, nur weil überwiegend Witwen eine Hinterbliebenenrente beziehen, nicht wahr? Geht also mit diesem Benachteiligungsgerede um Meinungsmache.

Ach?

Und die Generation Frauen die z.B. aus der Ära stammt ? :


In der Bundesrepublik Deutschland legte 1970 eine Sachverständigenkommission Vorschläge zu einer umfassenden Reform des Ehe- und Familienrechts vor. Wegen der vorzeitigen Auflösung des Bundestages 1972 wurde ein erster Entwurf erst 1973 im Bundestag beraten. Die Beratungen zogen sich bis 1976 hin; am 14. Juni 1976 wurde das neue Gesetz verkündet. Am 1. Juli 1977 trat es in Kraft.
Man spricht vom „paritätischen Ehemodell“. § 1356 BGB lautet: „Die Ehegatten regeln die Haushaltsführung in gegenseitigem Einvernehmen. (...). Beide Ehegatten sind berechtigt, erwerbstätig zu sein.“
1958 bis 1977 lautete § 1356 BGB Absatz 1: „[1] Die Frau führt den Haushalt in eigener Verantwortung. [2] Sie ist berechtigt, erwerbstätig zu sein, soweit dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar ist.“[2] Basierend darauf brauchten Ehefrauen die Zustimmung ihres Ehemannes, wenn sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen wollten. Diese legten sie ihrem Arbeitgeber bei der Einstellung schriftlich vor.


Bis 1957 durften Frauen ohne Zustimmung ihres Ehemannes kein eigenes Konto eröffnen.


Quelle:


Frauenarbeit



Basierend darauf brauchten Ehefrauen die Zustimmung ihres Ehemannes, wenn sie eine Erwerbsarbeit aufnehmen wollten.

Was sollte denn eine (Ehe-)Frau in den 60er oder 70er machen, wenn der Mann die Zustimmung verweigerte??

Was kann die Frau dafür, dass sie Jahrzehnte lang vom Erwerbsleben (und damit auch von Weiterqualifizierung) ausgeschlossen war ?

Mann, Mann, Mann.......

(sage ich als Mann)
 

hartaber4

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OECD-Studie: Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer

18.12.12


27 Prozent der Frauen in einem Alter zwischen 25 und 34 Jahren können einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss oder einen Meisterbrief vorweisen. Obwohl unter den Männern nur 25 Prozent über diese Qualitäten verfügen, verdienen die Frauen durchschnittlich 22 Prozent weniger. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zum Thema Gleichstellung.




OECD-Studie: Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer
 

Tinka

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Witwen sind ja inzwischen auch eher eine Rarität und von 60% Witwenrente hat es sich schon immer sehr schlecht gelebt.

Dazu noch die ständigen Kürzungen und die Inflation macht die Rente von alten Frauen immer geringer. Nicht umsonst sind diese häufig schlecht ernährt und müssen bei den Tafeln aufstocken.

Nun kommen all die Frauen (und Männer natürlich...) hinzu, die eben nicht mehr genug gearbeitet und verdient haben, um im Alter einigermaßen über die Runden zu kommen. Selbst mit der gekürzten Rente + Grusi ist das ein erbärmliches Leben, wie wir Jüngeren nun alle schon wissen.

Es nützt alles nichts und es können noch 1000 schlaue Studien, Expertenmeinungen und Aufrufe veröffentlicht werden:



Es muss ein ganz neues, menschenwürdiges Rentensystem her und zwar schnell, das alte funktioniert schon lange nicht mehr !!!

:icon_klatsch::icon_daumen:
 
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Ja - nur die DRV-Studie hat natürlich statistisch geguckt und dort im großen Ganzen dann festgestellt, was sicher auch du auf dem Spielplatz usw. in deiner Umgebung feststellst: du bist trotz aller langsamer Änderungen als Mann bei der Kinder- und Hausarbeit noch eine relative 'Rarität' :icon_smile:.

Letzten Herbst war ich tagsüber mit meiner Tochter auf einem Spielplatz in der Innenstadt.

Das ist jetzt kein Witz:
Sechs Kinder waren da, alle mit den Papas. :biggrin:
Es war keine Mutti zu sehen.


Vielleicht waren die Muttis zu Hause bügeln.
 
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OECD-Studie: Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer...27 Prozent der Frauen in einem Alter zwischen 25 und 34 Jahren können einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss oder einen Meisterbrief vorweisen. Obwohl unter den Männern nur 25 Prozent über diese Qualitäten verfügen, verdienen die Frauen durchschnittlich 22 Prozent weniger. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Untersuchung der Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) zum Thema Gleichstellung.....
OECD-Studie: Frauen verdienen durchschnittlich 22 Prozent weniger als Männer
Darin heißt es auch :"Der überwiegende Teil unterschrieb Teilzeitarbeitsverträge, um den Job mit der Familie in Einklang bringen zu können." Ist doch meine Rede und durch ständiges Posten solcher Links wird die Meinungsmache nicht glaubwürdiger.:icon_mued: Im übrigen erwirbt man Rentanwartschaften nicht durch akademische Abschlüsse, sondern durch Beitragszahlung in der Berufsausübung.

Wer der Auffassung ist, daß die Altersversorgung für Nicht-Vorsorger mangelhaft ist, sollte fragen, ob die Propaganda angeblicher Diskriminierung argumentativ trägt. Die Probleme alter BGB-§§ werden sich biologisch lösen, daraus läßt sich nichts für die gegenwärtige Rechtslage ableiten. Zielführender wäre es mE, die zahlreichen Extrawürste berufsständischer oder beamtenrechtlicher Art iVm der Plafondierung der gesetzlichen Beitragsleistung zu hinterfragen und diese alten Zöpfe abzuschneiden. Die einzigen Benachteiligten solch einer Reform, die weißbesockten Assekuranzvermittler vom Schlage Riester oder Rürup, fänden dann sicher wieder einen Lamentierer, der mit der "Einheitsrente" den Untergang des Abendlandes verkündet.
 

Speedport

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Ist das ein Wunder ?

Da fängt die Problematik an (und hört nicht gleich auf....):

Von wegen Gleichberechtigung: Frauen werden deutlich schlechter bezahlt als Männer. Nach einer neuen Erhebung des Statistischen Bundesamtes gibt es keinen einzigen Wirtschaftszweig, in dem weibliche Angestellte mehr verdienen.


Einkommen: Frauen verdienen im Schnitt 24 Prozent weniger als Männer - SPIEGEL ONLINE

Für den gleichen Job?

Wenn Frauen, wie so oft, keine Verantwortung übernehmen wollen, werden sie halt auch nicht als Führungskräfte bezahlt.

Anrechnung von Erziehungszeiten ist ein politisches Problem. Frauen wählen aber seit Jahrzehnten die Parteien verstärkt, die bei der Anrechnung zögerlich waren.

wenn dann nach 30, 40 Jahren das große Erwachen kommt, ist es zu spät. Wer sich immer auf andere verläßt, ist verlassen.
 
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