DRV Formular R 120 und die Entbindung von der Schweigepflicht

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Atze Knorke

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An die Forumsrunde,

anknüpfen möchte ich an diesen Beitrag:

https://www.elo-forum.org/schwerbeh...-volle-befristete-erwerbsminderungsrente.html

Nun hat die betroffene Person folgende Frage, auf dem Formular R 120

Link: https://www.deutsche-rentenversiche...ntblob/217424/publicationFile/32514/R0120.pdf

ist ein Hinweis verpackt in Nr. 11 - Information der Antragsstellerin /(s), wie sollte man das handhaben?
So heißt es, dass die Schweigepflichtsentbindung FREIWILLIG ist.

Bei dieser ersten Verlängerung sollten gleichzeitig aktuelle Arztberichte mit beigelegt werden, eher schwierig, der alte Psychotherapeut ist nicht mehr dabei und ein neuer konnte wg. der Kompliziertheit der Suche noch nicht gefunden werden einschl. Wartelisten etc.

Ruhe und Genesung waren aber völlig dahin, schon gar nicht die rückwirkende ab 08/10 DRV-Zeit :-(, wovon ab Rentenbescheid 09/11 nicht viel übrig blieb.

Grundsätzlich kamen viele ungeklärte Probleme der betroffenen Person dazu, besonders konnte kein RA den JC-Aufhebungs- und Erstattungsbescheid anfechten. Es sei alles rechtens.

Alles ein Wahnsinn ohne Ende. Entlastung und Besserung des Gesundheitszustandes Fehlanzeige.

Wie ist die Verlängerung/Ausfüllen R 120 bei der DRV einzureichen?

Leite dann das Ergebnis der Antworten dankend umgehend weiter.

Gruß Atze Knorke
 

Piccolo

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ich bin aktuell auch gerade beim antrag auf verlängerung.
beim mir lasse ich alles über meinen hausarzt laufen. er hat alle unterlagen, gutachten und diagnosen von den fachärzten.
hat deine bekannte keinen hausarzt? geht sie überhaupt regelmässig zu einem arzt?
sie könnte ausserdem den bogen zur gesundheitlichen selbsteinschätzung (ist freiwillig) ausfüllen bzw auf einem extrablatt genau ihr befinden und die aktuellen problematiken schildern.
 

KlebeFix

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@Atze
Macht ein gesonderten Bogen an den Antrag und beschreibt die jetzige Situation. Zudem füllt ihr den Selbsteinschätzungsbogen aus. Damit habt ihr der DRV genüge getan und wenn sie noch was brauchen, schreiben sie deine Bekannte sowieso noch mal an.



Bei meinem Antrag, sowie bei den Verlängerungen, habe ich die Einwilligung immer unterschrieben.
Ich sehe darin kein Problem, denn meine Krankheit schränkt mich dermaßen ein, dass ich keine berifliche Tätigkeit mehr ausführen kann. Wenn ich die Erkrankung nicht hätte, dann bräuchte ich auch keine EU-Rente zu beantragen. Deshalb kann die DRV bei meinen Ärzten so viel Erkundigungen einholen wie sie wollen. Ich habe nichts zu verheimlichen.

Allerdings hat die DRV in 6 Jahren EU-Zeitrente nicht ein einziges mal bei meinem Psychiater Informationen zu meiner Krankheit angefordert und auch bei keinem anderen meiner Ärzte.
Nur einmal musste ich ein Fragebogen, den man mir zugesandt hatte, von meinem Psychiater ausfüllen lassen.
 
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