DRV/ AfA

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Sani73

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hallo,

ich bin fassungslos was man sich so alles gefallen lassen muss.
Nach dem für mich positiven Gutachten der AfA wurde mir von meinem SB gesagt das ich mir unterschiedliche Maßnahmeeinrichtung zu einer Berufsfindung ansehen solle. Dabei war auch ein Laden den er total favorisierte. Als ich mich da informierte merkte ich aber das es nicht das ist was ich mir unter einer Berufsfindung vorstellen würde. Reines Bewerbungstraining, passt gut wenn man nicht weiß wie belastbar man ist, Fitnessstudie (Pflicht) und Ergotherapie (Bastelstunde bei der man alles selber zahlen soll was man verwendet). Ein Praktikum von 6 Wochen gehörte auch dazu.
Habe meinen SB mitgeteilt das es nicht das richtige ist und das ich mir noch eine andere Einrichtung ansehen werde. Habe ihn auch direkt mitgeteilt um was er sich dabei handelt. Er stimmt zu und meinte das ich ihm sagen soll wann ich dort einsteigen kann. Das war nun das totale Gegenteil zu der anderen Einrichtung. Erstmal wird man ausgetestet, man kann in unterschiedliche Bereiche schauen usw. Also genau das was ich mir unter Berufsfindung vorstelle.
Das ich in diese Einrichtung möchte teilte ich sofort meinen SB mit, auch das ich dort sofort anfangen könnte. Am nächsten Tag bekomme ich eine Mail von dem das er mir diese Maßnahme nicht genehmigt weil ich ja kein Rehafall sei und das dafür die DRV zuständig sei. Für Bewerbungstrainings würden die Kosten aber übernommen. :icon_neutral:

Im September 2012 habe ich einen Antrag auf LTA bei der DRV gestellt, der in nicht mal 3 Wochen abgelehnt wurde. Im Oktober wurde dann der Widerspruch gestellt, mit bitte einer Akteneinsicht. Diese hatte ich im Dezember. Was mich und die Dame der DRV stutzig machte war, das keine einzige Stellungnahme vom ärztlichen Dienst dabei war. Sie ging aber davon aus das die nach dem Rehabericht gegangen sind. In dem Stand das sich die AfA um Fortbildung/Umschulung kümmern solle.
Ich habe dann gleich eine Begründung und sämtlichen neuen Befunde, die ich mit zum Termin genommen habe eingereicht.
Dann war von seiten der DRV erstmal Funkstille. Bis ich dann mal auf die Idee gekommen bin nachzufragen. 2 Tage später erhielt ich ein Schreiben das der Gutachter mit meinen Befunden nichts anfangen könne und ich neue Befundbericht vorlegen sollte. Meine Therapeutin füllte das sofort aus und schickte das an die DRV. Zusätzlich sollte ich noch was vom Orthopäden vorlegen. Super wenn man keinen Orthopäden mehr hat. Rief also wieder bei der DRV an und versuchte der nun zu erklären das ich nicht bei einem Orthopäden in Behandlung bin sondern zu einem Schmerztherapeuten gehen werde. Der Termin stand seit anfang Okt. und der erste Termin war erst anfang Feb.
Ich musste mir dann anhören das der Schmerztherapeut dann eben eine Stellungnahme abgeben solle. Beim ersten Termin hat er dann erstmal nur eine Anamnese gestellt und mich gefragt was für mich erstmal am wichtigsten sei. Habe mit meiner Schulter ein Problem und meinem Knie. Ich habe das Knie vorgezogen. Somit kümmert er sich jetzt erstmal nur um das Knie. Beim 2. Termin 2 Wochen später kam dann eine genaue Untersuchung (ging aber erstmal nur um das Knie) bei der er noch was mit meinem Becken und der Hüfte feststellte. Zusätzlich schickte er mich zu einer Konsiluntersuchung zu einem Orthopäden, bei dem es auch erstmal nur darum ging.
Den Bericht den ich vor 4 Wochen vom Schmerztherapeuten erhielt schickte ich zur DRV und habe denen auch mitgeteilt das der Arzt erstmal eins nach dem anderen behandelt und untersucht. darauf hin habe ich wieder einen Brief erhalten das die eine Stellungnahme haben wollen von einem Orthopäden. Ich also wieder da Angerufen und habe gesagt das ich bei einem Orthopäden zum Konsil war und die Untersuchungsergebnisse im Bericht des Schmerztherapeuten stehen würden. Mein Schmerztherapeut hatte geschrieben das ich bei den Diagnosen nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann.Der Kerl am anderen ende meinte dann nur, das die das dann eben so zum ärztlichen Dienst geben würden und das die meinen Antrag eh zurückweisen würden. Ich solle eine Woche später nochmal anrufen. Toll :icon_eek:
Das tat ich dann auch und mir wurde gesagt das meine Akte wieder in der Widerspruchsstelle zur Abweisung liegen würde. Mehr wollte die mir nicht sagen. Nicht wieso, weshalb, warum. Ich habe die Vermutung das meine Akte nie einem Arzt vorgelegt wurde.
Hätte die DRV nicht erstmal ein externes Gutachten anfordern müssen wenn der Antragsteller ihrer Meinung nach nicht alles einreichen kann?
Habe am Dienstag einen Termin bei einem Anwalt weil ich mit der ganzen Situation überfordert bin.

Ich kann bald nicht mehr, sitze da zwischen 2 Stühlen und werde deshalb wohl oder übel ins ALG2 rutschen weil keiner zahlen will.

Gruß
Sani
 
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Oha da läuft was mächtig schief.......

Normalerweise wird da ein Gutachten gemacht für die LTA, bei mir war es per Aktenlage,habe nie einen Gutachter gesehen, bei Rehaantrag nicht , und bei LTA auch nicht, beides positiv entschieden und das bei einem 8 zeiligen Befundbericht.....
der Arzt wurde nie angeschrieben, trotz Schweigepflichtentbindung.Und habe es mit dem Rücken.
Hätte aus dem vollem Paket LTA schöpfen können, aber dann kamen meine Töchter dazwischen :biggrin:
nun gibts Elterngeld für 2 Jahre dann Hausmann.Da reicht die Belastung schon, da könnte ich nicht noch zusätzlich arbeiten gehen.



Da sieht man mal wie es laufen kann, habe nur eine Baustelle und läuft alles glatt,
und du hast mehrere Baustellen und musst dich damit rumärgern......

Bleib am Ball, wenn du LTA bei der DRV genehmigt bekommst, bist du besser bedient als bei der AfA.Ich hatte auch Berufsfindung und im Anschluß Arbeitserprobung, konnte zwar auch Träger wählen aber habe den nähesten genommen und war auch OK.Dann hätte ich mich entscheiden können zwischen BFW oder dem Träger, aber dazu kam es ja nicht mehr.....

Ich hoffe für dich dass du es auch dann so leicht haben wirst wenn du das gewinnst :icon_daumen:
 

Sani73

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Ja da ist sogar mehr als nur schief gelaufen.

Das fing schon in der Reha an. Aber das gehört hier nicht her.

Ich bin bei der DRV- Bund und die Akteneinsicht hatte ich bei der DRV- Hannover.

Die bei der Akteneinsicht hat mir soviel Hoffnung gemacht und meinte das bei den eindeutigen Befunden eigentlich nichts mehr schief gehen dürfte. Aber da sieht man mal wieder wie unterschiedlich das zwischen den DRV`s ist.

Mal sehen ob der Anwalt da noch was reißen kann.

Sani
 

Sani73

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Hallo,

mir ist gerade noch was eingefallen.
Bei mir läuft ja so gut wie gar nichts mehr so richtig. Wenn ich ehrlich bin, komme ich mir hauptsächlich von der DRV total verars...... vor.

Aus Verzweiflung habe ich an sämtliche Stellen geschrieben. Die Behindertenbeauftragte, schrieb mir zwar einen netten Brief und verwies mich aber auf die Landesebene. Die haben mich ans zuständige Integrationsamt weitergeleitet. Dort wurde mir dann gesagt das die einem schon helfen würden aber nur wenn ein Kostenträger feststehen würde. :icon_sad:

Dann habe ich noch eine Mail an einen Fernsehsender geschrieben, die haben an meinem sehr speziellen Fall Interesse. Jetzt bin ich mir aber gar nicht mehr so sicher ob das sinnvoll ist, wenn alles noch so in der Schwebe ist.

Was denkt ihr? Soll ich das mit der Sendung in Angriff nehmen?

Sani
 
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Ob jetzt positiv entschieden wird oder nicht, so wie es bisher gelaufen hat wars extrem Mist.So soll es eigentlich nicht sein, ich würde es in Angriff nehmen.Ob da draus was gemacht wird steht auf einem anderen Blatt, aber schön wäre es.

Und über Rückmeldung hier würde ich mich freuen :)
 

Muzel

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Mit dem Fernsehsender ist es immer ein ganz zweischneidiges Schwert. Ein Fernsehsender ist auch profitorientiert und was der nachher aus deiner Geschichte macht, darauf hast du keinen Einfluss mehr, wenn du das Fernsehen involviert hast.
Ich habe deshalb immer davor zurückgeschreckt, aber man müsste wirklich mal jemanden fragen, der das durchgezogen hat.
 

Sani73

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Hallo,

so nun hatte ich den Termin beim Anwalt. Er ist auch der Meinung das da was schief gelaufen ist. Er schreibt die Rentenversicherung jetzt nochmal an und bittet diese um Neuprüfung und hat dazu eine Frist bis ende April gesetzt. Er wird in den Brief auch schreiben das die doch einen Gutachter beauftragen können wenn ihnen meine eindeutigen Befunde nicht ausreichen würden. Außerdem fordert er jetzt auch die psychologsiche Stellungnahme von der AfA an. Angeblich gibt es dazu nichts schriftliches aber bei der Agentur muss alles schriftlich festgehalten werden.
Hatte ja schon so meine Zweifel, weil die Rehaabteilung meinen Widerspruch zurück zur Widerspruchsstelle gegeben hat um diesen abzuweisen. In dem Brief stand auch drin das ich den Entscheid doch abwarten soll. Die wissen schon warum sie das geschrieben haben.

Jetzt heißt es abwarten.

Was er mir wegen der AfA vorgeschlagen hat habe ich in einem anderen Forumsparte festgehalten. Bildungsgutschein.

Gruß Sani
 
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