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Droht mir eine Sperre, wenn ich nicht gegen meine Kündigung klage?

dorimort

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#1
Sie haben Ihr Beschäftigungsverhältnis auch dann selbst gelöst, wenn Sie einen Aufhebungsvertrag schließen, denn der Vertrag kann ohne Ihre Zustimmung nicht zustande kommen.

Aufhebungsverträge können auch durch stillschweigendes Einvernehmen zustande kommen.

Viele Arbeitgeber sprechen gegenüber langjährigen Beschäftigten ohne deren Einwilligung keine Kündigung aus. Gegebenenfalls bedeutet dies "eigene Arbeitsaufgabe".

Quelle:https://www3.arbeitsagentur.de/web/...sengeld/Sperrzeit/Aufhebungsvertrag/index.htm


Heisst das, dass wenn ich eine Kündigung kriege und keine Kündigungschutzklage einreiche eine Sperrzeit kriege?
 

Katzenstube

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#2
AW: Aufhebungsvertrag

Bei mir in ALG1 hätte das kommen können obwohl mein Arbeitgeber verstarb. Ich war persönliche Assistentin somit gab es keine Unternehmensnachfolge bzw. keinen, der mich hätte als Arbeitnehmer übernehmen können.

Mir wurde bereits bei Arbeitssuchendmeldung gesagt nehmen Sie sich einen RA. Bei mir hätte es sein können, da durch Tod die Kündigung fristlos war (ohne mein Verschulden oder Zutun) dass ich auf entsprechende Fristen hätte klagen müssen.

Deshalb habe ich einen Rechtsanwalt genommen - Beratungshilfe beantragen - jedoch wäre das Ergebnis so gelinde gewesen, dass vermutlich mein Aufwand höher gewesen wäre. Ich habe die Verbindung mit dem RA sterben lassen, als mir dann mein ALG1 bewilligt worden war.

Gruß von Katzenstube
 

Curt The Cat

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#3
Moinsen dorimort und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas griffiger gestaltet. Eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit muß sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
[FONT=Arial,Wide Latin]11. Themen/Threads erstellen
[/FONT]
[FONT=Arial,Wide Latin]Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder [/FONT][FONT=Arial,Wide Latin]Aufhebungsvertrag, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
[/FONT]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Kerstin_K

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#5
In diesem ganzen Themenkomplex scheint es auch einen grossen Ermessensspielraum der einzelnen Leistungs-SBs zu geben.

Bei uns war es zum Bespiel so: Die Dzu kam, dass viele langjährige Mitarbeiter betroffen waren mit entsprechend langen Kündigungsfristen. Während der ganzen Zeit versuchte der Arbeitgeber durch Aufhebensverträge mit entsprend hohen Abfindungen, möglichst viele Arbeitsverhältnisse vorzeitig zu beenden.

Wir hatten dann Betriebsversammlungen, wo auch Vertreter der AfA anwesend waren. Von diesen wirde uns klar gesagt, dass es vom enzelnen Leistungssachbearbeiter abhängt, ob es eie Sperrzeit gibt, wenn man zum Beispiel einen Aufhebungsvertrag mit einer höheren Abfindung als im Sozialplan vorgesehen abschliesst und damit schon vor Ablauf der regulären Kündigungsfrist das Abeitsverhältnis beendet. Es kann sein, das der SB sagt, dass der SB sagt, dass das okay ist, weil die Kündigung sowieso unabwendbar war, kann aber auch sein, dasser sagt, nein, der LE hätte die Kündigungsfrist aussitzen müssen. Man ging sogar so weit uns zu sagen, das jemand, der ein solches Abfindungsangebot annimmt, weil er er vorzeitig eine neue Stelle gefunden hat, sehr aufpassen muss, dass er diese Stelle nicht während der Probezeit wieder verliert. Wenn das neue Arbeitsverhältnis dann schon vor Ablauf der Kündigungsfrist des alten Arbeitsverhältnisses ende, könne es auch eine Sperrzeit geben, weil man ja erst später arbeitslos geworden wäre, wenn man länger beim alten Arbeitgeber geblieben wäre.

In einigen Städten bekam eine Arbeitgeber eine Bestätigung von der AfA, dass keine Sperrzeit verhängt werde, wenn aud ser Arbeitsbescheinigung eine betimmter Satz vermerkt werde, dass der Aufhebungsvertrag nur geschlossen wurde, um eine beriebsbedingte Kündigung zu vermeiden. In Hannover gelang dies nicht, hier musste das jede einzeln mit der Leistungsabteilung klären.

Ich finde es sehr merkwürdig, dass es da keine einheitliche Anweisung bei der AfA gibt.
 
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