Drohender Wegfall der Regelleistung (1 Betrachter)

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Dennis

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Hallo,
ein Freund von mir hat folgendes Problem.

Er ist unter 25 und soll einen "Vermittlungsvorschlag mit Mehraufwandentschädigung" bekommen haben.
Da er keinen bekommen hat, und sich daher nicht beworben hat, droht ihm nun ein Wegfall der Regelleistung für 3 Monate.

Hat er nun überhaupt eine Chance, den Wegfall zu verhindern, wenn er schreibt, das er diesen Brief nicht erhalten hat?
 
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Arco

Gast
Dennis meinte:
Hallo,
ein Freund von mir hat folgendes Problem.

Er ist unter 25 und soll einen "Vermittlungsvorschlag mit Mehraufwandentschädigung" bekommen haben.
Da er keinen bekommen hat, und sich daher nicht beworben hat, droht ihm nun ein Wegfall der Regelleistung für 3 Monate.

Hat er nun überhaupt eine Chance, den Wegfall zu verhindern, wenn er schreibt, das er diesen Brief nicht erhalten hat?
... ja versuchen sollte er es auf jeden Fall, da die Arge beweisen muß das sie den Brief abgeschickt hat. Nicht du mußt beweisen das du ihn nicht erhalten hast - eh dein Freund meine ich ...

Allerdings ob er damit durchkommt ist sehr schwierig - wenn er Pech hat wird trotz eines Widerspruches die Leistung erstmal gekürzt.

Hat er denn schon einen Kürzungsbescheid ? ? Wenn ja, sofort Widerspruch ! !
 

Wernersen

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Hallo Dennis,

wann hat er denn den Vermittlungsvorschlag bekommen?

Dauert bei meiner ARGE beispielsweise per Post mindestens eine Woche, bis da was ankommt. Erst mal den Briefträger abfangen und fragen, ob da was mit falscher Adresse war oder so. Allerdings verschwindet manches ab und an. Wenns nicht per Einschreiben oder in einer gelben Zustellurkunde kommt, ist es schon mal möglich, dass was verschwindet. Ich schick ja auch immer sicherheitshalber alles per Einschreiben mit Rückschein.
Woher weiss er denn dann, dass er sich bewerben sollte, wenn er nix erhalten hat? Hat er da einen Bescheid erhalten von der ARGE, wo das mit der Kürzung drinsteht? Dann sofort Widerspruch(bis einen Monat nach Erhalt des Bescheides möglich) einlegen, das Dokument für den Widerspruch ist hier im Forum zu finden. Begründung kann nachgereicht werden.
Hat er sich wenigstens selbstständig auf Stellen beworben und kann dass auch schriftlich nachweisen? Das würde die ARGE vermutlich als Ersatz für Ihren vielleicht verlorengegangenen Vermittlungsvorschlag bei einem Widerspruch gelten lassen.
Oder sofort beim FM oder SB anrufen, falls Nummer bekannt und darum bitten, den Vermittlungsvorschlag nochmals zu schicken oder wenigstens die Adresse des AG geben lassen und sich unverzüglich dort bewerben. Da sieht man dann den guten Willen und wer will sich schon ungerechtfertigterweise eine Sperre oder Geldminderung einfangen.

LG Wernersen :daumen:
 
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