Drohender Finanzkollaps der (Vorbild) USA Der Zeitlupen-Crash

wolliohne

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Drohender Finanzkollaps der USA Der Zeitlupen-Crash

Das Horrorszenario lautet: Wenn Demokraten und Republikaner sich nicht bis Silvester auf einen Haushalt einigen, bricht Amerikas Konjunktur ein und mit ihr die Weltwirtschaft. In Wirklichkeit wären die Folgen überschaubar - aber nur, wenn der Kompromiss in ein paar Wochen gefunden ist. Von Stefan Schultz mehr...
 

saida25

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Zwei Millionen Jobs bedroht
Washington muss also sparen – und hat sich gesetzlich dazu verpflichtet. 2001 und 2009 beschlossene Steuersenkungen und andere Entlastungen sollen ab nächstem Jahr auslaufen und Ausgaben gekürzt werden. Setzt die Regierung diese Maßnahmen komplett um, so würde ihr Defizit 2013 um satte 600 Milliarden Dollar fallen, das wären vier Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Damit rutschten die USA im ersten Halbjahr sicher in die Rezession, die Arbeitslosigkeit stiege auf neun Prozent. „Zwei Millionen Jobs wären bedroht“, so die BHF-Bank, „fast die Hälfte der im Aufschwung entstandenen Stellen.“
Nicht nur die US-Arbeitnehmer, auch die deutsche Wirtschaft sollte hoffen, dass dies verhindert wird. Denn eine schrumpfende US-Wirtschaft hätte dramatische Folgen für die ganze Welt. Schließlich produzieren die USA rund ein Fünftel der globalen Wirtschaftsleistung. Aus anderen Ländern importieren sie jedes Jahr Waren und Dienstleistungen über etwa zwei Billionen Dollar.
Eine Krise in Amerika würde vor allem die asiatischen Exportnationen hart treffen, aber auch Europa. „Am heftigsten wären die Auswirkungen auf Irland und Großbritannien“, erklärt Christian Schulz von der Berenberg Bank. Denn Irland verkaufe fast ein Viertel seiner Ausfuhren in die USA, die Briten immerhin noch elf Prozent.
Deutschland ist zwar weniger gefährdet, schließlich nehmen die Vereinigten Staaten nur noch rund sieben Prozent der deutschen Exporte ab. Das Problem allerdings: Neben Asien sind die USA der stärkste Wachstumsmarkt vor allem für Deutschlands Auto- und Maschinenbauer. Nach Berechnungen der Deutschen Bank entfielen im laufenden Jahr 35 Prozent des gesamten deutschen Exportwachstums allein auf die USA. In Sachen Exportwachstum sind die USA damit genauso wichtig wie ganz Asien.
Und dann hoffen wir mal, dass..............................
 

EyeODragon

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Das sind alles politische Machtspielchen der Republikaner, wollen sich wichtig tun, egal wie die Folgen auch sein mögen und zeigen dann mit dem Finger auf die Demokraten, wenn es scheitern sollte.

Es geht hier einzig und allein mal wieder darum, das die Oberschicht nicht gewillt ist mehr Steuern zu zahlen, obwohl das a) notwendig ist und b) wurde viele Jahre rausposaunt, man möge doch die Vermögenden mehr belasten, kam selber aus deren Ecke der Vorschlag bzw. die Bitte, und jetzt soll das alles Mist sein... Vor allem soll die Erhöhung für die Reichen lachhaft ausfallen, wenn allerdings keine Einigung jetzt erzielt wird, dann gibt es eine automatische Steuererhöhung für alle und dann müssen die kleinen Bürger noch mehr bluten, das ist den da oben aber egal, scheinbar ist das für die immer noch lukrativer, als sich jetzt dem Ganzen zu beugen.

Genau so verlogen, wie die CDU und FDPler, aber die Leute wählen ihre Foltermeister weiter, wundern sich am Ende aber, das sich nichts ändert. Alles verlogene und schlimme Parteien, wenn es um das Allgemeinwohl der Bevölkerung geht. Aber wie gesagt, die Leute sind überall so strohdoof, Romney hätte Obama beinahe kassiert und dann wäre das Thema Waffen dort jetzt ganz anders behandelt worden.
 

wolliohne

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USA

Ungeliebte Wirtschaftsmacht

Bild vergrößern bzw. verkleinern Bildunterschrift: Der alte und neue US-Präsident Barack Obama steht vor großen Herausforderungen. ]
Früher galten die USA als Wirtschaftsmacht schlechthin. Heute sind sie als Handelspartner längst nicht mehr so attraktiv für Deutschland. Was muss der neue US-Präsident tun, um sein Land wieder attraktiv zu machen?
Eins jedenfalls steht fest: In Jeans steckt kaum noch USA. Das Mutterland der blauen Baumwollhose, die Heimat von Levi, Lee und Wrangler, spielt bei der Einfuhr von Jeans nach Deutschland kaum noch eine Rolle. 2011 machten Jeans „made in USA“ nur noch 0,2 Prozent aller nach Deutschland importierten Jeans aus.
Natürlich hat Levi Strauss noch einen sehr starken Marktanteil bei Jeans, aber die kommen eben nicht mehr aus den USA. Das letzte Werk in den Staaten hat 2003 geschlossen. Damit steht die Jeans fast schon exemplarisch für die gesamte US-Industrie. „Die US-Wirtschaft wurde in den letzten 20, 30 Jahren stark von Deindustrialisierung, also dem Abbau von Industrie, charakterisiert“, erläutert Dr. Ferdinand Fichtner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin. Statt auf die Produktion von exportfähigen Waren setzten die Vereinigten Staaten überwiegend auf den Dienstleistungssektor, insbesondere Finanzdienstleistungen. „Damit sind die USA besonders schwankungsanfällig und können ohne einen starken Industriezweig Schwächen im Dienstleistungssektor nicht ausgleichen.“ Die Folge ist die aktuelle Schwäche, manche sprechen sogar vom Niedergang der einstigen Wirtschaftssupermacht.

USA - Plusminus - ARD | Das Erste
 

hemmi

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Macht euch keine Sorgen um die USA, dieses Land lebt seit senem Bestehen auf Pump, zur Not gibts mal wieder ne große Depression, dann Resetknopf gedrückt, alles auf Null und dann gehts von vorne los.:biggrin:
 
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