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Dringendes problem wegen unnötigem Bewerbertrainingkurs!

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j-xon

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#1
hallo,

ich bin seit heute für so eine Bewerbertrainingkurs eingeteilt worden, dieser beginnt schon nächste woche montag!!

das dumme ist, dass ich diesen kurs für mich unsinnig finde, da ich sowieso im oktober mein studium anfange. und wie ich mich zu bewerben habe weiß ich auch ohne diesen kurs, hab schließlich fachhochschulreife...

kann man dagegen noch was machen oder eine sperre zu bekommen?

PS: bin erst seit 3 wochen arbeitslos (nach einer abgeschloßenen ausbildung)

bitte um eueren rat!!!! es ist äußerst dringend :)

vielen dank
 
E

ExitUser

Gast
#2
und wie ich mich zu bewerben habe weiß ich auch ohne diesen kurs, hab schließlich fachhochschulreife...
Aha!

Hmm, was glaubst du, wie oft ich schon diese sinnlosen Maßnahmen mitmachen musste, und ich habe fast 40 Jahre Berufserfahrung, auch ich weiß, wie man sich bewirbt.

Dir wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als daran teilzunehmen, oder eine Sperre in Kauf nehmen.
 

ofra

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#7
ich hab auch schon zweimal so ein bewerbungstraining mit gemacht. und jedesmal hatte ich einen anderen kursleiter. und jeder sagte natürlich was völlig anderes, wie eine bewerbung auszusehen hat.
der eine meinte ich solle meine bewerbung möglichst umfangreich und ausführlich gestalten, das würde einen guten eindruck machen, und vielseitigkeit würde immer positiv rüberkommen.
und der andere sagte: bloss nicht! alles möglichst kurz. der riet mir auch, einiges aus meinem lebenslauf wegzustreichen. wie ich dann allerdings die entstandenen lücken einem arbeitgeber erklären soll, das hat der mir nicht gesagt.
der eine riet zu einem möglichst schlichten deckblatt. (daraufhin gingen bei mir ein paar bewerbungsmappen mit schwarzem trauerrand raus, wie bei einer todesanzeige. da wir aber die bewerbungen unter aufsicht schreiben mussten, konnte ich dagegen nichts tun.)
der andere sagte, wir könnten ruhig alles kreativ gestalten, möglichst individuell, damit die bewerbung gleich dem arbeitgeber ins auge sticht, das würde unsere chancen erhöhen. (das waren dann meine mappen, die mit word-art, farbgestaltung und grafiken raus gingen.)
endergebnis: bekam trotzdem überall absagen.
 

Rounddancer

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#8
Man lernt dabei immer was dazu...

...und sei es, wieviele Leute sich da Bewerbungstrainer nennen, damit Geld machen,- den Leuten irgendwas vom Pferd erzählen können,- und nicht mal nachweisen müssen, daß ihre Ratschläge irgendwo dazu führen, bevorzugt eingestellt zu werden.

Wichtig bei solchen Bewerbungstrainings ist IMHO viel mehr, daß man andere Betroffene trifft,- und in den Gesprächen vor, nach dem Training und in den Pausen so neue Bekannte machen kann,- wer weiß, vielleicht kann man die ja mal im Netzwerk brauchen oder ihnen helfen... So kriegt man auch Infos, wo es z.B. noch funktionierende Arbeitslosen-Beratungsstellen gibt, ggf. Ermäßigungen für Arbeitslose, das Forum hier, etc.
Und man sieht, daß noch ganz andere arbeitslos sind, auch Bekannte, auch Freunde, von denen man das bisher nicht dachte, weil sie die eigene Arbeitslosigkeit schamhaft verschwiegen.

Ich würde einfach hingehen.
 

ofra

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#9
@ rounddancer:
bei den weiterbildungen traf ich immer auf kursteilnehmer, die in der gleichen stadt wie ich wohnen. und keinen einzigen davon kannte ich bzw. hatte ich jemals zuvor gesehen. ich kann mir das nur so erklären, dass die alle sehr zurückgezogen leben.
die meisten blieben dann auch anonym. es waren nur wenige, die handynummern ausgetauscht haben etc. ich hatte den eindruck, dass viele für solidaritätsaktionen gar keine kraft oder kein interesse hatten. die wollten einfach in ruhe gelassen werden.
und kaum war der kurs um, und man traf sie dann doch mal auf der straße, kannten sie einen nicht mehr und es war ihnen unangenehm.
wir haben uns in den pausen zwar schon über unsere persönlichen schicksale unterhalten, aber es entsteht daraus kein gemeinschaftsgefühl. jeder lebt als einzelkämpfer vor sich hin. vielleicht auch deshalb, weil ihm die arbeitslosigkeit peinlich ist. es ist halt immer noch ein gesellschaftliches tabu.
 

Hexe45

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#10
Boach Ofra das ist heftig Bewerbungen unter Aufsicht schreiben zu müssen und die dann noch abzuschicken, obwohl man Bauschmerzen hatte.
Ich erinner mich dran, das ich das nach meiner Reha auch machen sollte.
Nach 2 Tagen war ich raus dort:biggrin:
Da sollten wir sogar Vorstellungsgespräch spielen, ich sagte da nur njet.
Da gehts um meine Existenz und da lasse ich mir nicht in meine Karten schauen, da hört jeder Spaß auf.
Klar kann man mir Tips geben, aber meine Überlebensstrategie muß ich allein für mich finden.
Und in meiner Bewerbung lasse ich mir auch nicht reinpfuschen.
Dort wurde moniert, daß ich im Lebenslauf keine Monate einsetze sondern konsequent bei Jahreszahlen bleiben zum Beispeil von 1981 bis 1994 bei der Fa X usw.
Warum sollte ich da was ändern, von der Hälfte wo ich mich bewerbe höre ich nix und bei der andern Hälfte kommt es zum Vorstellungsgespräch.
Und das ist doch ne gute Quote, warum sollte ich das ändern.
Na ja nach TAg2 war es für mich dann zu Ende und ich mußte zur Anhörung.
Habe dort meine Bewerbungen gezeigt und sie meinten ok dem gibts nichts hinzuzufügen,die Maßnahme wäre dann doch überflüssig für mich.
Klar würden mir da echte Profis bestimmt brauchbare Tips geben, aber was die meisten Maßnahmeträger an Trainern aufbieten ist doch eh meist bestenfalls die beta version :icon_biggrin:
LG
Hexe
 

Pikku

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#11
Dort wurde moniert, daß ich im Lebenslauf keine Monate einsetze sondern konsequent bei Jahreszahlen bleiben zum Beispeil von 1981 bis 1994 bei der Fa X usw.
Tja, bei mir hieß es genau anders herum... Alles Hirnriss. Ich frage mich immer, weshalb diese Bewerbungstrainer keinen anderen Job haben, wenn sie denn so toll sind.

Klar würden mir da echte Profis bestimmt brauchbare Tips geben, aber was die meisten Maßnahmeträger an Trainern aufbieten ist doch eh meist bestenfalls die beta version :icon_biggrin:
die Alphaversion ist nämlich schlichtweg zu teuer - und mal ehrlich: wenn ich einen Coach brauche, suche ich mir den Coach meines Vetrauens und nicht so ein abgelegtes Exemplar einer Weiterbildungsfirma.
 

ofra

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#12
@hexe 45:
wir hatten auch vorstellungsgespräche geübt. dabei schnitt ich sehr gut ab. die dozentin sagte, ich sei beim vorstellungsgespräch perfekt.
(in der praxis ist es allerdings oft so, dass es gar nicht zu einem vorstellungsgespräch kommt, weil man vorher die schriftliche absage erhält!)

wir bekamen auch einen stapel tageszeitungen vorgelegt (die zum teil schon über eine woche alt waren). daraus mussten wir stellenangebote suchen und bewerbungen schreiben. da waren einige stellenangebote dabei, wo ich genau wusste: dafür bin ich gar nicht qualifziert. aber dieser einwand meinerseits wurde sofort niedergeschlagen mit dem argument: man muss sich auch auf branchenähnliche jobs bewerben. (bei den hohen bewerberzahlen, die auf eine stelle kommen, ist es aber logisch, dass man als quereinsteiger kaum chancen hat, wenn es 100 andere gibt, die genau die passende qualifikation haben!).

wir hatten auch teilnehmer in der maßnahme, die bereits mittags wieder nach hause gingen (obwohl der unterricht bis 15 uhr dauerte). manche schliefen im unterricht regelmäßig ein. die waren also nur körperlich anwesend.
manche kamen nach zwei tagen überhaupt nicht mehr.
einige konnten so wenig deutsch, dass sie dem unterricht über weite strecken nicht folgen konnten.
ja, ein recht bunt zusammengewürfeltes grüppchen ...

schlussendlich hab ich dann auch noch mein praktikum vorbildlich absolviert. die option auf übernahme erwies sich natürlich als lüge.
als trost bekam ich ein sehr gutes teilnahmezertifikat und ein sehr gutes zeugnis vom arbeitgeber.
das hat mir bis heute keinerlei vorteile gebracht. gute zeugnisse hab ich schon stapelweise.

bei meinem letzten vorstellungsgespräch wies ich auf die guten zeugnisse hin, der arbeitgeber fuhr mich an: "zeugnisse von anderen arbeitgebern interessieren mich nicht!"
ja, was soll man dazu noch sagen??
 

j-xon

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#13
ihr seit ein bisschen vom thema abgekommen :)

also kann man sich vor solchen kursen nicht drücken?
 

ofra

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#14
@ pikku:
auch uns wurde empfohlen, die jahreszahlen-regelung zu verwenden. insbesondere dann, wenn man kleinere lücken zwischen den arbeitsstellen hat. die würden ja bei genauem datum ganz offensichtlich werden.

große zeitliche lücken kann man ohnehin nur schlecht abdecken. da wurde uns gesagt, wir sollen uns was einfallen lassen (z. b. weiterbildung, ehrenamtliche tätigkeiten, persönliche neuorientierung, familiäre aufgaben wahrgenommen etc.)
ist zugegebenermaßen etwas schwammig. wenn der AG nachfrägt, kommt man da ins schleudern.
notfalls könnte man auch nebenberufliche tätigkeiten auflisten. das fällt weniger auf (beispiel: kleines nebengewerbe, freiberufliche aktivitäten)

letztlich gibt es kein patentrezept für eine gute bewerbung.

wir hatten im kurs eine teilnehmerin, die hatte sich sündteure mappen gekauft. zweiteilig mit flügelklappen, elegant marmoriert. ich weiss nicht, ob das die chancen verbessert ...
bei vielen arbeitgebern frage ich mich mittlerweile, was die überhaupt wollen.
die wahrheit ist wohl: billigarbeitskräfte. aber das schreibt ja keiner in eine stellenanzeige rein: "suche sklaven"
 

ofra

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#15
@ rounddancer: ja du hast recht, man lernt immer was dazu!
schon allein wegen dem unterhaltungswert würde ich dort hingehen.
ist manchmal spannender als so manche nachmittags-talkshow im fernsehen!
 

Hexe45

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#16
Ich fürchte du wirst das eher schwer abblocken können.
Denke mal die hoffen das du da nicht hingehst, um dir ne Sanktion reindrücken zu können.
Ok wenn du es so wie ich machst, das könnte gehen aber auch schief gehen.
Du kriegst auf jeden Fall dann eine Anhörung und dann ists ungewiß ob man deinen Argumenten folgt oder dir ne Sanktion reinwürgt.
Du hast ja gelesen wie gemnischt die Truppe ist, von Hauptschule bis Uni ist alles vertreten.
Dir viel Glück wünscht
LG
Hexe
 

j-xon

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#18
habe schon bei der arbeitsagentur angerufen und gesagt, dass ich nicht hingehe... komme was wolle...
 

Rounddancer

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#19
Dann kommt ne Sperre

Bedenke, daß die dann Dir den Hahnen zudrehen müssen (Dein AlgI-Anspruch wird für diese Zeit aber trotzdem abgezogen!).
Und, wärend Du früher (vor HARTZ IV) in solchen Fällen Sozialhilfe beantragen konntest, kriegst Du nun gar nix mehr.
 

Bruno1st

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#20
habe schon bei der arbeitsagentur angerufen und gesagt, dass ich nicht hingehe... komme was wolle...
hmmm, dann schieb wenigstens eine schriftliche begründung nach in der du auf das studium hinweist, daß du dich bereits in der studienvorbereitung (wohnungssuche, vorkurse, usw.) befindest, du bereits weist wie man in deinem fachbereich bewerbungen schreiben muss und dort kein allgemeines blablabla geduldet wird und du diese chance auch einem anderen bewerber überläßt bzw. natürlich auch nach der qualifikation dieses trainings fragst - paßt es für deinen bereich, usw. oder ist es nur allgemeines blablabla damit der dozent nicht arbeitslos wird ???
 
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#21
Wie lang geht denn das Ding?

Evtl kannst Du ja mal eine Woche kranksein.... Wegen depressiver Verstimmung...
 

j-xon

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#23
hmmm, dann schieb wenigstens eine schriftliche begründung nach in der du auf das studium hinweist, daß du dich bereits in der studienvorbereitung (wohnungssuche, vorkurse, usw.) befindest, du bereits weist wie man in deinem fachbereich bewerbungen schreiben muss und dort kein allgemeines blablabla geduldet wird und du diese chance auch einem anderen bewerber überläßt bzw. natürlich auch nach der qualifikation dieses trainings fragst - paßt es für deinen bereich, usw. oder ist es nur allgemeines blablabla damit der dozent nicht arbeitslos wird ???
das ist algemeiner blabla... (bewerbungsunterlagen, vorstellungsgesprächtraining, einstellungstesttraining) und dann noch 4 wochen praktikum :icon_neutral:

danke für den Tip, werde heute noch ein schreiben aufsetzten und am montag abgeben!
 

Bruno1st

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#24
das ist algemeiner blabla... (bewerbungsunterlagen, vorstellungsgesprächtraining, einstellungstesttraining) und dann noch 4 wochen praktikum :icon_neutral:

danke für den Tip, werde heute noch ein schreiben aufsetzten und am montag abgeben!
klar ist das nur blablabla - sonst müßte ja eine Persönlichkeits-Markt- usw.- analyse geamcht werden, die Trainer wären Supernasen, die sich in jeder Branche auskennen, also noch mehr wie die ARGE-Papnasen, die ja bereits über Gott stehen :)
als ich vor jahren im letzten training den trainer fragte, wie ich den personalchef "anlegen" soll, sah ich nur fragezeichen. wenn du hingehst, argumentiere doch eine völlig unsinnige methode durch - ich würde darauf wetten, daß der folgekurs dann unter diesen neuesten "erkenntnissen" zu leiden hat

denk an die kopie für dich und lass sie dir auch abzeichnen
 

wusel

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#25
dagegen kannst du nix machen
du kannst nur eines machen

hingehn und die zeit absitzen bis dein studium beginnt
ich würd mit meinen SB FM nochmal versuchen drüber zu sprechen ob es nicht eine andere alternative gibt bis zum studiums anfang was anderes zu machen

vll läst sich dein SB FM drauf ein und gibt dir für den zeitraum was anderes

aber wie gesagt so kannst du nix gegen machen
 

ethos07

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#26
pff+pff No.1001: An 'den Steuerzahler' denken!

Wenn du ein Begründungsschreiben für deine 'Ablehnung' hinterherschiebst, nicht vergessen anzufügen,
1. dass deine AfA dem Steuerzahler doch bitte diese in deinem Fall offenkundig überflüssigen Kosten ersparen sollte.
2. Gern wollest du als Bürger auch einmal von ihnen wissen, welchen Betrag denn deine Arbeitsagentur für deine n Wochen Bewerbertraining dem ausführenden Institut zu bezahlen hätte. Das wäre doch bestimmt nicht billig?
3. Sollten sie diese deine höflichsten Bürger-Anfragen als Institut öffentlichen Rechts nicht beantworten wollen oder können und dich ohne genügende Vorab-Infornationen weiterhin für den Kurs vorsehen, würdest du als am Gemeinwohl sehr interessierter Bürger nicht umhin können, dieses Problem der zumindest für deinen Fall doch wohl mutmaßlichen Verschwendung öffentlicher Gelder demnächst einmal an die lokale Presse und den Steuerzahler-Bund etc. zu geben.
Alles mit ganz besonders freundlichen Grüßen...

-------
...und wenn du herausgefunden hast, was dein Bewerbertraining unsere öffentliche Hand so in etwa kosten soll, teile uns das hier dann bitte auch mit.
-------
Gruß!
ethos07
.......................
pff+pff? A. macht die Dampflok, wenn sie fauchend anfährt B. kommt von (p)fördern & (p)fordern
 
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#27
Füge noch hinzu daß es wärend Deines Studiums genug Möglchkeiten gibt die gekonnte Bewerbung für den Akademiker zu erlernen...
 

Bruno1st

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#28
Füge noch hinzu daß es wärend Deines Studiums genug Möglchkeiten gibt die gekonnte Bewerbung für den Akademiker zu erlernen...
dann solltest du dich gleich für das Training bereiterklären - schrieb einfach dazu, daß du darauf brennst, in einem unspezifizierten Bewerbungstraining zu lernen, wie man es nicht machen sollte und zum ersten und vermutlich einzigen Mal dabei mitzuhelfen, daß Steuergelder so richtig schön durch den Schornstein gejagt werden (hier solltest du aber Wert darauf legen, daß du dafür NIE in Regreess genommen werden kannst) :icon_lol:
 

Debra

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#29
Wenn du ein Begründungsschreiben für deine 'Ablehnung' hinterherschiebst, nicht vergessen anzufügen,
1. dass deine AfA dem Steuerzahler doch bitte diese in deinem Fall offenkundig überflüssigen Kosten ersparen sollte.
2. Gern wollest du als Bürger auch einmal von ihnen wissen, welchen Betrag denn deine Arbeitsagentur für deine n Wochen Bewerbertraining dem ausführenden Institut zu bezahlen hätte. Das wäre doch bestimmt nicht billig?
3. Sollten sie diese deine höflichsten Bürger-Anfragen als Institut öffentlichen Rechts nicht beantworten wollen oder können und dich ohne genügende Vorab-Infornationen weiterhin für den Kurs vorsehen, würdest du als am Gemeinwohl sehr interessierter Bürger nicht umhin können, dieses Problem der zumindest für deinen Fall doch wohl mutmaßlichen Verschwendung öffentlicher Gelder demnächst einmal an die lokale Presse und den Steuerzahler-Bund etc. zu geben.
Alles mit ganz besonders freundlichen Grüßen...

-------
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ethos07
:icon_daumen: Absolut. Kannst Du nicht mal ein Musterschreiben in dieser Art hier für das ELO entwerfen?:biggrin:
 

ethos07

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#30
Debra,

dank dir für das Lob. Dein Vorschlag überleg ich mir irgendwann - schätzungsweise Mitte August. Obwohl ich fast meine, dass man das pff+pff No.1001, die omnipotent ausbaubare Steuerzahler-(Totschlag-)Argumentation jeweils einfach gut dem Einzelfall einpassen sollte.

Bis Mitte August muß ich hier jetzt nämlich erstmal vorrangig meine eigenen Dinger weiter schubsen. Und das macht (mir) weniger Spaß.
...auch für einen Archivar, der einem die Stapel Ausdrucke usw. infolge Einzug in den ALG-II-Club schon mal hübsch-ordentlich sortiert usw. hätte man ja Verwendung... Meine Wohnung sieht echt aus wie... aber dazu :icon_psst:
 

tigerkralle

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#31
Das Spiel mit der Angst vor Sperrzeiten bei ALG I Bezug

Das heißt, in dieser Zeit hast du keinen Anspruch auf ALG I
Wenn Du das "Merkblatt Nr. 1 für Arbeitslose" der AfA erhalten hast, kannst du da in Kapitel 6 einiges über das Thema Sperrzeit nachlesen. Einiges über Sperrzeiten steht auch in deinem ALG I-Bewilligungsbescheid oder wurde dir vielleicht schon von deinem AfA-Berater verbal angedroht.
Ernstzunehmen ist meiner Meinung nach nur das mit der Sperrzeit bei

selbst gekündigten Arbeitsverhältnissen,
verspäteter arbeitssuchend-Meldung und
Meldeversäumnis (wenn die AfA dich sehen will und du gehst nicht hin)

Alles Weitere, was da steht, z.B. Sperrzeit bei

ablehnen oder nicht antreten von angebotener Arbeit,
sich weigern, an einer Maßnahme teilzunehmen,
bei abbrechen einer Maßnahme oder
bei Ausschluß aus einer Maßnahme bei maßnahmewidrigem Verhalten,
mangelnden Eigenbemühungen

hat die Bundesanstalt für Arbeit inzwischen selbst - durch die Veröffentlichung ihrer eigenen Statistik über das 1. Halbjahr 2007 - als Propaganda enttarnt und dient folglich nur dazu, dich zu verunsichern und gefügig zu machen.
Aber lies bitte selbst, was Spiegel-online am 19.07.2007 geschrieben hat:

ZU SPÄT GEMELDET
Bundesagentur sperrt 307.000 Arbeitslosen das Geld

Hartes Vorgehen der Bundesagentur für Arbeit: Im ersten Halbjahr hat sie 307.000 Erwerbslosen zeitweilig die Stütze gestrichen - das sind 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Betroffenen hatten sich zu spät arbeitslos gemeldet.

Berlin - Die Arbeitsagenturen können gegen Bezieher von Arbeitslosengeld I Sperrzeiten verhängen, wenn sie sich nicht rechtzeitig arbeitslos melden. Während der Sperrzeiten wird kein Geld ausgezahlt. Bis Ende Juni war das bei 307.000 Betroffenen der Fall - 77.300 mehr als im ersten Halbjahr 2006.

Die Regelungen dafür waren im vorigen Jahr verschärft worden. Seither müssen sich Arbeitnehmer, denen gekündigt wurde, spätestens drei Monate vor Beschäftigungsende als arbeitsuchend melden. Wer erst später von der Kündigung erfährt, muss sich innerhalb von drei Tagen melden. Bei verspäteten Meldungen wird das Arbeitslosengeld I für eine Woche gestrichen.

Der Anstieg der Sperrzeiten geht laut Bundesagentur vor allem auf eine Zunahme der verspäteten Arbeitslosmeldungen zurück. Ihre Zahl stieg gegenüber der ersten Jahreshälfte 2006 um 85.000 auf 121.000. Zweithäufigster Grund war die Arbeitsaufgabe mit knapp 84.000 Fällen.

Mangelnde Bereitschaft zur Rückkehr ins Berufsleben wie die Ablehnung eines Job-Angebots (9300 Fälle) oder unzureichende eigene Bemühungen (4500) fielen dagegen kaum ins Gewicht.

Im Gesamtjahr 2006 hatte die Bundesagentur rund 527.000 Sperrzeiten gegen Arbeitslosengeld-I-Bezieher verhängt.

wal/Reuters

Der Grund für die relativ wenigen Fallzahlen von derartigen Sperrzeiten liegt meiner Meinung nach darin, daß die Begründungen dafür sich schnell als "nicht gerichtsfest" erweisen können.
Also empfehle ich dir in diesem Fall gute Argumente und entschlossenes Auftreten. Dann wirst du erleben, daß die AfA-Leute auch mal klein beigeben.
Viel Glück!
 
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