Dringende Frage zur Grundsicherung bei Arbeitsaufnahme

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Internetti

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Ab 01.01.2014 habe ich eine Vollzeitstelle in Mecklenburg-Vorpommern.
Ich wohne in Niedersachsen und beziehe hier ALGII. Mein zukünftiger Arbeitgeber bekommt für mich Leistungen als Eingliederungshilfe (ich bin 58Jahre alt).
Obwohl ich noch bis April in Niedersachsen gemeldet bleibe, kündigte mir die Leistungsabteilung auf meine Nachfrage an, dass sie den Januar nicht mehr zahlen werden - ich hätte ja dann ein Einkommen und "sei ja dann weg".
Das stimmt 1. nicht, denn das Gehalt steht mir erst am 01.02.2013 zur Verfügung.
Und 2. habe ich während der Probezeit nur ein kostenfreies Schwestern-Zimmer beim Arbeitgeber in Mecklenburg. Mein erster Wohnsitz und Mietkosten bestehen noch für drei Monate in Niedersachsen.
Meine dringende Frage:
Muss ich nun für den Januar
1. Einstiegsgeld nach §16b oder
2. Grundsicherungsleistung als Darlehn nach§ 11 Abs. 2 beantragen?

Ist es rechtlich legal, dass das Jobcenter in Niedersachsen durch vorauseilende Einstellung der Grundabsicherung zu einer Bedarfsunterdeckung kommen lässt und mich damit nach Mecklenburg "abschieben" will?
Ich kann die Arbeit nicht antreten, wenn meine Grundsicherung bis zur Zahlung des Gehaltes nicht gewährleistet ist.

Am Montag habe ich einen Termin, bitte dringend um Antwort!
 

gelibeh

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Wenn das Geld erst im Februar kommt, dann stehen Dir für Januar noch Leistungen zu. Alles Andere wäre rechtswidrig. Da muss man denen eventuell auf die Füße treten. Das würde ich denen auch ganz deutlich sagen. Stichwort Zuflussprinzip.
 

Internetti

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Ja, ICH sehe das auch so: Mein Gehalt "fließt" mir erst Anfang Februar zu, d.h. dann habe ich es auf dem Konto und zur Verfügung. Deshalb habe ich für den Februar auch keinen Anspruch mehr. Alles klar, logisch, einsehbar.
Mein Problem: Die Sachbearbeiterin argumentiert anders, sie will im vorauseilenden Gehorsam "eine Überzahlung vermeiden" und stellt die Leistungen im Dezember bereits ein, damit "im Januar keine Überzahlung eintritt".
Das heißt für mich konkret: Bis der Aufhebungsbescheid kommt und ich Einspruch erheben kann, ist der Dezember vorbei. Ich muss aber bereits am 31.12.14 vor Ort in Mecklenburg sein - wie denn, ohne Geld?
Wie kann ich die Aufhebung vermeiden? Von mir aus zahle ich eine mögliche "Überzahlung" auch gerne zurück, wenn ich wenigstens den Januar über Geld zum Lebensunterhalt haben: UM ARBEITEN ZU KÖNNEN. Das Essen und Trinken habe ich mir auch nach drei Jahren Arbeitslosigkeit noch nicht abgewöhnen können...
 
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