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Dringend ! Wechsel von Arbeitsvermittler wegen Schikane, ( DauB ) -hab was getippt

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Nicht offen für weitere Antworten.
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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo,
mal wieder ein Problem..

ich habe seit einigen Tagen einen neuen Arbeitsvermittler, ein Exemplar der Kategorie " Alle meine Kunden hier sind asoziale Faulsäcke und sollen malochen bis sie umfallen, auf Rechte gebe ich nichts und Wünsche gibts hier nicht " - dieser Typ dreht vollkommen am Rad und hat mich inzwischen an den Rand des Nervenzusammenbruchs ( ungelogen und nicht "simuliert" ) gebracht. Ich habe bis vorgestern schon Magenschmerzen und Depris gehabt, weil ich am Dienstag wieder dahinsoll, damit die Schikanen und Beleidigungen weitergehen .. Für Montag hab ich einen Termin beim Psychologen, ich bete, dass dieser mich für eine Weile "aus dem Alltag" nimmt, mag mich da aber auch nicht drauf verlassen..

Nun habe ich mir diese Woche seit dem letzten Termin dort ganz viel hier bei Euch und im Tacheles-Forum durchgelesen, was man machen kann,wenn Behörden vollends Amok laufen und habe jetzt heute morgen mal die Nerven gefunden und einen Brief geschrieben, in dem ich all das schildere, was bisher in nur zwei Terminen (!) in wenigen Tagen bei dem Kerl passiert ist.

ich habe das mal als Dienstaufsichtsbeschwerde betitelt, es mag aber auch schon für einen Befangenheitsantrag reichen,oder sich zeitgleich ein solcher mitabgeben lassen, alle Gründe stehen hier drin.ich habe davon keine Ahnung, ich will nur noch, dass das a) aktenkundig wird und b) selbstredend mit diesem Irren nichts mehr zu tun haben müssen.

Ich bin mir noch nicht einmal sicher, wo man das abgeben oder hinschicken muss - es liest sich jedenfalls wie das Tagebuch über einen selbstherrlichen Psychopathen, und damit ist der Arbeitsvermittler gemeint..

Jedenfalls zählt das ( von mir hier als Anhang extra anonymisierte MS Word-Dokument) inzwischen 11 Seiten !!
und ich habe mich schon auf das konzentriert, was am kritikwürdigsten ist - also bitte nicht nörgeln, dass ich es extra lang gemacht habe -

ich habe noch nie gegen einen SB oder Fallmanager in dieser Form "rebelliert",nichtmal bei meiner letzten Leistungs-SB, die mir schonmal kurzerhand den Geldhahn abgedreht hat und ähnliche "Spässe" vernastaltet hat aber bei diesem Menschen kann ich nicht mehr anders, denn ich sehe ÜBELSTES auf mich zukommen, wenn ich den schalten und walten lasse, wie er sich das vorstellt.

Mag sich hier irgendjemand den "Spass" machen, dieses Horrordokument mal zu lesen und mir Tips geben wie ich das nenne und wo ich das abgeben kann ?

Insbesondere interessiert mich, ob ich die Zusammenarbeit mit dem Heini aufgrund der dokumentierten Vorfälle ( Zeuge war jedesmal dabei ) erstmal blockieren kann - bzw nur noch in Schriftform "verlangen" kann ?

Ob der eine Krankmeldung hinnehmen würde, so ich eine bekomme ist ebenso mehr als fraglich, da rechne ich fast schon mit dem "Bringen Sie eine Reiseunfähigkeitsbescheinigung" oder sowas..

Ausserdem würde das ja auch alles die Ursache "bekämpfen", der Muss weg aus der Arge, sowas darf man gar keinem wünschen, bei dem zu landen!

Ich hab da wenig Hoffnungen, aber ich gerate in absolute Panik und jegliches Erinnern an die zurückliegenden Termine bei dem und die Vorstellung, dass der mcih am Dienstag noch mehr niedermacht bringt mich zum Heulen .. wie gesagt, am Dienstag soll ich wieder hin, er hat mir vom letzten Termin an gerade Mal 7 Tage ( Wochenende inklusive ) "gegönnt" seine diversen Forderungen ( Zur Schuldnerberatung, Haushaltsplan erstellen, Bewerbungsnachweise,bei einer Zeitarbeitsfirma vorsprechen) zu erfüllen, das ich das schon alleine von den Nerven nicht kann .. naja

:icon_cry:

also.. im Anhang hier das Dokument ( Word 2003 Format, zur Not kann ich auch ein pdf drausmachen. ) - irgendwer bitte mal überfliegen und was dazu sagen.. Bitte !
 

wusel

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#2
kenne das problem das hatte ich auch

bin hergegangen habe der geschäftsleitung und teamleitung das prob geschiedldert und auch denen mitgeteilt das ich mit den sb nicht mehr zusammenarbeiten kann und hab auch ein neuen sb gedrängt

und hab auch ein neuen bekommen
biss jetzt kann ich mich nicht beklagen
zurzeit läuft alles super
 

ALG3

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#3
Hallo smartie77,

das hört sich wirklich hart an, dennoch gut, dass du über deine Rechte Bescheid weisst und auch stets einen Zeugen dabei hattest. Das macht die Sache für dich schon mal einfacher. Ebenso die detaillierte Dokumentationen der Vorfälle.

Ich denke, nach Bearbeiten dieser Beschwerde, wirst du diesen Unmeschen los sein (wie alt ist der eigentlich? Der führst sich wirklich HÖCHST sonderbar auf).
Wie Wusel ja schon durchblicken liess, scheint so ein SB-Wechsel kein grosses Ding zu tun, zumal du die besten Voraussetzungen (Zeugen etc.) dazu hast. Auch dein Text ist sehr gut geschrieben.

Und selbst wenn es für Gericht nicht tragbar ist, aber ich würde das nächste Gespräch mitschneiden. Nahezu jeder Mp3-Player hat heute eine Diktierfunktion, die schöne Sprachqualität liefert, selbst in der Hemdtasche. :icon_wink:

Das kannst du den Vorgesetzten ja dann auch mal vorspielen, sollte man dir nicht glauben (auch wenn nicht weiss, ob du dich damit strafbar machst). Zumindest zum rekonstruieren weiterer Details eignet es sich bestens. Gerade was wortwörtliche Zitate angeht.

Ausserdem empfehle ich dir, dich noch etwas zu belesen bezüglich deiner Rechte. Mir kam es so vor, als ob du bzw. ihr euch in dem Büro einfach zuviel gefallen gelassen habt und einfach nicht die Stimme erhoben habt. Und solange man keine Paroli bietet, denken solche Menschen natürlich, sie können mit ihrer Schikane immer weiter fortfahren. Dabei hast du Rechte, die kannst du ihm auch gerne schriftlich aus deiner Tasche zaubern, wenn es mal wieder heisst: "ich muss überhaupt nichts".

Wünsche dir viel Erfolg. :smile:
 

Arania

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#4
Das kannst du den Vorgesetzten ja dann auch mal vorspielen, sollte man dir nicht glauben (auch wenn nicht weiss, ob du dich damit strafbar machst)
Damit macht man sich strafbar, also lieber lassen, die Zeugen sollten reichen, ich würde auch dazu raten die Beschwerde zu kürzen , 11 Seiten liest sich keiner durch, alle Anmerkungen dazu kann man ja mündlich mit den Zeugen dann noch darlegen
 
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  Th.Starter/in  
#5
soweit danke schonmal

Damit macht man sich strafbar, also lieber lassen, die Zeugen sollten reichen, ich würde auch dazu raten die Beschwerde zu kürzen , 11 Seiten liest sich keiner durch, alle Anmerkungen dazu kann man ja mündlich mit den Zeugen dann noch darlegen
"Mitschnitte" : logisch, gerade wenn man wie ich auf den Datenschutz beharrt, wäre sowas klar kontraproduktiv. Ansonsten aber dem Vorredner besten Dank für die Ermutigung.



Hm, kürzen ja, aber was ?

Ich hätts auch lieber gehabt, dass auf zwei Seiten stichpunktartig zu haben, aber habe eben auch Angst davor, dass man es als "lapidar" abtut, oder dass ich faslch verstanden werde, wenn die Zusammenhänge nicht ersichtlich sind.
So ist das halt so viel geworden - ich meine ich kann ja nichts dafür, dass sich die Beleidigungen & co wie ein roter Faden durch die ganzen Termine ziehen.

Na und die diversen Anschuldigungen des Arbeitsvermittlers - dort an Ort und Stelle lies man mich ja nicht richtig zu Wort kommen, so nutze ich dieses Medium ( wenn ich schon einen solchen Brief aufsetzen muss ) um dort mich zwischen den Zeilen zu rechtfertigen - sonst würde ja all das behauptete "in der Luft" schweben ( ? )
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
der Mann von der Arge.. "was bin ich ?"

Hallo smartie77,

das hört sich wirklich hart an, dennoch gut, dass du über deine Rechte Bescheid weisst und auch stets einen Zeugen dabei hattest. Das macht die Sache für dich schon mal einfacher. Ebenso die detaillierte Dokumentationen der Vorfälle.

Ich denke, nach Bearbeiten dieser Beschwerde, wirst du diesen Unmeschen los sein (wie alt ist der eigentlich? Der führst sich wirklich HÖCHST sonderbar auf).

Wie Wusel ja schon durchblicken liess, scheint so ein SB-Wechsel kein grosses Ding zu tun, zumal du die besten Voraussetzungen (Zeugen etc.) dazu hast. Auch dein Text ist sehr gut geschrieben.

[ ................. ]




Wünsche dir viel Erfolg.
Danke Dir .

Der Mensch ist geschätzt Ende 40, Anfang 50, sitzt im aufgekrempelten Hemd hinterm Schreibtisch,trägt einen Seitenscheitel der mit irgendeiner Mayonaisenartigen Creme am Kopf festgeklebt aussieht; aus seiner Brusttasche lugt bisher immer eine Packung "Camel", er hat vergilbte und schrecklich ungepflegte Fingernägel und macht einen Gesamteindruck, den ich lieber nicht kommentieren will.Naja und er scheint wohl seine Arbeit nur mit frischem Kaffee machen zu können.. daher wohl die eigene Maschine im Büro.. auch eine Banane lag letztens daneben..

Genug um sich den vorzustellen, denke ich.

in der Sendung "was bin ich ?" würde man jedenfalls auf alles mögliche kommen, aber nicht auf "Arbeitsvermittler".

Und gerade von sowas will ich mich nicht in eine Schublade packen lassen.


Wenn ich irgendwo einen Termin habe, so überlege ich mir genau ob ich da wie ein Penner ausschauen will oder einen Positiven Eindruck hinterlassen möchte, wie ich es bei Terminen in der Arge immer handhabe. Der Herr hier in meinem Fall hat das halt nicht nötig..
 

Henrik55

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#7
Das Problem ist, dass man sich mit den Verbrechern von der Arge mündlich auseinandersetzten muss. Da wird dann zwangsläufig unterschwellig gedroht, gepöbelt...Am liebsten hätte ich alles schriftlich von denen. Aber das machen die natürlich nicht, weil sie sich dann zeigen müßten.

Das mit dem Warten ist Standard bei denen. Wenn ich pünktlich zum Termin da war kam mir stets die FM schon aus ihrem Büro entgegen um erstmal 15 Minuten Scheißen zu gehen.
Alles was Du da beschreibst hat Methode. Wenn Du Dich dort beschwerst sagt es denen nur, dass sie es halt mir Dir nicht mehr so machen können. Mit dem nächsten wird natürlich wieder so verfahren.
 
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  Th.Starter/in  
#8
Recht hast Du-

Das Problem ist, dass man sich mit den Verbrechern von der Arge mündlich auseinandersetzten muss. Da wird dann zwangsläufig unterschwellig gedroht, gepöbelt...Am liebsten hätte ich alles schriftlich von denen. Aber das machen die natürlich nicht, weil sie sich dann zeigen müßten.

Das mit dem Warten ist Standard bei denen. Wenn ich pünktlich zum Termin da war kam mir stets die FM schon aus ihrem Büro entgegen um erstmal 15 Minuten Scheißen zu gehen.
Alles was Du da beschreibst hat Methode. Wenn Du Dich dort beschwerst sagt es denen nur, dass sie es halt mir Dir nicht mehr so machen können. Mit dem nächsten wird natürlich wieder so verfahren.
Wie recht Du hast.

Das schlimme ist ja, dass die Masse alles mit sich machen lässt, nur weil der/die Sadist im Büro eben die Hand an den Geldhahn legen kann.
Nur komisch, dass man es "wagt" mich so zu behandeln, denn spätestens seit ich den Vorfall mit den Hausbesuchen durch einen Rechtsanwalt habe managen lassen, sollte ich vollends den "Querulanten-Index" erfüllen.

Ich habe damals im April mit dem Anwalt eine Wette gemacht, dass die Schikanen nicht aufhören werden..

Als ich beim letzten Termin beim Vermittler um den es hier geht, das Büro dort verliess und mir ein junger Mensch entgegenkam, der dort hineinwollte, tat mir der schon fast leid, denn er machte einen Eindruck wie ein geprügelter Hund - vermutlich genau dass, was der Herr Arbeitsvermittler gern bei mir ebenso sehen würde.

Auch frage ich mich die ganze Zeit, wieviele EEJler, die hier in Hagen Zigarettenkippen und Unrat bei der "HEB" ( im Übrigen ein 50/50 Privatunternehmen, die Stadt hält nur noch Anteile daran) auflesen müssen
( Sie begegnen einem überall und sind sofort als "ungelernte" zu erkennen und überwiegend sehr junge Leute ) , mein zuständiger Mensch davon wohl "verbrochen" hat.

das allerschlimmste bei den Argen ist wirklich, dass jeder Sachbearbeiter scheinbar nach Tageslaune entscheiden kann was gerade "Recht" ist.

So hat meine Schwester ihren PKW-Führerschein über die Arge finanziert bekommen,einen Bildungsgutschein und eine Fortbildung genehmigt bekommen, wohingegen ich immer wieder an solche Negativmenschen verwiesen werde und mir alles erstreiten muss.
 
E

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  Th.Starter/in  
#9
noch eines...

Nach Kürzungen komme ich nun immer noch auf annähernd 9 Seiten Papier, wovon 1 Blatt quasi Briefkopf plus die Anrede ist, aber es bleiben 8 Seiten reiner Text.

Die Frage die sich stellt - da ich fürchte, dass ich ihn nur durch die Befangenheit loswerden kann :

Ist es rechtlich zulässig das ganze "Dienstaufsichtsbeschwerde und zugleich Befangenheitsantrag" zu betiteln oder müssen das zwei unterschiedliche Dokumente sein ? - die Gründe für eine nicht nur vermutete, sondern zu recht befürchtete Befangenheit liegen ja mehr als genug vor

(Konkret und jeweils auch benennbar hier Androhung von Willkür bei der Entschuldigung eines Fehltages, Bezichtigung von Leistungsmissbrauch,Unterstellung von Faulheit, In Fragestellung meiner Integrität, Der Versuch mich meiner Rechtsmittel zu berauben,Keinerlei Interesse an meinem tatsächlichen Lebenslauf, das Vorabbestimmen der künftigen Tätigkeit, Ankündigung dieses durch Zwang umzusetzen usw )

dann würde ich ein zweites Dokument erstellen, und in dieses dann Aufzählungsmässig und nur die o.G. Dinge mit Nennung des jeweiligen Datums packen und gleichzeitig mit dem ausführlichen hier vorgestellten, einreichen.
 

dikus

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#10
Hallo smartie77 ,die ARGE muss dir ein Darlehn einräumen für deine Strom schulden ,habe vor kurzem noch ein Urteil gelesen wo das Gericht gesagt hat das es in der heutigen Zeit Menschenunwürdig ist ohne Strom zuleben ,und die ARGE dazu verurteilt wurde ,entweder war es in Berlin oder Hamburg weiß es nicht mehr so genau.

Gruß dikus
 
E

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  Th.Starter/in  
#11
Danke für den Tipp

Hallo smartie77 ,die ARGE muss dir ein Darlehn einräumen für deine Strom schulden ,habe vor kurzem noch ein Urteil gelesen wo das Gericht gesagt hat das es in der heutigen Zeit Menschenunwürdig ist ohne Strom zuleben ,und die ARGE dazu verurteilt wurde ,entweder war es in Berlin oder Hamburg weiß es nicht mehr so genau.

Gruß dikus
Du hast Dir also meine Ausführungen angetan - vielen Dank dafür.

Und danke auch für diesen Hinweis.

Da mir immer wieder genau diese Rückstände angekreidet werden, habe ich ohnehin vor, genau diesen Umstand bei meiner neuen Leistungs-Sachbearbeiterin in Form eines Darlehenantrages zu beenden.

Die letzte SB würgte dieses Ansinnen ja im vorhinein schon als unmöglich ab.

Dieser Herr hier ist mir jetzt natürlich "akuter", aber ein Darlehensantrag folgt diese Tage.

Leistungs und Vermittlungsabteilung sind ja gottlob zwei getrennte Dinge.

Die aktullelle SB scheint soweit in Ordnung zu sein, zumindest hat sie meinen Fortzahlungsantrag ohne Weiteres genehmigt - wo die letzte schon immer "die Nadel im Heuhaufen" suchte, um abzulehnen usw.
 

wusel

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#12
jeder Mp3-Player hat heute eine Diktierfunktion, die schöne Sprachqualität liefert, selbst in der Hemdtasche



das sollte man nicht machen
der schuss geht nach hinten los

tipp dazu
geh niemals allein hin immer einen BEISTAND nicht zeugen mitnehmen

zeugen kann der sb fm ablehnen einen beistand nicht :)

der beiststand sollte wenn es geht nicht aus der eigenen fam kommen
am besten nachbarn freunde fragen oder hier im forum da gibt es auch ein oder den anderen der dir dabei helfen kann

schon der zustand mit einen beistand läst viele sb fm zurück schrecken mit diversen aktionen die nicht so ganz richtig sind :)

aber heimlich mit diktiergerät alles aufnehmen das ist nicht clever und wird im ernstfall nicht akzeptiert
 

burki

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#13
Hi smartie,

auch ich war mit einem entsprechenden Fallmanager geschlagen, der allerdings deutlichst süffisanter ans Werk ging.
Bin immer noch daran eine (arbeite seit 2 Monaten) Befangenheitsbescherde einzureichen, um andere Leidensgenossen vor diesem Menschen etwas zu schützen.

Zu Dir (nur meine subjektive Meinung):
(i) ja, eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist nicht ausreichend, um den SB "loszuwerden".
(ii) habe nur den ersten Entwurf gelesen und meine: Persönliche Interpretationen (meine damit nicht, dass Du nicht durchblicken lässt, dass das Ganze Dir an die Nieren geht) täte ich auf jeden Fall draussen vorlassen (bedenke, dass Du als "Bedürftiger" in dieser Hinsicht immer einem SB unterlegen sein wirst).
--> etwas mehr Nüchternheit könnte durchaus hilfreich sein...
(iii) Rechtschreibfehler (z.B. wider bedeutet gegen und wieder u.a. nochmals) auf jeden Fall vermeiden und nicht zu sehr (Du bist auf diesem Gebiet ebenso wie ich Laie) ins Juristendeutsch (das hört sich dann für die Fachleute eher etwas kurios bzw. "altklug" an) "abrutschen".
(iv) eine bessere Adresse für das Schreiben könnte die "diensthöhere" Behörde (bei uns z.B. das Landratsamt) sein.
Viel Glück
burki
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#14
danke für die Kritik

Hi smartie,

auch ich war mit einem entsprechenden Fallmanager geschlagen, der allerdings deutlichst süffisanter ans Werk ging.
Bin immer noch daran eine (arbeite seit 2 Monaten) Befangenheitsbescherde einzureichen, um andere Leidensgenossen vor diesem Menschen etwas zu schützen.

Zu Dir (nur meine subjektive Meinung):
(i) ja, eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist nicht ausreichend, um den SB "loszuwerden".
(ii) habe nur den ersten Entwurf gelesen und meine: Persönliche Interpretationen (meine damit nicht, dass Du nicht durchblicken lässt, dass das Ganze Dir an die Nieren geht) täte ich auf jeden Fall draussen vorlassen (bedenke, dass Du als "Bedürftiger" in dieser Hinsicht immer einem SB unterlegen sein wirst).
--> etwas mehr Nüchternheit könnte durchaus hilfreich sein...
(iii) Rechtschreibfehler (z.B. wider bedeutet gegen und wieder u.a. nochmals) auf jeden Fall vermeiden und nicht zu sehr (Du bist auf diesem Gebiet ebenso wie ich Laie) ins Juristendeutsch (das hört sich dann für die Fachleute eher etwas kurios bzw. "altklug" an) "abrutschen".
(iv) eine bessere Adresse für das Schreiben könnte die "diensthöhere" Behörde (bei uns z.B. das Landratsamt) sein.
Viel Glück
burki

Vielen dank für die konstruktiven Hinweise, die mir wirklich weiterhelfen können, ich habe nun gerade den ersten Ausdruck auf Papier und bin selbst schon am anmerken und berichtigen, das ist schon was anderes als im Textprogramm, wenn man es nochmals "zum Anfassen" hat.

Nun verbringe ich damit fast schon den gesamten Tag und für heute reicht es. Werde es morgen nach meinem Arzttermin nochmal "mit kühlerem Kopf" durchgehen. Ich weiss, dass ich in der Hitze des gefechts schonmal danebengreife was Worte angeht.

Ausserdem bin ich fast schon krankhaft davon beseelt, ich könne faslch aufgefasst werden, was dann in solchen "Anmerkungen hierzu und dazu "
endet, um ja nichts auszulassen.

Das Problem gerade bei solchen Sachen gegen die ArGe ist natürlich, dass diese der Inbegriff an "Bürokratie als dein Feind" darstellt, was das ganze erschwert. Dass der Mann mich "auf dem Kieker" hat, das ist so, das bilde weder ich noch mein Beistand mir ein - aber wie alleine durch starres Auflisten der Vorfälle ohne Würdigung der Situation, ohne Erwähnung des z.B. benutzten Tonfalls genau das beweisen ?

tja..

Ich mache heute "Feierabend" und sehe es dann nochmals durch. Ich wollte es nur gerne noch vor oder wenigstens zum nächsten Termin irgendwohin eingereicht haben, daher meine Eile anfangs.
 

gerda52

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#16
Des FM provozierendes Verhalten

Hallo smartie

smartie im *.doc sagte :
[FONT=Calibri,Century Gothic]Das Gespräch wurde sodann mit dem Herrn MXXXX ( vorbildlich und sehr nett ) fortgesetzt, er nahm die Beschwerde auf, erklärte uns, dass Herr EXXXXX wohl ganz frisch mit der Arbeitsvermittlung betraut ist, und erklärte mir den eigentlichen Grund für die Einladung des Herrn EXXXXX, nämlich dass es galt, meine Daten in eine "Matrix" aufzunehmen und mit mir im weiteren Verlauf eine Art "Profiling" durchzuführen., meine Fähigkeiten und Berufswünsche zu überblicken, um eben für mich eine wie auch immer geartete Möglichkeit der Widereingliederung in den Arbeitsmarkt zu finden. [/FONT][FONT=Calibri,Century Gothic][/FONT]

diese 1. Beschwerde wurde also aufgenommen. Solltest Du absolut nicht mit dem Typ klarkommen, würde ich den weiteren Weg auf einen Wechsel des für Dich zuständigen FM wegen Befangenheit forcieren.

Danke Dir .

Der Mensch ist geschätzt Ende 40, Anfang 50, sitzt im aufgekrempelten Hemd hinterm Schreibtisch,trägt einen Seitenscheitel der mit irgendeiner Mayonaisenartigen Creme am Kopf festgeklebt aussieht; aus seiner Brusttasche lugt bisher immer eine Packung "Camel", er hat vergilbte und schrecklich ungepflegte Fingernägel und macht einen Gesamteindruck, den ich lieber nicht kommentieren will.Naja und er scheint wohl seine Arbeit nur mit frischem Kaffee machen zu können.. daher wohl die eigene Maschine im Büro.. auch eine Banane lag letztens daneben..

Genug um sich den vorzustellen, denke ich.

in der Sendung "was bin ich ?" würde man jedenfalls auf alles mögliche kommen, aber nicht auf "Arbeitsvermittler".

Und gerade von sowas will ich mich nicht in eine Schublade packen lassen.
Ich stelle mir die Frage, was die künstliche Wartezeit beim Besucher bewirken soll. Bist Du, Smartie da voll in die Falle getappt?
Ich weiß von mir selbst, dass sich unnötige Warterei nicht so günstig auf aufgestaute Emotionen auswirkt. Da kann leicht etwas aus den Fugen geraten. Hat auch sein 'Gutes', so nach dem Motto: Wie Du mir, so ich Dir. :biggrin:
Voreingenommenheit und Schubladendenken stelle ich nur hier auf beiden Seiten fest.

Auf jeden Fall hattest Du aber bei der Frage nach der Telefonnummer souverän reagiert und der Punkt geht voll an Dich. :icon_daumen:

smartie im *.doc sagte :
Herr EXXXXX wollte daraufhin wissen, wie man sich denn als Arbeitsloser einen Anwalt leisten könne und sich ein Gerichtsverfahren erlauben kann. Von Beratungsansprüchen und Prozesskostenhilfe wusste er nichts, auch nicht besonders kompetent, sich mit solcherlei Unwissen als ein Fallmanager oder ähnliche Position (
smartie im *.doc sagte :
Bis heute weiß ich ja nicht mal, welche Beziehung, Position oder Titel Herr EXXXXX in meinem Fall innehat ) zu schmücken.
Dann ist er auf jeden Fall nach Deinem Besuch jetzt gescheiter. Das wäre Dein 2. Punkt. Und den 3. bekommst du für die Standhaftigkeit hinsichtlich 'Beistand'.

Während Du zwischenzeitlich mit Magenschmerzen zu kämpfen hattest, gehe ich jede Wette ein, dass der Typ jetzt zumindest Probleme mit seiner Galle hat. :icon_hihi:
Schau Dir morgen doch mal seine Gesichtsfarbe an.
Nun verbringe ich damit fast schon den gesamten Tag und für heute reicht es. Werde es morgen nach meinem Arzttermin nochmal "mit kühlerem Kopf" durchgehen. Ich weiss, dass ich in der Hitze des gefechts schonmal danebengreife was Worte angeht.

Das ist ein guter Entschluss. Denn weniger ist manchmal mehr.

Ausserdem bin ich fast schon krankhaft davon beseelt, ich könne faslch aufgefasst werden, was dann in solchen "Anmerkungen hierzu und dazu "
endet, um ja nichts auszulassen.
Üb Dich ein wenig in Gelassenheit.
 

jane doe

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#17
hm, ganz schön schwierig.

die 11 seiten sind ok. vielleicht wäre es günstig, die unterstreichungen herauszunehmen und statt dessen kursiv zu verwenden. ebenfalls würde ich die eigenen formulierungen überprüfen (wie, zb "unter aller sau").

ansonsten wünsche ich dir, das du einen anderen sb bekommst.
 

catwoman666666

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#18
"Mitschnitte" : logisch, gerade wenn man wie ich auf den Datenschutz beharrt, wäre sowas klar kontraproduktiv. Ansonsten aber dem Vorredner besten Dank für die Ermutigung.



Hm, kürzen ja, aber was ?

Ich hätts auch lieber gehabt, dass auf zwei Seiten stichpunktartig zu haben, aber habe eben auch Angst davor, dass man es als "lapidar" abtut, oder dass ich faslch verstanden werde, wenn die Zusammenhänge nicht ersichtlich sind.
So ist das halt so viel geworden - ich meine ich kann ja nichts dafür, dass sich die Beleidigungen & co wie ein roter Faden durch die ganzen Termine ziehen.

Na und die diversen Anschuldigungen des Arbeitsvermittlers - dort an Ort und Stelle lies man mich ja nicht richtig zu Wort kommen, so nutze ich dieses Medium ( wenn ich schon einen solchen Brief aufsetzen muss ) um dort mich zwischen den Zeilen zu rechtfertigen - sonst würde ja all das behauptete "in der Luft" schweben ( ? )



Die Erfahrung hat mein Untermieter auch gemacht. Kurz und knapp ist nicht.

Erst ein 4 Seiten langer Brief (mit Kopie an den Teamlaeiter) verhalf meinem UM zu seinem Recht.

Wie wäre es, wenn du einfach ankündigst, das Gespräch aufzuzeichnen?

Würde dir dein SB an die Gurgel springen?
 
E

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  Th.Starter/in  
#19
Hallo Smartie,

befürchte, dass dein Schreiben in dieser Form nicht ernst genommen wird. Schon allein wegen der Länge liest sich das keiner durch. Habe es leider erst jetzt gelesen. Helfe dir das zu schreiben. Muß ein wenig darüber brüten. Da sind auch viele Anschuldigungen, Empörungen etc. Das muss alles anders rübergebracht werden. Das kriegen wir garantiert auch in 2 - 3 Seiten hin.

Vorab kann ich dir aber folgendes sagen: Die erste Beschwerde richtet man immer an den direkten Vorgesetzten mit einer Frist um Äußerung. Evtl. kann man eine Drohung mit reinbringen, dass man sonst eine Stufe höher geht. DAnn geht man eine Stufe höher, oder macht direkt eine Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde.

Melde mich nochmal, sobald ich das durchgeackert habe. Solltest du das schon abgeschickt haben, sage bitte Bescheid; dann brauche ich die Arbeit nicht mehr zu machen. Ansonsten brauche ich dazu 1 - 2 Tage Zeit.

Gruß
Rotkäppchen
 
E

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  Th.Starter/in  
#20
Hallo Smartie,

befürchte, dass dein Schreiben in dieser Form nicht ernst genommen wird. Schon allein wegen der Länge liest sich das keiner durch. Habe es leider erst jetzt gelesen. Helfe dir das zu schreiben. Muß ein wenig darüber brüten. Da sind auch viele Anschuldigungen, Empörungen etc. Das muss alles anders rübergebracht werden. Das kriegen wir garantiert auch in 2 - 3 Seiten hin.

Vorab kann ich dir aber folgendes sagen: Die erste Beschwerde richtet man immer an den direkten Vorgesetzten mit einer Frist um Äußerung. Evtl. kann man eine Drohung mit reinbringen, dass man sonst eine Stufe höher geht. DAnn geht man eine Stufe höher, oder macht direkt eine Dienst- oder Fachaufsichtsbeschwerde.

Melde mich nochmal, sobald ich das durchgeackert habe. Solltest du das schon abgeschickt haben, sage bitte Bescheid; dann brauche ich die Arbeit nicht mehr zu machen. Ansonsten brauche ich dazu 1 - 2 Tage Zeit.

Gruß
Rotkäppchen

danke.. allen hier .

Nein, es ist noch nicht abgeschickt und ich komme auch erst jetzt grade aus der Stadt und zur "Wiederaufnahme" der Sache, aber ich habs mal ausgedruckt den ganzen Tag dabeigehabt und hatte erst vor es heute abzugeben, aber in der Form will ich es noch nicht aus der Hand geben.

Ich hatte ja heute auch einen Arzttermin - im Übrigen bin ich nun erstmal krankgeschrieben 4 Wochen wegen Depris & co ( Ich hab wirklich welche, nicht nur wegen dem Terorr der ArGe )

Das verschafft mir wenigstens die "Luft" zum Nachdenken, die ich bis gestern nacht nicht so wirklich hatte.


In der Arge hab ich die Krankmeldung heute nachmittag an der Info entgegennehmen lassen und mich mal "so ganz nebenbei" erkundigt, wo man schriftliche Beschwerden einreichen könne - Antwort "das geht hier nicht, sowas müssen Sie schicken".


hm.. nunja.. ich hab da nur "soso" zu gesagt.

Ich denke es würde reichen, wenn ich das im Lauf dieser Woche "in Reinform" habe und abgebe/einschicke. Herr Arbeitsvermittler wird jetzt eh erstmal morgen einen Tobsuchtsanfall bekommen, dass ich auf längere Zeit entschuldigt bin.

Warum ist es eigentlich so seltsam, sich mal beschweren zu wollen, dass es auf einmal keine Teamleiter und Vorgesetzten gibt und keiner mehr was weiss ?!
 
E

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  Th.Starter/in  
#21
hm, ganz schön schwierig.

die 11 seiten sind ok. vielleicht wäre es günstig, die unterstreichungen herauszunehmen und statt dessen kursiv zu verwenden. ebenfalls würde ich die eigenen formulierungen überprüfen (wie, zb "unter aller sau").

ansonsten wünsche ich dir, das du einen anderen sb bekommst.
ja, ich weiss.. das ist alles in der Wut niedergeschrieben worden, logisch dass ich mich da etwas vergriffen habe.. wobei ich mich schon zurückgehalten habe, glaub mal.

Die Unterstreichungen sehen wirklich schlimm aus, ich hab schon an eine andere Schriftart, die "ins Auge sticht", gedacht.

Ich bin zwar "Computergenie", hab aber leider kein Händchen für Satzlayout ..:icon_frown:
 
E

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  Th.Starter/in  
#22
...

Wie wäre es, wenn du einfach ankündigst, das Gespräch aufzuzeichnen?

Würde dir dein SB an die Gurgel springen?
Wenn er sich schon mit Händen und Füßen gegen meine Begleitperson sperrt und diese bei beiden Terminen fast schon rauswerfen will... mit sowas braucht man dem wohl gar nicht kommen, ich denke dann eskaliert es wieder, bevor es anfängt-.
 

Henrik55

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223
#23
Lass es doch eskalieren. Furz ihm die Bude voll. Pöbel zurück. Schieb ihn mit Deinem Begleiter langsam mit seinem Schreibtisch in die Ecke. Lass ihn doch Verwaltungsakte schreiben. Lege gegebenenfalls Widerspruch ein...Bringe notfalls noch jemanden mit, der vor der Tür wartet. Bringe Anträge notfalls per Einschreiben auf den Amtsweg, falls er sich weigert sie anzunehmen.
Der nächste Sachbearbeiter wird genauso scheiße sein.
 

Luigi612

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#24
Hallo Smartie77,
habe mit großerm Interesse Dein Schreiben an Deine ARGE gelesen.
Dein Erlebnis kommt mir irgendwie wahnsinnig bekannt vor, wahnsinnig im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hatte das Vergnügen Ende 2005 mit einem ähnlichen Charakter.
Wie is das bei dir? musst Du allen Ernstes morgen zu dem selben Typen wieder hin? hab ich da hoffentlich was durcheinandergebracht... ansonsten musst du dich krankschreiben lassen, unbedingt!

Also, ich hatte damals Ende 2005, bevor ich zu Hern Sxxxxxxxx bei der ARGE in Karlstadt eingeladen wurde keine Ahnung, was für`n Höllentrip mir bevorsteht. Als ich den Termin wahrnahm ging's um die Verlängerung eines EEJ. Den machte ich sogar halbwegs gern, hatte aber finanzielle Probleme, weil die Aufwandsentschädigungen sehr spät gezahlt wurden.
Da hockte mir plötzlich so'n unsymphatischer Typ mit Brille und verkniffenem Gesichtsausdruck Anfang 50 gegenüber, der es wirklich geschafft hat, mich in kürzester Zeit in den Wahnsinn zu stürzen. Mein Pech war, dass ich da allein hingegangen bin und leider sehr naiv war, letzteres hat sich mittlerweile geändert. Damals jedoch war ich dem nicht gewachsen. Erst hat der Typ mich zur Sau gemacht, weil ich zwei Minuten zu spät gekommen wäre (Tenor: "sind sie bei der Arbeit auch so unpünktlich?"). Das fand ich schon äußerst eigenartig, dass der das thematisiert, denn es waren tatsächlich nur zwei Minuten. Ich kam mir vor wie im Kindergarten oder in einem schlechten Film, jedenfalls so als wäre ich irgendwie nicht am richtigen Ort. Es war ein miserabler Einstieg, in mir stieg ein sonderbares Gefühl hoch (so ne Mischung aus Übelkeit, Angst und Grauen). Plötzlich ging es gar nicht mehr um die Verlängerung des EEJ. Das war bloß noch Nebensache! Der Typ hat mir unvermittelt die Pistole auf die Brust gesetzt. Wenn ich nicht eine EV unterzeichne, würde mir das Alg gekürzt. Ich las also die EV durch. Da stand allen Ernstes drin, dass ich mich -es war Winteranfang- um eine Stelle als Landschaftsgärtner bewerben müsse, zehn Bewerbungen im Monat... so weit, so schlecht. Ich glaube aber, ich hätt's überstanden, wenn der Typ nicht gleichzeitig so herablassend und fies mit mir umgesprungen wäre. So hat er mich wirklich spüren lassen, das ich für ihn nur ein schmarotzendes arbeitsscheues Sonstwas bin, ich will es mir gar nicht so genau ausmalen. Jedenfalls das hat mich echt umgehauen; ich war es gewöhnt, mit "normalen" SBn umzugehen, wie z. B. Frau Bxxxxxxx, die mir den EEJ besorgte.
Dass da plötzlich ein Sadist vor mir hockt, damit habe ich nicht gerechnet. Nachdem er mich aber auch wirklich hat spüren lassen, was er von mir hält- nämlich weniger als nichts- besann er sich noch kurz auf seine Allmachtsstellung als Klein- Napoleon und teilte mir jovial und wohlwollend mit, dass auf sein Veranlassen hin, der EEJ verlängert wird (kassiert er dafür Vermittlungsprämie???) Sollte ich jetzt auf die Knie fallen: "danke, danke"? oder was hat er sich jetzt für eine Reaktion erwartet nach vorangegangener Show?
Jedenfalls: um es kurz zu machen: ich hatte die EV unterschrieben und fühlte mich miserabel, ich entfernte mich vom Ort des Grauens.
Ich fuhr zu meinem Psychologen. Ich hatte einen Termin bei diesem, zufällig gleich nach dem Termin bei der ARGE, das war mein Glück. beim Psychodoc brach ich in Heulkrämpfe aus und erlitt einen völligen Nervenzusammenbruch.
Ich war nach der Sitzung nicht mehr fähig, den EEJ fortzuführen und brach diesen noch am selben Tag ab. Ich verrammelte mich in meiner Wohnung, steckte das telefon aus und ließ die Läden runnter, ich war vier Wochen lang hoch depressiv, anschließend schickte mich mein Psychodoc in die Klinik, wiederum für vier Wochen... kurz: der Typ hat mich wirklich in den Wahnsinn getrieben!!! Naja, mittlerwile geht's mir wieder gut, wie gesagt, das Ganze spielte sich Anfang 2006 ab.
Bloß: beim nächsten Termin bei der ARgE, habe ich zwar noch nicht konkret, bin ich gewappnet, sowas passiert mir garantiert kein zweites Mal, das kann man mir glauben.
LG Luigi
 
E

ExitUser

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#25
Das ist heftig was du da erlebt hast, Luigi612.

Ich wäre noch so einem Erlebnis komplett zusammengebrochen.
 

catwoman666666

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#26
Warum ist es eigentlich so seltsam, sich mal beschweren zu wollen, dass es auf einmal keine Teamleiter und Vorgesetzten gibt und keiner mehr was weiss ?![/quote]



Auf der Homepage von unserem Landratsamt sind die ganzen Mitarbeiter mit Zimmer- und Telefonnummer aufgelistet, einschliesslich deren Vorgesetzten


Das ist eigentlich ein Fall für das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg
 

Kerstin_K

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#28
In der Arge hab ich die Krankmeldung heute nachmittag an der Info entgegennehmen lassen und mich mal "so ganz nebenbei" erkundigt, wo man schriftliche Beschwerden einreichen könne - Antwort "das geht hier nicht, sowas müssen Sie schicken".

Wahrscheinlich weiß der Empfang schlicht nicht, wohin er das weiterleiten soll.
 
E

ExitUser

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#29
Smartie, jetzt finde doch mal bitte raus, wie der Name des direkten Vorgesetzten von dem SB lautet. Auch wer für eine Fachaufsichtsbeschwerde in dem Amt zuständig ist. Wenigstens den Namen müsste man dir am Empfang nennen können. Kannst ja ruhig sagen, dass du eine Beschwerde wegen dem SB schicken möchtest und drohen, dass du sonst eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Amtsgericht machen musst. Dort müsstest du dich auch wegen der Nicht-Auskunftsbereitschaft des Empfanges auch beschweren. Ich bin sicher, die rücken dir dann alles raus oder sagen dir wenigstens genau, wen du fragen sollst. Sonst würde ich das mal im Sekretariat des Leiters der ARGE probieren. Die müssten ja ein wenig intelligenter sein.

Ich bin da zwar nicht so gut informiert, aber hier geht es um eine Beschwerde über das Verhalten eines Sachbearbeiters. Das ist ja keine Untätigkeit. Das ist m.E. eine Fachaufsichtsbeschwerde. Der Mann müsste wegen seinem sozialen Verhalten angemahnt werden und nebenbei möchtest du einen neuen SB haben, weil der Psychopath danach dir gegenüber voreingenommen sein wird.
 

Herr Graf

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#30
Kurz zusammengefasst: Gerichtlich strafbar ist es, Tondokumente von Äußerungen herzustellen, die gar nicht an denjenigen gerichtet waren, der die Aufzeichnung vornimmt (klassisches "Abhören" fremder Gespräche). Ebenso gerichtlich strafbar ist die Weitergabe von Tondokumenten an Dritte ohne Einwilligung des Betroffenen. Nicht dem gerichtlichen Strafrecht unterliegt es hingegen, wenn einfach von Gesprächen, an denen der Aufzeichnende teilnimmt, ohne Einwilligung der Gesprächspartner Tondokumente produziert werden, die derjenige dann später keinen Dritten zugänglich macht.

heute hier gefunden: Verwendung von Tondokumenten ohne Einwilligung von Betroffenen
 

Marija

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#32
Schikane

ja hallo bin hier neu .

bin aus 95028 Hof habe auch Probleme mit einer solchen "Sachbearbeiterin" die Frau ist unmöglich denke darüber nach mich zu Beschweren, habe aber die Befürchtung das es nich so Einfach wird denn diese Stadt ist relativ klein ca 46000 EW und da kennt jeder jeden und kein Kollege würde seinen Kollegen anschwärzen denn alles hier ist voll Korrupt die würden mir bestimmt nicht die Tel. Nr. und die Zimmernummer des Vorgesetzten dieser betreffenden Person so bereitwillig geben sondern versuchen mich abzuwimmeln

wie kann ich mich wehren....bin echt mit den nerven am Ende alles Kotzt mich an Hilfeeeee
 

Susann

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#33
Hallo Marija,

wie genau unmöglich?

Mein Weg ist wie folgt:

- ich bleibe ruhig. Egal wie auch immer mein Gegenüber sich austoben möchte.

- ich wiederhole was derjenige mir sagte bzw. frage nach, wie es gemeint ist. Meist sind die Leute sehr viel ruhiger, wenn sie merken, ihr Getöse bewirkt bei mir nichts.

- sollte ich beleidigt werden, verbitte ich mir das konkret und in ruhigem und sachlichen Tonfall: "Ich möchte Sie bitten, einen angemessenen Tonfall mir gegenüber zu wahren. Bleiben wir bitte beim Thema."

- nach so einer miesen Erfahrung immer mit einem Beistand hingehen, der das Gespräch fleissig protokolliert, also mitschreibt.

- bei rechtlichen Fragen immer darauf bestehen diese schriftlich zu bekommen. Nix vor Ort unterschreiben (an die eigene Nase fasse *seufzt*)

Wenn das so ein unmöglicher Mensch ist, gleich den Teamleiter um ein Gespräch untersuchen. Ist der nicht da, würde ich das schriftlich machen. (abgeben, Kopie mit Eingangsstempel macht durchaus Sinn)

RUHE BEWAHREN. Du kannst immer all die Informationen mit nach Hause nehmen und dort mit Abstand und Ruhe Infos einholen und das verdauen.

Mensch, nun komme ich mir vor als müssten wir therapeutisch mit SB arbeiten. :biggrin: Scheint aber leider häufig notwendig zu sein.

PS. achso, wenn das nicht hilft natürlich Dienstaufsichtsbeschwerde, wie das mit dem Befangenheitsantrag funktioniert weiß ich auch nicht. Dazu kann evtl. wer anders was beitragen.

Gruß,
Susann
 

gast123

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#34
AW: Dringend ! Wechsel von Arbeitsvermittler wegen Schikane, ( DauB ) -hab was getipp

Hallo Ihr lieben,
ich möchte auch mal meinen Senf dazugeben in sachen arbeitsvermittlerin.
ich habe leider eine abgebrochene ausbildung und bin schon der meinung ich bräuchte eine fertige um in zukunft wieder von der arge wegzukommen und meinen beruf nach der ausbildung weiter machen zu können.
mit dieser meinung steh ich alleine da denn meine AV teilt dies nicht mit mir.
die ausbildung hat schon begonnen und ich dürfte freundlicherweise bis nächsten montag noch einsteigen 18.10 am 30.9 war ich bei meiner AV und sagte ihr dies ihre antwort ich lasse mich da jetzt nicht unter druck setzen! bei was? ein blödes blattpapier auszudrucken??:icon_neutral:

Sie meinte ich würde nichts schaffen und auch keine ausbildung durchziehen und verlangte eine PSU psycholigische Begutachtung/Test der beinhaltet deutsch,mathe etc diesen habe ich am dienstag bestanden.
heute donnerstag war ich bei meiner AV erst durfte ich mir anhören sie haben keinen termin ich habe keine zeit.
nachdem ich nach ner stunde immer nmoch dasass bat sie mich ohne guten tag in ihr zimmer.
mit grossem erstaunen und immer schlechter werdender laune als sie erfuhr das ich den test doch bestanden hatte sass sie mmir nun gegenüber.
nun suchte sie wieder nach ausreden das ich die umschulung nicht machen darf.
so das war eine kurzfassung von meiner lage ich bin morgen wieder bei ihr ich kann euch auf den laufenden halten.
ich sag nur die AV hat nen chef und dieser chef hat auch nen chef mal sehen wo ich morgen lande.

schönen abend noch
m
 

gelibeh

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#35
AW: Dringend ! Wechsel von Arbeitsvermittler wegen Schikane, ( DauB ) -hab was getipp

Gut, aber sieh zu, dass Du da nicht alleine hingehst, schon alleine wegen eines Zeugen.
 
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