Dringend Leistungen von der Krankenkasse oder Arge?

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Noway

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hallo,
bin neu hier ...und möchte ein(es) meiner dringenden Anliegen schildern.
Hoffe und danke sehr, wenn mir jemand weiterhelfen kann.
Es ist eine Terminsache,..und ich habe aber selbst dzt keine ständigen Inetzugang, kann daher voraussichtlich erst heute spät wieder kommen.
Bitte trotzdem dringend um Rat.

Also, darum geht es: welcher Träger nach dem Ablauf einer befristeten Beschäftigung und bei bestehender Erkrankung für die leistungen, und die KV weiterversicherung zuständig ist.

Befristeter Arbeitsvertrag endete mit 23.12.2008.
Erkrankung am 22.12.2008 (Op steht bevor)
Erster Tag der arbeitslosigkeit 24.12.2008
Vor Aufnahme der Tätigkeit H4 bezogen.

Heute ,23.12.2008 bei der KV gewesen und sich bzgl. Weiterversicherung/
Leistungen/Krankengeld erkundigt.
Mdl Antrag darauf gestellt.

KV informierte, dass diese für die leistungen nicht zuständig seien, und umgehend arbeitslosmeldung erfolgen muss, da sonst auch nicht mehr KV versichert.

Hier im Forum habe ich gelesen, dass diese Auskunft so nicht stimmen kann, und Anspruch auf Nachversicherung/Kgeld durch die Kasse besteht.

Was ist nun richtig?
Wie soll man verhalten?
Stimmt es, das der Leistungsanspruch der KKasse verlorengeht, wenn ich mich morgen alos melde?
Die Arge ist sbv darüber informiert, dass eine befistete Tätigkeit (Dauer)aufgenommen wurde.
Kann/soll man den Antrag morgen nochmal bei der Kasse schriftlich stellen, und danach zur ARGE und dort zurück/krank melden...
Ich weiss nun wirklich nich, was richtig ist.

Danke vorab schon mal für Euren Rat
und wünsche allen ein frohes Fest
 

Noway

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danke für die Info

AU trat am 22.12.2008 ein
Befristung AV bis 23.12.2008
1.Tag der arbeitslosigkeit somit 24.12.2008 !?

Dauer der AU noch nicht absehbar (OP)...
Erst mal gut zu wissen, dass die medizinischen Leistungen in jd. Fall übernommen werden.

Vor Beginn der Beschäftigung, bestand H4 Bezug.
Das AV war auf einen Monat befristet (Weihnachtsgeschäft), mit der Option auf Verlängerung...die nun hinfällig ist.

Das AV bestand somit nur 30 Tage..
Habe nun gelesen, dass KGeld gezahlt wird, bei ALG I
nicht bei ALG II Ansprüchen...

ICh geh mal nun davon aus, dass die Höhe ob KG od H4 ja gleich ist, da nur kurzfristig beschäftigt...oder?

Obgleich ich in dem Beitrag "die AOK will kein Krankengeld zahlen" gelesen habe,
dass am Tag nach der Krankmeldung, der KG Anspruch besteht, wenn man noch im AV ist, was ja der Fall ist.

Und den Anspruch auf KG in jedem Fall vor alosmeldung bei der KK stellen soll.

Also, ich möchte wirklich nichts falsch machen...
Da ich schon häufiger (mdl) Fehlauskünfte bekam, und dann üble Nachteile hatte habe ich nun wirklich Sorgen.

Ich weiss, das man sich alles schriftlich geben lassen sollte, und hoffe, dass bitte keiner deshalb auf mich einhaut,
doch hier auf den Behörden ist es zeitweise so gut wie nich möglich, schriftliche Bestätigungen zu erhalten...
Die Durchsetzungsfähigkeit is mittlerweile ziemlich am A"""
Ja, Vogel friss oder stirb...
 

peramos

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Ob in der Anstellung oder Arbeitrslos in jedem Fall müsste die KK 6 Wochen zahlen, sei es dir steht kein Arbeitslosengeld zu weil du z. B. nur 2 Monate gearbetet hast.
Leider in deinem Fall, weil du nur 30 Tage gearbetet hast, ist kein Krankengeld möglich.
 

avalon

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Ja, sehe ich genau so! Ein Antrag auf ALG2 ist der nächste Schritt!
 

Noway

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Wenn ich richtig verstanden habe, ist die KK zuständig wenn Anspruch auf ALG I besteht.
Nicht bei Alg II. Richtig so?

Das wurde von dort so leider nicht mitgeteilt.
Dann is nun definitiv die ARGE zuständig, kann ihrerseits nicht an die Kasse verweisen.

Die AU Bescheinigung(Original) liegt ja nun beim Arbeitgeber.
Werde dann bei der ARGE die Kopie einreichen.
Oder muss ich da ab 24.12 mir die AU nochmal vom Arzt bescheinigen lassen?

Danke für Eure Infos
und wünsche allen frohe Weihnachtstage
 

avalon

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Wenn ich richtig verstanden habe, ist die KK zuständig wenn Anspruch auf ALG I besteht.
Nicht bei Alg II. Richtig so?

Ja, zumindest was Krankengeld anbelangt!Bei den medizinischen Leistungen ist es egal ob ALG1 oder ALG2 bezogen wird, da ist sie ohnehin zuständig!
 

galigula

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Wenn ich richtig verstanden habe, ist die KK zuständig wenn Anspruch auf ALG I besteht.
Nicht bei Alg II. Richtig so?

Das wurde von dort so leider nicht mitgeteilt.
Dann is nun definitiv die ARGE zuständig, kann ihrerseits nicht an die Kasse verweisen.

Die AU Bescheinigung(Original) liegt ja nun beim Arbeitgeber.
Werde dann bei der ARGE die Kopie einreichen.
Oder muss ich da ab 24.12 mir die AU nochmal vom Arzt bescheinigen lassen?

Danke für Eure Infos
und wünsche allen frohe Weihnachtstage

Ich glaube,Kopie reicht,aber Empfang bestätigen lassen,oder mit Zeuge einwerfen.Alles genau aufschreiben.
 

Noway

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Vielen Dank an alle für die Infos.

nun ist mir (etwas)wohler....
weiter bleiben noch einige schwierige Probleme insbesondere mit dem bestätigen von Nachweisen,Schreiben...und der freundlichen Behandlung
durch meine SB

....da gibts leider noch ne ganze Menge..
ich möchte da gern noch weitere Beiträge zu schreiben..

weiss jedoch nicht so genau, wie ich das hier reinsetzen soll,
denn für die Vorgehensweisen der SB habe ich keine (Be)Nachweise..
(...Wir geben nichts schriftlich, ...Eingangsbestätigung nicht vorgesehen..)

und leider auch keine Personen die mich begleitet haben/bzw können.

Bin gesundhtl. schon länger eingeschränkt (psych.Trauma) und dies wird meiner Meinung nach leider gegen mich verwendet.
(Ich kann das in Stress,bzw. Situationen in denen ich unter Druck fühle/gesetzt werde (und das erlebe ich dort...)nicht verleugnen, was z Teil so weit führt, dass ich mich gar nicht mehr artikulieren kann...

Die Behörden haben ja ne "Fürsorgepflicht"....die bei meinen gesundhtl. Beschwerden, ja was ganz anderes bedeuten kann...

Vom Artz erhalte ich leider nur Tabletten, die ich nicht als hilfreich empfinde, ...und ablehne

Anfrage vorort bei Sozialarbeitern zw. Unterstützung war sehr enttäuschend (entwü...)

Bin ld. schon länger "Kunde", war/bin Reha-Fall...eine berufl Integration wurde nicht gemacht.

Der "Papierkram" der Behörden wird immer unverständlicher...
Ängste bestehen nun, das man mich somit versucht zu entm...

Durchsetzungsfähigkeit happerts...
Will echt nicht aufgeben,
wo ich praktische Hilfe finde (die ich benötige)
leider keine ahnung (mehr)

sry, hoffe jetzt nich harte Kritik zu ernten, weiss, dass man sich alles bestätigen lassen soll, nicht alleine zum Amt gehen soll, Protokolle etc.
Doch es ist so
Für Rat /Hilfe wo ich mich hinwenden kann,
bzw Erfahrungen von Euch freue ich mich sehr.


Der beitrag is sicher etwas unstrukturiert, sry, leider gehts mir grade so..


wünsche allen ein frohes Fest
Lg Noway
...
 

Muzel

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Ich glaube,Kopie reicht,aber Empfang bestätigen lassen,oder mit Zeuge einwerfen.Alles genau aufschreiben.
Grundsätzlich hat der Absender den Zugang seines Schreibens zu beweisen. Dazu reicht ein Zeuge für das Einwerfen des Schreibens nicht aus (es sei denn er kann bezeugen, dass du den Brief in den Arge-Briefkasten gesteckt hast). Der Postweg ist auch noch lang.
 

Muzel

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"KV informierte, dass diese für die leistungen nicht zuständig seien, und umgehend arbeitslosmeldung erfolgen muss, da sonst auch nicht mehr KV versichert."
Auf jeden Fall musst du dich arbeitslos melden, wenn man dich gekündigt hat oder wenn eine befristete Beschäftigung endet. Und wenn du das nicht selbst kannst, musst du das veranlassen. Die Arge muss dann veranlassen, dass du weiter Krankengeld bekommst.
 

Til Gung

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Ich würde mich an die ARGE halten. Und falls es falsch sein sollte auf die ersten §§§ des SGB X verweisen.
SGB X Sozialverwaltungsverfahren und Sozialdatenschutz

Da ist z.B.

SGB X § 2 Örtliche Zuständigkeit

(1) Sind mehrere Behörden örtlich zuständig, entscheidet die Behörde, die zuerst mit der Sache befasst worden ist, es sei denn, die gemeinsame Aufsichtsbehörde bestimmt, dass eine andere örtlich zuständige Behörde zu entscheiden hat. Diese Aufsichtsbehörde entscheidet ferner über die örtliche Zuständigkeit, wenn sich mehrere Behörden für zuständig oder für unzuständig halten oder wenn die Zuständigkeit aus anderen Gründen zweifelhaft ist. Fehlt eine gemeinsame Aufsichtsbehörde, treffen die Aufsichtsbehörden die Entscheidung gemeinsam.

SGB X § 3 Amtshilfepflicht

(1) Jede Behörde leistet anderen Behörden auf Ersuchen ergänzende Hilfe (Amtshilfe).

Und am wichtigsten der Universalparagraph

SGB X § 28 Wiederholte Antragstellung

Hat ein Leistungsberechtigter von der Stellung eines Antrages auf eine Sozialleistung abgesehen, weil ein Anspruch auf eine andere Sozialleistung geltend gemacht worden ist, und wird diese Leistung versagt oder ist sie zu erstatten, wirkt der nunmehr nachgeholte Antrag bis zu einem Jahr zurück, wenn er innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des Monats gestellt ist, in dem die Ablehnung oder Erstattung der anderen Leistung bindend geworden ist. Satz 1 gilt auch dann, wenn der rechtzeitige Antrag auf eine andere Leistung aus Unkenntnis über deren Anspruchsvoraussetzung unterlassen wurde und die zweite Leistung gegenüber der ersten Leistung, wenn diese erbracht worden wäre, nachrangig gewesen wäre.
 

avalon

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"KV informierte, dass diese für die leistungen nicht zuständig seien, und umgehend arbeitslosmeldung erfolgen muss, da sonst auch nicht mehr KV versichert."
Auf jeden Fall musst du dich arbeitslos melden, wenn man dich gekündigt hat oder wenn eine befristete Beschäftigung endet. Und wenn du das nicht selbst kannst, musst du das veranlassen. Die Arge muss dann veranlassen, dass du weiter Krankengeld bekommst.

So allgemein stimmt das nicht! Normalerweise kann man sich während einer AU garnicht krankmelden, und wenn man's versucht, wird man einfach nach hause geschickt und aufgefordert, sich am ersten Tag nach der AU wieder zu melden!

Aber in diesem Fall hier ist alles komplizierter :icon_kinn:

Edit: muss natürlich "arbeistslos melden" heissen, nicht krankmelden, wie Til Gung richtigerweise festgestellt hat.
 

Til Gung

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So allgemein stimmt das nicht! Normalerweise kann man sich während einer AU garnicht krankmelden, und wenn man's versucht, wird man einfach nach hause geschickt und aufgefordert, sich am ersten Tag nach der AU wieder zu melden!

Aber in diesem Fall hier ist alles komplizierter :icon_kinn:

Du hast dich vertippt, du meinst arbeitslos melden, geht mir auch öfter so, ist schon spät. Grundsätzlich hat du Recht .... bei ALG I. ALG II hat etwas andere Regeln, das ist von der Bedürftigkeit abhängig, und nicht von der (kurzfristigen) Arbeitsfähigkeit.
 

avalon

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Stimmt, ich meinte arbeitslos melden!

Aber bei ALG2 gilt das im Allgemeinen auch, wenn die AU während eines (aus welchen Gründen auch immer auslaufenden) Arbeitsverhältnisses auftritt und darüber hinaus andauert. Aber das "Timing" in diesem speziellen Fall ist halt eher diffizil, verbunden mit der kurzen Beschäftigungsdauer. Wenn ein Anspruch auf Krankengeld besteht, ist es in diesem Fall egal, ob man ansonsten ALG1 oder ALG2 bezöge.

(Das führt ja auch zu einer wahren "Epidemie" bei Beschäftigeten im öffentlichen Dienst, die diese unglaublichen befristeten 11,5-Monatsverträge erhalten. Ein bißchen ganz schlimmes Aua zur Rechten Zeit bedeutet hier den Unterschied zwischen ALG1-Anspruch und ALG2, weil der Krankengeldbezug als Anwartschaft zählt. 2 Wochen nur, um die ARGE nicht am Hals zu haben! Wer will da den ersten Stein werfen, zumal diese 11,5-Monatstrick auch alles andere als fair ist? :icon_kotz:)

Aber riesige Unterschiede gibt's natürlich, wenn eine AU von mehr als 6 Wochen während das Leistungsbezugs auftritt!
 

Til Gung

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Selbst wenn die ATGE sich nicht für zuständig erklärt müssen sie weiterhelfen
RZ 37.2
(2) Der bei einem unzuständigen Leistungsträger gestellte Antrag ist gemäß § 16 Abs. 2 SGB I unverzüglich an den zuständigen Träger weiterzuleiten. Nicht zuständiger Leistungsträger in diesem Sinne ist auch ein kommunaler Träger, der von der Experimentierklausel nach § 6a Gebrauch gemacht hat.

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...Gesetzestext-37-SGB-II-Antragserfordernis.pdf
 
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