Dringend! Kein Geld im Februar bekommen!

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heidsi

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Hallo, muss mal wieder um Rat bitten!

Mein Sohn hat für Februar keine Leistungen erhalten, da er in dem Monat länger als die vom SB erlaubten 14 Tage weg war.

Vorgeschichte:
Er hat eine Umzugsgenehmigung für ein anderes Bundesland und war dort auf Wohnungssuche, was innerhalb14 Tagen nicht zu schaffen ist, die Vermieter und das Jobcenter ließen sich für alles viel Zeit. Man sagte ihm, dass das vorherige Jobcenter noch für die Miete und Leistungen im Umzugsmonat zuständig sei, bzw. die Wohnung genehmigen muss.
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Am 1.Februar stellte er fest, dass kein Geldeingang vorhanden war. Er hat dann hier im Jobcenter angerufen, zu den SB wird man leider nie durchgestellt, immer nur die Info!:icon_neutral:
Dort teilte man ihm mit, dass die Leistungen für Februar gestrichen wären wegen der nicht genehmigten OA und dass er erst ab dem Tag der persönlichen Meldung wieder Leistungen bekommen würde.Mein Sohn hatte Mitte Februar dem Jobcenter per Fax mitgeteilt, dass er länger bleiben müsse und die Gründe auch erklärt.

Er konnte aber erst am Samstag zurückkehren, da er natürlich kein Fahrgeld hatte und warten muste, bis ich ihm diesbezüglich helfen konnte.
Heute Morgen war er im Jobcenter um sich persönlich zu melden, die wären dermaßen unfreundlich und provozierend gewesen. Man sagte ihm, dass die Leistungen ab März wieder laufen würden. Auf die Frage, von was er in diesen Monat leben und die Miete und Strom zahlen soll, bekam er keine Antwort.
Er hat nichts schriftliches vom Jobcenter bezüglich Leistungseinstellung Februar vorgefunden im Brieflkasten, nur die telefonische Auskunft.Ist der Vorgang überhaupt rechtens?
Meine Meinung: Die Leistungsseinstellung betrifft den Februar, aber die ersten 14 Tage waren genehmigt! Eine Leistungseinstellung, falls doch rechtens, käme also nur ab dem 14.2. in Betracht! Aber das Geld vom 1-14., wo bleibt das? Weshalb bekommt er das auch nicht?
Kann es sein, dass man jemand einen Monat vollkommen ohne Geld, bzw. Nahrungsmittel lässt?
Jetz will er einen Antrag auf Vorschuss für März stellen, was die 100% ablehnen werden!:icon_neutral:Einen Anwalt, der sich mit ALG II auskennt, haben wir hier weit und breit nicht und das nächste SG ist auch weit weg!

Weiß nicht mehr was machen!

Grüße und vielen Dank für Rat!
 

kelebek

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Ihr könnt ohne weiteres sowohl mit einem Anwalt telefonisch + schriftlich kommunizieren, als auch dem SG einen entsprechenden Antrag per Post und/oder Fax zusenden.

Maßgeblich für ihn (den Sohn) ist - glaube ich -, dass er keinen Bescheid über eine vorübergehende Leistungseinstellung erhalten hat (sofern das JC nicht das Gegenteil (bspw. per Postzustellurkunde (=gelbem Umschlag)) nachweisen kann).
 

heidsi

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Ihr könnt ohne weiteres sowohl mit einem Anwalt telefonisch + schriftlich kommunizieren, als auch dem SG einen entsprechenden Antrag per Post und/oder Fax zusenden.

Maßgeblich für ihn (den Sohn) ist - glaube ich -, dass er keinen Bescheid über eine vorübergehende Leistungseinstellung erhalten hat (sofern das JC nicht das Gegenteil (bspw. per Postzustellurkunde (=gelbem Umschlag)) nachweisen kann).

Es ist nichts vorhanden, mein Sohn war ja nicht zu Hause, eine Postzustellurkunde hätte doch von ihm unterschrieben werden bzw. ein Benachrichtigungsschein zum abholen bei der Post hätte doch im Briefkasten sein müssen oder? Es sei denn, der Kasten war zum bersten voll mit Post, Zeitungen ect. und der Abholschein für die Post hat nicht mehr hinein gepasst, so dass das Schreiben an das Jobcenter zurück ging!Er sagt, der Kasten war wirklich ziemlich voll.

Wird eine Leistungseinstellung immer mit so einer Postzustellurkunde versendet? Ich hab vor Jahren auch mal ein Schreiben bezüglich Leistungseinstellung wegen Arbeitsaufnahme erhalten, das kam aber mit normaler Post.
 

heidsi

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Sorry, [...], oder?

LG

Hallo, ist nicht erfunden!
Er hat 3 Wochen lang einen Vermieter nach dem anderen angerufen und zig Wohnungen bzw. Zimmer zur Untermiete besichtigt, es hat jedes Mal Tage gedauert, bis er einen Termin beim dortigen Jobcenter bekam, damit die sich die Angebote ansahen wegen der Zustimmung, wurde entweder abgelehnt, zu groß oder fehlende Bestätigungen wegen Untermiete vom Vermieter kamen nicht bei oder der Vermieter hat nachträglich abgelehnt, weil er vom ALG II erfahren hat!
Und in der letzten Februarwoche hattte er wieder etwas zur Untermiete gefunden, ging wieder zum Jobcenter mit dem Angebot, die verlangten wieder vom Vermieter eine Bestätigung, dass dieser mit der Untermiete einverstanden sei. Und dieser Vermieter hat dafür bis zum 4.3. gebraucht, um dann auch wegen ALG II abzulehnen!

Was ist mit Feststellung gemeint?

Jedenfalls, er wollte am 5.3. zurückkommen, konnte aber nicht ohne Geld, steht doch alles da! Er war 700 Km weit weg und es kostet eine Menge Fahrgeld hierher! Er konnte zum Glück dort oben sehr billig übernachten, sonst wär das das Ganze gar nicht möglich gewesen.Und ich musste ja erst warten, bis mein Geld überwiesen ist, um helfen zu können und das Einschreiben von mir an ihn hat auch 3 Tage gebraucht. Daher konnte er erst Samstag zurück!

Weshalb sollte ich so etwas erfinden? Mein Sohn hat große Probleme im Moment und ich dreh bald durch, ich kann ihm mit meinen winzigen Einnahmen nicht helfen!Die Miete für März hat das Jobcenter ja auch nicht überwiesen, das ist ein Riesenproblem! Es handelt sich um einen totalen Leistungsentzug!
Und bei mir täglich mitessen kann er auch nicht, er wohnt nicht bei mir, das würde leider auch so einiges an Fahrgeld kosten, das Geld dafür haben wir nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

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Er soll sich den Bescheid, wo ihm 14 Tage OAW bewilligt wurden, durchlesen. Da wird bestimmt drinstehen das er sich am 15ten Tag beim hiesigen JC zu melden hat. Und auch was passiert wenn er das nicht macht.

Er hätte egal ob er ne Wohnung findet oder nicht nach den 14 Tagen zurückkommen müssen.
 

wommi

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Er soll sich den Bescheid, wo ihm 14 Tage OAW bewilligt wurden, durchlesen. Da wird bestimmt drinstehen das er sich am 15ten Tag beim hiesigen JC zu melden hat. Und auch was passiert wenn er das nicht macht.

Er hätte egal ob er ne Wohnung findet oder nicht nach den 14 Tagen zurückkommen müssen.

Glaubst Du, dass diese Sprüche dem TE jetzt helfen ?

Ich bin zwar auch der Meinung, dass das alles selbst verschuldet wurde und auch mit den aufgezählten Schwierigkeiten nicht erklärt werden kann - aber Hilfe scheint doch wirklich nötig zu sein !
Wie die aussehen kann - ich weiß es so mal eben auch nicht. Ich denke, dass jetzt sofort mit einem erfahrenen Anwalt Kontakt aufgenommen werden muß bzw. sie sich direkt ans SG wenden sollten.
Und jetzt nach Ausreden zu suchen wie 'zu weit weg' o.ä. nützt nichts.
Wer soll sonst helfen ? Also, ran ans Telefon und den Anwalt anrufen ! Sonst werdet ihr da nicht so ohne Probleme wieder raukommen - und nochmals: Es war eure Schuld !
 

freakadelle

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Ich würde gerne wissen, wie es sich erklärt dass die Leistung schon am 01. Februar eingestellt wurden, wenn OA vom 01 - 14.2. genehmigt war.
Das würde ja bedeuten dass das Amt dann schon im Januar hätte wissen müssen dass dein Sohn den 14. Februar nicht einhält.
 

gila

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Ich finde, das Ganze ist - wenn es wie geschildert stattgefunden hat - wieder mal ein SKANDAL.

Eine ORTSABWESENHEIT muss deshalb "genehmigt" (abgesprochen) werden, weil ja die Pflicht zur Erreichbarkeit besteht, betreffend Maßnahmen oder Arbeitsaufnahme.

Dennoch haben wir ja keine umfassende "Stallpflicht", sodass ein x-beliebiger Sachbearbeiter hier agieren kann wie er will und damit die einfachsten GRUNDRECHTE aushebelt! Und nach denen darf ich mich bewegen wie ich will!

Wo gibt es denn sowas - und dann einfach OHNE Bescheid und OHNE Anhörung Geld sperren?

Ich bin sogar der Meinung, in diesem konkreten Falle, bei GENEHMIGTEM UMZUG hat mir der SB GAR NICHTS zu erlauben oder verbieten - denn ich ziehe genehmigt um, erhalte keine Maßnahme oder plötzlich einen Arbeitsplatz am bisherigen Wohnort!
Maximal teile ich freundlicherweise mit, dass ich gedenke zwecke Wohnungssuche eine Weile abwesend zu sein - meine Post nimmt meine Familie entgegen.
Und auch hier sehe ich persönlich KEINE Verpflichtung und würde auch mit Vehemenz rechtlich dagegen vorgehen.

Dem Jobcenter - und zwar GLEICH dem Geschäftsführer - sei mal folgender Link unter die Nase gehalten: Ortsabwesenheit - Anhaltspunkte für eine ungenehmigte Abwesenheit, verspätete Rückmeldung - www.arbeitsagentur.de

Dort heisst es u.a.:

Die Sachverhalte sind hier differenziert zu betrachten.
Zum einen führt der nicht wahrgenommene Meldetermin zur Prüfung einer Sanktion nach § 32 SGB X.
Hierzu ist die erwerbsfähige leistungsberechtige Person mündlich im Folgetermin oder schriftlich anzuhören (§ 24 SGB X).
Zum anderen ist weiter zu ermitteln, ob die Ortsabwesenheit ohne wichtigen Grund (insbesondere Erkrankung s. Fachliche Hinweise zu § 7 Rz. 7.67 und 7.68) verlängert wurde bzw. ob Anhaltspunkte (s. erste Antwort) hierfür vorliegen.
Bis zur abschließenden Klärung der Anspruchsvoraussetzungen nach § 7 SGB II kann eine vorläufige Zahlungseinstellung nach § 40 Abs. 2 Nr. 4 SGB II i. V. m. § 331 SGB III ausgesprochen werden.


Und vor dieses KANN hat der Gesetzgeber die Ermittlung des Sachverhaltes, die Anhörung und das PFLICHTGEMÄßE ERMESSEN gestellt.
Dies wurde hier offensichtlich in höchst rechtswidriger (und auch die Grundrechte verletzender) Weise nicht getan.

Daher würde ich denen sowas von Feuer unterm Ar... machen!
Eine Unverschämtheit sowas!
 
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Hallo, muss mal wieder um Rat bitten!

Mein Sohn hat für Februar keine Leistungen erhalten, da er in dem Monat länger als die vom SB erlaubten 14 Tage weg war.

Du meinst bestimmt März,denn ALG 2 wird voraus gezahlt.:icon_kinn:

Wie lange war dein Sohn insgesamt in Berlin ?

Wie es ausschaut kommen da merere Dinge zusammen Meldepflichtverletzung und unerlaubte Ortsabwesenheit,denn ich kann nicht glauben das das Job-Center Berlin wo er noch nicht gemeldet ist da noch nicht Umgezogen eine OWA genehmigen kann.
Und um seinen Briefkasten hat sich auch niemand,kümmern können,wie von dir zu lesen das ist schon grob fahrlässig.:icon_eek:
 

gila

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...
Wie es ausschaut kommen da merere Dinge zusammen Meldepflichtverletzung und unerlaubte Ortsabwesenheit...

Ich denke, hier wurde das Pferd vom bisherigen JC schon falsch aufgezäumt und die Schuld ist eher DA zu suchen.
Eine OAW zu begrenzen wegen Umzug und Wohnungssuche?
Dann zu verlangen, dass er sich gleich wieder meldet - wozu?
Er will ja WEG ziehen.
Dann Leistungen einstellen ohne die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten?

Ich meine mal das JC ist hier eher "Täter".
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Da muss er sich mal genau seinen Ortsabwesenheitsbewilligungsbescheid durchlesen.
Wahrscheinlich hat er ja seiner Meldepflicht genüge getan als er sich mehrmals beim dortigen JC gemeldet hat. Könnte ein Ausweg sein.
 

heidsi

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Da muss er sich mal genau seinen Ortsabwesenheitsbewilligungsbescheid durchlesen.
Wahrscheinlich hat er ja seiner Meldepflicht genüge getan als er sich mehrmals beim dortigen JC gemeldet hat. Könnte ein Ausweg sein.

Hallo, es existiert keine schriftliche Genehmigung für die 14-Tage-Ortsabwesenheit, mein Sohn sagt, es wäre von der SB nur im PC vermerkt worden. Ich glaub nicht, dass sein Fax überhaupt eine Rolle spielt. Es war uns unbekannt, dass man nur 21 Tage wegbleiben darf, darauf wurde auch nicht nochmal hingewiesen, wir wussten vorher nur, dass die 14 Tage genehmigt werden mussten, daher hatte er doch das Fax gesendet, dass es wegen dem Jobcenter und der Vermieterbestätigung in der anderen Stadt länger dauert. Man kann natürlich von selbst schuld reden, aber weder er noch ich haben jemals mit Ortsabwesenheit und den Bestimmungen dafür zu tun gehat und uns daher nie darüber informiert.

Hab durch Googeln entdeckt, dass bei unerlaubter Ortsabwesenheit gar kein Bescheid darüber nötig wäre, weil das immer mit Leistungsentzug geahndet wird, wenn nicht besondere Gründe vorliegen.Und die Wohnungssuche ist selbst mit seiner Sondergenehmigung durch den Leiter des Jobcenters und der Befürwortung zum Umzug durch den pyschologischen Dienst kein Grund.
Die Leistungseinstellung kann sich doch nur auf die Zeit der Ortsabwesenheit beziehen, also vom 15.2-10.3. oder? Eine Einstellung oder Kürzung für die Zeit danach ist im Gesetz nicht vorgesehen, wie ich las. Aber genau das geschieht zur Zeit, da ihm auch die Leistungen ab dem 10.3. bis 31.3. nicht ausgezahlt werden!Weder das Geld noch einen Vorschuss auf April!:eek:

Er hat einen Anwalt speziell für ALG II gefunden und ihm alle Infos gesendet, die Sache ist problematisch, da nichts schriftliches vorhanden ist, da nützt auch das SG nicht! Wird wohl auf Antrag des Anwaltes zur Akteneinsicht rauslaufen. Müssen wir abwarten und das ohne Geld zum Leben und ohne Miete!

Höchstwahrscheinlich wird er das Geld vom 15.2-10.3. zurückzahlen müssen, da es ihm nicht zustand und das wird komplett verrechnet mit der nächsten Leistung, so dass auch im April kaum Geld zur Verfügung stehen wird, da das Jobcenter hier keine Raten macht, sondern alles komplett einbehält.:icon_neutral:

Weiß jemand, wie Miete und Regelsatz vom 15.2-10.3. tageweise gerechnet wird?

Grüße
 

gila

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Hallo, es existiert keine schriftliche Genehmigung für die 14-Tage-Ortsabwesenheit, mein Sohn sagt, es wäre von der SB nur im PC vermerkt worden. Ich glaub nicht, dass sein Fax überhaupt eine Rolle spielt.
Nochmal: die "Erlaubnis" zur OA ist lediglich im Zusammenhang damit zu sehen, dass der Vermittler sich überlegt, ob in dieser Zeit Vermittlungen anstehen, der Arbeitsmarkt "brummt", eine Maßnahme durchgeführt werden soll.
DANN KANN er die OA ablehnen - denn dann wäre die Anwesenheit des Kunden quasi "erforderlich" und vorrangig vor Abwesenheit oder Urlaub, um ihn aus der Leistung zu bringen.
Und dann sollte der SB das notfalls auch entsprechend begründen können (falls der "Kunde" sich mit ihm da streiten will).

Ansonsten ist das zu genehmigen!

Hier ist es eben NICHT der Laune und der Willkür von Sachbearbeitern überlassen, ob man seinen Dunstkreis für ein paar Tage wechselt oder nicht.

Es war uns unbekannt, dass man nur 21 Tage wegbleiben darf, darauf wurde auch nicht nochmal hingewiesen, wir wussten vorher nur, dass die 14 Tage genehmigt werden mussten, daher hatte er doch das Fax gesendet, dass es wegen dem Jobcenter und der Vermieterbestätigung in der anderen Stadt länger dauert. Man kann natürlich von selbst schuld reden, aber weder er noch ich haben jemals mit Ortsabwesenheit und den Bestimmungen dafür zu tun gehat und uns daher nie darüber informiert.

Hatte er eine EGV? Dann WAR er informiert - da steht das drin.

TROTZDEM:
Bei deinem Sohn gibt es einen handfesten GRUND - er KANN ja auch weiter daheim sitzen und Leistung kassieren. Aber nein: er bemüht sich, bewirbt sich auch außerhalb, nutzt seine Möglichkeiten und da sollte das JC ihn UNTERSTÜTZEN (weil sie ja froh sein können, dass sie nicht mehr zahlen müssen!)

Hab durch Googeln entdeckt, dass bei unerlaubter Ortsabwesenheit gar kein Bescheid darüber nötig wäre, weil das immer mit Leistungsentzug geahndet wird, wenn nicht besondere Gründe vorliegen.Und die Wohnungssuche ist selbst mit seiner Sondergenehmigung durch den Leiter des Jobcenters und der Befürwortung zum Umzug durch den pyschologischen Dienst kein Grund.

WO steht das? Das sollte einer der BESTEN Gründe der Welt sein, um nicht anwesend zu sein, bei einem Jobcenter, dass ihn bisher offensichtlich NICHT in Arbeit gebracht hat!

Die Leistungseinstellung kann sich doch nur auf die Zeit der Ortsabwesenheit beziehen, also vom 15.2-10.3. oder? Eine Einstellung oder Kürzung für die Zeit danach ist im Gesetz nicht vorgesehen, wie ich las. Aber genau das geschieht zur Zeit, da ihm auch die Leistungen ab dem 10.3. bis 31.3. nicht ausgezahlt werden!Weder das Geld noch einen Vorschuss auf April!:eek:

Er hat einen Anwalt speziell für ALG II gefunden und ihm alle Infos gesendet, die Sache ist problematisch, da nichts schriftliches vorhanden ist, da nützt auch das SG nicht! Wird wohl auf Antrag des Anwaltes zur Akteneinsicht rauslaufen. Müssen wir abwarten und das ohne Geld zum Leben und ohne Miete!
Akteneinsicht sollte er machen - aber ICH würde meinem Anwalt auf die Füße steigen, wenn er nicht UMGEHEND einen einstweiligen Rechtschutz beantragt beim SG, die Sache wie hier schlüssig erklärt und schaut, dass das Geld weiter läuft.
Höchstwahrscheinlich wird er das Geld vom 15.2-10.3. zurückzahlen müssen, da es ihm nicht zustand und das wird komplett verrechnet mit der nächsten Leistung, so dass auch im April kaum Geld zur Verfügung stehen wird, da das Jobcenter hier keine Raten macht, sondern alles komplett einbehält.:icon_neutral:

Weiß jemand, wie Miete und Regelsatz vom 15.2-10.3. tageweise gerechnet wird?

Grüße

Ehrlich? Ich würde hier reinhauen bis zum ERBRECHEN, denn er hatte sehr wohl gute Gründe und da der Umzug genehmigt war (weil die nämlich froh sind, dass seine Leistungen nicht mehr aus Eurem Stadtsäckel bezahlt werden demnächst) und eben er auch offensichtlich NICHT der Vermittlung in EUREM Landkreis zur Verfügung stand WEGEN der neuen Stelle und Wohnung, und er von unterwegs TROTZ der WIDRIGEN UMSTÄNDE alles unternommen hatte, um hier seinem SB Bescheid zu geben, ist es eine FRECHHEIT und eine Anmaßung sonders gleichen, dass man ihn für seine EIGENEN BEMÜHUNGEN, aus ALGII heraus zu kommen, noch abstraft!

Da krieg ich so was von nem dicken Hals! Hier werden Vorschriften und Erfordernisse zurecht gebogen. Das kann nicht sein - wir haben keine Stallpflicht und jemandem, der fliegen will, dem kann man nicht die Flügel abschneiden!

Ich schwöre dir: das hätte ich mit einem persönlichen Besuch vor Ort beim GF und entsprechenden scharfen Schreiben auch ohne Anwalt durch!
 

heidsi

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Hallo, die Gehmigung für die 14 Tage OAW hatte er doch, aber nichts schriftlich bekommen, es wurde, wie schon gesagt, lediglich von der SB im PC vermerkt!
Der Anwalt hat das Anliegen meines Sohnes am Dienstag, mit dem Hinweis auf Fehlen von jeglichen Geldmitteln im März, gesendet bekommen, aber wer weiß, wann der sich das genau ansieht.

Für die Zeit einer nicht genehmigten Ortsabwesenheit oder die Zeit, in der der Arbeitslose nicht sicherstellt, dass die Agentur für Arbeit ihn an jedem Werktag an seinem Aufenthaltsort durch Briefpost erreichen kann, verliert der Arbeitslose mangels Verfügbarkeit seinen Leistungsanspruch. Die fehlende Erreichbarkeit beendet die Arbeitslosigkeit und damit den Leistungsanspruch, und zwar nicht nur für die Zeit der Abwesenheit, sondern bis zu dem Tag, an dem sich der Arbeitslose nach Rückkehr erneut persönlich bei der Arbeitsagentur arbeitslos meldet und die sonstigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Fakt ist, dass die anscheinend das Restgeld ab 11.3-31.3. nicht rausrücken wollen!
 

gila

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...

Für die Zeit einer nicht genehmigten Ortsabwesenheit oder die Zeit, in der der Arbeitslose nicht sicherstellt, dass die Agentur für Arbeit ihn an jedem Werktag an seinem Aufenthaltsort durch Briefpost erreichen kann, verliert der Arbeitslose mangels Verfügbarkeit seinen Leistungsanspruch. Die fehlende Erreichbarkeit beendet die Arbeitslosigkeit und damit den Leistungsanspruch, und zwar nicht nur für die Zeit der Abwesenheit, sondern bis zu dem Tag, an dem sich der Arbeitslose nach Rückkehr erneut persönlich bei der Arbeitsagentur arbeitslos meldet und die sonstigen Anspruchsvoraussetzungen erfüllt.

Fakt ist, dass die anscheinend das Restgeld ab 11.3-31.3. nicht rausrücken wollen!

Darum geht es aber hier nicht!
Er muss doch nicht da zur Verfügung stehen, wo er demnächst nicht mehr wohnen wird! Das ist einfach nur schikanös!
Er ist ja völlig in seiner Handlungsfreiheit eingeschränkt - mitten in Wohnungssuche und Arbeitsaufnahme.
Da werden seine Grundrechte einfach verletzt.

Ortsabwesenheit - wie ich nun schon mehrmals erklärte - dient nur dem Zwecke der Verfügbarkeit der Vermittlung - und nicht der Einschränkung in der grundrechtlich zugesicherten Bewegungsfreiheit.
Der Sohn sollte eher in seinen Bemühungen UNTERSTÜTZT werden - was sind wir denn hier langsam für ein Staat, wenn jeder SB hier machen kann was er will??
 
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Er muss doch nicht da zur Verfügung stehen, wo er demnächst nicht mehr wohnen wird!

Nun demnächst ist ein dehnbarer Begriff,es war schon fahrlässig ohne schriftliche Genehmigung der Ortsabwesenheit (wenn sie überhaubt Genehmigt war) zu verreisen,die Überziehung der Frist macht die Sache auch nicht besser.:icon_party:

Hat er eine Einladung/Anhörung in seinen Briefkasten gehabt während seiner Abwesenheit?
 

gila

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Wie gesagt - das sehe ich in diesem konkreten Fall völlig anders (wobei ich natürlich auch nur an den hier dargelegten Schilderungen orientiert bin).
 

heidsi

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Hallo, heute ist der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid gekommen. Zurück gefordert wird die Leistung vom 16.2.- 28.2 und vom 1.3.-10.3.. Ist der Bescheid überhaupt rechtens, da er nachträglich zugestellt wurde? Der Brief ist datiert vom 12.3., die Leistung war aber schon zum 1.3. eingestellt!Der Eingang des Faxes und die genehmigten 14 Tage werden auch bestätigt im Schreiben.

Das Schreiben betrifft aber nur den Februar, nehme an, da wird noch eins für März ankommen:
Es wurden Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherversicherung entrichtet, diese sind von Ihnen zu erstatten.
Die Beträge im Bescheid:
Krankenversicherung 69,27€
Pflegeversicherung 10:- €

Das kann nicht sein, da mein Sohn über seinen Vater versichert ist und natürlich auch von dieser Krankenkasse sein Kärtchen bekommt! Dem Jobcenter war dies von der allerersten Antragstellung an auch bekannt und auf dem Bewilligungsbescheid steht ja auch die Krankenkasse des Vaters. Ich kann nur vermuten, dass diese Oberschlauen ihn nochmal woanders versichert haben, da ja oft die rechte Hand nicht weiß was die linke macht!Das ist aber nicht das Problem meines Sohnes oder?

Desweiteren soll er diesen Betrag bis zum 30.3. überweisen!:eek:

Heute morgen ist auch endlich das Restgeld für den Monat eingetroffen!Mich wundert bloß, dass dies so schnell ging, wo man am Montag noch alles ablehnte, auch den Vorschuss!

Vom Anwalt haben wir noch nichts gehört, mein Sohn ruft morgen früh dort an.
 

Makale

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Hallo, heute ist der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid gekommen. Zurück gefordert wird die Leistung vom 16.2.- 28.2 und vom 1.3.-10.3.. Ist der Bescheid überhaupt rechtens, da er nachträglich zugestellt wurde? Der Brief ist datiert vom 12.3., die Leistung war aber schon zum 1.3. eingestellt!Der Eingang des Faxes und die genehmigten 14 Tage werden auch bestätigt im Schreiben.

Das Schreiben betrifft aber nur den Februar, nehme an, da wird noch eins für März ankommen:
Es wurden Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherversicherung entrichtet, diese sind von Ihnen zu erstatten.
Die Beträge im Bescheid:
Krankenversicherung 69,27€
Pflegeversicherung 10:- €

Das kann nicht sein, da mein Sohn über seinen Vater versichert ist und natürlich auch von dieser Krankenkasse sein Kärtchen bekommt! Dem Jobcenter war dies von der allerersten Antragstellung an auch bekannt und auf dem Bewilligungsbescheid steht ja auch die Krankenkasse des Vaters. Ich kann nur vermuten, dass diese Oberschlauen ihn nochmal woanders versichert haben, da ja oft die rechte Hand nicht weiß was die linke macht!Das ist aber nicht das Problem meines Sohnes oder?

Desweiteren soll er diesen Betrag bis zum 30.3. überweisen!:eek:

Heute morgen ist auch endlich das Restgeld für den Monat eingetroffen!Mich wundert bloß, dass dies so schnell ging, wo man am Montag noch alles ablehnte, auch den Vorschuss!

Vom Anwalt haben wir noch nichts gehört, mein Sohn ruft morgen früh dort an.

Gebe mal bitte Rückmeldung über die Aktivitäten des Anwalts :biggrin:
 

gila

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Da du die Sache nun über den Anwalt laufen hast, muss er auch die weitere Abwicklung in die Hand nehmen.
Reichte ihm die Bescheide umgehend ein und bitte um einen TERMIN.
 

heidsi

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Der Anwalt war nicht zu erreichen, außer Haus, muss am Montag nochmal probiert werden.

Frag mich, was tun wegen der Aufforderung bis zum 30.3. das Geld zu überweisen. Da ist ja noch gar nichts geklärt!

Was meint ihr zur Frage wegen der Krankenversicherung? Muss das mein Sohn bezahlen, obwohl gar nicht über das Jobcenter versichert?

Wir sind ein wenig aufgeregt, Fragen über Fragen, auf die wir keine Antwort finden! Hoffentlich ist das ein guter Anwalt, wurde von einer Beratungsstelle empfohlen, leider geht alles so langsam bzw. gar nicht voran. Mein Sohn hatte schonmal einen Anwalt, der damals eine sehr wichtige EA beantragen sollte, es aber nie getan hat!Er antwortete ihm wochenlang nicht auf Schreiben und wenn man ihn telefonisch sprechen wollte, hieß es immer, er sei nicht da! Damals fragte ich mich, wozu zum Anwalt gehen, wenn dieser doch nichts unternimmt? Habe auch jetzt wieder ein ungutes Gefühl! Das Problem ist, dass man hier weit und breit keinen Anwalt speziell für ALG II findet, geht alles nur online oder telefonisch. Mir wäre ein persönlicher Termin lieber.
 

gila

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Du wirst wohl oder übel erst ein Gespräch mit dem RA führen müssen. Wenn in einer laufenden Sache ein Anwalt tätig ist, ist es nicht klug, selbst und parallel etwas zu veranstalten.

Bis zum 30.3. ist noch Zeit. Ich würde unbedingt einen persönl. Termin anstreben. Dann kannst du auch dein Bauchgefühl überprüfen und entscheiden, ob er der richtige ist, ggf. noch wechseln.

Wenn das Zeug seit Dienstag auf seinem Tisch liegt, mit Hinweis auf fehlende Geldmittel und er nicht bald mal zu einer ersten Äußerung zu Potte kommt, wäre ich auch nervös.
Aber allgemein schätzen Anwälte die Sachen oft "relaxter" ein als man selbst. Unserer antwortet auch erst auf den letzten Drücker - aber dann isser gut :biggrin:

Ich muss immer wieder selbst lernen, zu "entspannen", denn es nützt ja nix. Übers WE kannst du dir entweder unnötig Sorgen machen ... oder versuchen dich selbst gut zu behandeln, damit du gerüstet bist, wenn es ans Eingemachte geht.
 

heidsi

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Hallo, das mit den fehlenden Geldmitteln hat sich ja erledigt, wollte ihm mein Sohn heute mitteilen, da ist ja nichts mehr zu unternehmen in der Sache.

Jetzt geht es noch um die Fragen:
Ist der Aufhebungsbescheid rechtens?
Was ist mit der Krankenversicherung?
Kann das zurückgeforderte Geld in Raten zurückgezahlt werden?
Wer ist zuständig für den Umzugsmonat?
Mein Sohn hat ein vorerst ein möbliertes Zimmer zum wohnen gefunden, der Mietvetrag ist bereits einseitig vom Vermieter unterzeichnet.
In der Beratungstelle sagte man ihm(auch der Anwalt), dass dieses Mietangebot dem jetzigen Jobcenter vorgelegt werden und dies dem Mietangebot zustimmen muss, er hat ja die Umzugsgenehmigung und das Zimmer ist angemessen.Die hier sagten ihm, sie seien dafür nicht zuständig, sie wüssten nichtmal die Höhe der angemessenen dortigen Miete,das sei Sache des übernehmenden Jobcenters!Das andere Jobcenter am neuen Wohnort sagt, dass das alte zuständig sei! Das ist zum verrückt werden!:icon_neutral: Der Vemieter möchte jetzt natürlich wissen, ob die Sache klar geht und das Jobcenter stellt sich queer!
 
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