Dringend Hilfe: Zu hohe Nebenkosten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Ich, bzw. mein Sohn, hat ein großes Problem.

Er lebt mehr oder weniger mit seiner Freundin und auch öfter mit deren Sohn (15 Jahre) in seiner Wohnung. Freundin hat im gleichen Haus jedoch auch eine Wohnung. Direkt zusammen ziehen können sie sich aus finanziellen Gründen nicht leisten. Auch ist nichts preiswertes in der Umgebung bzw. einer gleichwertigen Lage zu finden.
Er hat nun seine Nebenkostenrechnung bekommen. Sie bekläuft sich auf ca. 467 €. Die hohe Summe hängt mit dem erhöhten Bedarf von Wasser
und Abwasser zusammen. Heizkosten fallen bei ihm kaum an, da er eine Mittelwohnung hat und nur selten heizen muss.

Kann er trotzdem diese Nebenkostenabrechnung beim Amt einreichen? Kann man von ihm daraufhin verlangen, sich eine andere Wohnung zu suchen???

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar. Es eilt!!
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
NK gehören zur KDU und sind voll zu übernehmen.

schriftl. beantragen und ab damit.
 

Emma13

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juli 2007
Beiträge
1.488
Bewertungen
146
Es könnte natürlich passieren, dass die ARGE meint, wie es denn möglich wäre, dass eine Bedarfsgemeinschaft - bestehend aus nur einer Person (und als Einzelperson ist er doch sicher bei der ARGE gemeldet) soviel Wasser verbrauchen kann -

Vielleicht sollte die Freundin lieber in Zukunft in ihrer Wohnung duschen :icon_smile:

Grüße - Emma
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
Dann muss sie eine Aufforderung zur Senkung der KDU verschicken, erstmal muss sie zahlen, mit der Aufforderung würde ich aber rechnen
 

HajoDF

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 Juli 2005
Beiträge
2.562
Bewertungen
1.549
Wie hoch waren die NK denn sonst?
Ist das nur auf Wasser zurückzuführen? Hat es hierzu Preiserhöhungen gegeben?

Auf jeden Fall Antrag auf Übernahme der Nebenkosten bei der ARGE stellen, aber auch die Abrechnung prüfen!!
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Das ganze Problem liegt darin, dass die Wohnung eigentlich auch schon "zu teuer" ist und er die Differenz schon aus dem Regelsatz bezahlen muss.

Der große Posten sind die Kosten für Wasser/Warmwasser.

Es sind weiterhin darin enthalten:

Hausreinigung: 0,95 €
Müll: 35,48 €
Strom Hausbeleuchtung 20,58 €
Betriebskosten Aufzug: 41,22 €
Strom Aufzug: 20,33 €
Sach- und Haftpflichtvers.: 79,26 €
Hausmeister: 122,90 €
Gartenpflege: 6,51 €
Telekabelgeb.: 96,35 €
sonst. Kosten 4,45 €
Wartung Heizung/Schornst.: 7,43 €
Heizkosten/Warmwasser/Abw: 1.114,21 €
Niederschlagswasser 16,45 €
Grundsteuer: 106,30 €

Diese Kosten beziehen sich auf ein Jahr. Er hat jetzt nachzuzahlen ca. 467 €.
Mit welch einer Begründung könnte man die hohen Wasserkosten erklären?
Ein Grund wäre noch eine alte Waschmaschine mit hohem Wasserverbrauch. Aber sonst?

Es ist die erste Nebenkostenabrechnung, da die Wohnung vorher vom Rechtsanwalt verwaltet wurde (Gebäudeunternehmen hat Pleite angemeldet , die Wohnungen wurden den Rechtsanwalten bis zum Neuverkauf übergeben). Da hat er keine Nebenkostenrechnung bekommen. Warum nicht, wissen wir auch nicht.
 

Nur_mal_So

Elo-User*in
Mitglied seit
19 März 2008
Beiträge
203
Bewertungen
0
Ich sehe jetzt dort keinen Grund zu hohe Nebenkosten zu unterstellen.

Heizen ist nunmal teurer geworden.

Wenn man mal überlegt, dass als Single bis zu ca. 60m³ Wasser angemessen sind, dann sind das ca. 250€ nur für Wasser+Abwasser.
Verbleiben also 900€ für die Erwärmung bzw. Beheizung der Wohnung.

Das sind pro Monat 75€, das ist noch im Rahmen...

Gruß
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.185
Bewertungen
344
Es scheint die Unterkunft ist preislich im Rahmen.

Vielleicht braucht ARGE nur eine Motivationshilfe für die Übernahme der tatsächlichen Kosten. Ein Antrag auf Umzugskostenübernahme kann helfen. Der müsste wg. Unwirtschaftlichkeit abgelehnt werden. Und schon muss ARGE komplett zahlen. Bewilligt ARGE den Umzug, muss erst einmal eine passende Unterkunft gefunden werden. Findet sich nix, zahlt ARGE die jetzige Unterkunft auch komplett.
Danach kommt dann der Überprüfungsantrag für die Vergangenheit.
 
E

ExitUser

Gast
Ein Antrag auf Umzugskostenübernahme kann helfen. Der müsste wg. Unwirtschaftlichkeit abgelehnt werden. Und schon muss ARGE komplett zahlen.

Heisst das jetzt, dass man selber auch einen entsprechenden Antrag stellen kann, wenn man die KDU- Kosten senken will? Auch für den Fall, dass man weiss, dass man demnächst in einer Wohnung wohnt, die nicht mehr angemessen ist?

Bewilligt ARGE den Umzug, muss erst einmal eine passende Unterkunft gefunden werden. Findet sich nix, zahlt ARGE die jetzige Unterkunft auch komplett.

Das müsste man dann sicherlich nachweisen, dass man intensiv sucht? Solange man nichts findet zahlen die immer komplett die vollen Kosten?

Danach kommt dann der Überprüfungsantrag für die Vergangenheit.
xxx
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.185
Bewertungen
344
Intensive Suche.
Auch die ist mit Kosten verbunden, die ARGE zu übernehmen hat. Ich würde hierauf einen Vorschuss verlangen. Die Bemühungen müssen natürlich dokumentiert werden.

Man sollte der ARGE die Umzugswilligkeit mitteilen. Die werden den Antrag auch ablehnen, nur hat ARGE dann keine Chance mehr die nachzahlung zu verweigern.
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Wenn mein Sohn mit einem Umzug einverstanden wäre, so würde er sich selbst ein Bein stellen.
Leider gibt es in Leipzig-Grünau viele freie Wohnungen, da es sich hier mehr oder weniger um einen Wohnbereich handelt, der mit vielen Ausländern und Säufern bevölkert ist. An den Wohnungen ist schon ewig nichts mehr gemacht wurden. Da kann man nicht mal mit ruhigem Gewissen sein Auto auf der Strasse stehen lassen. Wer möchte da schon freiwillig hin.

Aber erst einmal recht vielen Dank für die Ratschläge. Die Waschmaschine hat er schon in die Wohnung seiner Freundin geschafft. Da hat sie auch ein bissel Wasserverbrauch. Das macht sich auch bemerkbar.
 

Sally58

Neu hier...
Mitglied seit
16 Januar 2009
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo Bienchen,zu hohe Nebenkosten hin oder her, du solltest bei deinen Äußerungen über "Ausländer" ein bischen toleranter sein und sie nicht auf eine Stufe mit Säufern darstellen.:icon_evil:
 

Bienchen

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 November 2005
Beiträge
547
Bewertungen
0
Hier spielt es keine Rolle, wo man wohnt, hauptsache die Mietkosten werden gesenkt und die alten unsanierten Bauten bekommen wieder Mieter. Am Ende sind die Nebenkosten noch höher. Nur da stört sich keiner dran.
Leider ist es so, dass man als ALG-II-Empfänger nicht mehr in alle Wohngebiete "passt". Da wird alles unternommen, um diese Schicht in eine Art Ghetto hineinzupressen.
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.185
Bewertungen
344
Wenn es in der Wohngemeinde keinen adäquaten Wohnraum gibt, die Verabschiebung in Ghettos ist immer noch illegal, dann löhnt ARGE die jetzige Unterkunft, KOMPLETT.
Ansonsten haben wir MeckVorpomm in naher Zukunft voll mit ALG II Kunden.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten