Dringend: Droht Sperrzeit?? Arbeitgeber verlangt Kündigung von mir...

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kimmy

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hallo,

bin über eine google-suche hier in diesem forum gelandet und benötige am späten sonntagabend mal hilfe.

seit april habe ich auf 400 euro-basis gearbeitet, nebenher alg ii bezogen. das jc wollte mich verrenten, wel ich gesundheitlich beeinträchtigt bin und zwang mich auch einen antrag auf erwerbsminderungsrente zu stellen, was ich eigentlich gar nicht wollte. im oktober bin ich auf 30 h gegangen, befristet auf 6 monate, nehme an, dass man dort für mich zuschüsse erhält. über die zeit habe ich festgestellt, dass mir die arbeit zu viel wird und wollte mich auch gerne zwischenzeitlich vor ablauf noch um eine weniger stressige und mit meinem gesundheitszustand verträgliche arbeit bewerben, aber da es mir so schlecht ging, habe ich das nicht mehr gepackt. ich habe wirklich nur für die arbeit gelebt, so blieb leider alles andere liegen.
ende des jahres habe ich mich dann telefonisch arbeitssuchend gemeldet, man sagte mir dass ich post erhalten würde mit einer einladung, der ich dann nicht nachgekommen bin, da ich überhaupt keine post mehr öffnen könnte, geschweige denn irgendwelche termine wahrnehmen. bitte keine fiesen bemerkungen, ich habe eine schwere psychische erkrankung und habe mir jetzt eine betreuung gesucht, die mich in meinem alltag unterstützen soll.

nun ist folgendes. vor ablauf der befristung teilte mir mein chef mit, dass ich weiterbeschäftigt werden könne. da es mir zum damaligen zeitpkt. zwar schon gesundheitlich schlecht ging, ich aber bis ich eine neue arbeit gefunden hätte, dort weiterarbeiten wollte, sagte ich ihm zu. in der nächsten zeit fraget ich ihn auch, wann denn der neue arbeitsvertrag käme, er sagte, er würde mir dann bescheid geben. im anschluss ging es mir aber rapide schlechter, so dass ich mich krankschreiben lassen musste für zwei tage, hatte dann urlaub. in dieser zeit wurde mir klar, dass ich dort nicht mehr weiterarbeiten könnte. die dame, die für meine betreuung zuständig ist, rief beim jc an und informierte sich, dort erklärte man ihr, dass ich einen neuantrag stellen müsse und keine sanktionen zu befürchten habe.
anschließend habe ich meinem ag mitgeteilt dass ich nächste woche krankgeschrieben bin und meinen vertrag nicht verlängern kann weil es mir gesundheitlich so schlecht geht. er schien überrascht, hatte er mich doch fest eingeplant , fragte mich ob ich denn noch auf 400 euro basis dort weiter arbeiten könnte, das verneinte ich, da diese art von arbeit wegen meiner erkrankung einfach nicht mehr geht. er zeigte mir ein schreiben der zweigniederlassung, an die filiale adressiert, an mich gerichtet. es handelte sich um eine zusatzvereinbarung, vom 08.03.2013:

sehr geehrte frau..., wir teilen ihnen mit, dass wir sie im anschluss an das bis zum 31.03.2013 befristete arbeitsverhältnis ab 01.04.2013 unbefristet weiterbeschäftigen werden. die übrigen bedingungen des bisherigen arbeitsvertrages gelten unverändert weiter. ...

mein chef meinte, dies würde sich allerdings bloß auf mein arbeitsverhältnis auf 400 euro basis beziehen, es hätte dann noch eine weitere vereinbarung gegeben in den nächsten tagen, wo das mit den 30 h geregelt wäre, wenn ich weiter dort geblieben wäre. er verlangte von mir dass ich eine kündigung zum 31.03.2013 schreiben sollte, was ich nicht tat, weil ich gleich noch weitere schwierigkeiten mit dem jc befürchtete, außerdem ist mir bis jetzt nicht klar, ob ich überhaupt irgendetwas kündigen muss, nicht dass ich da was falsch mache. :-/ wenn ich jetzt keine kündigung schriebe hab ich angst vor nem schlechten zeugnis, vor sanktionen vom jc aber natürlich auch, weiß nicht, was ich machen soll.

mittlerweile glaube ich sowieso schon, dass es verkehrt war, sich auf die aussagen des jc zu verlassen, dass ich keine sanktion bekämte wegen dieser sache dass ich nach arbeitssuchendmeldung nicht dort erschienen bin. und wenn die mitbekommen, dass ich dort weiterhin hätte arbeiten können, bekomme ich doch auch schwierigkeiten, oder? aber ich kann einfach nicht mehr!! wie gesagt, hielten die mich ja selbst dort vom ärztlichen dienst für erwerbsunfähig und haben meine verrentung gewollt, gleichzeitig aber meinem ag ein angebot unetrbreitet mich sozialversicherungspflichtig einzustellen, hinter meinem rücken, das muss man sich mal vorstellen... na ja ist ein anderes thema.

also ich weiß nun nicht, wie ich mich verhalten soll. mein chef erwartet ein kündigungsschreiben und morgen habe ich einen termin bei meinem arbeitsvermittler, dem weiß ich gar nicht was ich sagen soll, nachher rede ich mich dort um kopf und kragen. weil wenn ich dem die zusatzvereinbarung vorlege, dann werde ich bestimmt gesperrt oder... bzw die werden sicherlich beim ag nachfragen, warum das av beendet ist...ich meine auch gelesen zu haben, dass der ag etwas ausfüllen muss, warum das av beendet ist, wenn dann da drin steht, dass ich gekündigt habe... auch wenn sich das auf die 400 euro stelle bezieht, das wäre bestimmt ganz schlecht für mich, oder?
es geht mir jetzt auch um diese sache mit dem arbeitsvertrag und dieser zusatzvereinbarung etc... ich stelle mal noch den wie ich meine wichtigten absatz aus meinem av, den ich unterschrieben habe, nachdem ich auf 30 h gegangen war, ein:

die erhöhung der wöchentlichen arbeitszeit ist bis zum 31.03.2013 befristet, sonstige getroffene vereinbarungen des geringfügigen arbeitsverhältnisses bleiben bestehen. nur wenn das geringfügige arbeitsverhältnis über den 31.01.2013 weitergeführt wird, erfolgt, mit ablauf der arbeitszeitbefristung, eine fortsetzung des arbeitsverhältnisses im rahmen der geringfügigen beschäftigung. ansonsten endet das arbeitsverhältnis insgesamt.

wird hier jemand schlau daraus? ist mit der zusatzvereinbarung bisher also bloß die 400 euro tätigkeit verlängert worden und müsste ich das nicht eigentlich unterschreiben?? also da ist auch kein platz für vorgesehen auf dem schreiben und ich habe es wie gesagt erst erhalten als ich zu meinem chef am samstag gegangen bin um ihm mitzuteilen, dass ich krankgeschrieben bin und meinen vertrag nicht verlängern kann aus gesundheitlichen gründen. muss ich jetzt tatsächlich kündigen und wie verhalte ich mich dem jc gegenüber bzw. auch speziell morgen bei meinem termin mit dem arbeitsvermittler? bin ziemlich durch n wind, verzeihung.

würde mich über ein paar infos und tipps sehr freuen, vielen dank.

viele grüße

kimmy

p.s. ach und was mich auch irritiert... mein chef wollte, dss ich in die kündigung reinschreibe "zum 31.01.2013".. das geht doch gar nicht, oder??
 

gila

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Hallo kimmy!

Dein Thema ist ziemlich "komplex" - da kann man vom Lesen hier schlecht was raten, was dann 100% richtig ist. Wenn du eine Betreuung hast, kann die nicht zum Termin morgen mit?
Das würde dich sicher entlasten.

Da du ALGII beantragst, gibt es da schon mal keine "Sperre", auch nicht, wenn du selbst kündigen würdest. Das gibt es nur bei ALGI.
Wurde geprüft, ob dir nicht ALGI oder Krankengeld zusteht? Ist das zu gering oder warum ALGII?

Außerdem würdest du deinen Job ja - wenn ich das richtig verstanden habe - auch aus gesundheitlichen Gründen aufgeben wollen, die außerdem wohl auch schwerwiegend sein dürften.
Dies kann dir zur Not doch sicher dein Arzt und/oder deine Betreuerin (von einem Therapiezentrum oder was?) auch bestätigen.

Deine Betreuerin hat doch sicher mit dem JC dies alles besprochen - ich würde mir mal nicht zu viel Sorgen im Vorfeld machen!
Vielleicht ist das auch auf deine Erkrankung zurückzuführen, dass du von Angst begleitet bist und das alles "zu" dramatisch siehst?

Wenn du morgen da alleine hin gehst, dann nimm nur den Antrag mit, vielleicht musst du dich ausweisen - und bei Fragen, was deine Situation ist, könntest du sagen, dass es durch deine Erkrankung etwas "kompliziert" ist, und du noch nicht richtig durchblickst - daher deine Betreuerin zu Rate ziehen möchtest und eventuell einen Fachmann für Arbeitsrecht.
Wenn du näheres weißt, kannst du Auskunft geben.
Dankeschön - auf Wiedersehen.

Wäre dies vielleicht eine Möglichkeit für dich der "kleinen Schritte" um dir die Angst etwas vor dem Termin zu nehmen, und wie du dort erstmal relativ schnell raus kommst?
Wegen der komplizierten Arbeitsverhältnisse könnte deine Betreuung dann wirklich mal einen Fachmann oder Anwalt für Arbeitsrecht befragen oder sich die Verträge selbst einmal anschauen und mit dir gemeinsam einen Termin beim Arbeitgeber selbst machen um da Licht rein zu bringen.

Wichtig wäre, morgen wenig zu sagen - du bist derzeit krank, sag einfach auch du musst Medikamente nehmen und kannst dir grad nix merken :biggrin:. NICHTS unterschreiben - keine weiteren Gespräche, alles mitnehmen, zur Betreuerin und dann hier fragen, wenn was ist.

Ich wünsche dir eine ruhige Nacht und morgen einen guten Ablauf!
:icon_daumen:
 

ladydi12

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Hallo kimmy,

ich drösel deine Sache mal etwas auf und versuche, dir, so gut es eben geht, zu helfen.
hallo,

bin über eine google-suche hier in diesem forum gelandet und benötige am späten sonntagabend mal hilfe.

seit april habe ich auf 400 euro-basis gearbeitet, nebenher alg ii bezogen. das jc wollte mich verrenten, wel ich gesundheitlich beeinträchtigt bin und zwang mich auch einen antrag auf erwerbsminderungsrente zu stellen, was ich eigentlich gar nicht wollte. im oktober bin ich auf 30 h gegangen, befristet auf 6 monate, nehme an, dass man dort für mich zuschüsse erhält.

Ich gehe davon aus, daß das alles im Jahr 2012 geschah:icon_kinn:
Liege ich mit der Vermutung richtig, daß du zunächst als Aufstockerin im Jobcenter geführt warst und dann ab Oktober vergangenen Jahres als Teilzeitkraft bei dem Unternehmen deines Chefs beschäftigt warst und somit mehr als 400€ im Monat verdient hast?:icon_kinn:
Das mit der Verrentung ist übrigens im SGB2 (?) geregelt, weil die Rente dann Vorrang vor den ALG2- Bezügen hat. Das JC kann dich somit auffordern, einen Rentenantrag zu stellen, müssen aber, sofern du innerhalb der letzten 2 Jahre nicht mindestens 1 Jahr versicherungspflichtig beschäftigt warst und somit nicht ALG1 berechtigt bist, zunächst weiterzahlen, bis das mit deiner Rente durch ist. Soviel erstmal als Vorabinformation
Waren die 30 Stunden wöchentlich oder monatlich zu leisten? Falls das wöchentlich, wovon ich ausgehe, der Fall war, dann warst du in der Firma teilzeitbeschäftigt, was ein feiner aber sehr wichtiger Unterschied im Arbeitsrecht und in der Lohnhöhe ist, wie nachfolgende Berechnung verdeutlicht.

Bei 30 Stunden im Monat, was nach Adam riese einer 7,5 Stunden/Woche entspricht, käme dann ein Stundenlohn von

400€ monatlich geteilt durch 30 Stunden monatlich

13,33 €/Stunde zustande, dagegen käme bei 400 € monatlich und einer 30Stunden- Woche, was 120 Stunden im Monat entspricht, ein Stundenlohn von

400€ monatlich geteilt durch 120 Stunden monatlich

3,33€/Stunde zustande, was, im Vergleich zu vorhin, einen gewaltigen Unterschied ausmacht.


über die zeit habe ich festgestellt, dass mir die arbeit zu viel wird und wollte mich auch gerne zwischenzeitlich vor ablauf noch um eine weniger stressige und mit meinem gesundheitszustand verträgliche arbeit bewerben, aber da es mir so schlecht ging, habe ich das nicht mehr gepackt. ich habe wirklich nur für die arbeit gelebt, so blieb leider alles andere liegen.

Das ist irgendwo verständlich.

ende des jahres habe ich mich dann telefonisch arbeitssuchend gemeldet, man sagte mir dass ich post erhalten würde mit einer einladung, der ich dann nicht nachgekommen bin, da ich überhaupt keine post mehr öffnen könnte, geschweige denn irgendwelche termine wahrnehmen. bitte keine fiesen bemerkungen, ich habe eine schwere psychische erkrankung und habe mir jetzt eine betreuung gesucht, die mich in meinem alltag unterstützen soll.

Das war schon mal nicht so clever, denn generell sollte man gewisse Angelegenheiten mit Ämtern und Behörden oder Jobcentern immer schirftlich regeln, notfalls legt man denen den gelben Schein vom Arzt per Fax mit Sendebericht vor, wenn man einer "Einladung" von denen nicht Folge leisten kann, das nur als Tipp für die Zukunft, denn ansonsten verschenkst du auf diese Weise bares Geld.
Du schreibst, daß du inzwischen arbeitsunfähig bist, soweit wie ich das gelesen habe, dann gilt für dich während der ersten sechs Wochen das Entgeltfortzahlungsgesetz, denn dir steht für diesen Zeitraum noch dein kompletter Lohn zu, danach sogar Krankengeld, welches dir dann die Krankenkasse zahlt und dann erst ALG1 bzw. ALG2.

nun ist folgendes. vor ablauf der befristung teilte mir mein chef mit, dass ich weiterbeschäftigt werden könne. da es mir zum damaligen zeitpkt. zwar schon gesundheitlich schlecht ging, ich aber bis ich eine neue arbeit gefunden hätte, dort weiterarbeiten wollte, sagte ich ihm zu. in der nächsten zeit fraget ich ihn auch, wann denn der neue arbeitsvertrag käme, er sagte, er würde mir dann bescheid geben.

Also wollte dein Chef dich unbefristet, wie ich annehme, auf Teilzeitbasis weiterbeschäftigen, aber nun gut, was nicht ist, ist nicht:icon_kinn:
Ich gehe nach wie vor davon aus, daß die 30 Stunden bei dir wöchtentliche Arbeitszeit sind bzw. waren.

im anschluss ging es mir aber rapide schlechter, so dass ich mich krankschreiben lassen musste für zwei tage, hatte dann urlaub. in dieser zeit wurde mir klar, dass ich dort nicht mehr weiterarbeiten könnte. die dame, die für meine betreuung zuständig ist, rief beim jc an und informierte sich, dort erklärte man ihr, dass ich einen neuantrag stellen müsse und keine sanktionen zu befürchten habe.

Neuantrag eben deshalb, weil du wenigstens ein halbes Jahr raus aus dem ALG2- Bezug warst, insofern hat deine Betreuerin recht. Zunächst gilt aber mal die Variante mit dem Entgeltfortzahlungsgesetz für die ersten sechs Wochen deiner Krankmeldung, danach müßte dir eigentlich Krankengeld zustehen und dann erst ALG1 bzw. ALG2.
Sanktionen vom Amt kassierst du nur dann, wenn du die Kündigung vorsätzlich herbeigeführt hättest, was aber nicht der Fall ist, so wie ich das lese. Krankheit ist schließlich höhere Gewalt und dafür kann schließlich keiner was.

anschließend habe ich meinem ag mitgeteilt dass ich nächste woche krankgeschrieben bin und meinen vertrag nicht verlängern kann weil es mir gesundheitlich so schlecht geht. er schien überrascht, hatte er mich doch fest eingeplant , fragte mich ob ich denn noch auf 400 euro basis dort weiter arbeiten könnte, das verneinte ich, da diese art von arbeit wegen meiner erkrankung einfach nicht mehr geht.

Was nicht mehr geht, geht eben nicht mehr, fertig!

er zeigte mir ein schreiben der zweigniederlassung, an die filiale adressiert, an mich gerichtet. es handelte sich um eine zusatzvereinbarung, vom 08.03.2013:

sehr geehrte frau..., wir teilen ihnen mit, dass wir sie im anschluss an das bis zum 31.03.2013 befristete arbeitsverhältnis ab 01.04.2013 unbefristet weiterbeschäftigen werden. die übrigen bedingungen des bisherigen arbeitsvertrages gelten unverändert weiter. ...

mein chef meinte, dies würde sich allerdings bloß auf mein arbeitsverhältnis auf 400 euro basis beziehen, es hätte dann noch eine weitere vereinbarung gegeben in den nächsten tagen, wo das mit den 30 h geregelt wäre, wenn ich weiter dort geblieben wäre.

Und genau da macht dein Chef einen sehr entscheidenden Denkfehler, denn du warst ja, laut deinen eigenen Angaben, seit Oktober teilzeitbeschäftigt und da verdienst du normalerweise mehr als 400€ monatlich.
Ich gehe nämlich davon aus, daß man dir, als man dich im Oktober 2012(?) von der 400€-Basis auf ein Teilzeitbeschäftigung (30 Stunden/Woche) einstufte, einen entsprechenden Änderungsvertrag zur Unterschrift vorlegte, denn dem hättest du dann zustimmen müssen.
Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, kann ich dir nur anraten, die entsprechende Lohndifferenz notfalls gerichtlich nachzufordern, denn nur 400€ monatlich bei einer 30- Stunden Woche sind eindeutig sittenwidrig, bei 30 Stunden im Monat nicht unbedingt, wie ich dir weiter oben vorgerechnet habe. In beiden Fällen gilt zudem das Teilzeitbefristungsgesetz .

er verlangte von mir dass ich eine kündigung zum 31.03.2013 schreiben sollte, was ich nicht tat, weil ich gleich noch weitere schwierigkeiten mit dem jc befürchtete, außerdem ist mir bis jetzt nicht klar, ob ich überhaupt irgendetwas kündigen muss, nicht dass ich da was falsch mache. :-/ wenn ich jetzt keine kündigung schriebe hab ich angst vor nem schlechten zeugnis, vor sanktionen vom jc aber natürlich auch, weiß nicht, was ich machen soll.

Den Gefallen mit der Kündigung würde ich deinem Chef auch nicht tun, insofern hast du schon nichts falsch gemacht, außerdem ist dein Vertrag eh befristet und von daher kann dir das Jobcenter zunächst gar nichts, denn du bist, denke ich, weiter arbeitsunfähig geschrieben oder läßt dich weiter arbeitsunfähig schreiben.

mittlerweile glaube ich sowieso schon, dass es verkehrt war, sich auf die aussagen des jc zu verlassen, dass ich keine sanktion bekämte wegen dieser sache dass ich nach arbeitssuchendmeldung nicht dort erschienen bin. und wenn die mitbekommen, dass ich dort weiterhin hätte arbeiten können, bekomme ich doch auch schwierigkeiten, oder? aber ich kann einfach nicht mehr!! wie gesagt, hielten die mich ja selbst dort vom ärztlichen dienst für erwerbsunfähig und haben meine verrentung gewollt, gleichzeitig aber meinem ag ein angebot unetrbreitet mich sozialversicherungspflichtig einzustellen, hinter meinem rücken, das muss man sich mal vorstellen... na ja ist ein anderes thema.

Da kann ich dir nur raten, dem Jobcenter sehr reinen Wein einzuschenken und da möglicht nicht alleine hinzugehen, vielleicht kann dich deine Betreuerin dahin begleiten. Ansonsten läßt du dich morgen beim Arzt arbeitsunfähig schreiben und schickst den Krankenschein mit der Bitte um einen neuen Termin vorab per Fax mit Sendebericht zum Jobcenter (geht am schnellsten und einfachsten, Krankenkschein soll immer innerhalb von drei Tagen beim Arbeitgeber bzw. jobcenter vorliegen) und zu deinem Chef.

also ich weiß nun nicht, wie ich mich verhalten soll. mein chef erwartet ein kündigungsschreiben

Darauf kann er lange warten, wenn ich du wäre, denn den Gefallen tust du ihm nicht, sondern ziehst dann die Variante mit dem Krankenschein durch, da du ja, wie du schriebst, krank bist.

und morgen habe ich einen termin bei meinem arbeitsvermittler, dem weiß ich gar nicht was ich sagen soll, nachher rede ich mich dort um kopf und kragen. weil wenn ich dem die zusatzvereinbarung vorlege, dann werde ich bestimmt gesperrt oder... bzw die werden sicherlich beim ag nachfragen, warum das av beendet ist...ich meine auch gelesen zu haben, dass der ag etwas ausfüllen muss, warum das av beendet ist, wenn dann da drin steht, dass ich gekündigt habe... auch wenn sich das auf die 400 euro stelle bezieht, das wäre bestimmt ganz schlecht für mich, oder?

Zum Jobcenter sagte ich vorhin etwas von reinen Wein einschenken, Krankenschein usw.
Die Zusatzvereinbarung würde ich dabei nicht unbedingt erwähnen und falls da gefragt wird, würde ich das mit der Krankheit begründen und daß deren Ärztlicher Dienst schließlich dich ebenfalls begutachtet hatte und zu dem Schluß kam, daß du deine bisherige arbeit nicht mehr ausführen kannst. Das gutachten, von dem du hoffentlich eine Kopie hast, hälst du dem SB notfalls unter die Nase, ansonsten weist du darauf hin, daß das Arbeitsverhältnis von vornherein befristet war.
Ich tippe mal darauf, daß dir Arbeitgeber eine Verdienstbescheinigung ausfüllen muß und
sollte dem so sein, kannst du diese Klippe durch Vorlage deines Arbeitsvertrages, aus dem dein Stundenlohn und deine Arbeitszeit klar drinstehen sollten, deiner Lohnabrechnungen und deiner Kontoauszüge locker umgehen. das nennt sich dann bei denen alternative Lohnbescheinigung.

s geht mir jetzt auch um diese sache mit dem arbeitsvertrag und dieser zusatzvereinbarung etc... ich stelle mal noch den wie ich meine wichtigten absatz aus meinem av, den ich unterschrieben habe, nachdem ich auf 30 h gegangen war, ein:

die erhöhung der wöchentlichen arbeitszeit ist bis zum 31.03.2013 befristet, sonstige getroffene vereinbarungen des geringfügigen arbeitsverhältnisses bleiben bestehen. nur wenn das geringfügige arbeitsverhältnis über den 31.01.2013 weitergeführt wird, erfolgt, mit ablauf der arbeitszeitbefristung, eine fortsetzung des arbeitsverhältnisses im rahmen der geringfügigen beschäftigung. ansonsten endet das arbeitsverhältnis insgesamt.

Also haben die dir einfach die Stundenzahl raufgesetzt und ich gehe davon aus, daßdas die 30 Stunden/Woche sind:icon_kinn:

wird hier jemand schlau daraus? ist mit der zusatzvereinbarung bisher also bloß die 400 euro tätigkeit verlängert worden und müsste ich das nicht eigentlich unterschreiben?? also da ist auch kein platz für vorgesehen auf dem schreiben und ich habe es wie gesagt erst erhalten als ich zu meinem chef am samstag gegangen bin um ihm mitzuteilen, dass ich krankgeschrieben bin und meinen vertrag nicht verlängern kann aus gesundheitlichen gründen. muss ich jetzt tatsächlich kündigen und wie verhalte ich mich dem jc gegenüber bzw. auch speziell morgen bei meinem termin mit dem arbeitsvermittler? bin ziemlich durch n wind, verzeihung.

Also gilt weiterhin die Variante Krankmeldung, denn du bist bis auf weiteres krank und den Vertrag auslaufen lassen, und gut ist. Kündigen solltest du jedenfalls nicht, wie weiter oben gesagt.

würde mich über ein paar infos und tipps sehr freuen, vielen dank.

viele grüße

kimmy

p.s. ach und was mich auch irritiert... mein chef wollte, dss ich in die kündigung reinschreibe "zum 31.01.2013".. das geht doch gar nicht, oder??

Den Gefallen tust du ihm ebenfalls nicht. Punkt. Aus. Ende.
Ich hoffe, daß ich dir etwas weiterhelfen und den Nebel in deinem Fall etwas lichten konnte.

Übrigens:
erst einmal recht herzlich Willkommen :icon_hug: im Forum.

meint ladydi12
 
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