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Dringend: Bewerbung und Krankheit

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franzi

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#1
Hatte mich Mitte Oktober schriftlich auf eine Stelle beworben (vom AA, mit RFB).
Habe danach vom Arbeitgeber nichts gehört.
Wurde zwischenzeitlich krankgeschrieben, wegen Klinik-Aufenthalt. Bin derzeit noch krank und hole mir am Montag eine Folgebescheinigung vom Hausarzt, da sich meine Gesundheit nach dem Klinik-Aufenthalt weiter verschlechtert hat (leider).
Nun hat mir heute der Arbeitgeber auf AB gesprochen (hatte nicht mehr damit gerechnet), ich möge zurückrufen wegen der Stelle.
Was soll ich dem nun sagen?
Wenn ich dem sage, dass ich derzeit krank bin, entspricht das der Wahrheit aber der könnte mir das als Verweigerung auslegen und ich befürchte dann Sanktionen.
Ich bin ja noch weiter krank geschrieben. Habe auch erst Ende nächster Woche wieder einen Termin beim behandelnden Arzt, wo weiter besprochen wird, welche Behandlung nun fortgeführt wird.

Was soll ich nun am besten tun? :confused:
 

Cigan

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#2
Da gibt es nichts zu überlegen,die Wahrheit ist immer am besten und Sanktionen kann dir keiner anhängen,da du eine AU hast und vorher auch im Krankenhaus warst!!
Das ist alles beweisbar,wenn es zu etwas kommen sollte!!
 

Stef86

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#3
Hatte mich Mitte Oktober schriftlich auf eine Stelle beworben (vom AA, mit RFB).
Habe danach vom Arbeitgeber nichts gehört.
Wurde zwischenzeitlich krankgeschrieben, wegen Klinik-Aufenthalt. Bin derzeit noch krank und hole mir am Montag eine Folgebescheinigung vom Hausarzt, da sich meine Gesundheit nach dem Klinik-Aufenthalt weiter verschlechtert hat (leider).
Nun hat mir heute der Arbeitgeber auf AB gesprochen (hatte nicht mehr damit gerechnet), ich möge zurückrufen wegen der Stelle.
Was soll ich dem nun sagen?
Wenn ich dem sage, dass ich derzeit krank bin, entspricht das der Wahrheit aber der könnte mir das als Verweigerung auslegen und ich befürchte dann Sanktionen.
Ich bin ja noch weiter krank geschrieben. Habe auch erst Ende nächster Woche wieder einen Termin beim behandelnden Arzt, wo weiter besprochen wird, welche Behandlung nun fortgeführt wird.

Was soll ich nun am besten tun? :confused:
Du kannst ruhig anrufen, sagen das du zurzeit krankgeschrieben bist und noch nicht weisst wie es weiter geht weil du demnächst wieder zum Arzt musst. Genauer musst dus garnicht erklären. Geht keinen was an. So lange du krankgeschrieben bist kann dir nichts passieren. Und wenn du sagst das du momentan noch nichts sagen kannst, entspricht das ja der Wahrheit und dann hast ja erstmal noch ne Krankschreibung und wenn du diese Folgebescheinigung hast, dann würd ich garnicht mehr dort anrufen.
Du kannst natürlich schon nochmal anrufen und sagen, ich bin nochmal krankgeschrieben worden und kann nach wievor nichts dazu sagen wann ich wieder erwerbsfähig bin. Dann hat sich das eh erledigt.
Aber eins merk dir, so lange du krankgeschrieben bist musst du dir keine Sorgen machen!!
 

franzi

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#4
Ich muss bis 17. Okt. schriftlich Rückmeldung geben bei der ARGE über das Ergebnis meiner Bewerbung.
Was soll ich da dann rein schreiben?

"Habe mich am ... schriftlich beworben.
Der AG hat an mir das Interesse verloren, weil ich krank war."

Klingt nicht besonders doll ...

Hat jemand einen anderen Vorschlag?:icon_kratz:
 

Stef86

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#5
Ich muss bis 17. Okt. schriftlich Rückmeldung geben bei der ARGE über das Ergebnis meiner Bewerbung.
Was soll ich da dann rein schreiben?

"Habe mich am ... schriftlich beworben.
Der AG hat an mir das Interesse verloren, weil ich krank war."

Klingt nicht besonders doll ...

Hat jemand einen anderen Vorschlag?:icon_kratz:
Ich würd beim Service anrufen und dort erklären,
Habe mich am ............... auf eine Stelle beworben die mir als Vermittlungsvorschlag von Ihnen empfohlen wurde.
Hatte zwischenzeitlich einen Krankenhausaufenthalt und bin auch aktuell AU geschrieben.
Der Arbeitgeber hat sich gemeldet, jedoch kann ich derzeit ja keine Arbeitsgelegenheit wahrnehmen.

Ich würds so tun.
 

Stef86

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#6
würd halt natürlich sagen aus gesundheitlichen Gründen kann ich derzeit keine Arbeitsgelegenheit wahrnehmen. Hört gleich besser an.:icon_smile:
 

franzi

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#8
Ok danke erstmal.
Man ist ja schon total ängstlich, dass man was falsch machen könnte.
:icon_confused:
 

franzi

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#12
Wie oft muss ich da eigentlich zurück rufen? Das kostet jedes Mal Gebühren.
Ich habs jetzt schon 4 mal versucht. Der ist nicht da.
 

franzi

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#17
0178 ...
Vermutlich normales Handy.
Trotzdem nervts.
Der hat sich wohl schon ins Wochenende verabschiedet und lässt mich jetzt hinterher dödeln ...
 

franzi

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#18
Jetzt kommt´s - es darf gelacht werden! :icon_party:

Nachdem ich sowohl am Fr als auch am Mo zigmal versucht hatte, denn Arbeitgeber zu erreichen, hatte ich ihn am Mo Abend endlich an der Leitung (er wollte ja unbedingt einen Rückruf).

Als ich ihm sagte, dass ich schon hundertmal versucht hatte, ihn zu erreichen, antwortete er: "Bei unbekannten Rufnummern gehe ich grundsätzlich nicht ran."

:icon_neutral::icon_neutral:
 

franzi

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#19
So, jetzt steh ich vor dem nächsten Problem:
Krankmeldung lief zum Wochenende aus. Soll mich am Mo bei dem Arbeitgeber nochmal melden wegen Vorstellungsgespräch.

Nach meinem letzten Arzttermin wurde mir von dem Arzt empfohlen, ich solle eine Schmerztherapie machen, weil durch die Behandlung in der Klinik keine Besserung erreicht werden konnte.

Zur Schmerztherapie muss ich mich auch am Mo anmelden. Weiss noch nicht, wann die beginnt. In der Zeit bin ich dann auch wieder längere Zeit AU (voraussichtlich mehrere Wochen).

Was soll ich nun mit dem Vorstellungsgespräch machen? (Stellenangebot mit RFB!)
Ich will schließlich keinen Ärger mit meinem SB.
Wenn ich dem Arbeitgeber ehrlich sage, wie´s derzeit bei mir aussieht, dann könnte er das als Verweigerung auslegen und mich anschwärzen ... und dann krieg ich eine Sperre ...:icon_kinn:

Hilfe! :confused:
 

franzi

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#20
Ich hoffe, es kann mir bis Montag Morgen noch jemand einen Rat geben?
 
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#21
Hallo Franzi,

hat dein Arzt dich denn jetzt weiter Krankgeschrieben, denn es ist ja unzumutbar dich unter Starken Schmerzen Gesundzuschreiben ?

Gruß Schimmy
 

gelibeh

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#22
Wenn ich dem Arbeitgeber ehrlich sage, wie´s derzeit bei mir aussieht, dann könnte er das als Verweigerung auslegen und mich anschwärzen ... und dann krieg ich eine Sperre
Du kannst das doch belegen. Da würde Dir der Arzt bestimmt was schreiben.
 

franzi

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#23
Mein Hausarzt hatte mir nur widerwillig eine Folgebescheinigung ausgestellt. Die lief bis Freitag.
Und der behandelnde Arzt hat mir keine weitere Folgebescheinigung ausgestellt, da ich bei ihm austherapiert bin.
Und bei dem neuen Arzt bin ich ja noch nicht in Behandlung, weil ich mich dort erst am Montag melden muss und ich noch gar nicht weiß, wann ich da einen Termin bekomme zur Erstbesprechung.
Jetzt hänge ich zwischen den Stühlen.
Zum Hausarzt kann ich nicht nochmal gehen. Der war beim letzten Mal schon so knatschig. Der fühlt sich auch nicht zuständig. Schließlich hat er mit der Behandlung ja nix zu tun.

Ich hab also ab Montag vorübergehend keine Krankmeldung. :icon_neutral:
Und der Arbeitgeber ist telefonisch nur schwer zu erreichen.
Und mein SB will mich demnächst in eine Weiterbildung stecken.

AAAh....
Und ich will aber meine Schmertherapie endlich anfangen.
Warum muss denn das immer so verkorkst sein? :icon_dampf:
 

Susannah

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#26
Mein Hausarzt hatte mir nur widerwillig eine Folgebescheinigung ausgestellt. Die lief bis Freitag.
Und der behandelnde Arzt hat mir keine weitere Folgebescheinigung ausgestellt, da ich bei ihm austherapiert bin.
Und bei dem neuen Arzt bin ich ja noch nicht in Behandlung, weil ich mich dort erst am Montag melden muss und ich noch gar nicht weiß, wann ich da einen Termin bekomme zur Erstbesprechung.
Jetzt hänge ich zwischen den Stühlen.
Zum Hausarzt kann ich nicht nochmal gehen. Der war beim letzten Mal schon so knatschig. Der fühlt sich auch nicht zuständig. Schließlich hat er mit der Behandlung ja nix zu tun.

Ich hab also ab Montag vorübergehend keine Krankmeldung. :icon_neutral:
Und der Arbeitgeber ist telefonisch nur schwer zu erreichen.
Und mein SB will mich demnächst in eine Weiterbildung stecken.

AAAh....
Und ich will aber meine Schmertherapie endlich anfangen.
Warum muss denn das immer so verkorkst sein? :icon_dampf:
Franzi, du kannst doch morgen den Arbeitgeber nochmal anrufen und ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Heisst ja nicht zwangsläufig, dass zum Termin gehen kannst.

Wenn er wieder nicht rangeht, schreib doch einfach eine SMS und fordere darin einen Rückruf. Sollte dich schließlich nicht ein Vermögen kosten, weil du ständig hinterherlaufen musst. :icon_dampf:Wieso hat der Arbeitgeber nur eine Mobilnummer? Bist du dir sicher? Hast du mal im Internet recherchiert, der muss doch eine Firmenadresse haben, normalerweise hat man dort einen Festanschluss und ggf. auch ein Fax. Wenn du die Möglichkeit hast, schick ein Fax (besser als SMS, da nachweisbarer Empfang).

Das Vorstellungsgespräch wird ja normalerweise nicht am gleichen Tag stattfinden. Bis dahin kannst du dir noch eine AU holen. Und wenn dein Hausarzt dich nicht weiterhin wegen der alten Diagnose krankschreibt, so muss er es wohl, wenn auf einmal eine neue Krankheit eingetreten ist, eine Grippe beispielsweise... :icon_wink:

Wie soll denn die Schmerztherapie ablaufen? Ambulant? Ist das der Arzt, bei dem du ein Erstgespräch vereinbaren musst? Das habe ich nicht ganz verstanden...
 

franzi

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#27
Der neue Arzt ist der Schmerztherapeut. Da muss ich mich erst am Montag anmelden und mal in Erfahrung bringen, wann ich die Behandlung anfangen kann. Möglicherweise gibt es da eine Wartezeit bis zum Ersttermin.
Der Hausarzt hat mit der ganzen Sache nichts zu tun. Das lief alles nicht über ihn.
Den NC hatte ich mir übers Internet gesucht. Die Behandlung dort ist aber abgeschlossen, weil er mir auch nicht weiter helfen kann.

Von dem Schmerztherapeut kann ich mich erst frühestens dann krank schreiben lassen, wenn ich das erste mal bei ihm war. Und das weiß ich eben nicht, wann das sein wird.
Bis dahin bin ich arbeitsunfähig ohne Krankmeldung. Das ist nicht lustig. Die einzige Möglichkeit, die mir bleibt, ist, dass ich am Montag den Schmerztherapeuten frage, was ich wegen der Krankmeldung machen soll. Vielleicht weiß der einen Rat.
 

franzi

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#28
Hab gerade bei dem Schmertherapeut angerufen. Bekomme demnächst einen Termin. Bis dahin muss mich der HA weiterhin krank schreiben, weil der Therapeut macht keine Krankschreibungen.
Also doch wieder zum HA .... :icon_pause:
Der wird mich bestimmt fressen ...:biggrin:
 

KK aus C

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#29
Hallo Franzi,

so ganz kann ich Dich nicht verstehen.
Statt einfach einen Vorstellungstermin zu vereinbaren und dem potenziellen Arbeitgeber dabei ganz nebenbei unter die Weste zu jubeln, dass Du chronisch krank bist, sollte doch eigentlich kein Problem darstellen. Und was mit der Weiterbildung wird, kannst Du anschliessend in Angriff nehmen.

Leider vergeudest Du Deine Kraft mit Klagen und dem Austüfteln von Szenerien: "Was wäre wenn... und was könnte sein."

Geh zu Deinem Hausarzt und hau auf den Tisch. Verlang klipp und klar einen Krankenschein. Manche Ärzte stehen nämlich auf dem Standpunkt, dass man sich wegen einem "bisschen" Schmerzen nicht so anstellen soll. Sag ihm klipp und klar, dass es weh tut und dass die ständigen Schmerzen Dich zermürben, Dir den Schlaf rauben und Dich ausgesprochen depressiv machen. Das haben chronische Schmerzen nämlich so an sich. Die permanenten Schmerzen lähmen Dich, Du hast keine Kraft und Du bist NICHT LEISTUNGSFÄHIG und Du brauchst einen Krankenschein!!!
Lass Dich nicht abwimmeln und mach ihm klar, wie furchtbar es ist, ständig mit Schmerzen leben zu müssen. Ich hatte mit meinem Hausarzt auch mal eine ähnlich Geschichte. Der wollte mich mit irgendeinem rezeptfreien Standard-Medikament abspeisen.
Da bin ich ausgerastet und habe ihn gefragt, ob er auch nur eine leiseste Ahnung hat, wie es ist, Tag und Nacht immerzu Schmerzen zu haben, nicht schlafen zu können, an GAR NICHTS mehr Freude zu haben, nur müde und schlecht gelaunt zu sein. Er war dann ziemlich still.

Mit Erkältung oder so würde ich gar nicht anfangen, weil der Arzt Dir das sowieso nicht abnimmt.

Steck Deine noch vorhandene Energie in Wege und nicht Sackgassen.

Daumen Drück und LG von KK
 

franzi

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#30
Hallo Franzi,

so ganz kann ich Dich nicht verstehen.
Statt einfach einen Vorstellungstermin zu vereinbaren und dem potenziellen Arbeitgeber dabei ganz nebenbei unter die Weste zu jubeln, dass Du chronisch krank bist, sollte doch eigentlich kein Problem darstellen. Und was mit der Weiterbildung wird, kannst Du anschliessend in Angriff nehmen.

Leider vergeudest Du Deine Kraft mit Klagen und dem Austüfteln von Szenerien: "Was wäre wenn... und was könnte sein."

Geh zu Deinem Hausarzt und hau auf den Tisch. Verlang klipp und klar einen Krankenschein. Manche Ärzte stehen nämlich auf dem Standpunkt, dass man sich wegen einem "bisschen" Schmerzen nicht so anstellen soll. Sag ihm klipp und klar, dass es weh tut und dass die ständigen Schmerzen Dich zermürben, Dir den Schlaf rauben und Dich ausgesprochen depressiv machen. Das haben chronische Schmerzen nämlich so an sich. Die permanenten Schmerzen lähmen Dich, Du hast keine Kraft und Du bist NICHT LEISTUNGSFÄHIG und Du brauchst einen Krankenschein!!!
Lass Dich nicht abwimmeln und mach ihm klar, wie furchtbar es ist, ständig mit Schmerzen leben zu müssen. Ich hatte mit meinem Hausarzt auch mal eine ähnlich Geschichte. Der wollte mich mit irgendeinem rezeptfreien Standard-Medikament abspeisen.
Da bin ich ausgerastet und habe ihn gefragt, ob er auch nur eine leiseste Ahnung hat, wie es ist, Tag und Nacht immerzu Schmerzen zu haben, nicht schlafen zu können, an GAR NICHTS mehr Freude zu haben, nur müde und schlecht gelaunt zu sein. Er war dann ziemlich still.

Mit Erkältung oder so würde ich gar nicht anfangen, weil der Arzt Dir das sowieso nicht abnimmt.

Steck Deine noch vorhandene Energie in Wege und nicht Sackgassen.

Daumen Drück und LG von KK
Meinem HA ist meine Erkrankung seit Jahren wohl bekannt. Den juckt das aber wenig.
Ich war heute dort, habe um eine Folge-Bescheinigung gebeten. Da musste ich mir natürlich gleich einiges anhören (in sehr gereiztem Ton): "Wie stellen Sie sich das vor?? Wie lang soll das denn noch so gehen?" etc. (weitere Details erspare ich euch hier).

Hier möchte ich noch anmerken, dass ich in den letzten 100 Jahren noch nie eine Folgebescheinigung gebraucht habe und dies das erste Mal war, dass ich ihn darum ersucht hab. Das waren insgesamt 2 Folge-Bescheinigungen hintereinander und da ist er fast ausgeflippt.

Widerwillig hat er mir dann doch eine Krankmeldung ausgestellt.

Es lag auch der aktuelle Arztbrief vor von meiner letzten stationären Klinik-Behandlung. Den hat er sich auch gleich durchgelesen. Er war also genau informiert, worum es bei mir geht und dass das keine harmlose vorübergehende Erkrankung ist.

Dass ich seit Jahren chronische Schmerzen habe, interessiert ihn auch nicht. Er jammert immer nur, dass er pro Patient so wenig bezahlt bekommt.

Ja, lieber Doc. Sie tun mir wirklich schrecklich leid, aber meine Gesundheit geht eindeutig vor. Und ich werde alles tun, um eine Besserung meiner gesundheitlichen Situation zu erreichen. :icon_confused:

Danach hab ich den Arbeitgeber angerufen und gesagt, dass ich bis auf weiteres krank geschrieben bin. Der war sehr freundlich und wünschte mir gute Besserung. :icon_smile:

Der Schmerztherapeut war auch sehr nett. Bei dem hab ich nächste Woche den ersten Termin. :icon_smile:

Meinem SB wollte ich heute mitteilen, dass ich noch weiterhin krank geschrieben bin. Der war aber nicht im Hause, weil er derzeit auch krank ist :biggrin:. Die Kollegin meinte, es genügt, wenn ich einfach die Folgebescheinigung rein schicke.
 

franzi

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#31
So. Nächstes Problem:
Meine Schmerztherapie fängt erst Anfang November an.
Bis dahin bin ich nicht krank gescchrieben, weil der HA das verweigert.
Mit dem Arbeitgeber war ich so verblieben, dass ich mich bei ihm wieder melde. Der ließ sich trotz meiner Erkrankung nicht abschrecken und ist weiterhin sehr an mir interessiert.
Was soll ich dem nun erzählen?
Ich muss mich diese Woche noch bei dem melden, (war ein Stellenangebot mit RFB).
Es geht also um die Überbrückung von knapp 14 Tagen.
Ich kenne diesen Arbeitgeber nicht und weiß nicht, was der tun wird, wenn ich ihm sage, dass ich ab November in einer (voraussichtlich stationären Behandlung) sein werde.

Im übrigen bin ich bis November ohne schmerzstillende Medikamente. Mein Hausarzt fühlt sich nicht zuständig. Vom Neurodoc hab ich nach Abschluss der Behandlung auch keine Medikamente für zuhause mitbekommen. Und die neue Behandlung fängt ja erst an.
 

galigula

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#32
Also,ich würde ganz einfach zum Orthopäden gehen,der kann dich bis Anfang November krankschreiben und dir entsprechende Schmerzmittel verschreiben.
Den Hausarzt würde ich wechseln.
 

franzi

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#33
Also,ich würde ganz einfach zum Orthopäden gehen,der kann dich bis Anfang November krankschreiben und dir entsprechende Schmerzmittel verschreiben.
Den Hausarzt würde ich wechseln.
Also das Prolem mit dem Hausarzt hat sich zwischenzeitlich gelöst. Der Schmerztherapeut ist gleichzeitig auch Allgemeinarzt. Der würde mich auch als Hausarzt-Patientin aufnehmen.
Nur kennt mich der noch nicht. Termin erst am 3. Nov.
Vorher kann mich der nicht krank schreiben.

Die Idee mit dem Orthopäden ist gut, hab ich auch schon gedacht. Die Frage ist nur, wie er auf die Sache mit der Schmerztherapie reagiert. Davon wollte ich ihm eigentlich nichts erzählen. Weil schon mein HA so negativ reagiert hat. Er könnte es auch als Einmischung in seine Fähigkeiten empfinden, da ich mich auf eigene Faust um eine Schmerztherapie bemüht habe. Schließlich bin ich auch seit Jahren beim Ortho (ziemlich erfolglos) in Behandlung.
 

Linchen0307

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#35
Die Idee mit dem Orthopäden ist gut, hab ich auch schon gedacht. Die Frage ist nur, wie er auf die Sache mit der Schmerztherapie reagiert. Davon wollte ich ihm eigentlich nichts erzählen. Weil schon mein HA so negativ reagiert hat. Er könnte es auch als Einmischung in seine Fähigkeiten empfinden, da ich mich auf eigene Faust um eine Schmerztherapie bemüht habe. Schließlich bin ich auch seit Jahren beim Ortho (ziemlich erfolglos) in Behandlung.
.. das dürfte Unsinn sein. Warum dein HA so merkwürdig reagiert, kann eine Folge dessen sein, dass er dir deine permanenten Schmerzen nicht glaubt, anders ist das für mich nicht erklärbar. Viele Orthopeden schicken ihre Patienten zur Schmerztherapie, wenn so ziemlich alles ausser OP ausgereizt ist. Da würde ich mir zunächst mal keine Gedanken machen. Versuch macht Klug...
 

franzi

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#36
Bei dem Orthopäden bin ich seit 2002 in Behandlung.
Er hat mich nie auf die Möglichkeit einer Schmerztherapie hingewiesen.
Er hat lediglich gesagt:
1. Ich solle nicht so zimperlich sein.
2. Ich müsse mich mit meiner Situation abfinden.

:icon_twisted: Mein Ortho ist also einer von der harten Sorte. Wie ich von anderen Patienten erfahren habe, geht er auch mit diesen nicht gerade zimperlich um ....
 

franzi

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#37
Eigenartig finde ich auch, dass der Arbeitgeber, obwohl ich ihm von meiner Erkrankung berichtet habe, nach wie vor großes Interesse an mir hat. Soetwas habe ich auch noch nie erlebt.
Der tut ja grad so, als ob es keine anderen Bewerber gäbe, die diesen Job auch machen könnten. :cool:
 
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#38
Hallo Franzi,

ich würde an deiner stelle zum Orthopäden gehen, da hast du ja die Wahl, zu welchen Du gehst. Auch dort würde Ich mit offenen Karten spielen, denn wird der dich sicherlich auch Krank schreiben.

Natürlich tut jeder Arbeitgeber erst einmal sehr Intersiert, das heißt ja noch lange nicht das du auch Eingestellt wirst.

Also Ich würde erst einmal an deiner stelle sehen, das Du umgehend eine Krankenmeldung bezüglich deiner Sache bekommst.

Gruß Schimmy
 

franzi

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#39
Ich hab morgen Früh einen Termin bei meinem Ortho (war schon länger geplant). Der behandelt auch nur mit Termin.
einfach so reinschneien geht nicht.
Dort werde ich ihn offen ansprechen (von der Schmerztherapie erfährt er früher oder später ohnehin, weil er der behandelnde Arzt ist und von ihm dann die Befunde angefordert werden) auch auf die Gefahr hin, dass er
a) ausrastet
b) mir meine Tabletten, auf die ich bis zum Beginn der Therapie zwingend angewiesen bin, nicht mehr verschreibt
oder
c) mir die Krankmeldung aus Zorn verweigert

Meine Chancen stehen 50 : 50, dass das klappt.
Ansonsten hätte ich echt ein Problem.
Wenn nicht, könnte ich natürlich noch zu einem anderen Ortho gehen, aber der kennt mich nicht und würde mich bestimmt nicht ad hoc krank schreiben.

Habe heute nochmal kurz den Arbeitgeber angerufen. Wir waren ja so verblieben, dass ich mich nochmals melde, um ihn zu informieren, wie es mir geht. Der ist immer noch sehr freundlich.

Mir ist klar, dass ich dringend die Krankmeldung brauche, sonst stehe ich rechtlich in einer Grauzone und wenn mein SB nachfrägt, was nun mit der Bewerbung ist, dann hab ich ein echtes Problem.

Ich hoffe daher sehr, dass der Arzt morgen einigermaßen freundlich ist und mir in der Sache entgegen kommt.
 
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#40
Hallo Franzi,

drücke Dir die Daumen für Morgen bei deinem DOC, wird schon klappen mit der Krankenmeldung :icon_daumen:. Bei uns geht es wie folgt wenn mann zum Orthopäden geht, da wird mann auch als Schmerzpatient dran genommen, auch ohne Termin, die schieben ein dazwischen.

Wird schon werden Morgen, melde dich doch mal was als Ergebnis rausgekommen ist.

Gruß Schimmy
 

franzi

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#41
So war nun beim Orthopäden. Habe endlich die Krankmeldung - hart erkämpft.
Habe ihn auch über meine Schmerztherapie informiert.
Seine Haltung dem gegenüber ist ziemlich gleichgültig.
Er unterstützt es nicht ausdrücklich, aber er ist auch nicht explizit dagegen (das ist ja schon mal gut). Zumindest war er nicht persönlich beleidigt.
Er meinte nur: "Versuchen können Sie´s ja mal. Vielleicht hilft es ..."

Bin schon froh, wenn er mich in dieser Bemühung um eine gesundheitliche Verbesserung nicht boykottiert (so wie mein Hausarzt).
Danke fürs Daumendrücken. :icon_smile:
 
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#42
Hallo Franzi,

erst einmal Glückwunsch, siehste hat doch geklappt mit der Krankenmeldung. Und wie lange bist Du erst einmal Krank geschrieben wenn Ich fragen darf ? Wünsche Dir auf jedenfall weiterhin alles gute und das Dir bei der Therapie gut geholfen wird.

Gruß Schimmy
 

franzi

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#43
Hallo Schimmy, bin jetzt 10 Tage krank geschrieben, bis ich mit der Therapie anfange. Da komme ich ja zu einem anderen Arzt und da wird dann die weitere Vorgangsweise besprochen.

Problem ist also vorerst gelöst. :icon_smile:
 
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#44
Hallo Franzi,

das hört sich doch gut an, 10 Tage ist doch schon mal was.

Wünsche dir weiterhin alles gute.

Gruß Schimmy
 
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