Dringend! Arge wil Umzug nicht bezahlen trotz unbefristetem Vertrag (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

roedraev

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2014
Beiträge
5
Bewertungen
0
Moin zusammen,

ich hab ein riesen Problem aber leider nur noch ne Woche Zeit... :/
Es geht darum, dass ich für den 03.11.2014 ein Jobangebot im IT-Bereich bei einer sehr großen, internationalen Firma in Flensburg bekommen habe, komme eigentlich aus dem Saarland... (sind von hier bis da ca. 850 km), daher muss ich umziehen um dieses Jobangebot anzunehmen. Allerdings läuft die Einstellung in der Firma bei neuem Personal grundsätzlich eine Zeitarbeitsfirma, die sich auf IT-Personal spezialisiert haben.

Nun habe ich bei der Arge hier im Saarland einen Antrag auf Umzugskostenbeihilfe gestellt & auch 3 Angebote eingefügt von Umzugsunternehmen (allerdings alles so um die 2500 -3000 €), da ich mir diesen Umzug keinesfalls privat leisten kann (ich wurde direkt nach meiner Ausbildung im Juli diesen Jahres arbeitslos, wohne schon 2 Jahre in meiner eigenen Wohnung & hatte daher keine wirkliche Zeit irgendwie Geld zu sparen und im Moment beziehhe ich ALG II, auch nicht viel...). Habe eigentlich von Vielen gehört, dass die da bei U25 Jährigen nicht so kritisch sind mit Umzügen, vorallem da ich ja jetzt grade mal 3 Monate arbeitslos bin...

Gestern bekam ich den Bescheid, dass der Antrag abgelehnt wurde und auf Anfrage bei der Hotline wurde mir mitgeteilt, dass Grund dafür ist, dass der Arbeitgeber eine Zeitarbeitsfirma wäre und in einem solchen Fall keine Förderungen vom Amt bezahlt würden, da es "zu unsicher sei, dass es auch wirklich ein langfristiges Arbeitsverhältis wird". Ich war jetzt auch schon bei meiner Beraterin & wollte ihr die Situation erklären, da es ja auch alles ein bisschen dringend ist, aber diese gab mir nur die gleichen Antworten wie die Dame am Telefon und meinte zusätzlich noch dass es sich eh nicht lohnen würde, Widerspruch einzulegen, da in einem § im BGB oder wo auch immer festgesetzt ist, dass solche Leistungen für eine ZAF nicht übernommen werden...

Ich verstehe nicht wirklich wo das Problem ist, da es immerhin ein unbefristeter Vertrag ist, Zeitarbeitsfirma hin oder her. Ich denke, wenn die mich nicht wirklich haben wollten oder direkt nach nem Monat wieder rausschmeißen wollen, würden sie keine 2 Monate auf mich warten. Die haben mir jetzt den Vertrag für November angeboten, obwohl sie eigentlich schon ab September jemanden gesucht haben. Sie wissen ja, dass ich dafür nen riesen Umzug vollziehen muss & haben mir die Zeit dafür gegeben.

Ich würde diesen Job wirklich gerne annehmen, da mir der Betrieb und die Leute von Anfang an total sympathisch waren und das Gehalt auch wesentlich besser ist als bei den Stellen hier im Saarland...
Nun die Frage an euch: was könnte ich noch unternehmen, um die Arge zum zahlen zu bewegen?? Habe auch schon gelesen, dass man sich in so einem Fall an einen Petitionsausschuss wenden soll und sich ordentlich beschweren, bringt das was?? Hat da jemand schon Erfahrung? Und reicht die Zeit dafür überhaupt noch? Ich bin echt total ratlos... :(

Ich würde mich über jede Hilfe freuen! Danke schonmal im Voraus...

LG roedraev
 

Hartzeola

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
10 August 2011
Beiträge
10.203
Bewertungen
3.451
Nun die Frage an euch: was könnte ich noch unternehmen, um die Arge zum zahlen zu bewegen??
Das Einzige, was Du in so kurzer Zeit unternehmen kannst, wäre wahrscheinlich ein Eilantrag beim Sozialgericht mit Begründung, dass sonst Dein Arbeitsplatz verloren geht.

Unabhängig davon ein Tipp: solltest Du das Job doch aufnehmen, füge Deinem Widerspruch jede Rechnung/Beleg über die Kosten bei, die Dir aufgrund Arbeitsaufnahme entstehen.
 

hans wurst

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 November 2007
Beiträge
2.561
Bewertungen
1.531
Widerspruch beim JC einlegen und darauf hinweisen, das du den Umzug aufgrund der Arbeitsaufnahme als notwendig und erforderlich betrachtest und das du für die Ablehnung eine ausführliche Begründung verlangst. Gleichzeitig eine einstweilige Anordnung (EA) beim Sozialgericht (SG) beantragen, wobei die sicherlich nicht vor Nov. entschieden wird.

Als 2. könntest du beim JC, einen Antrag auf Unterstützung für eine 2. Wohnung in Flensburg, sowie die notwendigen wöchentlichen Fahrkosten stellen.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.436
Bewertungen
19.278
Genau - wozu gleich umziehen ... nimm dir doch erstmal eine Zweitwohnung oder ein "Feriendomizil", möbliertes Zimmer und klär da auch die HEIMFAHRTEN ins Saarland (hast du Familie) und die Kosten mit dem Amt.

Parallel gleich morgen persönlich ins SG und EILANTRAG stellen, damit das gleich einem Richter vorgelegt wird. Nimm alle Unterlagen mit - die Rechtspfleger können beim Formulieren helfen.

Notfalls auch mit Presse und Bundesagentur (Kundenreaktionsmanagement) drohen, dass immer wieder Zeitfirmen ernötigt werden - und dann wird mal gleichzeitig diskriminiert und behindert, eine Arbeit aufzunehmen.

ALG I oder II??
Arbeitsagentur oder Jobcenter ... du schreibst "Arge"??

WO steht das denn im Gesetz, dass bei einer "Arbeitsaufnahme" unterschieden wird zwischen einer "richtigen" Firma (die dich in der Probezeit ja rausschmeissen kann ...) und einer Zeitarbeit?

Stelle doch mal diese Fragen!

"Wird durch eine auswärtige Arbeitsaufnahme ein Umzug notwendig, können die damit verbundenen Kosten übernommen werden.
Der Umzug muss innerhalb der ersten zwei Jahre nach der Arbeitsaufnahme erfolgen.
Der Umzug ist jedoch nur als notwendig zu betrachten, wenn der Beschäftigungsort außerhalb des zumutbaren Tagespendelbereiches liegt.
Grundsätzlich werden nur die reinen Transportkosten des Umzugsgutes erstattet, d.h., der Möbelab- und aufbau muss durch den Antragsteller selbständig bezahlt werden.
Bei kranken bzw. behinderten Menschen kann davon eine Ausnahme gemacht werden. Es sollten drei Kostenvoranschläge eingereicht werden, damit das wirtschaftlichste Angebot berücksichtigt werden kann.
Die Umzugskostenbeihilfe wird direkt an das Umzugsunternehmen überwiesen.
Statt einem Umzugsunternehmen können auch die Kosten für einen Mietwagen übernommen werden.
Ob bzw. in welcher Höhe eine Umzugskostenbeihilfe gewährt wird, wird stets im Rahmen einer individuellen Ermessensentscheidung durch die zuständige Integrationsfachkraft entschieden.


Diese "individuelle Ermessensentscheidung" wurde offensichtlich nicht "fehlerfrei" getroffen. Denn du hast ja einen unbefristeten Vertrag!
 

roedraev

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2014
Beiträge
5
Bewertungen
0
....erstmal vielen lieben Dank für die Antworten! :)
Habe grade wieder wenigstens ein bisschen Hoffnung...

Genau - wozu gleich umziehen ... nimm dir doch erstmal eine Zweitwohnung oder ein "Feriendomizil", möbliertes Zimmer und klär da auch die HEIMFAHRTEN ins Saarland (hast du Familie) und die Kosten mit dem Amt.
Wäre natürlich auch ne Möglichkeit, aber da ich meine Wohnung gekündigt habe (wollte dort sowieso raus weil sie mir zu teuer geworden ist, habe vom Amt keine Zuzahlungen für die Miete bekommen) müsste ich dann quasi nochmal als Erstwohnsitz die Wohnung meiner Eltern angeben, oder könnte es dann Probleme mit dem Amt geben..? Und müsste ich dafür dann erst noch nen Antrag stellen (also auch erst mal hoch fahren, ne Wohnung finden) und wieder auf Bewilligung warten oder kann sowas auch in Spezialfällen schneller entschieden werden..?

ALG I oder II??
Arbeitsagentur oder Jobcenter ... du schreibst "Arge"??
Achso, ich beziehe zur Zeit wie gesagt ALG II, was nach der Ausbildung wie man sich denken kann nicht wirklich viel ist...

Nimm alle Unterlagen mit - die Rechtspfleger können beim Formulieren helfen.
Welche Unterlagen brauche ich dafür? Nur den Arbeitsvertrag + die Ablehnung meines Antrages oder auch noch was Anderes...? Sorry wenn ich was Dummes frage...Kenne mich damit überhaupt nicht aus... :/

Notfalls auch mit Presse und Bundesagentur (Kundenreaktionsmanagement) drohen, dass immer wieder Zeitfirmen ernötigt werden - und dann wird mal gleichzeitig diskriminiert und behindert, eine Arbeit aufzunehmen.
Ja, genau das ist ja die Schweinerei an der Sache, wie ich finde... Ich verstehe das nicht, denn wie gila schon sehr richtig sagt kann einen ne normale Firma einem ja auch 6 Monate Probezeit aufdrücken & einen dann einfach so rauswerfen, quasi nach Belieben...

Mit der ZAF oder der Firma in Flensburg, das ist hier die Frage.
...wo ist denn hier der Unterschied? Der Vertrag (den ich übrigens dem Umzugsbeihilfeantrag beigefügt hatte) sieht eigentlich genauso aus, wie von ner anderen Firma auch - und das Wort "unbefristet" ist auch im Vertrag selbst dick unterstrichen...

WO steht das denn im Gesetz, dass bei einer "Arbeitsaufnahme" unterschieden wird zwischen einer "richtigen" Firma (die dich in der Probezeit ja rausschmeissen kann ...) und einer Zeitarbeit?
Also in dem Ablehnungsbescheid stand "Ihrem am 19.09.2014 gestellten Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittungsbudget kann leider nicht entsprochen werden:
Diese Entscheidung beruht auf § 44 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch (SGB III).
Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig...(..)
"

Wobei ich in dem genannten Paragraphen nicht wirklich was von Regelungen bezüglich Zeitarbeitsfirma sehe...(?!)
SGB 3 - Einzelnorm

Unabhängig davon ein Tipp: solltest Du das Job doch aufnehmen, füge Deinem Widerspruch jede Rechnung/Beleg über die Kosten bei, die Dir aufgrund Arbeitsaufnahme entstehen.
Okay, kann der Widerspruch dann einfach noch nach dem Umzug eingereicht werden? Die Dame auf dem Amt meinte rückwirkend würde das Amt keinesfalls was bezahlen...

Vielen Dank nochmal euch allen!

LG roedraev
 

Strolchenmann

Elo-User*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
Ich würde für eine ZAF nicht mal 8,5km weit fahren, und von wegen 850km umziehen...

Unbefristet bei einer ZAF bedeutet das du in 6 Wochen wenn die keine Arbeit mehr für dich haben auf der Strasse sitzen kannst, und das in einer Gegend die noch struckturschwächer als das Saarland ist, dafür ist das wohnen wesentlich teurer

Sei froh das die diesen Blödsinn nicht fördern wollen, scheinbar sitzen in deinem JC noch SB mit Hirn und der Gabe es zu nutzen
 

hans wurst

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 November 2007
Beiträge
2.561
Bewertungen
1.531
Also in dem Ablehnungsbescheid stand "Ihrem am 19.09.2014 gestellten Antrag auf Gewährung einer Förderung aus dem Vermittungsbudget kann leider nicht entsprochen werden:
Diese Entscheidung beruht auf § 44 Sozialgesetzbuch - Drittes Buch (SGB III).
Gegen diesen Bescheid ist der Widerspruch zulässig...(..)
"
Hast du denn wirklich eine Förderung aus dem Vermittlungsbudget beantragt? Oder war der Antrag allgemein gestellt?

Wenn ja hast du mehr oder weniger den 2. Schritt vor dem 1. gemacht, und ich muss meine Aussage korrigieren.

Du hättest hier meiner Meinung nach, einen Antrag auf Zusicherung nach §22 Abs. 4 u. 6 stellen müssen.

(4) Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.

(6) Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden; eine Mietkaution kann bei vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen kommunalen Träger als Bedarf anerkannt werden. Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden.
Also Antrag stellen, wobei eigentlich 2, einen im alten JC, nach Abs.4 für die Angemessenheit und Abs. 6 für Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten und ein Antrag im neuen JC, nach Abs.6 für die Mietkaution und vorsorglich nach Abs. 4 für die Angemessenheit (wollen die alten JC meistens nicht machen). Den Anträgen sind dann entsprechend, ein Mietangebot oder nicht unterschriebener Mietvertrag und die Angebote der Umzugsunternehmen, in Kopie beizulegen.

Den Antrag für eine 2. Wohnung und die Fahrkosten kannst du natürlich noch zusätzlich stellen.
 

roedraev

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2014
Beiträge
5
Bewertungen
0
Moin! :)

Ich würde für eine ZAF nicht mal 8,5km weit fahren, und von wegen 850km umziehen...

Unbefristet bei einer ZAF bedeutet das du in 6 Wochen wenn die keine Arbeit mehr für dich haben auf der Strasse sitzen kannst, und das in einer Gegend die noch struckturschwächer als das Saarland ist, dafür ist das wohnen wesentlich teurer

Sei froh das die diesen Blödsinn nicht fördern wollen, scheinbar sitzen in deinem JC noch SB mit Hirn und der Gabe es zu nutzen
Ne normale Firma kann dich auch nach 6 oder 2 Wochen kicken wenn ihnen plötzlich auffällt dass du ihnen aus welchem Grund auch immer nicht passt, also wo ist der Unterschied? Erklärung bitte.

Öhm ich weiß ja nicht, wie genau du dich mir der Struktur von Saarland & SWH auskennst, aber anscheinend nicht wirklich... allein der Unterschied der Arbeitsämter hier & da oben macht so einiges deutlich... Die sind wesentlich bereiter, einem zu helfen und zwar WIRKLICH zu helfen, statt nur solche dämlichen Entscheidungen zu treffen & Leute dann noch an ner Arbeitsaufnahme hindern zu wollen. Das spicht definitiv gegen deine Theorie, dass die Mitarbeiter hier "Hirn und Verstand" hätten. Die kommen einem echt vor, als wollten sie nur ihre ach so tolle Machtposition ausspielen. Ganz davon abgesehen, dass meine Beraterin (die die Entscheidung aber letztendlich nicht getroffen hat dass abgelehnt wurde) mir noch zugesprochen hatte, dass ich die Stelle am Besten annehmen soll & das mit dem Umzug würde das Amt dann schon regeln wenn ich nen Antrag gestellt hab, hab die Stellenanzeige auch immerhin von der Internetseite vom Amt selbst!

Des Weiteren hatte ich mich schon nach Wohnungen umgesehen, und die sind in SWH WESENTLICH billiger als im Saarland! Das wäre nämlich noch so ein Grund gewesen, warum ich kein Problem damit hätte von hier weg zu kommen...

Hast du denn wirklich eine Förderung aus dem Vermittlungsbudget beantragt? Oder war der Antrag allgemein gestellt?
Ja, ein ganz normaler Antrag auf Umzugsbeihilfe aus dem Vermittlungsbudget, musste auch die neue Adresse angeben von der Wohnung, die ich dort evtl. haben könnte, aber das wird auch langsam knapp, der Vermieter wird nicht mehr ewig auf ne Antwort warten... Und den Arbeitsvertrag hab ich auch nicht unterschrieben, es ist eigentlich schon guter Wille von der Firma, dass sie so lange darauf warten, aber ich denke wenn ich nächste Woche immer noch nix weiß wird es denen auch irgendwann zu blöd...
Und ich wusste erst gar nicht, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, so ne Umzugsbeihilfe oder sonstiges zu bekommen, das hat mir alles meine Beraterin vom Amt vorgeschlagen und meinte noch die Chancen ständen wohl ganz gut, da ich ja erst seit 2 Monaten arbeitslos bin & U25... Und die wusste ja wohl auch, was das da für eine Firma ist... Aber von ihr kam seltsamerweise kein Sterbenswörtchen darüber, dass es wegen einer ZAF Probleme geben könnte...

(Edit) Naja, erst mal abwarten was da mit dem Sozialgericht jetzt raus kommt...

LG
 
S

silka

Gast
Ganz davon abgesehen, dass meine Beraterin (die die Entscheidung aber letztendlich nicht getroffen hat dass abgelehnt wurde) mir noch zugesprochen hatte, dass ich die Stelle am Besten annehmen soll & das mit dem Umzug würde das Amt dann schon regeln wenn ich nen Antrag gestellt hab, hab die Stellenanzeige auch immerhin von der Internetseite vom Amt selbst!
Hast du die Stelle schon angenommen?
Den Vertrag schon unterschrieben?
 

Strolchenmann

Elo-User*in
Mitglied seit
11 September 2006
Beiträge
995
Bewertungen
208
Moin! :)


Ne normale Firma kann dich auch nach 6 oder 2 Wochen kicken wenn ihnen plötzlich auffällt dass du ihnen aus welchem Grund auch immer nicht passt, also wo ist der Unterschied? Erklärung bitte.
Das ist klar, aber eine normale Firma denkt in der Regel weiter und stellt Leute mit dem Ziel ein diese langfristig zu halten, während eine ZAF einstellt wenn Aufträge von Kunden vorhanden sind.

Fallen diese Aufträge weg und gibt es kurzfristig keine Folgeaufträge, dann ist der ZAF Mitarbeiter schneller gekündigt als ihm lieb sein kann, spätestens dann wenn das Zeitkonto in die Richtung 0,00h angekommen ist.

Wer sich mit der Vorgehensweise von ZAF minimal beschäftigt hat, der lässt seine Finger davon, Ausnahme Firmen wie WOB-AG oder Autovision als VW Töchter wo Stundenlöhne von ~20 Euro gezahlt werden und entsprechende Chancen bestehen nach 3 Jahren von VW übernommen zu werden.

Und du meinst das die vor unseriösen ZAF warnen, die sind froh dich los zus ein, raus aus der Statistik

Thema Wohnkosten: Wenn du im Saarland im Speckgürtel einer Großstadt wohnst und in S-H auf das platte Land, dann kann es oben billiger sein, aber am Dorf im Saarland sind Mieten auch billigst, das weiss ich von Bekannten aus dem Raum Ottweiler.

Und die Arbeitsagenturen in S-H wirst du erst richtig kennenlernen wenn du bedürftig bist und als Bittsteller ankommst, dann lassen die ihre Maske fallen und zeigen das wahre Gesicht.

Deine Naivität sei deinem jungen Alter geschuldet und der nicht vorhandenen Erfahrung mit Ämtern und vor allem ZAF, aber auch dur wirst täglich dazu lernen, und wenn du dich im Januar in S-H erneut arbeitslos melden darfst, dann wirst du dich vielleicht an meine Worte erinnern

Such dir lieber einen Job in einer richtigen Firma und verschwende keine Zeit und Nerven wegen einer ZAF vor das SG zu ziehen, 99% aller Forianer hier würden vor das SG ziehen um einer Anstellung durch eine ZAF zu entgehen
 

roedraev

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
22 September 2014
Beiträge
5
Bewertungen
0
So, hab jetzt die Rückmeldung vom SG bekommen, dass ich am Montag bescheid bekomme wie es aussieht, aber angeblich hätte ich zumindest laut dem Herren, bei der den Text für den Richter für mich auf dem SG verfasst hat, wohl ganz gute Karten, dass das Amt zumindest einen Teil der Kosten übernehmen müsste. Widerspruch ist auch fertig. Wenn es euch interessiert, halte ich euch auf dem Laufenden sobald ich wieder was höre (evtl ist das ja interessant für Leute die ein ähnliches Problem haben). Auf jedenfall noch mal vielen Dank für die schnelle Hilfe! :)



Das ist klar, aber eine normale Firma denkt in der Regel weiter und stellt Leute mit dem Ziel ein diese langfristig zu halten, während eine ZAF einstellt wenn Aufträge von Kunden vorhanden sind.

Fallen diese Aufträge weg und gibt es kurzfristig keine Folgeaufträge, dann ist der ZAF Mitarbeiter schneller gekündigt als ihm lieb sein kann, spätestens dann wenn das Zeitkonto in die Richtung 0,00h angekommen ist.

Wer sich mit der Vorgehensweise von ZAF minimal beschäftigt hat, der lässt seine Finger davon, Ausnahme Firmen wie WOB-AG oder Autovision als VW Töchter wo Stundenlöhne von ~20 Euro gezahlt werden und entsprechende Chancen bestehen nach 3 Jahren von VW übernommen zu werden.
Ich denke, wenn sie die Absicht hätten mich sofort wieder rauszuschmeißen, würden sie wohl kaum über 2 Monate warten, bis ich mit meinem Umzug durch bin, oder? Und selbst wenn, man bekommt bei ner ZAF heutzutage wohl kaum noch nen unbefristeten Vertrag, welchen ich ja habe und auch habe ich die Möglichkeit auf Übernahme nach 3 Monaten! Also verstehe ich ganz ehrlich deinen Einwand nicht, tut mir leid.
Ob du es glaubst oder nicht, im IT Bereich sieht es im Saarland momentan extrem mau aus, da kommt man um ne Zeitarbeitsfirma auf keinen Fall drum rum, vorallem nicht direkt nach der Ausbildung! Und wenn ich die Wahl habe zwischen ZAF hier im Saarland mit Hungerlohn & nur nem Jahresvertrag hab und auf der anderen Seite in Flensburg ne ZAF mit unbefristetem Vertrag und nem Gehalt welches die üblichen Gehälter hier im Saarland weit übersteigt, dann ist doch ganz klar was ich wähle. Ich weiß nicht wie das bei dir ist, aber ich gehe auch lieber bei ner ZAF arbeiten, als GAR NICHT zu arbeiten, grade weil man sonst bei so nem miesen Arbeitsmarkt wie im Moment hier monatelang arbeitslos ist und damit kommt man eben nicht durchs Leben, ich finde es schrecklich von einem Amt abhängig zu sein, gerade finanziell, wenn man gesund ist und normal arbeiten kann. Ist einfach meine Meinung, jedem das Seine. Mir wäre es auch lieber ich hätte die Möglichkeit gehabt viel Geld zu sparen um den Umzug jetzt selbst bezahlen zu können, aber ging halt mit nem Azubi-Gehalt nunmal nicht, was denke ich ganz normal ist.
Des Weiteren wollte ich keine Einschätzung über die Sicherheit meines zukünftigen Arbeitsplatzes, denn das ist meiner Meinung nach immer für jeden selbst zu entscheiden, sondern ich habe Hilfe erbeten, wie ich mein Ziel ggf doch noch erreichen kann, danke.

Thema Wohnkosten: Wenn du im Saarland im Speckgürtel einer Großstadt wohnst und in S-H auf das platte Land, dann kann es oben billiger sein, aber am Dorf im Saarland sind Mieten auch billigst, das weiss ich von Bekannten aus dem Raum Ottweiler.

Und die Arbeitsagenturen in S-H wirst du erst richtig kennenlernen wenn du bedürftig bist und als Bittsteller ankommst, dann lassen die ihre Maske fallen und zeigen das wahre Gesicht
Und sorry, aber das hier ist kompletter Blödsinn. In Ottweiler sieht es auch nicht besser aus, eine gute Freundin von mir wohnt dort, daher weiß ich es sehr genau. Ich habe bisher schon in jeder Ecke des Saarlandes gewohnt, von Saarbrücken über Bliesgau bis hin zu Freisen und glaub mir, hier bekommst du für 500 € so als Beispiel nicht mehr als ne 2 Zimmer Wohnung mit vllt höchstens 70 m², in Schleswig-Holstein aber 140 m² Wohnungen im Überfluss ...

Aber darum geht es ja hier gar nicht, deshalb endet von meiner Seite aus diese (entschuldigung) unnötige Diskussion. Ich ich möchte diesen Beitrag nicht weiter zuspammen & werde nix mehr dazu schreiben, weil es zu überhaupt nichts führt und es auch nicht das Thema ist. Jeder muss nunmal seine eignen Berufserfahrungen machen, danke für den vllt nett gemeinten Rat, aber ich bleibe dabei dass ich weiter auf mein Ziel hinarbeiten werde, bei dieser Firma anzufangen.

LG
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
13.436
Bewertungen
19.278
Fein, ich freu mich für dich, dass Bewegung hinein kommt!
Für das "Ungemach" dem man dich hier aussetzt, würde ich versuchen ein MAXIMUM an Kosten heraus zu schinden.

Alternative deutlich machen: man geht an die Presse und macht publik, dass die Jobcenter einen zwar in ZAs regelrecht nötigen - aber wenn dies mit Kosten verbunden ist, kneifen sie und verhindern den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit.
Und: dann stehst du eben wieder bei denen in der Bedürftigenschlange und kostest jeden Monat sattes Geld.

Im übrigen würde ich da schon lange nicht mehr mit dem SB verhandeln, sondern Teamleiter und auch Geschäftsführer. Auch Anfrage an die BA - denn die bisher angeführten Argumente sind nirgendwo gesetzlich erfasst.

Arbeit ist erstmal Arbeit. Gerade im IT-Bereich gibt es auch gute ZAs, mein Neffe z.B. hat darüber erstmal eine tolle Vermittlung bekommen und ist nun in einen wirklich super gut dotierten festen Job übernommen worden.

Drücke Daumen!
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.770
Bewertungen
2.166
2008 wurde mir von meinem Jobcenter gesagt, dass es bis 2 Jahre nach Arbeotsaufnahme die Umzugskosten übernehmen "muss". Das sogar bei ca 45 km. Den Arbeitsort konnte ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln gleich schnell, teilweise sogar schneller, wie Ortsansässige aus Vororten.

Ich druck dir auch die Daumen, dass im IT- Bereich alles klappt. Ein junger Mann hat im.KFZ Bereich negative Erfahrungen gemacht. Er war befristet bei einer Werkstatt eingestellt zum Reifenwechseln(selbst gefunden). Vom Jobcenter bekam er ein unbefristetes Angebot für die gleiche Tätigkeit mit Einhaltung der Kündigungsfrist "musste" er wechseln. Meine Bedenken wurden nicht beachtet. Endergebnis: Die Stelle war nach 3 Wochen weg, weit vor der befristeten, wo der Chef so zufrieden war, dass er eine Festanstellung in Erwägung gezogen hatte. Einen neuen Einsatz bei der ZAF gab es nicht. Das Gute daran: Vom Jobcenter bekam diese ZAF niemanden mehr.
 
Oben Unten