Dozent in Weiterbildung krank! Rechte? Nach Hause?

Der Unbeugsame

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Hallo zusammen,

wie ist die rechtliche Lage, wenn man eine Weiterbildung, vom Amt finanziert, macht und der Dozent krank ist und es keinen Ersatz gibt?

Selbststudium den ganzen Tag?

Mind. der verlorene Tag wird nicht nachgeholt!

Der Tag wird vom Amt bezahlt.

Könnte man einfach nach Hause gehen und der Tag wird vom Amt eben nicht bezahlt?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße

DU
 

Allimente

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Hallo,

bei meiner Weiterbildung war es so, dass man vor Ort bleiben mußte. So hat es jedenfalls der Bildungsträger gesagt. Allerdings war es denen egal, ob ich meine Mittagspause 7 Stunden verlängere :)

Ich denke mal das ist sicher von Fall zu Fall verschieden.
 
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Bei Alg 1 gibt es für sowas Beschwerdestellen auch bei Alg 2 würde ich mich beschweren .
Egal ob die Weiterbildung eh quatsch war dennoch schriftlich beschweren .
Es ist nicht gut wenn die Elos wie die Lemminge alles mit sich machen lassen.
 

0zymandias

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Dann schreibt doch einen offenen Brief mit allen Kritikpunkten, jeder unterschreibt den und jeder schickt eine Kopie davon an seinen SB und dessen Geschäftsführer.

Wenn es dann nicht ganz schnell besser wird, geht ein neuer Brief an das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg, Bundesrechnungshof, Bund der Steuerzahler, die Regionaldirektion, diverse Parteien, diverse Lokalblätter ...
 

Fairina

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Ich wundere mich schon sehr. Auch ein Dozent in einer Maßnahme kann mal krank werden. Und dann ist es Sache des Maßnahmeträgers für Ersatz zu sorgen. Ein solcher Tag muss nicht nachgeholt werden.

Aber was mich ein wenig stört, ist dieses Anspruchsdenken. Werdet ihr nie krank? Und dann gleich drauf hauen? Also ehrlich. So sehr ich Maßnahmen und Maßnahmeträger verabscheue, so sehr bin ich auch Mensch und sind mir solche Abläufe aus dem Arbeitsleben bekannt. Meistens kommen Krankheiten überraschend und ungeplant. Also warum gleich so einen Aufstand machen? Ich kapier es nicht. Geht es nur um Kampf um des Kampfes Willen?
 

0zymandias

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Welcher Aufstand und welcher Kampf?

Ein paar Briefe abzuschicken, müsste eigentlich noch mit der Wahrung des öffentlichen Friedens zusammen gehen können, oder? :wink:

Dazu kommt noch, dass der MT in der Regel Geld für eine Leistung bekommt, die bei Anwesenheit der Dozenten meistens zweifelhaft ist, und außerdem am Ende einer Weiterbildung eine Prüfung steht.

Da kann man nach mehreren Tagen auch schon einige Briefe mehr nachlegen.

Ist ja nichts mit brennenden Autos oder flugfähigen Pflastersteinen, sondern im Interesse aller (außer dem MT).
 
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Ich wundere mich schon sehr. Auch ein Dozent in einer Maßnahme kann mal krank werden. Und dann ist es Sache des Maßnahmeträgers für Ersatz zu sorgen. Ein solcher Tag muss nicht nachgeholt werden.

Aber was mich ein wenig stört, ist dieses Anspruchsdenken. Werdet ihr nie krank? Und dann gleich drauf hauen? Also ehrlich. So sehr ich Maßnahmen und Maßnahmeträger verabscheue, so sehr bin ich auch Mensch und sind mir solche Abläufe aus dem Arbeitsleben bekannt. Meistens kommen Krankheiten überraschend und ungeplant. Also warum gleich so einen Aufstand machen? Ich kapier es nicht. Geht es nur um Kampf um des Kampfes Willen?
Darum gehts doch gar nett! Es geht doch nicht um den Dozenten, so ein Maßnahmeträger muß Reserven vorhalten, der Bäcker hört auch nicht auf Brötchen zu verkaufen weil eine Verkäuferin ausfällt.
Aber in solchen Firmen geht es natürlich nur um Profitmaximierung und daher ist auch kein Ersatz vorhanden.
 

Dagegen72

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ich denke auch, dass der Maßnahmeträger dafür Sorge zu tragen hat - im Normalfall bei Alg - Bezieher-innen gelten ja allgemeingültige Regeln oft nicht und man muss sie sich erstreiten - für Ersatz zu sorgen, wenn der Dozent ausfällt. Na ja, zumindest würde das im Normalfall passieren.

Da aber wohl Anwesenheitspflicht besteht, und solche Spaßnahmen ja lediglich der Tagesstrukturierung dienen sollen (aufstehen, Frühstück, Mittagspause, Feierabend, unterwegs sein) wird es wohl den meisten egal sein, ob da ein Dozent ist oder nicht, also auch dem JC oder der BA. Es wird wohl lediglich auch für die Strukturzurfügungstellung das Geld bereitgestellt, also d.h. der Elo kann ein Haus betreten, kann hallo sagen, muss eine AU liefern, wenn er wo Aua hat, kann mit den Leuten quatschen (Resozialisierung^^) u.ä. Der MT erhält dann Geld für Strom, Licht, Wasser, Heizung, .....

@Der Unbeugsame: Was ist das für eine Weiterbildung?

Eine Qualifizierende?
Lernst du da was und magst du das lernen und bringt dir das was?
Bist du da freiwillig?
Wie sind die anderen Tage da in der Fortbildung?

Wisst ihr, wann der Dozent zurückkommt? ( ohne Worte eigentlich, aber gut )
 

Dagegen72

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was was bringt könnte mMn sein, wenn man selbst etwas noch nicht kennt.

Wer nur Windows 95 kennt und der lernt dann Windows 10 (gibt es glaube ich inzwischen) - also, das finde ich persönlich schon gut.

Brauchen kann man neu Erlerntes ja vielleicht immer irgendwann irgendwie ....

Oder eine Umschulung mit qualifiz. IHK-Abschluss. Also - da werden Fehlzeiten des Dozenten auch deutlich ins Gewicht fallen denke ich.
 

Fairina

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Offenbar wird von EINEM TAG!!! geredet und nicht von Tagen. Ich frage mich immer öfter, ob einer von euch je gearbeitet hat.

Die Bäckereiverkäuferin wird durch einen Springer, sofern es den gibt oder ein Familienmitglied oder einen der MA aus der Backstube ersetzt.

Wie viele Dozenten gleichen Fachgebietes kann man morgens um 8 noch erreichen, wenn sich der eigentliche Fachdozent erkrankt meldet. Siehe Satz 2 oben.
 

Fairina

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0zymandias, keine Ahnung was man von mir redet. Ich war SH-Empfängerin, HartzIV-Empfängerin und Arbeitnehmerin und Selbständige und Leitende Angestellte und bin derzeit arbeitslos. Such dir was aus.

Bei mehreren Tagen, da gebe ich dir recht. Das geht nicht. Aber bei einem Tag würde ich nicht so einen Aufstand machen.
 

kunde 33

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Dann schreibt doch einen offenen Brief mit allen Kritikpunkten, jeder unterschreibt den und jeder schickt eine Kopie davon an seinen SB und dessen Geschäftsführer.

Wenn es dann nicht ganz schnell besser wird, geht ein neuer Brief an das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg, Bundesrechnungshof, Bund der Steuerzahler, die Regionaldirektion, diverse Parteien, diverse Lokalblätter ...
Lies noch einmal den ersten Post in diesem Thread.:icon_frown:

Ich würde noch einen Brief an die Bundeskanzlerin schreiben.

Zum Thema: Auf jeden Fall darauf achten, dass man sich für diesen Tag in die Anwesenheitsliste einträgt. Dann ist man im grünen Bereich.
 

0zymandias

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[...] Lies noch einmal den ersten Post in diesem Thread.:icon_frown: [...]
Du wirst lachen: Das ist schon passiert.

Man kann natürlich davon ausgehen, dass sich hier und dort ein Querulant meldet und die Maßnahme insgesamt ansonsten picobello und im besten Sinne Humboldts ist.
Die Wahrscheinlichkeiten, die übrigens auch vom Bundesrechnungshof erhoben wurden, sehen allerdings deutlich anders aus.
Deswegen halte ich den Verdacht, dass es eben nicht nur um den einen Tag geht, für durchaus begründet.
Ich denke da an die Sorte Maßnahme, die viele von uns, Du wahrscheinlich auch, kennen:
[...] überteuerten Massnahmedreck[...]

Wir Hartzler kriegen nur das Billigste und das "Nötigste". Einen müden Euro mehr, und morgen stünde als Schlagzeile in der Bild: Hartz4-Empfänger werden auf Kosten der Steuerzahler teuer ausgebildet!
[...]
Da kann man schon mal ein paar Briefe schreiben, ohne von Aufstand, Kampf oder auch nur Unwilligkeit reden zu müssen.
Und wenn es nur ein Wahrnehmungsproblem des TE ist, ist wohl kaum jemanden geschadet.
[...] Ich würde noch einen Brief an die Bundeskanzlerin schreiben.[...]
Witzig, yeah. Und vergiss Idefix nicht. Allerdings: Eine Adresse mehr im Verteiler, und damit eine Chance mehr, auf den Busch zu klopfen. :biggrin:
Der Bund der Steuerzahler hat übrigens eine Maßnahme schon im Embryonalstadium stoppen können, wenn auch auf publizistischem Wege
(Stichwort "Verjüngungsmaßnahme", Bund der Steuerzahler NRW - Erfolgreich verhindert: Jobcenter zahlt keine Verjüngungskur).
[...]
Zum Thema: Auf jeden Fall darauf achten, dass man sich für diesen Tag in die Anwesenheitsliste einträgt. Dann ist man im grünen Bereich.
Damit ist dann schon einmal den wesentlichen bürokratischen Bedürfnissen Rechnung getragen.

Dass Weiterbildung eventuell etwas mit anwesenden, aktivierten und intensiv bemühten Dozenten zu tun haben könnte, ist natürlich zu ergebnisorientiert.

Warum eigentlich?

0zymandias, keine Ahnung was man von mir redet. [...]
Ich denke, man kann nachhalten, was ich warum und wie meinte. :wink:
 

BonoboBert

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An dem Tag hat der Maßnahmeträger bei 20 Teilnehmern wieviel Euro eingemommen? Für einen Raum und ranzige Computer, an denen sich die Teilnehmer den ***** platt sitzen. Sorry, selbst 2 Stunden ohne Dozent sollten gemeldet werden. Letztlich wurde ein Vertrag unterschrieben. Da müssen doch die zu erbringenden Leistungen drin stehen. Warum soll die eine Vertragspartei ausbaden, was die andere verbockt?

Zu den eigentlich Fragen: Imho hast du unterschrieben und hast dort zu sitzen, egal ob Dozent da oder nicht. Dass der Dozent fehlt, musst du auf anderem Wege regeln.

Verlorener Stoff ist nachzuholen. Allerdings nicht, indem sich die Maßnahme verlängert, denn damit würdest du ja deren Mist ausbaden. In meiner Umschulung wurden einfach Fächer getauscht, ohne dass irgendwie Stoff verloren ging.

Gehst du einfach nach Hause, kann das Amt eventuell sanktionieren und es kann natürlich zu einem Maßnahmeabbruch kommen.

Meine Begründung: Deine Pflichten erledigen sich nämlich nicht einfach, weil die andere Partei ihre nicht korrekt erbringt.
 
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