Doppelte Bestrafung ? ? ?

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VipAir78

Gast
Ist nun etwas spät geworden, aber so merkt man, das beim suchen die Zeit zu schnell vergeht.

Ein Bekannter von mir hat mich gestern etwas aufgelöst angerufen, da er nun Panik hat.

Seit November 09 arbeitet er, steht aber noch im ARGE-Bezug. Die Firma fordert ein Führungszeugnis, was leider aufgrund kleinerer Dummheiten nicht mehr sauber ist.

Genau das, hat doch einige Zeit lang die Aufnahme von Arbeit verhindert, bzw. gestört.

Nun meinte wohl die SB zu ihm, wenn er die Kündigung (noch ist er in der Probezeit) bekommt, wird er mit einer Sanktion rechnen müssen. Keine Ahnung warum er das public machte, aber nun ist es ja zu spät.

Wäre eine Sanktion denn rechtens, wenn die Firma den Vertrag auflöst aufgrund eines unsauberen Führungszeugnisses?
Wenn ja, mit was darf er denn dann rechnen?
 

uljanov

Elo-User*in
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nunja - ganz so einfach wie wolliohne das sieht, ist es für mich nicht, sorry!
Frage 1
wurde das Führungszeugnis als Einstellungsbedingung verlangt?
Frage 2
hat Dein Bekannter die Stelle durch einen Vermittlungsvorschlag bekommen oder sich die Stelle selbst gesucht?
Frage 3
hat die ArGe von den Einträgen im Führungszeugnis gewusst?

wäre schön wenn Du noch ausführlicher werden könntest, natürlich nur im Rahmen.
 
V

VipAir78

Gast

Frage 1
wurde das Führungszeugnis als Einstellungsbedingung verlangt?

Nein, das war es nicht. Erst während der Vermittlung durch die ZAF an den Auftraggeber, wurde im Rahmen der Schulung dieses Zeugnis verlangt. Bereitwillig gab er, so berichtete er mir, auch an, welche Paragraphen ihm zum Verhängnis geworden sind.

Frage 2
hat Dein Bekannter die Stelle durch einen Vermittlungsvorschlag bekommen oder sich die Stelle selbst gesucht?

Er wurd angewiesen von der ARGE, er soll sich bewerben, hat dies getan und kam an eine schnelle Vermittlung durch eine ZAF. Die haben ihn relativ schnell vermitteln können.

Frage 3
hat die ArGe von den Einträgen im Führungszeugnis gewusst?
Die ARGE wusste davon, denn während dem Leistungsbezug ist er eingefahren.
 

Volker

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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4 Juni 2006
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Nein, das war es nicht. Erst während der Vermittlung durch die ZAF an den Auftraggeber, wurde im Rahmen der Schulung dieses Zeugnis verlangt. Bereitwillig gab er, so berichtete er mir, auch an, welche Paragraphen ihm zum Verhängnis geworden sind.
Dann hat er alles richtig gemacht und keine Sanktionen dürfen ihm
auferlegt werden. Sollte doch welche kriegen, sofort dagegen
angehen. Das sollte er den SB auch gleich so sagen.

Dieser SB spinnt ja wohl. SB redet anscheind vorm denken.

Volker
 

michaelulbricht

VIP Nutzer*in
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5 Dezember 2005
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Auch wenn er das verschwiegen hätte darf er keine Sanktion bekommen.

Er kann nicht haftbar gemacht werden für Ereignisse die schon zurückliegen.

Allein der Ansatz ist schon Wahnsinn.
 
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