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Doch Zwangsrente für Jahrgang 1950?

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Hartzige

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#1
Jan. 2010 ist es für mich soweit ich werde 60.

Gestern erhielt ich meinen bewilligten Fortzahlungsbescheid bis 30.06.2010. Schön - dachte ich, doch dann dann las ich Seite 2.

Wichtige Erläuterungshinweise zu Ihrem Bescheid:
Weiterbewilligung ab 01.01.2010:
Legen Sie bitte bis spätestens 03.12.09 folgende Nachweise vor:
-aktuellen Rentenversicherungsverlauf mit Kontenklärung


was das?

Sie wollen in die Rente drängen? mit 18 % Abschlag?.

Von meinem gesch. Mann erhalte ich monatl. 353 Euro Unterhalt. Rest aufstockendes ALGII.

Nachdem man bei Rente ab 60 keine Grundsicherung mehr erhalten würde, auch die ehem. Sozialhilfe nicht, würde ich auf der Straße landen, wenn mein gesch. Mann, arbeitslos werden würde.

Im Netz finde ich Widersprüchlichkeiten. Die einen sagen, nein das dürfen sie nicht, die anderen sagen doch, das dürfen sie, denn alles andere ist vorrangig vor ALG II.

Den Verlauf habe ich zwangsgedrungen schriftl. bei der Rentenversicherung angefordert. Ich befürchte ich habe all meine Zeiten beieinander. Jedoch wird meine Rente nicht reichen.

Ich will das aber so nicht. Ab 63 ja - aber nicht früher.

Weiss jemand Bescheid?

Die machen mir schon wieder schlaflose Nächte.

Gruß Hartzige
 

alvis123

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#2
Hi, hartzige...

es ist richtig, dass andere Sozialleistungen vorrangig vor ALGII sind.
Hast Du keine sogenannte "58er Regelung" unterschrieben?
Wieso sollte gegebenenfalls keine Grundsicherung greifen?

MfG
 

Hartzige

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#3
Die 58er Regelung lief gerade Ende des Jahres aus. Ich hatte keine Chance mehr zu unterschreiben. Ich bin 4 Wochen zu *jung* dafür gewesen. Hab im Jan. Geburtstag.

Gegebenenfalls keine Grundsicherung? das habe ich hier irgendwo im Forum gelesen. Finde es leider nicht mehr.
Tenor war jedoch, dass - wenn man mit 60 in Rente geht es keine Grundsicherung dazu gibt.

Oder wäre das bei einer Zwangsverrentung anders?

Ich werd einfach nicht schlau.
 

alvis123

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#4
Hi Hartzige...

Also mir wäre neu, dass es keine Grundsicherung mehr gibt. Hab gerade nochmal nachgesehen.

Steiger Dich jetzt mal nicht in eine Panik. Bislang reichts ja bei Dir mit Unterhalt + ALG II. Wenn es später mit Unterhalt + Rente nicht reichen sollte, kommt der Rest aus der Grundsicherung. Die 58er-Regelung würde halt die Rente steigern, aber gleichzeitig den Unterhalt schmälern. Lass es mal ruhig auf Dich zukommen. Schick der ARGE das verlangte und lass die ARGE nur mal machen.

MfG
 

Hartzige

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#5
Ja Alvis, es wird mir wohl gar nichts anderes übrigbleiben.

Denn natürlich war das Schreiben mit den üblichen Drohungen versehen.

Wenn Sie nicht ....... dann :icon_tonne:

Gruß Hartzige
 

alvis123

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#6
Hi Hartzige..

meld Dich dann nochmal, wenn die ARGE bockig wird.:icon_hmm:

MfG
 

HajoDF

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#8
Hallo Hartzige,
getrost abwrten würde ich nicht, denn es sieht so aus, als wolle die ARGE Dich mit 60 in Rente schicken.Hierzu schlau machen unter:

§ 12a SGB II – Vorrangige Leistungen
1 Hilfebedürftige sind verpflichtet, Sozialleistungen anderer
Träger in Anspruch zu nehmen und die dafür erforderlichen
Anträge zu stellen, sofern dies zur Vermeidung, Beseitigung,
Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit
erforderlich ist.
2 Abweichend von Satz 1 sind
Hilfebedürftige bis zur Vollendung des 63. Lebensjahres
nicht verpflichtet, eine Rente wegen Alters vorzeitig in Anspruch
zu nehmen.
§ 13 SGB II – Verordnungsermächtigung
...
(2) Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird ermächtigt,
ohne Zustimmung des Bundesrates durch Rechtsverordnung
zu bestimmen, unter welchen Voraussetzungen
und für welche Dauer Hilfebedürftige nach Vollendung des
63. Lebensjahres ausnahmsweise zur Vermeidung von Unbilligkeiten
nicht verpflichtet sind, eine Rente wegen Alters
vorzeitig in Anspruch zu nehmen.
hier

Wenn ich Deine Daten richtig deute, kannst Du nicht vor dem 63. LJ in Zwangsrente geschickt werden.
 

Hartzige

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#9
Danke Hajo

wirklich klar komme ich grad nicht mit all dem.

Sollte es wirklich losgehen, werde ich mich melden. Überall ist zu lesen sie dürfen nicht und dann wieder: doch sie können.

Gruß Hartzige
 
E

ExitUser

Gast
#10
Das scheint üblich zu sein, dass zum 60. die ARGE eine Renteninfo von dir haben will. Es passiert aber nichts. Sicherlich haben die damit etwas vor, es hat aber bisher bei niemandem zu Konsequenzen geführt.
 

Tullia

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#11
Es ist so wie von Hajo beschrieben.

Ich würde schriftlich um schriftliche Auskunft bitten auf welche Rechtsgrundlage sich das Begehren stützt zur Vorlage des
aktuellen Rentenversicherungsverlaufs mit Kontenklärung.
 

Hartzige

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#12
Dein Wort in Gottes Ohr Hildegard.

Deinen Satz, bezüglich der Rechtsgrundlage Tullia, werde ich auf alle Fälle in mein nächstes Schreiben einbringen.

Danke Euch allen und werde weiter berichten.

Gruß Hartzige
 

Hartzige

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#13
Schreiben an Arge ging heute raus, mit Hajo´s §en, sowie der Anfrage lt. Tullia.

Unterlagen habe ich noch gar keine, angefordert jedoch schon.
Wollen auch noch Nebenkostenabrechnungen, welche noch gar nicht vorhanden sind/sein können.
Man gehen die mir auf die Nerven.

:icon_pause:
 

Falke

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#14
1.5.2
Verweis auf geminderte Altersrente:
(1) Personen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld II ab 01.01.2008 entstanden ist und für die kein Bestandsschutz besteht, sind grundsätzlich ab Vollendung des 63. Lebensjahres verpflichtet, eine Rente wegen Alters vorzeitig, d.h. auch mit Abschlägen, in Anspruch zu nehmen.
Quelle:
http://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Gesetzestext-12a-SGB-II-Unbilligkeitsverordnung.pdf


Damit dürfte die Sachlage ja klar sein, also nicht vor 63 Jahren :icon_party:

Gruss
Falke
 

Hartzige

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#16
Versicherungsverlauf ist da. Lückenlos bis auf das Jahr 2004.

Also vom 1.1. - 31.1.04 noch Hausfrau ohne Renteneinzahlung.
Febr. und März 2004 vollzeitbeschäftigt mit Rentenbeiträgen.
Dann nochmal kurz Hausfrau ohne Rentenbeiträge, ab 19.04.04 arbeitslos gemeldet, bekam jedoch keine Leistungen
dann Scheidung und
ab Juli 2004 Sozialhilfe ohne Rentenbeiträge (wurden erst 2005 eingeführt).
Ab 2005 Hartz IV.

Das heisst am 1.1.2004 war ich nicht arbeitslos gemeldet. Ist doch der Stichtag? dann können die mir doch eh nix - oder?

Wer weiss Bescheid?

Gutenmorgengruß
Hartzige
 

Hartzige

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#18
Gute Frage Gurkenaugust.
Als ich vor ca. 3 Jahren noch von der Rente mit 60 wegen Arbeitslosigkeit träumte, war es wichtig, dass man ab dem 1.1.04 arbeitlos gemeldet war. Meine Träume sind verflogen :icon_sleep:.

Wahrscheinlich schon wieder alles geändert. Jetzt finde ich nämlich nichts mehr. :eek:

Allerdings ist auf dem Vordruck der Rentenversicherung der 1.1.04 extra angegeben ob ich da arbeitslos gewesen war???????

hm

Wir werden sehen.
Bin ich eigentlich die einzige 1950erin ohne 58er Regelung hier?

Gruß Hartzige
 
E

ExitUser

Gast
#19
So, jetzt verstehe ich das ein bißchen besser. Der Stichtag 01.01.2004 hat mit dem Einsetzen der Vertrauensschutzregelung zu tun, die es dir erlauben würde, weiterhin (mit Abschlag) mit 60 Jahren wegen Arbeitslosigkeit in Rente zu gehen.

Rente wegen Arbeitslosigkeit würde dir aber, da vor dem 01.01.1952 geboren, grundsätzlich weiterhin zustehen.

SoVD -Nr. 16 / September 2005

Nachtrag: würde ich aber trotzdem, sofern noch nicht geschehen, mal genau prüfen lassen. Weil, § 237 Abs. 5 SGB V sagt dazu:

(5) Die Altersgrenze von 60 Jahren für die vorzeitige Inanspruchnahme wird für Versicherte,
1. die am 1. Januar 2004 arbeitslos waren,
2. deren Arbeitsverhältnis aufgrund einer Kündigung oder Vereinbarung, die vor dem 1. Januar 2004 erfolgt ist, nach dem 31. Dezember 2003 beendet worden ist,
3. deren letztes Arbeitsverhältnis vor dem 1. Januar 2004 beendet worden ist und die am 1. Januar 2004 beschäftigungslos im Sinne des § 119 Abs. 1 Nr. 1 des Dritten Buches waren,
4. die vor dem 1. Januar 2004 Altersteilzeitarbeit im Sinne der §§ 2 und 3 Abs. 1 Nr. 1 des Altersteil-zeitgesetzes vereinbart haben oder
5.die Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus bezogen haben,
nicht angehoben. Einer vor dem 1. Januar 2004 abgeschlossenen Vereinbarung über die Beendigung des Arbeitsverhältnisses steht eine vor diesem Tag vereinbarte Befristung des Arbeitsverhältnisses oder Bewilligung einer befristeten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme gleich. Ein bestehender Vertrauensschutz wird insbesondere durch die spätere Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses oder den Eintritt in eine neue arbeitsmarktpolitische Maßnahme nicht berührt.


Also ich blick da jetzt selber nicht genau durch die Einzelheiten bei der Anhebung der Altersgrenze durch.
 

Hartzige

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#20
Wow, 2 Monate ne Arbeit gehabt und das Vertrauen verloren. Hahaha, bin ja mal richtig froh über das verlorene Vertrauen.

Mit 63 sind die Abschläge wesentlich geringer. Damit werde ich dann leben müssen.

Bin ja gespannt, was ihnen nun für mich einfällt bis 63. Tolle Maßnahmen usw.:icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
#21
Hab oben nochmal einen Nachtrag geschrieben. Die Einzelheiten scheinen doch etwas verzwickter zu sein als zuerst gedacht.
 

Falke

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#22
Altersrente für Frauen:

Die Altersrente erhalten vor 1952 geborene versicherte Frauen auf Antrag, die die Wartezeit von 15 Jahren erfüllen, das 60. Lebensjahr vollendet haben und nach Vollendung des 40. Lebensjahres mehr als 10 Jahre mit Pflichtbeitragszeiten zurückgelegt haben.
Die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente wurde auf das 65. Lebensjahr angehoben. Bei vorzeitiger Inanspruchnahme vor Vollendung des 65. Lebensjahres ist mit Rentenabschlägen zu rechnen. Für Geburtsjahrgänge 1952 und jünger gibt es diese Altersrente nicht mehr. Die Altersgrenze bei der Altersrente für Frauen verbleibt auch nach der Anhebung der Altersgrenze von 65 Jahren auf 67 Jahre bei der Regelaltersrente bei 65 Jahren.
Abschlagsfrei können nur noch die Frauen des Geburtsjahrganges 1943 Altersrente beziehen.

Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeit:

Die Altersrente erhalten vor 1952 geborene Versicherte auf Antrag. Anspruch auf diese Rente hat, wer entweder bei Beginn der Rente arbeitslos und nach Vollendung eines Lebensalters von 58 Jahren und 6 Monaten insgesamt 52 Wochen Arbeitslosigkeit, Bezug von Anpassungsgeld für entlassene Arbeitnehmer des Bergbaus nachweist, oder 24 Monate Altersteilzeitarbeit ausgeübt hat.
Weiterhin müssen in den letzten 10 Jahren vor Beginn der Rente 8 Jahre Pflichtbeitragszeiten vorgelegen haben.
Die Altersgrenze wurde auf das 65. Lebensjahr angehoben. Eine vorzeitige Inanspruchnahme ist jedoch grundsätzlich nach Vollendung des 60. Lebensjahres möglich.
Die Altersgrenze für den vorzeitigen Bezug der Altersrente wegen Arbeitslosigkeit oder nach Altersteilzeitarbeit wurde ab dem Jahr 2006 für Versicherte der Geburtsjahrgänge 1946 bis 1951 schrittweise von 60 auf 63 Jahre angehoben.
Für Versicherte der Geburtsmonate Januar 1946 bis November 1948 erfolgt die Anhebung der Altersgrenze in Monatsschritten.
Versicherte, die zwischen Dezember 1948 und Dezember 1951 geboren wurden, können die Altersrente frühestens nach Vollendung des 63. Lebensjahres (mit Abschlag) erhalten.


:icon_daumen: :icon_daumen:

@ hallo zusammen, ich weiss es ist sehr verwirrend ....
Nach zehnmaligem lesen, habe ich es jetzt kapiert, hoffe ich zumindestens.

Gruss
Falke
 

Hartzige

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#23
Ja es ist verwirrend und was ich so mitbekomme, bin ich wohl die erste 1950erin hier im Forum die gleich im Jan. geboren ist. Somit bin ich evtl. das Exempel.

Alles in allem läuft es auf die Rente mit 63 raus. Schaun wer mal.
Arge schreibt nächste Woche bestimmt. Hab ne ganz schnelle SB.

Wünsche Euch ein schönes Woende, so kurz vor der Almosenauszahlung.:biggrin:

Gruß Hartzige
 

ethos07

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#24
Schön, dass ihr das nochmals klargestellt habt: vor 63 können sie niemanden zwangsverrenten - bei der aktuellen Gesetzeslage.

Also, Hartzige kannst du nun hoffentlich erstmal beruhigt hoffentlich wieder durchschlafen :icon_party:.

* * *

Allderdings: wir sollten uns unbedingt auch Gegenwehr überlegen , um die mit Abschlägen verbundene Zwangsverrentung mit 63 :icon_neutral: wieder wegzubekommen!

Denn bei vielen wird auch der damit verbunden Abschlag von aktuell "nur!)" Prozent lebenslänglich auf ihre Rente gerade der Betrag sein , weswegen sie lebenslänglich auf Grundsicherung im Alter angewiesen sein werden.

Bei mir wird das ca. 600 €ur pro Jahr ausmachen - also ich finde das fällt bei unseren Minirenten und auf die hoffentlich noch vielen Lebensjahre dann doch schon beträchtlich ins Gewicht...

Und weil bei Bezug der Grundsicherung die Vermögensfreibeträge nochmals geringer sind als bei ALG II dürften auch nicht wenige durch diese Zwangsverrentung mit 63 noch den kleinen Rest an eigenem Vorsorgevermögen verlieren.

Ich finde auch eine die abschlagsvolle Zwangsverrentung einfach überfrech :eek:! Denn was können wir dafür, dass das aktuell Wirtschaftssystem auf Leistung-Leistung-Leistung getrimmt wird und wir Älteren nun mal halt meist wirklich da nicht mehr voll mithalten können und auch gar nicht mehr wollen: dieses aktuell so absurd übertriebene Leistungsprinzip schafft dem Mensch Null tieferen Lebenssinn.
 

Hartzige

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#25
Ich schlafe nachts, wache trotz allem beunruhigt auf. Irgendwie hätte ich es halt gerne *amtlich* schon geklärt.

Gegenwehr auf alle Fälle. Ob mit 60 oder 63.

Man lese sich mal folgendes durch:
§ 428
Arbeitslosengeld unter erleichterten Voraussetzungen


(1) Anspruch auf Arbeitslosengeld nach den Vorschriften des Zweiten Unterabschnitts des Achten Abschnitts des Vierten Kapitels haben auch Arbeitnehmer, die das 58. Lebensjahr vollendet haben und die Regelvoraussetzungen des Anspruchs auf Arbeitslosengeld allein deshalb nicht erfüllen, weil sie nicht arbeitsbereit sind und nicht alle Möglichkeiten nutzen und nutzen wollen, um ihre Beschäftigungslosigkeit zu beenden. Der Anspruch besteht auch während der Zeit eines Studiums an einer Hochschule oder einer der fachlichen Ausbildung dienenden Schule. Vom 1. Januar 2006an gilt Satz 1 nur noch, wenn der Anspruch vor dem 1. Januar 2006 entstanden ist und der Arbeitslose vor diesem Tag das 58. Lebensjahr vollendet hat.......
§ 428 SGB III - Sozialgesetzbuch Drittes Buch - Arbeitsförderung

Ist abgeschafft ok. Jedoch alleine die Formulierung (habs in Fett, rot und kursiv gekennzeichnet) bringt mich auf die Palme. Heute bestimmt auch nicht besser.
Hab weiß Gott lange nach Arbeit gesucht, nicht nach nem minderbemittelten Job, einige Hoffnungen enttäuscht begraben und dann darf man sowas lesen.:icon_eek:

Gruß Hartzige
 
E

ExitUser

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#26
Wenn du es gerne "amtlich" wüßtest, dann lasse dir doch mal von der Rentenversicherung eine amtliche Auskunft anhand deines bisherigen Versicherungsverlaufs erteilen, ab welchem Alter dir Rente wegen Arbeitslosengeld zustehen würde, falls die sonstigen Voraussetzungen (vor allem fortbestehende Arbeitslosigkeit) erfüllt sind.
 

Falke

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#27
Ist abgeschafft ok. Jedoch alleine die Formulierung (habs in Fett, rot und kursiv gekennzeichnet) bringt mich auf die Palme. Heute bestimmt auch nicht besser.
Das stimmt, aber es wurde nun mal leider Gesetz zur damaligen Zeit und heute gibt es die 58er Regelung nicht mehr und wird nie wieder kommen !!
@ Hartzige
Du wirst mit 63 Jahren zwangsverrentet mit Abschlägen, da beisst die Maus kein Faden ab ... es ist halt Gesetz, habe ich Dir bereits erläutert.

Hast eine PN

Gruss
Falke
 

Hartzige

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#28
Wenn du es gerne "amtlich" wüßtest, dann lasse dir doch mal von der Rentenversicherung eine amtliche Auskunft anhand deines bisherigen Versicherungsverlaufs erteilen, ab welchem Alter dir Rente wegen Arbeitslosengeld zustehen würde, falls die sonstigen Voraussetzungen (vor allem fortbestehende Arbeitslosigkeit) erfüllt sind.
Sie schicken automatisch eine eine Rentenauskunft zu, wenn der Abschluss des Verfahrens geklärt ist - steht in ihrem Schreiben.
Bei mir war es eben 2004, was sie nicht einordnen konnten. Habs schon abgeschickt.

Ups nun lese ich gerade noch, die Rentenversicherung wünscht eine beglaubigte Kopie eines Geburtsnachweises. :icon_party:
Das hatt ich übersehen. Naja, sie werden sich wohl wieder melden.

Ich hab überhaupt keine Lust mich mit all dem Käse dieses Bürokratenstaates zu beschäftigen. Diese Unfreiheit macht mich mürbe - manno:icon_pause:
 

alvis123

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#29
Hi hartzige...

..wenn Du Dich damit nicht beschäftigen möchtest, warum tust Du's dann??

Wenn ich alles zusammenfasse, hast Du bislang eine Aufforderung von der ARGE bekommen, Deinen Versicherungsverlauf vorzulegen. Dieser Deiner Mitwirkungspflicht bist Du nachgekommen.

Nicht mehr und nicht weniger, oder???

Wir können nicht wissen, was jetzt seitens der ARGE kommt, aber Du kannst gerne das Schreiben dann anonymisiert hier einstellen und wir werden Dir helfen.

MfG
 

Hartzige

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#30
Ach Alvis, es lässt mir halt keine Ruhe. Das *Wort* Rente fiel so überraschend für mich im Bewillingungsschreiben.
Bin nun stille, bis ich konkretes weiss, hast ja recht.

Schönen Tag für alle, heute gibts ja Millionen.:icon_twisted:

Hartzige
 

Hartzige

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#31
Es ist so wie hier von einigen geschrieben.

Sie wollen die Rentenauskunft um zu ermitteln ab wann sie einem dann abschieben können. Also noch bin ich nicht fällig, mit 63 dann.

Nun ja, die 3 Jahre bekomme ich auch noch rum.

Dank an alle, die sich damit auseinandergesetzt und geantwortet haben.

Gruß Hartzige
 

Merkur

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#33
bin leider/gottseidank ebenso betroffen,allerdings nicht ohne vorherige
enormer Gegenwehr.
Pünktlich zum 63 Geburtstag wird die Arge die Leistung einstellen und gut ist es. So läuft das ab. Und dazu brauchen sie die Berechnung ab wann die Rentenstelle zahlt.
 

pauline27

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#34
Hallo,
jetzt bin ich doch erstaunt! Bin seit 3 Monaten 63 J. und meine Arge hat sich nicht gemeldet, oder gar die Zahlungen eingestellt. Hatte mich - auch damals in Sorge, wie es weiter geht - tel. dort erkundigt, und man hat mir gesagt, dass diesbezgl. überhaupt nichts geschehen wird. Rentenalter ohne Abschläge erst mit 65. War auch bei einer Rentenberatungsstelle, und dort sagte man mir, ich solle "die Zeit ruhig absitzen, um nicht noch Abschläge verkraften zu müssen."

Liebe Grüße
 

Falke

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#35
Hallo,
jetzt bin ich doch erstaunt! Bin seit 3 Monaten 63 J. und meine Arge hat sich nicht gemeldet, oder gar die Zahlungen eingestellt. Hatte mich - auch damals in Sorge, wie es weiter geht - tel. dort erkundigt, und man hat mir gesagt, dass diesbezgl. überhaupt nichts geschehen wird. Rentenalter ohne Abschläge erst mit 65.
Sei froh und halte wie empfohlen, die Füsse still :icon_smile:
Etwas besseres kann Dir doch gar nicht passieren ...

Bedanke mich für Deine Info, hilft bestimmt einigen von uns weiter :icon_daumen:

Gruss
Falke
 

Hartzige

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#36
Für die Rente mit 63 müssen doch auch bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Möglicherweise hast Du die nicht Pauline.

Gruß Hartzige
 
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