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dm-Gründer klagt an: Das wir Hartz IV zulassen, ist ein Skandal !

Dagegen72

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#1

#HIV#

Elo-User/in
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#2
"weshalb es bisher noch keinen Aufschrei gegen Hartz IV gab."

.....weil die Wirtschaft zu gut daran verdient? Deutschland ist aktuell das Niedriglohnland Nr.1 in Europa, daran lässt sich halt zu gut verdienen.
 

UpToNorth

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#3
... oder weil ein Aufschrei im Volk einfach ungehört bleibt...

Siehe die abgeschmetterte Petition zur Sanktionsnierungspraxis bei ALG 2. Damit ist Frau Hannemann gescheitert. Und rechnet man dieses mal hoch, wird doch jede soziale Initiative ignoriert, oder abgeschmettert. Deshalb kann Hartz IV bestehen und mit Unmenschlichkeit punkten.
 

arbeitslos in holland

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#4
.....weil die Wirtschaft zu gut daran verdient?
ja, aber die wirtschaft muss auch zahlen für den überdimensionalen behörden- und verwaltungsapparat, für bevormundungs- und entrechtungsmechanismen, der dauerhaften beschäftigung der justiz, die es ohne SGBer gar nicht geben würde.

damit wird der teil der dt. wirtschaft belastet, der noch die werkbänke nicht in chinesien hat, der mittelstand und handwerk, bei denen das nicht geht.

von den kosten möchten götz werner ua. gerne komplett entlastet werden.

im gegenzug soll es ein BGE geben, dass gar nicht so "bedingslos" sein soll, wie es klingt. bezahlen soll das aber nicht die wirtschaft, weil die ja mit dem "sozialstaatsgedöns" nichts mehr hören will und durch das BGE bei der finanzierung draussen ist, sondern "andere".

begründet wird die finanzierbarkeit eines BGE ua. damit, dass bezieher eines BGE ja weiter arbeiten wollen und das kann ja schon stimmen.
die frage wird sein: WO ??!

in einer marktwirtschaft entscheidet der verbraucher, niemand anders. kauft man sich vom BGE also weiter "made in china" sägt man am ast, auf dem man morgen noch sitzen will.

das BGE ist unlogisch und es scharen sich alle drum, die nicht merken, dass schon das eigene<- konsumverhalten nicht zu einem BGE passt.

götz werner ist so seriös wie helmut kohl, der die dt. einheit aus der "portokasse" finanzieren wollte :icon_hihi:
die 320. mrd DM stammten aber nicht aus der porto- sondern aus der rentenkasse, weswegen heutige rentner 0€ bekommen dürften, weil man das geld nur einmal ausgeben kann !
stattdessen hat man das rentenniveau zukünftiger rentner so weit abgesenkt, dass sich das arbeiten für durchschnittsverdiener rechnerisch heute gar nicht mehr lohnt.
statt endlich dazu überzugehen, alle an der finanzierung des sozialstaates zu beteiligen, entsprechend ihrer leistungsfähigkeit, predigt werner die entlastung der gesamtwirtschaft.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Wenn etwas fast ausschliesslich für Betroffene in seinen Auswirkungen existiert. Es weder Zeitungen dazu bringt das Thema ständig an zufassen wenn das Recht des einzelnen gebeugt wird. Urteile im Falle der Sozialgerichte in den Medien keinen Platz finden.
Ungerechtigkeiten trotz Ihrer Häufung nur noch wenig Platz finden. Niemand den Bruch geltenden Rechts sieht. Das Regime von Sanktion der Masse als richtig geimpft hat. Weil nie gezeigt wird was es für den Menschen bedeutet.

Talkshows entweder mit Befürwortern gefüllt werden. Oder es sogar gelingt Hartz IV Empfänger zu finden die die Aussage treffen es würde ausreichen. Dabei aber Sanktionen völlig außeracht gelassen werden. Und das diese willkürlich entstehen können.

Damals sogar laufende Demos in den Medien nicht gezeigt wurden, oder von den Teilnehmer Zahlen klein geredet wurden.

Wer soll den da bitte einen "Aufschrei" wahrnehmen? Selbst wenn es noch so viele gute Aktionen gibt. Diese aber noch im Internet gesucht werden müssen. Genauso wie die Informationen was da alles falsch läuft.

Wie will es eine Masse der "Entrüstung" geben wenn die Masse es alles nicht sehen kann was da schief läuft? Glaubt den wirklich einer daran bei Menschen bei denen "alles im Lot" ist. Sie lesen aus Solidarität was in unserem Land schief und falsch läuft?

Ich glaube das passiert in keiner "TV Nation" wo das kritische denken jeden Abend in den Kühlschrank wandert. So lange alles passt.
Und das finde ich äusserst traurig.
 

Zeitkind

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#7
Lüge! Da ist noch viel Luft nach unten!
Das ist die Mindestlohntabelle, Du Schlaumeier. :icon_kinn:

Deutschland liegt laut Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung im Niedriglohnsektor an zweiter Stelle, also vor Zypern und hinter Litauen.
Zumindest nach deren IAB Kurzbericht von 2013. Und das war der Stand von 2010.
In welche Richtung, meinst Du, hat die Entwicklung in den letzten 6 Jahren stattgefunden?
Hier noch ein aufschlußreicher Artikel vom Journalisten Peter Nowak.

Wenn Du Dich natürlich an der BA Statistik orientierst. :icon_hihi:
 

Atze Knorke

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#8
An die Forumsrunde,

wer ist WIR?

Die "Unterschicht", die Dichte wird immer dicker ...
Klaus Stuttmann | Karikaturen

Klaus Stuttmann | Karikaturen

Ein paar Prozent der "Bevölkerung" sahnt die Staatsknete in Form von Steuergeschenken und Subventionen ab, so daß für die Masse eh nur noch ein paar Krumen übrig bleiben.

Und "ehrliche Preise" ...
https://www.fairness-check.de/dm-im-fairness-check.aspx#kritik
Drogeriemarktkette dm hat Ölflecken auf ihrer weißen Weste | WAZ.de

Gutmensch im Zwiespalt?
Wo bleibt der menschliche Dialog des Herrn W. Götz mit den betroffenen Menschen, die knüppeln MÜSSEN, weil ihnen die Chancenlosigkeit im Nacken steckt?

Zu konstatieren bleibt, die vom Gasableser Schröder & Co. initiierte Agenda 2010, Fortsetzung folgt in Agenda 2020 ist ein unerträglicher gesellschaftlicher Skandal in unserem reichen Lande!
 

Pichilemu

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#10
Wer verdient schon unter dem Mindestlohn? Sag mal!
Alle die, die einen Tarifvertrag haben, der einen Verdienst unterhalb des Mindestlohns vorsieht. Die gelten nämlich weiter.

Und natürlich Praktikanten und Probearbeiter, die verdienen gar nichts.
 

XxMikexX

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#11
Wer verdient schon unter dem Mindestlohn? Sag mal!
Spontan fällt mir das Schlachtergewerbe ein, da gibts nur noch Leute aus Osteuropa, die unter skandalösen Umständen schuften und untergebracht werden!.


Das ist seit zig-Jahren bekannt!


Es gibt auch andere Beispiele.



In vielen Städten hat sich ein Arbeiterstrich etabliert!


Da wird offen Schwarz gearbeitet zu Witzlöhnen!


Da tut auch keiner was dagegen!
 
E

ExitUser

Gast
#12
Wer ein Vermögen von 1,1 Milliarden besitzt, kommt natürlich verdammt glaubwürdig rüber.
 

Taunustanne

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#13
Spontan fällt mir das Schlachtergewerbe ein, da gibts nur noch Leute aus Osteuropa, die unter skandalösen Umständen schuften und untergebracht werden!.
Ja, sich als "selbständig" ausgeben und mit Werkverträgen in deutschen Schlachthöfen arbeiten. Da sag' ich mal: selbst schuld! Offenbar verdienen sie damit immer noch mehr Geld, als daheim in Polen oder Bulgarien.
 

flandry

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#14
Das Interessante ist ja, dass die SB in den JC die erhöhten Kosten für Sozialgerichte über höhere Steuern mitfanzieren. Oder für das mehr notwendige Wohngeld, das bei Rentnern nötig wird, weil die JC nichts mehr in die Rentenkasse einzahlen.
Gilt übrigens auch für alle anderen im öffentlichen Dienst. Die leben genauso auf Kosten der Allgemeinheit, nämlich von Steuermitteln.
So ganz kann ich mich nicht mit dem BGE anfreunden. Aber alle Sozialleistungen vereinheitlichen und nur noch von 1 Stelle auszahlen, das wäre was. Viel billiger: da freut sich der Finanzminister. Viel einfacher und transparenter: da freuen sich alle Bürger.
Die Politiker werden sich nicht freuen: Viel weniger zu tun für die, viel weniger Gelegenheiten, sich in der Öffentlichkeit als "gute soziale Menschen" darzustellen.
 

TazD

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#15
Gilt übrigens auch für alle anderen im öffentlichen Dienst. Die leben genauso auf Kosten der Allgemeinheit, nämlich von Steuermitteln.
Auch Beamte und Arbeitnehmer im öD zahlen Steuern.
Aber vielleicht hast du ja auch eine bessere Idee, wie der öD finanziert werden sollte? Finanzverwaltung, Stadtverwaltung, Polizei, Berufsfeuerwehr, Gerichte, etc als private Unternehmen und damit gewinnorientiert ? Na, herzlichen Glückwunsch.
 

USERIN

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#17
Auch Beamte und Arbeitnehmer im öD zahlen Steuern.
Aber vielleicht hast du ja auch eine bessere Idee, wie der öD finanziert werden sollte? Finanzverwaltung, Stadtverwaltung, Polizei, Berufsfeuerwehr, Gerichte, etc als private Unternehmen und damit gewinnorientiert ? Na, herzlichen Glückwunsch.
Das Problem dürfte eher darin liegen, dass das Beamtentum in Deutschland als "Berufsbeamtentum" angelegt ist....andere Länder regeln hoheitliche Dinge auch mit Beamten (die aber nicht dieses Status genießen).
 

USERIN

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#18
... oder weil ein Aufschrei im Volk einfach ungehört bleibt...

Siehe die abgeschmetterte Petition zur Sanktionsnierungspraxis bei ALG 2. Damit ist Frau Hannemann gescheitert. Und rechnet man dieses mal hoch, wird doch jede soziale Initiative ignoriert, oder abgeschmettert. Deshalb kann Hartz IV bestehen und mit Unmenschlichkeit punkten.
Naja...es gab auch (seit Jahren!) durchaus fundierte Kritik an "Hartz-IV" von Leuten wie Butterwegge, Borchert, etc. - >

«Politik ist die Kunst des Möglichen.»
Otto von Bismarck


Demnach besteht wohl aus Sicht des "Volkes" noch kein ausreichender Anlass mal zu agieren.
 

Gallnstein

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#19
Also am mangelndem AUFSCHREI kann es nict liegen!
Vielmehr ist doch die Frage wieviele "Arbeitsplätze" mit der beabsichtigten Armut geschaffen wurden seit Einführung des Hartz IV. Man bedenke die vielen Anwaltspraxen die in Arbeit schwimmen ( somit nicht zu den Armen gehören. Die Wirtschaft kann sich keinen Besseren Wams anfressen als durch Billiglöhner!
Wer von denen will schon was von AUFSCHREI hören? Die haben schon längst Watte in den Ohren.
Und da immer für ausreichend Nachschub im Billiglohnsektor gesorgt ist wird das "Wehklagen" eben nur als solches Wahrgenommen. Man klagt halt weh.
 

Anja

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#20
Da gab es reichlich viel Protest, der ignoriert wurde u. a. mit der Aussage (sinngemäß) Schröders: "Ich lasse mir von Leuten auf der Straße nicht sagen, was ich zu tun habe!"

Die Armutsberichte werden passend gestutzt und wenn es nicht mehr anders geht, wird die Armut eben weg definiert mit Worten wie: relativ.

Der dm Gründer spricht sich bereits seit vielen Jahren für ein Grundeinkommen aus und seit Jahren gibt es Argumente wie: "wer soll das finanzieren" oder "dann geht doch niemand mehr arbeiten".
Beide Punkte sind natürlich Unsinn, denn es gibt immer Leute, die sich mit wenig nicht zufrieden geben und auch die ganze Armutsindustrie würde verschwinden und damit Geld eingespart werden.

Das Problem sehe ich eher darin, dass die Politiker meistens älter und damit noch unflexibler handeln, weil sie vielleicht ein mögliches Risiko meiden wollen.
 

EyeODragon

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#21
....

begründet wird die finanzierbarkeit eines BGE ua. damit, dass bezieher eines BGE ja weiter arbeiten wollen und das kann ja schon stimmen.
die frage wird sein: WO ??!

in einer marktwirtschaft entscheidet der verbraucher, niemand anders. kauft man sich vom BGE also weiter "made in china" sägt man am ast, auf dem man morgen noch sitzen will.

das BGE ist unlogisch und es scharen sich alle drum, die nicht merken, dass schon das eigene<- konsumverhalten nicht zu einem BGE passt.
....
Ich verstehe weiterhin nicht, warum man sich auf dieses BGE versteift. Es reicht völlig das ALG II nochmal kräftig zu erhöhen 100 Euro rauf, und dann sanktionsfrei zu machen.

Ich habe es schön öfters geschrieben, dank oder eigentlich eher "undank" der heutigen Gesellschaft, ist alles auf Konsum fixiert, und dem persönlichen Status gegenüber Anderen. Es braucht diese ganzen Bestrafungsmaßnahmen nicht, und auch nicht den Druck vom Gesetzgeber. Die Leute wollen arbeiten, und die paar Personen, die man nie zum Arbeiten bekommt, die muss man auch ertragen, dürfen sich nur nie beschweren, ansonsten wäre jegliche Kritik natürlich gegen jene angebracht. Aber der Großteil will arbeiten, und wird auch Arbeit annehmen, wenn es entsprechend bezahlt wird.

Und mit dem Niedriglohngehabe, schneiden sich hier alle Unternehmen ins eigene Fleisch, und verhindern einen noch größeren Konsum, aber das kapieren die Verfechter des Kapitalismus oder der hiesigen Marktwirtschaft nur ganz selten.

Wenn ich Leute höre, die sagen, sie gehen arbeiten, bekommen aber weniger als ein ALG II Bezieher, dann sage ich gleich, dass die etwas falsch machen, und nicht die ALG II Bezieher.
 

TazD

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#22
Das Problem dürfte eher darin liegen, dass das Beamtentum in Deutschland als "Berufsbeamtentum" angelegt ist....andere Länder regeln hoheitliche Dinge auch mit Beamten (die aber nicht dieses Status genießen).
Und die werden deswegen nicht mehr aus Steuermitteln bezahlt? Das war schließlich die Kritik von @flandry.
 

flandry

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#23
Auch Beamte und Arbeitnehmer im öD zahlen Steuern.
Aber vielleicht hast du ja auch eine bessere Idee, wie der öD finanziert werden sollte? Finanzverwaltung, Stadtverwaltung, Polizei, Berufsfeuerwehr, Gerichte, etc als private Unternehmen und damit gewinnorientiert ? Na, herzlichen Glückwunsch.
Ich habe tatsächlich eine Idee, das Konzept hat zur Zeit etwa 13.000 Zeichen. :wink:
Aber im Moment wüsste ich beim besten Willen nicht, mit wem ich das verwirklichen könnte.
Für den Verfassungsschutz: Das lässt sich alles mit demokratischen Mitteln erreichen. Und am Ende steht wieder eine Demokratie. Schließlich wäre es nicht das erste mal, dass das Grundgesetz geändert wird. :wink:
 

TazD

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#24
@flandry:
Auch wenn ich dir nicht unbedingt bei der Verwirklichung helfen kann, aber neugierig bin ich jetzt schon geworden.
Vor allem will ich zumindest für die Gerichtsbarkeit weiß, dass lediglich die Grundbuchämter einigermaßen kostendeckend arbeiten und somit jeder andere Bereich "subventioniert" wird, sofern man nicht kräftig an der Gebührenschraube drehen möchte. Andere Möglichkeit wäre natürlich ein Personalabbau, der aber angesichts der ohnehin schon heillos überlasteten Justiz in allen Bereichen auch kontraproduktiv wäre.

Allerdings schweifen wir gerade vom eigentlichen Thema ab :biggrin:
 
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