DIW-Studie: Armut breitet sich in Deutschland rasant aus

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athene

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" Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Insgesamt galten im Jahr 2008 rund 14 Prozent der Bevölkerung und damit rund 11,4 Millionen Menschen als armutsgefährdet. Das sind rund ein Drittel mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. .................Mit Blick auf die Debatte um die finanzielle Unterstützung von Langzeitarbeitslosen hält das DIW höhere Hartz-IV-Sätze nicht für sinnvoll. ................................"

DIW-Studie: Armut breitet sich in Deutschland rasant aus - Wirtschaft | STERN.DE



" Neue Studie

Zahl der Armen in Deutschland wächst rasant


Alarmierende Studie zur Einkommensverteilung: Mehr als elf Millionen Deutsche leben laut einer neuen Erhebung des Wirtschaftsinstituts DIW unter der Armutsschwelle - rund ein Drittel mehr als vor zehn Jahren. Vor allem junge Leute und Familien sind betroffen. .....Trotz steigender Armut rät das DIW von einer Erhöhung der Hartz-IV-Sätze ab...................."

Neue Studie: Zahl der Armen in Deutschland wächst rasant - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Regelsatzerhöhung und Einführung von Mindestlöhnen zu einem menschenwürdigen Leben, wäre die Antwort auf die Studie
 
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Von Gabriele Oertel 18.02.2010 / Titel
Fastenzeit ist für Millionen Alltag

DIW-Studie zum Aschermittwoch: Jeder Siebente lebt bereits in Armut

Während Politiker aller Parteien sich am Aschermittwoch heftige verbale Schlachten um künftige Sozialpolitik lieferten, zeigt eine alarmierende Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsordnung (DIW), wohin bisherige Sozialpolitik geführt hat: Jeder siebente Bürger lebt bereits in Armut.

Fast 11,5 Millionen Menschen haben nach den aktuellsten Daten bereits 2008 in Deutschland in Armut gelebt, ergab die gestern veröffentlichte DIW-Studie. Damit liegen gesamtdeutsch 14 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsschwelle, haben also weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung. Im Osten gilt gar jeder Fünfte als arm.

Insgesamt sind etwa ein Drittel mehr als noch vor zehn Jahren von Armut betroffen – insbesondere Kinder und junge Erwachsene. Unter 19- bis 25-Jährigen gilt ein Viertel als arm, bei Alleinerziehenden mit Kindern mit 40 Prozent fast die Hälfte. Bei Familien wächst das Armutsrisiko mit steigender Kinderzahl. Familien mit drei Kindern haben ein Armutsrisiko von 22 Prozent, bei vier und mehr Kindern liegt es sogar bei 36 Prozent.

Das Kinderhilfswerk forderte einen »Nationalen Aktionsplan gegen Kinderarmut«, die Volkssolidarität ein »Sofortprogramm«. Der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes, Bernd Niederland, sieht in den bedrückenden Zahlen einen »Beweis für das erschreckende Versagen der Regierungspolitik im Kampf gegen Armut«.
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18.02.2010: Fastenzeit ist für Millionen Alltag (Tageszeitung Neues Deutschland)
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