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Moni

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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26 Mrz 2006
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#1
Hallo,
weiß leider nicht direkt wohin mit meinen diversen Fragen. :cry:

Also es geht um eine ferne Bekannte, welche mich mit ihren diversen Aussagen beschäftigt, was die inhaltliche Wahrheit und Logik angeht.
Kenne mich selbst nicht so aus mit ALG, Harz 4 usw.

Sachverhalt:
Sie ist noch verheiratet, hat zwei Kinder, 4 und 7 Jahre alt. Er zog bereits Anfang des Jahres aus. Gemeinsam haben sie ein Einfamilienhaus gebaut.

Sie erklärte, das er, solange er auf Lohnsteuerklasse 3 verdiene, sie und die Kinder einen Unterhaltsanspruch von rd. 1.100 Euro hätte, ihm bleiben rd. 900 Euro Selbstbehalt.

Weiter erklärte Sie, würde er auf Klasse I verdienen, sprich Scheidung, würden ihr und die Kinder nur noch 700 Euro zustehen von ihm.

Als er nun auszog Anfang des Jahres, bezahlte er vorerst die 1.100 Euro Unterhalt. Trotzdem ging sie zum Arbeitsamt und beantragte Harz 4 oder sog. Leistung nach SGB II. Sie mußte dem Arbeitsamt glaubhaft machen, das die monatliche Eigenheimzulage von rd. 300 € komplett zur Tilgung des Hauses verwertet wird, damit sie überhaupt Geld bekäme. Dann wurden ihr rd. 312 Euro Harz 4 pro Monat für sie und die Kinder genehmigt, angeblich so berechnet, als ob sie von ihrem Noch - Mann auf Lohnsteuerklasse I Unterhalt bekäme, rd. 700 Euro p. M.

Alleine hier frage ich mich bereits, ob das allgemein wahr sein kann. ?

Mitte März beantragte sie dann beim Arbeitsamt Geld für Selbstständigkeit.
Sie beantragte auch im selben Monat einen Gewerbeschein. Sie sagte während der Selbstständigkeit bekäme sie nun vom Amt rd. 1.100 Euro.
Sie bezog vorläufig noch bis ca. Mitte Mai Harz 4 und bekam dann erst sämtliche Nachzahlungen für die Selbstständigkeit. Im Gegenzug hätte sie vom Amt, wofür auch immer eine Rechnungsforderung von rd. 600 Euro erhalten, die sie bzw. ihr Mann zurückzahlen müssten. ? Irgendwie verrechnet mit irgendwas. ?

Sie redete auch von irgendeinen Gründungszuschuss, von dem ihr Mann nichts wissen dürfe, da das Amt ihr diesen sonst streichen würde oder der Mann das wohl vom Unterhalt abziehen könnte. ?

Sie sagte auch, sie sei über ihren Mann noch immer Familienversichert, obwohl sie nun selbstständig ist. Sie könne sich freiwillig selbst krankenversichern, will das aber nicht um Geld zu sparen. ? ist das rechtens. ?

Ferner erklärte sie, wenn sie nicht innerhalb der 6 Monate, indem sie das Geld für die Selbstständigkeit zugesagt bekam, nicht eine gewisse Auflage erfüllen würde, sie eine Vertragsstrafe von 2000 Euro ans Amt zahlen müsse. ? Korrekt. ?

Persönliche Frage:
Wie verhält es sich eigentlich, wenn man nun bereits 3 Monate Gelder für Selbstständigkeit bezogen hat, dann über 6 Wochen hinaus nur noch durchgehend krank geschrieben ist - kann das Amt dann die Gelder für die Selbstständigkeit vorzeitig wieder streichen. ? Welche Höhe von Krankengeld bzw. würde sie überhaupt Krankengeld bekommen, wenn sie die ganze Zeit über ihren Mann krankenversichert war. ?

Sie erklärte, das ihr nach den 6 Monaten Bezug der Gelder für Selbstständigkeit wieder nur Harz 4 zustehen würde, wenn die Selbstständigkeit nicht fortgeführt wird. Würde sie während des Bezuges von Harz 4 durchgehend krank geschrieben sein, also über 6 Wochen hinaus, so würde sie kein Krankengeld beziehen, sondern weiter Harz 4 - sie wäre kein Fall für Krankengeld bei Harz 4, egal wie lange oder wer vorher in die Krankenkasse für sie einzahlte. Das stimmt doch auch irgendwie nicht. ??

Hoffe, man kann einigermaßen durchsteigen. Einige Antworten zur Lichtung der Aussagen wären ganz interessant. Würde mich freuen.

Gruss
Moni
 

pixelfool

Elo-User/in

Mitglied seit
7 Apr 2006
Beiträge
368
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#2
Hallo Moni,

unser Ziel oder unsere Aufgabe ist es eigentlich, Erwerbslosen oder von Erwerbslosigkeit Bedrohten Hilfestellung zu geben.
Die Analyse der Situation von Leistungsempfängern gegenüber Dritten gehört meines Erachtens nicht dazu ;) - aber vielleicht sieht das ja jemand anderes ganz anders.

Um die Fragen korrekt zu beantworten, fehlen einfach zu viele Details, die nur der Betroffene selber geben kann. Mutmaßungen unsererseits könnten da völlig neben der Realität liegen - womit niemandem gedient ist.

Meine Meinung dazu! ;-)
 

kalle

VIP Nutzer/in
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5 Jul 2005
Beiträge
1.496
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#3
Hallo Moni !
Da muss ich Pixelfool recht geben. Ohne die konkrete Situation der Person zu kennen und die genauen Einzelheiten, kann man so keine Auskunft geben.
Viele Dinge kommen beim Hörensagen anders rüber als sie in Wirklichkeit sind.
Einige Dinge, die Du geschrieben hast sind nachvollziehbar, einige nicht. Aber die Diskrepanz kann vom Hörensagen kommen.

Wenn Du Dich aber allgemein über die einzelnen Themen informieren möchtest, solltest Du hier im Forum die Beiträge lesen. Da sind diese Fragen mit Sicherheit schon mal beschrieben worden. Auch die Suche ist hilfreich.
 

Arco

Forumnutzer/in

Mitglied seit
11 Feb 2006
Beiträge
4.272
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#4
Hallo Moni,

ich kann mich nur beiden Vorschreibern anschließen....

Die angesprochenen Fragen sind so komplex, da wäre es auf jeden Fall viel besser die vor Ort an verschiedenen Stellen/Beratungsstellen zu klären. Hier gemeint das Arbeitsamt, die Krankenkassen und auf Hinblick der Scheidungsangelegenheiten in Zusammenhang mit der finanziellen Thematik einen Fachanwalt.

Alles das kann das Forum warscheinlich nicht ersetzen....
 
E

ExitUser

Gast
#5
Arco sagte :
Hallo Moni,

Die angesprochenen Fragen sind so komplex, da wäre es auf jeden Fall viel besser die vor Ort an verschiedenen Stellen/Beratungsstellen zu klären. Hier gemeint das Arbeitsamt, die Krankenkassen und auf Hinblick der Scheidungsangelegenheiten in Zusammenhang mit der finanziellen Thematik einen Fachanwalt.

Alles das kann das Forum warscheinlich nicht ersetzen....
Auch ich schließe mich an.

Ich würde auch einen Fachanwalt aufsuchen.

Was ich aber sagen kann: du hattest was geschrieben von "darf nicht wissen".

Da kann ich den guten Rat geben, NICHTS zu verschweigen, das kann sehr böse Folgen haben, von "nur" Rückzahlung bis Anzeige wegen Betruges.

Gruß aus Ludwigsburg
 
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