Dispositionsrecht - wie und wann Absicht erklären?

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piksieben

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Hallo zusammen,

ich bin aktuell bei der AfA arbeitssuchend gemeldet. Gerne möchte ich aus persönlichen Gründen den Beginn des Anspruchs auf ALG1 um ein paar Monate nach hinten verschieben und in dieser zeit der AfA auch nicht zur Verfügung stehen. Dies würde ich gerne erklären, bevor ich eine eventuell Zusage für eine Arbeitsstelle erhalte (einige Bewerbungen auf VV laufen noch). Wie gehe ich das in deisem Fall am besten an?

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir folgende Fragen beantworten könntet:

1) Muss ich mich überhaupt petrsönlich arbeitslos melden?
2) Kann ich ggf. die Absicht das Dispositionsrecht nutzen zu wollen schon bei der Arbeitslosmeldung erklären, oder muss ich erst einen Antrag auf ALG1 stellen?
3) Ist eine formlose Erklärung ausreichend, oder gibt es ein Spezielles Formular?

P.S.: es geht mir nicht darum, mich hier vor Arbeit o.ä. zu drücken, oder darum eine Stelle nicht annehmen zu wollen. Es gibt einen guten Grund, den ich hier nur nicht nennen möchte um nicht wiedererkannt zu werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Keiner zwingt Dich Alg1 zu beantragen.

1. Also Du musst Dich keinesfalls arbeitslos melden.

2./3. Kann man machen, es gibt aber keine Art Antrag für ein Dispositionsrecht, manche SB haben da auch keine Ahnung.

Die Frage ist aber besser zu beantworten, wenn man die zeitliche Komponente besser sieht.

Grundsatz: Für Krankenversicherungsschutz Sorge tragen

Bist Du gekündigt worden oder liegen Sperrzeittatbestände vor?

Wenn keine Sperre droht, ist es in der Regel ratsam, sich einen Tag arbeitslos zu melden, damit die Ansprüche gesichert werden.
 

piksieben

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RobbiRob Danke für Deine Antwort.

Es ist mir bewusst, dass ich ALG1 nicht beantragen muss. Ich möchte jedoch den Anspruch (weder Höhe noch Dauer) nicht verfallen lassen, weil ich nicht weiß, ob ich ihn noch einmal benötige.

Zeitlich stelle ich es mir so vor: Beginn ALG1-Bezug normaklerweise zum 1.1.19. Diesen möchte ich um mindestens 6 Monate nach hinten verschieben.

Eine Sperrzeit habe ich nicht zu erwarten.

Die Variante mich einen Tag arbeitslos zu melden habe ich auch schon erwogen; in diesem Fall muss ich meinen arbeitssuchend-Status jedoch noch bis zum Ende des Jahres aufrechterhalten. Ich denke nicht, dass ich der Arbeitsagentur gegenüber mit offenen Karten spielen kann und sie mich in der verbleibenden Zeit in Ruhe lassenwerden, oder?
 

piksieben

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Wie sieht das Ganze denn technisch aus? Muss ich mich nun erstmal Arbeitslos melden und dan erklären, dass ich möchte, dass der Anspruch später entsteht, wenn ich das Dispo-recht ausüben will oder melde ich mich einfach später Arbeitslos?
Wie verhält es sich in diesem Fall mit der Arbeitssuchendmeldung? Kann ich mich direkt abmelden?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
* Du meldest Dich arbeitslos zum 01.01.2019

* Du meldest Dich zum 02.09.2019 wieder ab, da Du ab dann, aus persönlichen Gründen nicht mehr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

It’s just that simple.

Der Ängstliche wartet den Bescheid ab, ist aber nicht nötig.

Es gibt natürlich keinen Garantieschein, aber die Chance das SB das versteht und Dich in Ruhe lässt ist sehr hoch.

Wenn SB das nicht versteht machst das halt in einem Abwasch und wartest nicht mit der Abmeldung bis zum Bescheid.

Btw: in der Variante mit einem Tag Arbeitslosmeldung entsteht der Anspruch ja nicht später, Du verbrauchst den nur für 1Tag und hast dann den Restanspruch 4 Jahre gesichert.

Was Du meinst wäre das komplette Dispojahr, da meldet man sich aufgrund Sperrzeit nach exakt 12 Monaten erst arbeitslos und beginnt dann mit dem Verbrauch des Anspruch.

Hier kann man sich dann natürlich aber auch wieder abmelden.
 
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