Diskurs zur Mülltrennung und Waschmittel ... wir Hausfrauen müssen doch zusammenhalten!

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G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
die schmeist leere Batterien immer noch in den Hasmüll, weil sie zu faul ist, die richtig zu ensorgen.
Ich schmeisse mit voller Absicht immer alles in eine Tüte in den Müll.
Diese Sortiererei am Hausmüll ist doch quasireligiöser Schwachsinn. Kann der Entsorger viel besser selbst und richtig auf seiner Anlage erledigen.
 
E

ExUser 2606

Gast
Beim gelben Sack gebe ich dir Recht, aber Batterien, Papier, Glas, kompostierbares kann man vorher aussondern. Ausserdem enthalten Batterien Schadstoffe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
@ Kerstin, gebe Dir bei Papier und Glas recht.
Abgesehen davon ... hier gibt es keine Glastonne oder "Bio-Tonne" (Zum Glück da die Züchtung von Maden etc in der warmen Jahreszeit entfällt. Und erst der Gestank! ) in Fußweite.
Es gibt nur Verpackung, Papier und Müll.
Papier fällt bei mir kaum noch an. Eine Tageszeitung habe ich seit Jahrzehnten nicht mehr. Und ausgesonderte Dokumente schreddere ich aus Datenschutzgründen immer vorher so daß es für ein Recyling keinen Sinn mehr macht.
Und solange unser südlicher Nachbarkontinent jeden Tag um ... Mio Menschen wächst ist das Mülltrennen für jeden Haushalt ohnehin ein Problem 4. Ordnung.
Lasst das einfach den Recyclinghof professionell machen. Wäre auch billiger.
 
E

ExUser 2606

Gast
Geschreddertes Papier kannst Du aner auch ins Altpapier geben. Das wird doch sowieso alles erst wieder mit Wasser zu Papiermasse verarbeitet und daraus dann neue Papierprodukte. Man muss halt nur nicht neue Bäume Fällen dafür.

Biomüll ist ein kleines Problem. Im Winter kann es in der Tonne festfriren und im Sommer stinkt es halt usw. Aber es gibt eien Trick der hilft: wenn ich mal Haushaltspapier von der Rolle benutze (Nicht so oft, aber Manchmal ist es eben doch praktisch, dann kommt das bei mr auch in den Biomüll. Das saugt die Feuchtigkei auf und man hat weniger gestank bzw. trockenes friert im Winter nicht fest.

Nicht gut ist es übrigens, kompostierbare Mülltüten mit in den Biomüll zu geben. Die verrotten zu langsam und müssen dann aus em Kompost rausgefiltet werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
@ Kerstin Geschreddertes Papier, mein Schredder hat eine hohe Sicherheitsstufe, ist von der Faserstruktur so zerstört das es beim Alt-Papierrecycling nicht mehr sinnvoll ist.

Zum Glück gibt es hier keine "Biomülltonne", aber ich erinnere mich an das Problem von meinem vorherigen Wohnsitz. Hatte dort einen eigenen kleinen dunkelbraunen "Biomülleiner" der unbenutzt blieb.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Ich schmeisse mit voller Absicht immer alles in eine Tüte in den Müll
Mache ich mittlerweile auch so....aber nur wegen meiner Nachbarn! Die halten von Mülltrennung garnichts und schmeissen selbst Weinflaschen (!) oder allgemein Glas in den Papiermüll oder auch Restmüll...daher sehe ich das nicht mehr ein meinen Müll zu trennen, wenn die Nachbarn das ich eh nicht machen...und es sind mehrere Parteien die den Müll nicht trennen...selbst kleinere Elektrogeräte werden in der gelben Tonne entsorgt.
Beschwerde beim Vermieter + Hausverwaltung brachte auch nichts.
 
E

ExUser 2606

Gast
Sowas nimmt der Müllentsorger bei uns dann einfach nicht mit. Das bleibt stehen und muss nachsortiert werden. Und unsere Hausverwaltung setzt dass dann konsequent mit auf die Betriebskostenabrechnung, so dass dasam Ende alle mit bezahlen müssen.

genauso Sperrmüll. wenn bei uns mal wieder der Trockenraum, der Fahradkeller oder die Gänge mit Sperrmüll zugestellt werden, dann wird das entsorgt und wandert auf die Betriebskostenabrechnung.

Ausserdem ist Restmüll bei uns viel teuer als die Wertstoffentsorgung.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Sowas nimmt der Müllentsorger bei uns dann einfach nicht mit
Bei uns schon. Letztens habe ich Sperrmüll angemeldet und über Nacht stellten etliche noch was dazu.
Trotzdem wurde alles mitgenommen. Hier die Müllabfuhr nimmt auch Säcke die nehmen den Tonnne stehen mit.
 
E

ExUser 2606

Gast
Der gelbe Sack an sich ist Schwachsinn, weil da viel zu viele unterschiedliche Sachen reinkommen, so dass dann eh nachsortiert werden muss. Un dnn diese Logik: Kunststoff Verpackung geht in den Gelben Sack, hadt Du ein Stück Frischhaltefolie von der Rolle, dann gehört das da nicht rein, weil es keine Verpackung ist. Das soll dann in den Retmüll. Das is mir zu blöd und ichhabe auch nicht endlos Platz. Ich trenne, Batterien, Kleinelektro, Glas, Papier, alles andere kommt in den gelben Sack, einen Restmüllsack gibt es bei mir nicht.
 
E

ExUser 2606

Gast
Ich vermute mal, dass der Inhalt der Biaotonne dann aber für den Kompost auch nicht mehr zu gebrauchen ist.

Chlorreiniger ist fuurchtbar. Eine Haushaltshilfe kam bei mir mal damit an. Mein normaler WC Reiniger passt ihr nicht. Das Zeug hat die genau einmal verwendet, dann durfte sie die Flasche wieder mitnehmen. Bäh, das stinkt.

Sind die Beiträge hier Satire, oder sind sie etwa ernst gemeint?
Also ich meine das ernst, ws ich schreibe.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

Gast
Also ich meine das ernst, ws ich schreibe.

Gut, ich hätte schreiben sollen, fast alle Beiträge.
Was ich nicht verstehe, wenn ein JC sich Fehlverhalten, dann wird hier ein Fass aufgemacht. Und dies aber auch zurecht.

Aber geht es um die Umwelt, dann sind so einigen die Gesetze scheinbar scheißegal. Eigenes Fehlverhalten nehmen so manche scheinbar nicht ernst.
 

TazD

Super-Moderation
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Wenn schon der Umweltgedanke nicht überzeugt, sollte man sich zumindest vor Augen halten, dass für die Restmülltonne im Regelfall die höchsten Kosten anfallen. Mag je nach Abfallbetrieb unterschiedlich sein, aber ich kenne es bisher nur so.
Bei meinem letzten Entsorger war im Jahresbetrag eine Anzahl X an Leerungen enthalten. Für die Restmülltonne gab es die wenigsten "Inklusivleerungen" und auch der Grundpreis für eine einzelne Restmülltonne war wesentlich höher im Vergleich zu den anderen Müllsorten.
Wurde die Tonne häufiger geleert, wurden Kosten nacherhoben. Restmüll war dabei, wie gesagt, am teuersten und schlug mit fast 12,- € für eine Extraleerung zu Buche. Zum Vergleich: Die Zusatzleerung der Biotonne kostete knapp 4,- € und die der Papiertonne knapp 5,- €.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
An allen meinen bisherigen Wohnorten wurde immer ein fiktives Müllvolumen pro Person abgerechnet, was niemals erreicht wurde. Das wurde über die vorgeschriebene Mindestbehältergröße geregelt. Da lag dann häufig nur Bodensatz in der Restmülltonne. Die teuren MVA's müssen halt finanziert werden, ob Müll da ist oder nicht.

In einer Nachbarkommune wurde zeitweise der Müll gewogen, was dann dazu führte, dass die Nachbarn sich gegenseitig die Tonnen befüllten und alle Schlösser draufgesetzt haben.

Beim Plastikmüll zahlen wir mit dem Einkaufspreis bereits einen Obulus für die Entsorgung.
 
B

bibumuc

Gast
Also ich bekomme meine Wäsche einfach mit Waschpulver sauber. Und wozu muss man eine Waschmaschine desinfizieren? Heiss waschen reicht.

Also es gibt tatsächlich sogar einige Techniker, die empfehlen die Maschine hin und wieder zu reinigen.

Abgesehen von der Reinigung der Maschine. Bei mir steht die in der Küche, teilt sich mit dem Spülbecken den Abfluß. Ich mache das seit ein paar Jahren, daß ich 2 mal im Jahr die Maschine bei 90 Grad, leer mit normalem Waschpulver (direkt in die Trommel) durchlaufen lasse. Zum einen, lt. Aussage der Techniker, tue ich der Maschine damit etwas gutes und zum anderen, wird der Abfluß dann alle Halbejahr ordentlich mit heissem (90 Grad sind es dann nicht mehr) Wasser durchgespült.
 
E

ExUser 2606

Gast
Es soll Waschbälle geben, die Waschpulver überflüssig machen.
Also ich denke, dass man sowas unterstützend benutzen kann und damit Waschmittel einsparen, aber ganz darauf zu verzichten würde ich nicht.

so es gibt tatsächlich sogar einige Techniker, die empfehlen die Maschine hin und wieder zu reinigen.
Naja, das kommt daher, weil viele nur noch bei niedrigen Temperaturen waschen und diese Ökoprograme benutzen, die oft gar nicht die angegebene tempratur erreichen. Das ist der gleiche effekt wie mit der Wassersparerei und dann müssen die Rohre gespült werden, weil sich Ablagerungen bilden.

Wieso man das extrag laufen lassen muss, erschliesst sich mir allerdings auch nicht. Meine Maschine hat diese Ökoprogramme gar nicht. Es git eine Taste Zeit sparen, wenn man die drückt, wird das Programm etwa 10 Minuten kürzer und es git eine Taste für starke Verschmutzungen und Flecken, dann wird das Programm etwas verlängert. Und dann kann ich noch varieren ob ich mit ohne ohne Vorwäsche waschen möchte. Ansonsten benutze ich 30/60/95 Grad, wie ich es gerade brauche (Kochwäsche fällt 1-2 Mal im Monat an). Wenn wirklich mal etwas nicht sauber wird, was selten vorkommt, dann wandert das Teil entweder gleich nochmal n die nächste Wäsche oder es wird vorbehandelt je nach Fleckenart, zum Beispiel mit Gallseife oder Essig.

Ich habe ne Uralte Bosch Maschine. Die hat bestimmt schon 20 Jahre auf dem Buckel, aber sie läuft und läuft wie am ersten Tag. Einmal habe ich für 80 EUR den Hauptschalter austauschen lassen, der Techniker meinte nur, solche guten Maschinen gibt es heute gar nicht mehr zu kaufen.

Ein nützliches Feature hat die Maschine allerdings noch: Sie hat Sensoren, die feststellen, wieviel Wäsche in de Maschine ist und wie saugfähig diese ist und nimmt dann entsprechend weniger oder mehr Wasser. Das merkt man dann auch, weil sie dann kürzer läuft, weil weniger Wasser ja schneller aufgeheizt ist. Das ist sehr praktisch, wenn die Maschine mal nicht ganz voll ist. Da hat man als einzelperson ja schonmal Probleme, weil man ja nicht alles zusammen waschen kann.

Und wer jetzt aufschreit wegen energiesparen und so: Fast meine gesamte Wäsche wandert in den Trockner, auch im Sommer, weil es einfach nicht anders geht, behinderungsbedingt und weil ich keinen Platz zum Trocknen habe. Trotzdem zahle ich für Strom nur 38 EUR im Monat (Und ich habe lichtmäßig noch nicht alles umgerüstet.), und das beim Grundversorger. Ich habe mal nen Check gemacht. Mit Strom für ein ganzes Jahr im Vorus zahlen und solchen komischen Aktionen könnte ich maximal 75 EUR im Jahr sparen. Ach nö, da bleibe ich lieber beim ehemaligen Arbeitgeber meines Vaters.
 
B

bibumuc

Gast
Wieso man das extrag laufen lassen muss, erschliesst sich mir allerdings auch nicht.

Das ich das extra laufen lasse hat im Prinzip den Grund, das ich schlicht und einfach keine Klamotten habe, die 90 Grad überleben würden. :)

Und wer jetzt aufschreit wegen energiesparen und so: Fast meine gesamte Wäsche wandert in den Trockner, auch im Sommer, weil es einfach nicht anders geht, behinderungsbedingt und weil ich keinen Platz zum Trocknen habe. Trotzdem zahle ich für Strom nur 38 EUR im Monat (Und ich habe lichtmäßig noch nicht alles umgerüstet.), und das beim Grundversorger. Ich habe mal nen Check gemacht. Mit Strom für ein ganzes Jahr im Vorus zahlen und solchen komischen Aktionen könnte ich maximal 75 EUR im Jahr sparen. Ach nö, da bleibe ich lieber beim ehemaligen Arbeitgeber meines Vaters.

Und der Grundversorger hat selbst keinen günstigeren Tarif?

Ich komme, also ich bin Single, je nach Jahr auf 600 kwh bis max. 750 kwh Stromverbrauch im Jahr. Ein Wechsel lohnt sich schlicht und ergreifend für mich nicht. Zum anderen würde er bei den meisten Stromanbietern allein schon wegen meines Verbrauches scheitern. Letztens hatte ich einen, der wäre theoretisch ein wenig günstiger gewesen, wollte aber 1000 kwh Mindestabnahme.
 
E

ExUser 2606

Gast
Und der Grundversorger hat selbst keinen günstigeren Tarif?
Bei 38 EUR im Monat ist da nicht mehr viel Sparpotential. Ich schrieb ja, selbst im Internet Preisvergleich mit anderen Versorgern komme ich auf mximal 75 EUR Ersparnis im Jahr.

Etwas könnte ich noch sparen, wenn ich selber ablesen würde, ich glaube 1 % oder so. Aber das mache ich bewusst nicht. Es fällt mir durch meine behinderung sehr schwer da unten im Keller rumzulaufen. Muss ich mir nicht antun.

Ich mache es halt so, dass ich immer wenn Leuchtmittel ausgetauscht werden müssen, auf energiesparende Varianten umrüste. Aber einige Lampen bei mir in der Wohnung sind fast nie an, warum soll ich da eine Glühbirne austauschen? Das kostet mehr als es an Ersparnis bringt.
 
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