Diskurs zu Wirtschaft, Jobs, Kurzarbeit, Bewerbungen und weiß der Geier was sonst noch ...

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Stauer

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(Reicht da eine einfache Büroausbildung, um dorthin zu kommen? Ich will nicht nochmal studieren).
So genau kann man das nicht einfach sagen. Bewirb Dich doch einfach mal, um es herauszufinden. Vieleicht nehmen sie Dich.
Dem JC mußt Du das ja nicht auf die Nase binden.
Die Labore sind an der Kapazitätsgrenze und geben an das rund 100.000 Test noch gar nicht ausgewertet wurde.
Das war doch abzusehen. Wenn die kein Personal einstellen wollen, wer soll denn da auswerten? Das ist wie im Pflegenotstand. Den gab es vorher auch schon. Bricht dann eine Pandemie aus, muß mehr Personal eingestellt werden.
Das der Rückstand schon so hoch ist, läßt mich Schlimmes ahnen. Es würde mich nicht wundern, wenn da etliche Tests plötzlich nicht mehr auffindbar sind.
Auch Söder ist wieder "auf Kurs" gebracht...
Da schlägt jemand ein "verdoppeltes Schuljahr" vor. Das ich da nicht selber drauf gekommen bin. Da wäre doch dann genug Gelegenheit, die baulichen Maßnahmen durchzuführen, um die Klassenzimmer aufzurüsten, mit Filteranlagen und Waschbecken. Andere Möbel z.B. längere Tische mit Trennwand. Bis dahin nimmt man die Kinder erstmal nach Hause. Da brauchen sie nicht mehr frieren.
Und dann sollten die Wirtschaftstypen für jedes Kind einen Läpptop, einen Drucker und ein Internettes Handy bereitstellen.
Das Geld dafür ist ja genug auf Bahamas gebunkert. Notfalls können die sich mal untereinander betrügen.
Lehrer gibt es auch genug. Die müßte man nur einstellen. Man braucht dann ja auch mehr, wenn man die Klassen halbiert. Die eine Hälfte von 7-12 Uhr und die andere von 13-18 Uhr. Den Rest über Internettes. Das muß doch zu schaffen sein #. Da hat die ganze Nation etwas davon.
Man kann eine Menge für die Kleinen tun, man muß es nur wollen.
 

Fragestellende

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Bewirb Dich doch einfach mal, um es herauszufinden. Vieleicht nehmen sie Dich.
Naja, meistens steht in den Anzeigen ja drin, was für einen Beruf der Bewerber haben soll und bei mir ist es eben kein Verwaltungsberuf, auch wenn ich schon Jahre lang am Schreibtisch gesessen habe (das erkennt man aber nicht, wenn man nur den Beruf und das Projekt sieht, in dem ich gearbeitet habe).
Schule in Pandemie-Zeiten
Nicht nur Schule.
 

Kerstin_K

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Oh la, la. 318 Schulen, nur in Niedersachsen.
Ichhabe leise Zweifel, ob diese Liste aktuell ist. Wir haben allein in Hannover ca. 100 weiterführende Schulen, also alles ab Klasse 5 aufwärts. Dazu kommen die Grundschulen.

Naja, meistens steht in den Anzeigen ja drin, was für einen Beruf der Bewerber haben soll und bei mir ist es eben kein Verwaltungsberuf, auch wenn ich schon Jahre lang am Schreibtisch gesessen habe (das erkennt man aber nicht, wenn man nur den Beruf und das Projekt sieht, in dem ich gearbeitet habe).
Dann musst du eben dafür sorgen, dass aus deiner Bewerbung dutlich hervorgeht, was du kannst.
 

Stauer

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Naja, meistens steht in den Anzeigen ja drin, was für einen Beruf der Bewerber haben soll und bei mir ist es eben kein Verwaltungsberuf, auch wenn ich schon Jahre lang am Schreibtisch gesessen habe
Dann würde ich im Anschreiben erwähnen, daß Du zwar diesen Abschluß nicht hast, es aber dennoch beherrschst. Wie man Anhand des Lebenslaufs sehr gern einsehen kann, verfügst Du über Jahrelange Erfahrung und dies verschaffte Dir auch Gelegenheit, Dein gelerntes Wissen zu erproben. Wenn Du über diese Tätigkeit ein gutes Zeugnis hast, kannst Du es versuchen.
Um jeden Preis auf Linie halten.. Revulotionsbedürfnisse sind gegenwärtig soo nah, das Politik
die Hände zittern.. Viel Flickwerk, das uns bisheriges nicht um die Ohren fliegt..
Du sagst es, viel Zeit zum Zaudern bleibt nicht mehr.
Wenn die Kinder der Preis sein sollen, dann ist der Preis zu hoch für mich.
 

Fragestellende

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Dann musst du eben dafür sorgen, dass aus deiner Bewerbung dutlich hervorgeht, was du kannst.
Man kann ja unter den jeweiligen Arbeitszeiträumen aufschreiben, was die Aufgaben bei AG x waren. Das Ding ist nur, dass ich soviele befristete Arbeitsverträge hatte, dass der Lebenslauf auch so schon 3 Seiten umfasst. Wenn ich da dann auch noch die Tätigkeiten oder gar eine dritte Seite anfügen, vielleicht auch noch die ganzen Schulungen, etc., an denen ich in der Laufe der Zeit teilgenommen habe,...ganz schön viel.

Auf jeden Fall nervt es und ist auch schade, soviel an Aus- und Fortbildung gemacht zu haben, von dem so wenig angewendet wird.

Wenn Du über diese Tätigkeit ein gutes Zeugnis hast, kannst Du es versuchen.
Du meinst Arbeitszeugnis? Da steht nicht unbedingt drin, dass ich am PC gearbeitet habe, aber wenn man den Bereich kennt, weiß man das.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Sagt mal: Ich habe gelesen, dass der R-Wert wieder runter gegangen ist. Wie kann das sein, wenn die Infektionszahlen an sich steigen?
 

grün_fink

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Kann es sein, dass du im Fall einer Bewerbung überall alle Infos vollständig im Lebenslauf drin lässt?
Mir sagte man mal, man gestaltest da so bissl bezogen auf den begehrten Job, also reduziert etwas, zieht zusammen, gruppiert und so. Also man bietet dem potenziellen Arbeitgeber das, was für ihn als Info relevant ist.

Das mit den steigenden Infektionszahlen ist nachvollziehbar.
Momentan sind sehr viele Leute ansteckend und stecken viele Leute an, weil es viele ansteckende gibt.
Kommt dazu ein R-Wert unter 1, heißt das lediglich, dass die absoluten Fallzahlen langsam nach unten gehen.
Bei uns dürfte der R-Wert ungefähr bei 1 liegen, ganz langsamer Anstieg der Fallzahlen. Liest sich in der Pressemitteilung so, dass die Fallzahlen auf hohem Niveau stagnieren. Wenn der R-Wert unter 1 sinkt, sinken die Fallzahlen ausgehend vom hohen Niveau.

 

Birt1959

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Man kann ja unter den jeweiligen Arbeitszeiträumen aufschreiben, was die Aufgaben bei AG x waren. Das Ding ist nur, dass ich soviele befristete Arbeitsverträge hatte, dass der Lebenslauf auch so schon 3 Seiten umfasst. Wenn ich da dann auch noch die Tätigkeiten oder gar eine dritte Seite anfügen, vielleicht auch noch die ganzen Schulungen, etc., an denen ich in der Laufe der Zeit teilgenommen habe,...ganz schön viel.

Bei mir ist das nicht unähnlich, ich habe auch keinen Verwaltungsabschluss und arbeite trotzdem in einer Univerwaltung.

Außerdem reicht es bei den für die Stelle die wichtigen Stationen ausführlicher zu beschreiben. Wenn ich neben irgendwelchen Übersetzungsaufgaben und englischer Korrespondenz sonstige allgemeine Sekretariatsarbeiten erledige, schreibe ich einfach nur: typische Sekretariatsaufgaben. Dann weiß ein AG durchaus, dass ich im Reklamationsbereich z.B. nicht die Pakete wieder auspacke...

Schau Dir mal diese Seiten mit Tipps zum Lebenslauf an. Bewerbungsunterlagen alà Training durch JC und AfA erkennen die meisten AGs sofort und legen die beiseite.

Auf jeden Fall nervt es und ist auch schade, soviel an Aus- und Fortbildung gemacht zu haben, von dem so wenig angewendet wird.

Da reicht es doch, die aktuellsten Aus- und Fortbildungen anzugeben. Wenn Du in den 90ern Chemielaborant*in z.B. gelernt hast, aber da nur wenig Berufspraxis hast und später zum*zur Bürokaufmann*frau umschultest, dann schreibst Du einfach nur xxxx - xxxx Ausbildung Chemielaborant*in und gehst nicht weiter darauf ein. Genauso machst Du es mit Fortbildungen - bei den aktuellsten gibst Du stichwortartig die Inhalte an und die anderen erwähnst Du nur. Meist interessieren sich die AGs ohnehin nur für die Fortbildungen der letzten 10 - 15 Jahre, denn danach ist das Wissen meist sehr veraltet.

Meiner Erfahrung nach werden auch nur die aktuellen Arbeitszeugnisse genauer angeguckt.

Wenn Du vielleicht noch ehrenamtlich in irgendeinem Verein Schrift- oder Protokollführer*in bist, gib das auch unbedingt im Bewerbungsschreiben an - auch daraus lässt sich schließen, dass Du Tätigkeiten am PC erledigst.

Gerade, weil diese blöde Pandemie herrscht, solltest Du unbedingt Dein Glück versuchen. Wer weiß, wie der Arbeitsmarkt in ein, zwei Monaten aussieht. Mehr als eine Absage kannst Du auch nicht bekommen. Dann kannst Du SBchen wenigstens eine interessante Bewerbung mehr angeben.

Du meinst Arbeitszeugnis? Da steht nicht unbedingt drin, dass ich am PC gearbeitet habe, aber wenn man den Bereich kennt, weiß man das.

Ein*e gute Personaler*in erkennt so etwas an der kurzen Aufgabenbeschreibung, die meist in den Arbeitszeugnissen drin ist. Wenn da z.B. drin steht: Rechnungsbearbeitung und -abwicklung weiß der*die Personaler*in, dass das mit einer bestimmten Software am PC erledigt wurde.

Ansonsten erwähne die verwendete Software unbedingt im Bewerbungsschreiben.

Ich habe gelesen, dass der R-Wert wieder runter gegangen ist. Wie kann das sein, wenn die Infektionszahlen an sich steigen?

Keine Ahnung - ich weiß leider nicht, wie das RKI seine Statistik erhebt. Und mehr sind diese Meldungen nicht.
 

Kerstin_K

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Genauso machst Du es mit Fortbildungen - bei den aktuellsten gibst Du stichwortartig die Inhalte an und die anderen erwähnst Du nur. Meist interessieren sich die AGs ohnehin nur für die Fortbildungen der letzten 10 - 15 Jahre, denn danach ist das Wissen meist sehr veraltet.
Man muss ja auch nicht immer alle Fortbildungen aufführen. Auch da sollte man aussortieren und nur die nennen, die für die jeweilige Stelle relevnt sein könnten.
 

Onkel Tom

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Naja, meistens steht in den Anzeigen ja drin, was für einen Beruf der Bewerber haben soll
Eine erfolglose Bewerbung ist besser als gar keine, wenn eine Mindestanzahl von Bewerbungsbemühungen
von JC gefordert wird.:icon_kratz:
Dann würde ich im Anschreiben erwähnen, daß Du zwar diesen Abschluß nicht hast, es aber dennoch beherrschst.
So könnte Bewerber_in seine Motivation, einen Job zu finden, unterstrichen werden..
Das Ding ist nur, dass ich soviele befristete Arbeitsverträge hatte, dass der Lebenslauf auch so schon 3 Seiten umfasst.
Wenn Mensch schon soo viel an bewerbungsrelevannte Dokumennte hat, sollte nicht immer alles
in die Bewerbungsmappe eingepflegt werden, sondern nur das, was den AG anhand des
Anforderungsprofil am meisten interessieren könnte.. Als AG hätte ich nicht die Zeit eine
Bewerbungsmappe zu studieren, die über 15 PDF-Seiten hinaus geht..

Bei mein drei erlernten Berufen habe ich meine Bewerbungen nach Baukastenprinzip gewuppt.
Das JC kam da nicht wirklich mit klar, weil ich ein System drauf hatte, wo es nix mehr zu moppern
gab, gar ausgeschlafener war, wie Bewerbungsterrorkurse es erwarten..

Ich hatte anbei 8 verschieden angepasste Anschreib-Rohlinge, die nur noch mit einem auf den
Anforderungsprofil passsenenden Absatz bestückt werden mussten..
So konnte ich auch über VV-Bombardemon des SB schnell Herr werden.. Das mochte SB
nicht wirklich, das ich auch auf einen Schlag 20 VVs mit RFB zum nächsten Tach raus hauen
konnte.. Das Scheitern des SB, damit eine Diskussion über "3 Werktage" statt "3 Tage" zur
EGV-Verhandlung zu sabotieren, folgte.. :biggrin:

Hüstel.. @Fragestellende . Warum machst Du zu solchen Dingen nicht einen eigenden
Thread auf ? Hier geht es ja darum, was die Noppenkugel betrifft und deine Fragen gehen
anbei zu schnell unter oder artet in Threadschredderei aus..

OT-Ende ;)
 

Fragestellende

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Kann es sein, dass du im Fall einer Bewerbung überall alle Infos vollständig im Lebenslauf drin lässt?
Nein. Im Lebenslauf steht nur der Arbeitgeber, das Projekt, der Zeitraum, wann ich da war und der Arbeitsort. ...und das dann halt bei jedem Arbeitgeber.
also reduziert etwas, zieht zusammen, gruppiert und so.
Mir hat mal ein Coach gesagt, ich soll bei Projekten, die ich bei verschiedenen Arbeitgeber gemacht habe (also gleiche). die AG´s nicht mehr aufzählen, sondern das Anfangs- und das Enddatum aufschreiben, wann ich mit der Tätigkeit in dem Projekt begonnen habe. Das würde die Länge meines Lebenslaufes stark reduzieren, aber irgendwie fühlt es sich für mich nicht gut an, wenn ich die Arbeitgeber nicht nenne. Das wäre in etwa so, als würde ich schreiben "1990 bis 2010, Verkaufstätigkeiten als Kauffrau im Einzelhandel bei diversen Bekleidungsunternehmen".
Kommt dazu ein R-Wert unter 1, heißt das lediglich, dass die absoluten Fallzahlen langsam nach unten gehen.
Hm, ich habe den Eindruck, dass der R-Wert allgemein nicht sehr hoch ist, aber die Zahlen scheinen eher zu steigen.
ich habe auch keinen Verwaltungsabschluss und arbeite trotzdem in einer Univerwaltung.
Wie hast Du das geschafft?
Danke für den Link. Den sehe ich mir gleich mal an. Danke aber vor allen Dingen auch für Deine Erklärungen, wie es bei Dir war, etc. . So etwas hilft auch!
Eine erfolglose Bewerbung ist besser als gar keine, wenn eine Mindestanzahl von Bewerbungsbemühungen
von JC gefordert wird.:icon_kratz:
Mir ist nicht klar, was der Smilie jetzt sagen soll. Gehst Du davon aus, dass ich nur von Bewerbungen im Auftrag des JC spreche bzw. dass hier nur Kund/Innen des JC´s mitschreiben?
Warum machst Du zu solchen Dingen nicht einen eigenden
Thread auf ?
Das Ding ist: ich weiß gar nicht, wieso es hier manchmal zum dem Thema Arbeit kommt. Ich finde es allerdings schön, wenn dann Antworten und Tipps kommen.
Ich mache mal weiter mit Corona.
In Ordnung!
bei den Zahlen um Erfolg zu erkennen und dann wäre es erst ab 15.11. soweit.
Ich denke, dass sich dann noch etwas in den Regeln ändern wird, dass sie strenger werden, etc. .
Für die Wirtschaft wäre es mit Sicherheit besser(gerade für Weihnachten), wenn die Zahlen runter gehen.
Ich denke, für alle!!! (Zumindest für Privatmenschen, Selbständige, etc.).
 

Birt1959

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Wie hast Du das geschafft?
Durch gutes Zureden vom Partner, der Schwester und einer Freundin beflügelt, habe ich mich einfach frech beworben und den Lebenslauf individuell auf die ausgeschriebene Stelle angepasst. Zudem hatte ich Erfahrung in der Verwaltung bei diversen Großunternehmen, in die mich diverse Zeitarbeitgeber schickten. Danach war ich vorübergehend in der Verwaltung in einem Museum tätig.

Ich habe einen Hochschulabschluss in Fächern, die eigentlich Lehramtsfächer sind, aber kein Staatsexamen. Was mir beim Jobcenter die Stellung einer Ungelernten einbrachte, aber vermutlich dazu beitrug, dass ich befristet in dem Museum zunächst als 1-Euro-Jobberin und dann in einem geförderten Beschäftigungsverhältnis für zwei Jahre landete. Die suchten genau die Fächer, die ich studiert hatte und wollten kein Akademiker*innengehalt blechen.

Bei der Tätigkeit in der Univerwaltung war aber ausschlaggebend, dass ich diese kaufmännische Erfahrung mitbrachte. Wenn Du die hast, dann betone das im Lebenslauf, wenn Du eher in Richtung Technik unterwegs war, dann betone das bei Bewerbungen in dieser Richtung.

Eine Klassenkameradin machte übrigens zunächst eine Ausbildung zur Schreinergesellin. Nachdem die Schreinerei, die sie ausgebildet hatte, pleite ging, landete sie in einer Möbelhauskette in der Qualitätssicherung und schließlich in der Verwaltung eines größeren deutschen Flughafens. (Sie hat bei allen Bewerbungen das betont, was für die angestrebte Stelle wichtig war.)
Da ist sie noch heute - eine kaufmännische oder Verwaltungsausbildung hat sie nie gemacht.

Den Vorschlag, den*die Arbeitgeber*in wegzulassen, halte ich für weniger klug. Aus den Zeugnissen geht hervor, wer der*die war und das provoziert unnötige Stressfragen bei möglichen Bewerbungsgesprächen. Denn das erweckt die Neugier, warum der*die Arbeitgeber*in nicht genannt wurde. Oder ein*e etwas voreilige*r Personaler*in schließt daraus auf mangelnde Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber und die Bewerbung landet ohne weitere Beachtung im Absagestapel. Lieber schreibst Du dann Textilverkäuferin, Fa. XY und führst den Aufgabenbereich stichpunktartig auf. Wenn die Textilverkäuferin bei den späteren Arbeitsverhältnissen keine Rolle mehr spielte, reicht eben die Textilverkäuferin als Erwähnung. Im tabellarischen Lebenslauf ist das eine Zeile.

Der einfache tabellarische Lebenslauf ist auch noch eine Alternative - nur nicht wirklich hilfreich, da nicht besonders aussagekräftig.
 

Fragestellende

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Durch gutes Zureden vom Partner, der Schwester und einer Freundin beflügelt,
Stimmt. Sowas kann man gut brauchen!
Zudem hatte ich Erfahrung in der Verwaltung bei diversen Großunternehmen,
Okay. Damit kann ich nicht dienen (allerdings will ich auch nicht zu einer Zeitarbeitsfirma, etc. (Wobei ich vermute, dass Du da auch nicht hin wolltest). Meinst Du, du wärst auch ohne diese in der Verwaltung übernommen worden)?

Ich habe Erfahrung mit der Arbeit im Büro und auch mit einigen Dokumentationsprogrammen. Ich habe meine Akten selber angelegt, sortiert, mir Pläne gemacht. Eine Lehrerin hat ja z.B. auch keinen Verwaltungsjob, aber macht auch etwas im Büro (bin ich nicht, habe es jetzt nur als Bsp. genommen).
Ich habe ein bisschen Sorge, dass ich Kenntnisse da verliere bzw. dann erstmal Zeit brauche, um mich da wieder reinzuarbeiten, je länger ich im jetzigen Bereich arbeite. Ich bin derzeit sehr in der Praxis, habe keine bezahlten Bürostd., wenig Möglichkeiten, bezahlt etwas dazu zu lernen.
Ich habe einen Hochschulabschluss in Fächern, die eigentlich Lehramtsfächer sind, aber kein Staatsexamen. Was mir beim Jobcenter die Stellung einer Ungelernten einbrachte,
Wahnsinn, oder? Das ist einer der Gründe, warum ich mit dem, was ich habe, weiter mache, soweit es geht.
Nachdem die Schreinerei, die sie ausgebildet hatte, pleite ging, landete sie in einer Möbelhauskette in der Qualitätssicherung und schließlich in der Verwaltung eines größeren deutschen Flughafens
Vielleicht muss ich einfach mehr daran glauben, dass das möglich ist. Auch für meinen Bereich. Wenn ich in die Stellenanzeigen gesehen habe, sah ich meist, dass Beruf x gesucht wurde. Hatte ich den, konnte ich mich bewerben, hatte ich den nicht, habe ich mich nicht beworben.
Vielleicht muss ich mich da mehr trauen.
Denn das erweckt die Neugier, warum der*die Arbeitgeber*in nicht genannt wurde.
In dem Fall, weil der Coach das so gesagt hat! ;)

Ich habe es übrigens so gelassen, wie es war, habe weiterhin die Arbeitgeber chronologisch aufgeschrieben. Ich habe nur so 1-Monats-Aushilfs-Dinger weggelassen und die Fortbildungen in einem Absatz zusammen gefasst und ein paar weggelassen. Trotzdem umfasst mein Lebenslauf (auch ohne, dass ich die Tätigkeiten aufschreibe) mit Schulbildung, Studium, Weiterbildung, Name/Adresse,.., Praktika und Arbeitsstellen rund 3 Seiten.
Lieber schreibst Du dann Textilverkäuferin, Fa. XY und führst den Aufgabenbereich stichpunktartig auf.
Da ich mich ja immer auf Stellen in meinem Hauptberuf beworben habe, wären das eben viele, viele Seiten geworden (Stellen befristet, dadurch viele Arbeitgeber).

Museum finde ich übrigens auch interessant. Ich habe mal in einem nachgefragt. Da hieß es dann, dass die Aufgaben dort meist Studenten der Kunsthistorik übernehmen und die Stellen oft Teilzeit bzw. auf 450€-Basis sind.

Ich weiß gar nicht, wie es steuer- und versicherungsmäßig ist, wenn man mehrere Jobs auf dieser Basis hat (ob es sich dann noch lohnt), aber sie werden sicher schwer zu koordinieren sein, je nachdem, was es für Jobs sind.
 

Onkel Tom

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Ich kenne noch ein Beispiel, wo jemand branchenfremd unterkam und sich gut gemacht hat.
Die Frau war Zahnarzthelferin, begann dann im Büro als Sachbearbeiterin. Dann wurde sie Chefsekretärin in demselben mittelständigen Unternehmen, wo sie es vermutlich jetzt noch ist (war sie als ich vor nicht allzulanger Zeit mal schaute, dort noch gelistet), wenn sie noch nicht in Rente ist.
 

Birt1959

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Stimmt. Sowas kann man gut brauchen!

Okay. Damit kann ich nicht dienen (allerdings will ich auch nicht zu einer Zeitarbeitsfirma, etc. (Wobei ich vermute, dass Du da auch nicht hin wolltest). Meinst Du, du wärst auch ohne diese in der Verwaltung übernommen worden)?

Ich vermute, dass ich aufgrund der kaufmännischen bzw. Museumserfahrung genommen wurde. Für meine Stelle ist die wichtig - nicht, ob ich die als eine Zeitarbeitnehmerin oder als Freiberuflerin z.B. gemacht habe.

Für viele Stellen gilt das - denn was nutzt eine passgerechte Ausbildung, wenn der*die Bewerber*in aufgrund von Familienarbeit z.B. darin seit Jahren nicht mehr gearbeitet hat und vom AG erst mühsam und langwierig eingearbeitet werden muss. Auch das ist ein Pfund mit dem Du in dem Bewerbungsschreiben wuchern kannst.

Ich habe Erfahrung mit der Arbeit im Büro und auch mit einigen Dokumentationsprogrammen. Ich habe meine Akten selber angelegt, sortiert, mir Pläne gemacht. Eine Lehrerin hat ja z.B. auch keinen Verwaltungsjob, aber macht auch etwas im Büro (bin ich nicht, habe es jetzt nur als Bsp. genommen).

Dann kehre das besonders heraus und schau Dich vor allem auch mal bei interamt.de und bund.de um. (Das sind die beiden Jobbörsen des ÖD, in dem sehr viele Jobs angeboten werden. Alternativ haben viele Bundesländer auch noch eigene Jobbörsen wie z.B. Karriere Hessen.) Genau in deinem Erfahrungsbereich suchen häufig die Arbeitgeber im ÖD und dort klebt mann*frau oft nicht an formalen Ausbildungen in dem Bereich.

Ich habe ein bisschen Sorge, dass ich Kenntnisse da verliere bzw. dann erstmal Zeit brauche, um mich da wieder reinzuarbeiten, je länger ich im jetzigen Bereich arbeite. Ich bin derzeit sehr in der Praxis, habe keine bezahlten Bürostd., wenig Möglichkeiten, bezahlt etwas dazu zu lernen.

Dann such Dir ein Ehrenamt in dem Du Deine Büropraxis aufrechterhalten kannst. Auch die Arbeitgeber wissen das keiner alle Programme in einem Bereich abdecken kann - da gibt es einfach zu viele. (Mein Arbeitgeber z.B. nutzt ein CMS einer kleinen österreichischen Firma, weil es am besten zum Bedarf passt und die eigene IT sehr viel selbst anpassen kann. Andere Firmen haben lieber ein Komplettpaket...)

Vielleicht muss ich einfach mehr daran glauben, dass das möglich ist. Auch für meinen Bereich. Wenn ich in die Stellenanzeigen gesehen habe, sah ich meist, dass Beruf x gesucht wurde. Hatte ich den, konnte ich mich bewerben, hatte ich den nicht, habe ich mich nicht beworben.
Vielleicht muss ich mich da mehr trauen.

Du bist nicht unbedingt immer Deines Glückes Schmied, aber wenn Du überzeugt bist, dass der Bereich der ist, der optimal zu Dir passt und wo Du gerne arbeitest und Dich auch noch im Spiegel angucken kannst, dann achte zunächst nicht auf Beruf X, sondern ob die Stellenbeschreibung zu Deinem Profil passt und bewirb Dich passend. Trau Dich, denn wenn Du den Job willst und meinst, er passt viel besser zu Dir als diese blöden Vorschläge von der heißgeliebten Agentur oder dem ach so gemochten JC, spiegelt sich das meist in den Bewerbungen.

In dem Fall, weil der Coach das so gesagt hat! ;)

Wie gut, dass Du weißt, was für'n herrlichen Blödsinn der Mensch verbreitet.

Ich habe es übrigens so gelassen, wie es war, habe weiterhin die Arbeitgeber chronologisch aufgeschrieben. Ich habe nur so 1-Monats-Aushilfs-Dinger weggelassen und die Fortbildungen in einem Absatz zusammen gefasst und ein paar weggelassen. Trotzdem umfasst mein Lebenslauf (auch ohne, dass ich die Tätigkeiten aufschreibe) mit Schulbildung, Studium, Weiterbildung, Name/Adresse,.., Praktika und Arbeitsstellen rund 3 Seiten.

Dann reicht z.B. einfach zu schreiben von bis Schulbesuch, von bis Studium und Praktika, die Du vor Jahren mal gemacht hast, kannst Du eventuell einfach weglassen, wenn es gar nichts mit dem anvisierten Job zu tun hast. Die Beschäftigungsverhältnisse ohne Bezug, oder die lange vorbei sind, müssen nur erwähnt werden. Mein Lebenslauf besteht aus Stichpunkten - reicht völlig. Kein*e Personaler*in hat die Zeit lange Lebensläufe zu lesen und vor allem zeigt ein knackiger Lebenslauf, dass Du Dich aufs Wichtigste fokussieren kannst.

Da ich mich ja immer auf Stellen in meinem Hauptberuf beworben habe, wären das eben viele, viele Seiten geworden (Stellen befristet, dadurch viele Arbeitgeber).

Das ist leider in vielen Branchen so und das blöde Teilzeit- und Befristungsgesetz macht es für Bewerbende auch nicht einfacher. (Vielen Dank, Herr Brionikanzler!)

Museum finde ich übrigens auch interessant. Ich habe mal in einem nachgefragt. Da hieß es dann, dass die Aufgaben dort meist Studenten der Kunsthistorik übernehmen und die Stellen oft Teilzeit bzw. auf 450€-Basis sind.

Kommt auf das Museum an - eine Schülerin meiner besten Freundin studierte Chemie und landete als Dipl.-Chemikerin in einem naturhistorischen Museum im Labor. Sie liebt scheinbar den Job.

Ich weiß gar nicht, wie es steuer- und versicherungsmäßig ist, wenn man mehrere Jobs auf dieser Basis hat (ob es sich dann noch lohnt), aber sie werden sicher schwer zu koordinieren sein, je nachdem, was es für Jobs sind.

Wenn Du nur einen 450 Euro Job hast, wirkt sich das wenigstens bezüglich der Steuern überhaupt nicht aus. Dafür verdienst Du dann viel zu wenig, wie das versicherungstechnisch ist, weiß die Minijobzentrale. Vermutlich ist es ein Nullsummenspiel mangels richtigem Einkommen. Bei mehreren dieser Jobs wirst Du vermutlich anders eingestuft...
 

Kerstin_K

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Wenn Du nur einen 450 Euro Job hast, wirkt sich das wenigstens bezüglich der Steuern überhaupt nicht aus. Dafür verdienst Du dann viel zu wenig, wie das versicherungstechnisch ist, weiß die Minijobzentrale. Vermutlich ist es ein Nullsummenspiel mangels richtigem Einkommen. Bei mehreren dieser Jobs wirst Du vermutlich anders eingestuft...
Wenn du keinen sozialversicherungspflichtigen Jobs hast, kannst du mehrer Minijobs machen, wichtig ist dann nur, dass du eben Monatlich maximal auf 450 EUR kommst und dass die Arbeitszeitordnung eingehalten wird.

In dem Momant, wo du einen sozialversicherungspflichtigen Job hast, geht nur noch ein Minijob, egal wieviel du verdienst. Nimmst du einen 2. Minijob auf, wird immer der erste sozialversicherungspflichtig.
 

Stauer

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Nimmst du einen 2. Minijob auf, wird immer der erste sozialversicherungspflichtig.
Ja, da wird die Enttäuschung aber groß sein, wenn nach Versteuerung von dem 2. nur 160,-€ übrig bleiben. Sonst würden viele 2-3 Minijobs machen und JC ade sagen. Da steht die Politik im weg. Die hat nämlich Millionen billige Arbeitskräfte versprochen.
 

Birt1959

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Ja, da wird die Enttäuschung aber groß sein, wenn nach Versteuerung von dem 2. nur 160,-€ übrig bleiben. Sonst würden viele 2-3 Minijobs machen und JC ade sagen. Da steht die Politik im weg. Die hat nämlich Millionen billige Arbeitskräfte versprochen.
Das deckt sich mit der Aussage von Prof. Butterwegge in der hier von @vidar verlinkten Doku des HR von gestern abend.

Ironie an.
Noch einmal ein herzliches Danke-Schön an den ollen Putin-Freund Schröder. Die Menschen haben ja darauf so gewartet, für die Quandts, Schäfflers und Co am Hungertuch nagen zu dürfen.
Ironie aus.
 

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So, jetzt gehts besser:
Die Frau war Zahnarzthelferin, begann dann im Büro als Sachbearbeiterin.
Wie hat sie den Schritt geschafft? Wodurch wurde sie genommen?
Dann kehre das besonders heraus und schau Dich vor allem auch mal bei interamt.de und bund.de um.
Stimmt. Die beiden Seiten habe ich bisher kaum genommen, weil ich da so wenig zu meinem Beruf/Abschluss gefunden habe.
Danke!!!! :)
Das ist leider in vielen Branchen so und das blöde Teilzeit- und Befristungsgesetz macht es für Bewerbende auch nicht einfacher.
Wieso?
eine Schülerin meiner besten Freundin studierte Chemie und landete als Dipl.-Chemikerin in einem naturhistorischen Museum im Labor. Sie liebt scheinbar den Job.
Cool! :)
In dem Momant, wo du einen sozialversicherungspflichtigen Job hast, geht nur noch ein Minijob, egal wieviel du verdienst.
Danke für die Info.
 

grün_fink

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Wie hat sie den Schritt geschafft? Wodurch wurde sie genommen?
Das weiß ich leider nicht, habe sie nicht gefragt. Ich erinnere mich, dass sie eine sehr arbeitsame Frau ist.
Vielleicht spielen bei dem Beruf der Assistenz bei Ärzten auch die Arbeitszeiten und deren Verträglichkeit mit Kindererziehung mit eine Rolle, bei ihr vielleicht auch.

Bei meinem ersten Job war es so, dass Leute gebraucht wurden und man es mit Ostdeutschen probieren wollte.
Beim zweiten Job war es so, dass man es mir zutraute wegen Studium, einfach quer einzusteigen. Und es wurde gerade etwas frei, was ich zu dem Zeitpunkt meiner Anfrage noch nicht einmal wusste. Also auch etwas Zufall.
 

Birt1959

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Weil dieses blöde Gesetz es richtig schwer macht, beim gleichen AG innerhalb von drei Jahren noch mal anzufangen, es aber viel interessanter macht, völlig normale Jobs von vornherein zu befristen und so immer neu Leute einzustellen, anstelle zu entfristen. Oder meinst Du, dass Altenpfleger*innen z.B. nach Ablauf ihrer Befristung nicht mehr in den Heimen und Pflegediensten gebraucht werden? Ich kenne Kliniken und Altenheime, die nur befristet einstellen. Irgendwann haben die Angestellten dann alle Häuser in ihrem Raum erlebt.
 

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Weil dieses blöde Gesetz es richtig schwer macht, beim gleichen AG innerhalb von drei Jahren noch mal anzufangen, es aber viel interessanter macht, völlig normale Jobs von vornherein zu befristen und so immer neu Leute einzustellen, anstelle zu entfristen.
Was genau besagt denn da das Gesetz?
 
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