Diskurs über Vorlagen zu einen Widerspruch gegen eine EGV

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Gelöschtes Mitglied 61615

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Moderationshinweis...

Abgetrennt aus dem Thema Widerspruch gegen einen VA richtig verfassen





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.... aber sonst....😉🤘🏻
Jeder Kunde, jeder SB und jede Rechtsabteilung beurteilt ungleich, ich kann ja nur meine individuelle Erfahrung im Umgang mit meinem Jobcenter wiedergeben, und ich persönlich widerspreche ganz progressiv allem was man widersprechen kann. Ich habe ja nie gesagt, dass mein Widerspruch eine Blaupause für jeden Fall darstellen soll, nur so in etwa würde ich vorgehen.

Von @Paolo_Pinkel

Es ist nicht notwendig, deinen Widerspruch aufwendig und detailliert zu begründen
Man hat doch nichts zu verlieren, wenn man auf eine EGV/VA einen ausführlichen Widerspruch einlegt, so zeigt man direkt Flagge!

Was heißt das denn jetzt konkret? Wie soll ich denn jetzt am besten weiterverfahren... : /
Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, und jemand hat noch eine viel bessere Idee, einfach mal abwarten.
Die Grundvoraussetzung um sich nachhaltig gegen das JC zu wehren ist natürlich Wissen, welches man sich u. a. hier im Forum super aneignen kann (mühsam ganz viel lesen), um sich möglichst breit im Widerspruch aufzustellen.

Im Übrigen bekomme ich keine EGVs mehr angeboten, auch nicht per VA. Dafür versucht man es neuerdings mit AGH-Zuweisungen am Fließband, welchen (wie sollte es auch anders sein) umgehend widersprochen wird, bis jetzt sanktionsfrei (trotz Anhörungen) und ohne SG.

Ich schieße in meinen Widersprüchen zugegebenermaßen mit der abgesägten Schrotflinte, oftmals in den dunklen Raum und weiß hinterher nicht genau, welche Kugel nun maßgebend getroffen hat. Ich vermute aber mal, dass die Missachtung sämtlicher Grundrechte durch das Jobcenter, in den meisten Fällen ein Blattschuss ist, oder spätestens vor dem SG einer wäre. :)
 

gila

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Echt jetzt?

Es sollte sich doch schon herumgesprochen haben, dass eine Eingliederungsvereinbarung/ein VA, die das alleinige Ziel der Feststellung der Leistungsfähigkeit unter Einschaltung des ärztlichen Dienstes hat, sowieso von Hause aus nicht statthaft ist und auch vollkommen unnötig denn der ärztliche Dienst kann komplett ohne eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben oder ein Verwaltungsakt zu erlassen eingeschaltet werden.

Wozu hier also dieses ganze Gesetzes Geschwurbel?
ENtweder lasse ich den VA einfach im Raume stehen und weiß, dass er nichtig ist und wenn es zu einem Streit kommt vor Gericht würde der sofort kassiert, oder wenn ich unbedingt was schreiben will, schreibe ich einfach nur

Widerspruch gegen den VA vom blablabla

Ein Verwaltungsakt mit dem alleinigen Ziel der Leistungsfeststellung und der Einschaltung des ärztlichen Dienstes ist nicht nur unnötig sondern auch rechtswidrig.
Mit Blick in den Praxisleitfaden zur Einschaltung des ärztlichen Dienstes hätte der Sachbearbeiter dieses unnötigen Widerspruchsverfahren vermeiden können.

Unterschrift


Nachsatz: in dem Widerspruch @narses sind einige Formulierungen auch nicht ganz korrekt und hier für diesen Fall auch nicht zutreffend.
Die ganzen wahrscheinlich im Netz herumgeisternden und von Ralf Boehs und anderen verfassten repräsentativen Sätzchen von Vertragsfreiheit und Eingriff in Grundrechte ecetera kann man sowieso weitestgehend knicken.

Die sorgen nur für ein müdes Lächeln bei den Juristen in der Widerspruchsstelle. Sachliche und seriöse Vorschläge für diverse Fälle und Widersprüche findet man hier im Forum, hat @Zeitkind auch schon so verlinkt.

Auch das mit der Gültigkeitsdauer ist nicht mehr aktuell denn wenn in dem VA... EGV festgehalten ist, dass er alle sechs Monate überprüft wird z.b. dann ist bis auf weiteres durchaus zulässig. Da gibt es neuere Urteile.

Schon inhaltlich entfaltet der vorliegende Verwaltungsakt keine Rechtsgültigkeit, da hier dem TE auf genötigt werden soll seine Unterlagen bei seiner Sachbearbeitung einzureichen und er anscheinend nicht darüber aufgeklärt worden ist, dass es die Möglichkeit der direkten Einreichung beim ärztlichen Dienst ebenso gibt.
Auch das hätte der Sachbearbeiter mit Blick in den Praxisleitfaden besser hinkriegen können und ein Fleißkärtchen bekommen.
So geht der leer aus.
Das wichtigste ist, dass TE hier weiß, wie er oder sie richtig zu verfahren hat und dass das Zeug zum ärztl. dienst kommt....

kurze Meldung an den Sachbearbeiter: da mir die Freiheit der Mitwirkung zugestanden werden muss, die Unterlagen auch direkt an den ärztlichen Dienst einzureichen, teile ich Ihnen mit, dass dies geschehen ist und der Erstellung des Gutachtens nichts im Wege steht.

Die Schelte kriegt der SB dann von der Widerspruchsabteilung sowieso, wenn er so einen schwachsinnigen VA erlässt und denen Arbeit macht.
 
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Gelöschtes Mitglied 61615

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Ralf Boehs und anderen verfassten repräsentativen Sätzchen von Vertragsfreiheit und Eingriff in Grundrechte ecetera kann man sowieso weitestgehend knicken.
Ne der Ralph Boes hat damit nichts zu tun, das ist gesetzlich exakt so geregelt, ich habe diese Gesetze nicht gemacht, lediglich aus dem Internet von durchaus seriösen Seiten kopiert.

Die sorgen nur für ein müdes Lächeln bei den Juristen in der Widerspruchsstelle.
Sehe ich anders, denn in meinen Fällen ging nichts ans SG, weil die Erfolgschancen dort viel zu gering wären. (NRW) Wie ich das schon oben erwähnte, jedes JC handhabt so etwas unterschiedlich.

Auch das mit der Gültigkeitsdauer ist nicht mehr aktuell denn wenn in dem VA... EGV festgehalten ist, dass er alle sechs Monate überprüft wird z.b. dann ist bis auf weiteres durchaus zulässig. Da gibt es neuere Urteile.
Das wäre wirklich interessant, diese ganz neuen Urteile würde ich gerne mal lesen, Link bitte? Meine letzte EGV/VA ist tatsächlich schon über 1 Jahr her.

kurze Meldung an den Sachbearbeiter: da mir die Freiheit der Mitwirkung zugestanden werden muss, die Unterlagen auch direkt an den ärztlichen Dienst einzureichen, teile ich Ihnen mit, dass dies geschehen ist und der Erstellung des Gutachtens nichts im Wege steht.
Aber darum geht es doch letztendlich, dass man hier im Kollektiv versucht eine Lösung zu findet, um jemanden in Not zu helfen. Deswegen habe ich auch nie behauptet, dass mein Lösungsweg DER Lösungsweg ist, mir hat er allerdings bis jetzt gut geholfen. Du bist ja wirklich lange dabei, ich bin noch ganz am Anfang und lasse mich immer gerne und nachweislich eines besseren belehren. :)
 

gila

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Sehe ich anders, denn in meinen Fällen ging nichts ans SG, weil die Erfolgschancen dort viel zu gering wären.

Ich kenne deine Fälle nicht, der Text hier passt jedenfalls nicht zu dem Fall hier.

ich habe diese Gesetze nicht gemacht, lediglich aus dem Internet von durchaus seriösen Seiten kopiert.

Aber nicht alles aktuell und auch argumentativ so einfach für alles anzuwenden

 
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Gelöschtes Mitglied 61615

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der Text hier passt jedenfalls nicht zu dem Fall hier.
Wo habe ich das denn bitte behauptet? Mein Muster Widerspruch (PDF) sollte lediglich ein Beispiel darstellen, wie ich persönlich bei so was vorgehen würde, so in etwa!

Aber nicht alles aktuell und auch argumentativ so einfach für alles anzuwenden
Du hast hier auf meine Antwort Deines „Boes-Vorwurfs“ zitiert, das ist falsch! Es ging in meinem Zitat um die EGV-Geltungsdauer „bis auf weiteres“ und das neue (mir bis dato unbekannte) 2019er Urteil, welches ich hiermit dankend zur Kenntnis genommen habe. Dir auch ein Schönes Wochenende @gila :)
 

gila

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Wo habe ich das denn bitte behauptet? Mein Muster Widerspruch (PDF) sollte lediglich ein Beispiel darstellen, wie ich persönlich bei so was vorgehen würde, so in etwa!

Aber bitteschön 🙄 es wurde ein konkretes Problem geschildert und eine Vorlage geliefert.
Dann ist doch klar, dass der Fragende das auf sein Problem bezieht und annimmt.

Mit "so in etwa" und "lediglich ein Beispiel" ist keinem gedient, wenn dieser konkrete Anliegen hat und darüber hinaus keine Ahnung!

Konkrete Probleme brauchen konkrete und fallbezogene Vorgehensweisen.
Da muss man schon auch etwas verantwortlich handeln, besonders wenn jemand schon sagt er ist ahnungslos.
Ich muss hier ja auch merken, wenn einer sich mit "fremden Federn" schmücken will und im Ernstfall da steht und nicht weiß wie der zugehörige Vogel heißt. Im Zweifel kann derjenige dann in keiner Weise standhalten und ist überfordert, schlimmstenfalls blamiert er sich.

Klar könnte man sagen, das liegt in seiner Verantwortung, wenn er solch spezielle Texte nicht liest, nicht nachvollzieht, aber da hab ich eben eine Verantwortung, damit hier keiner im Regen steht oder gar Schaden erleidet. Daher ist es ratsam, sich auf das konkrete Problem UND auch auf den mom. sichtbaren "Empfängerhorizont" einzustellen, auch in Sachen Formulierung.

Was für einen selbst passt, muss nicht unbedingt zu einem anderen passen.

Es gibt keinen Herrn Mustermann und kein Mustervorgehen. Jede EGV und jeder VA ist letztlich individuell zu betrachten. Es mag lediglich einige Elemente geben, die sich ähneln.
Aber ein "Muster" enthält auch so einige Dinge, die nicht wirklich sinnvoll sind... Und daher nicht als Muster gelten können.

Daß "dieser" EGV/VA "nicht sachgemäß zustande kam - weitaus geht das hervor?

"Massiver Eingriff in meine Grundrechte"? Echt? Wo?

Dass das JC hier versucht hat, eine Vereinbarung zu schließen, wurde doch geschildert.

Vertragsfreiheit?
Die "regelmäßig zu Unrecht außer Kraft gesetzt"? Freie Entfaltung der Persönlichkeit? Grundgesetz?

Mit diesen abgeschriebenen "Argumenten" kann man allenfalls eine Petition gegen Hartz IV einreichen oder eine Verfassungsbeschwerde versuchen - aber im Widerspruch gegen einen VA ist das alles nicht nutzbar.
Kein Sozialgericht wird oder kann überhaupt über solche Fragen entscheiden.
Eine EGV muss ja nicht unterschrieben werden, jedoch das JC KANN gewisse Dinge eben als VA erlassen.

Da zählen im Widerspruch und vor dem SG nur konkrete Fakten und Fehler im VA. Über das Grundgesetz oder Vertragsfreiheit befindet da niemand.
Und um "Leistungsangebote" und individuelle Verhältnisse ging es hier überhaupt nicht.

Dieser Widerspruch hätte so keinen Erfolg, es sei denn die Widerspruchsstelle würde dem Gebot folgen, selbst zu ermitteln und auf Fehlersuche zu gehen, und vielleicht darauf kommen, dass wegen Einschaltung des ÄD keine EGV, erst recht kein VA abzuschließen ist...
 

Birt1959

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Narses, wenn Du hier Musterexenplare zu was auch immer im SGB II einstellen willst, dann mach das bitte in einem eigenen Faden.

Gila hat dir detailliert geschildert, warum dein Super-Muster in diesem konkreten Fall nicht funktioniert. Der/die TE scheint recht unerfahren im Umgang mit den Sozialbehörden zu sein, sodass ihm/ihr ein allgemein gehaltenes Muster gar nichts nutzt. Er/sie kann das aber nicht unbedingt erkennen, weil ihm/ihr die Erfahrung fehlt und er/sie sich aus deinem Muster nicht das heraussuchen kann, was auf seinen/ihren konkreten Fall anwendbar ist.

Allerdings wäre ein eigener Faden nicht notwendig - Zeitkind verlinkte die passenden und vorhandenen schon. Es gibt also schon Vorlagen.

Wenn ich in deinem Profil lese, du seist seit 2017 hier dabei, dann ist das zwar nicht so lang wie bei gila, aber lang genug um mitzukriegen, dass so ein Geschwurbel von den JCs und der AfA überhaupt nicht ernst genommen werden.
 
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Gelöschtes Mitglied 61615

Gast
Konkrete Probleme brauchen konkrete und fallbezogene Vorgehensweisen.
Da muss man schon auch etwas verantwortlich handeln, besonders wenn jemand schon sagt er ist ahnungslos.
Ich muss hier ja auch merken, wenn einer sich mit "fremden Federn" schmücken will und im Ernstfall da steht und nicht weiß wie der zugehörige Vogel heißt. Im Zweifel kann derjenige dann in keiner Weise standhalten und ist überfordert, schlimmstenfalls blamiert er sich.
Da hast Du völlig Recht, ich habe nie etwas anderes behauptet.

Es gibt keinen Herrn Mustermann und kein Mustervorgehen. Jede EGV und jeder VA ist letztlich individuell zu betrachten. Es mag lediglich einige Elemente geben, die sich ähneln.
Auch da hast Du völlig Recht, ich habe nie etwas anderes behauptet.

Daß "dieser" EGV/VA "nicht sachgemäß zustande kam - weitaus geht das hervor? / "Massiver Eingriff in meine Grundrechte"? Echt? Wo?
Dass z. B. die Vertragsfreiheit komplett missachtet wurde, ich weiß ja nicht wo Ihr lebt, aber hier hat dieses Gesetz laut meines Anwalts seine Gültigkeit.

Dass das JC hier versucht hat, eine Vereinbarung zu schließen, wurde doch geschildert.
Das JC schreibt viel wenn der Tag lang ist, sorry.

Eine EGV muss ja nicht unterschrieben werden, jedoch das JC KANN gewisse Dinge eben als VA erlassen.
Auch hier würde ich unbedingt u. a. mit der Missachtung der Vertragsfreiheit argumentieren, das mache ich immer. Mag ja sein, dass mein JC auf mein Geschwurbel reinfällt und dass die dortige Rechtsabteilung nichts auf der Pfanne hat, aber ich sitze hier ohne eine Sanktion, darf man ja auch nicht vergessen.

Da zählen im Widerspruch und vor dem SG nur konkrete Fakten und Fehler im VA. Über das Grundgesetz oder Vertragsfreiheit befindet da niemand.
Das halte ich mit Verlaub für totalen Quatsch, es kann auf keinen Fall schaden, dies u. a. zu benennen.
dass wegen Einschaltung des ÄD keine EGV, erst recht kein VA abzuschließen ist.
Das ist doch wunderbar, dass sich das noch aufgeklärt hat. Wäre ich nicht gewesen, hättest Du wahrscheinlich nichts hier geschrieben.

warum dein Super-Muster in diesem konkreten Fall nicht funktioniert
Wo ist denn dieses Super-Muster, kann ich das auch downloaden?

Zeitkind verlinkte die passenden und vorhandenen schon. Es gibt also schon Vorlagen.
Und hier kommen wir zum springenden Punkt, wo ich Euch komplett zustimmen muss, da ich die Arbeit von Zeitkind sehr schätze (Ehrenmann) und ich seine Anleitungen auch schon befolgt habe. Es versteht sich aus meiner Sicht von selbst, dass man sich seine Links ordnungsgemäß zu Gemüte führt. Aber ich nehme die Kritik hiermit an, dass ich beim nächsten Mal nicht so schnell mit meinem Geschwubbel an die Öffentlichkeit gehe, ich wollte tatsächlich nur helfen.
 

gila

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@Rhina9
Du könntest zur Verdeutlichung noch den Satz mit rein schreiben :

Ein Verwaltungsakt mit dem alleinigen Ziel der Leistungsfeststellung und der Einschaltung des ärztlichen Dienstes ist nicht nur unnötig sondern auch rechtswidrig.

Du bist ja wirklich lange dabei, ich bin noch ganz am Anfang und lasse mich immer gerne und nachweislich eines besseren belehren

Genau das geht aus deiner erneuten Reaktion in keiner Weise hervor. Ich habe mir ja nun wirklich sehr viel Zeit genommen und Mühe gegeben, die einzelnen Punkte verständlich zu machen. Sehr offensichtlich fühlst du dich nur rein persönlich angegriffen und betreibst munter seitenlange Ego Pflege.

Wäre ich nicht gewesen, hättest Du wahrscheinlich nichts hier geschrieben.

:icon_neutral: nun wird es aber verwunderlich...

Dass z. B. die Vertragsfreiheit komplett missachtet wurde, ich weiß ja nicht wo Ihr lebt, aber hier hat dieses Gesetz laut meines Anwalts seine Gültigkeit.

Ach ja? Und wo wurde die Vertragsfreiheit nicht beachtet?
Noch mal und hoffentlich letztmalig eine geduldige Antwort:
Wie schon geschrieben eine EGV muß man ja nicht unterschreiben, somit ist die Vertragsfreiheit gewahrt, aber eine vom Jobcenter, von dem man Sozialleistungen bekommt, vorgesehene Maßnahme,Leistung und Gegenleistung, ein Verwaltungshandeln... Kann immer als Verwaltungsakt erlassen werden.
Gegen einen Verwaltungsakt hat man das Recht, sachlich und auch gerichtlich vorzugehen. Diese Spielregeln sind deinem Anwalt sicherlich bekannt, denn damit verdient der sein Geld

...... Aber ich sitze hier ohne eine Sanktion, darf man ja auch nicht vergessen.

.... wobei es hier bisher keinerlei Beweise fuer ein umfangreiches und erfolgreich abgewendetes "Sanktionsgeschehen" bezüglich deiner bisher wenigen und unvollständigen Problematiken, die du hier geschildert hast, gibt, die aufgrund deines "Musters", was du hier eingestellt hast, zurückgenommen worden wäre
 

HermineL

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So nun wurde diese "Vorlage oder Muster" von @narses lange genug ausdiskutiert.
Diese Diskussion hilft dem TE in keiner Weise weiter und diese kann an anderer Stelle ausgetragen werden als in dem Hilfethread des TE.
Deshalb, als klare Ansage, zurück zum Thema und Offtopic bitte beenden.
 
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Gelöschtes Mitglied 61615

Gast
Genau das geht aus deiner erneuten Reaktion in keiner Weise hervor. Ich habe mir ja nun wirklich sehr viel Zeit genommen und Mühe gegeben, die einzelnen Punkte verständlich zu machen. Sehr offensichtlich fühlst du dich nur rein persönlich angegriffen und betreibst munter seitenlange Ego Pflege.
Wenn hier einer ganz offensichtlich ein akutes Problemchen mit seiner Umwelt hat, wird sich der Außenstehende Betrachter schon seinen eigenes Urteil bilden können @gila.

Wo habe ich mich in diesem Zusammenhang nicht eines besseren belehren lassen, Du machst hier richtige Propaganda und zitierst manipulativ falsche Zeilen. Ich hatte doch deinen Link, des neuen 2019er Urteils bzgl. der EGV-Geltungsdauer dankend zur Kenntnis genommen. Das kann ein jeder der des Lesens mächtig ist auch im Nachhinein eruieren. Im Übrigen ist das auch der einzige Fehler in meiner Muster-EGV/VA, den ich mir hier vorwerfen lasse, den Rest kann man so (auf seinen Fall zugeschnitten) machen, muss man aber natürlich nicht.

Ach ja? Und wo wurde die Vertragsfreiheit nicht beachtet?
Ich versuche es Dir verständlich zu formulieren: Für mich und meinen Anwalt ist eine Eingliederungsvereinbarung trotz erlassenem Verwaltungsaktes eine Vereinbarung / ein Vertrag, der einer Unterschrift beider Parteien bedarf. Liegt hier nur einseitig eine Willenserklärung vor, ist diese EGV/VA „aus unserer Sicht“ als unzulässig zu betrachten. Hierbei verweist man dann auf die erwähnte Vertragsfreiheit, ausführlich oder in Kürze, das ist doch Latte. Ich weiß wirklich nicht, was man da noch falsch interpretieren kann. Ich kann nur jedem raten, seinem Jobcenter mit aller Deutlichkeit zu vermitteln, dass die Grundrechte über dem SGB stehen. Und wenn ein JC und auch ein SG meint, es gäbe kein Grundgesetz, dann geht es eben weiter durch sämtliche Instanzen.

.... wobei es hier bisher keinerlei Beweise fuer ein umfangreiches und erfolgreich abgewendetes "Sanktionsgeschehen" bezüglich deiner bisher wenigen und unvollständigen Problematiken, die du hier geschildert hast, gibt, die aufgrund deines "Musters", was du hier eingestellt hast, zurückgenommen worden wäre
Ja, ich bin mehr als vorbereitet für einen etwaigen Gang zum SG, wie schon erwähnt, kam es bis dato noch nicht dazu. Ich bin mir aber ziemlich sicher, wenn ich nur in einem Einzeiler widersprochen hätte, ohne ausführlich auf meine Grundrechte zu verweisen, dann hätte ich diese SG-Erfahrung bestimmt schon hinter mir. Wie gesagt, das ist meine Sicht und diese muss nicht Deine sein.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

So nun wurde diese "Vorlage oder Muster" von @narses lange genug ausdiskutiert.
Nein, so funktioniert ein demokratisches Forum gewiss nicht, oder Du/Ihr müsst mich bannen. Man muss sich nicht wundern, warum kaum einer hier von den neueren Usern etwas im Forum schreibt, wenn jemand schnelle Hilfe benötigt. Alle haben wahrscheinlich Angst etwas Falsches zu schreiben (wahrscheinlich zu Recht), um dann auf so eine Reaktion wie von gila zu stoßen. Das ist tatsächlich eine äußerst schwierige Thematik, die einen lebenslangen Lernprozess voraussetzt, aber wir sitzen hier doch alle in einem Boot!
 

gila

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Nein, so funktioniert ein demokratisches Forum gewiss nicht,

In einem demokratischen Forum hat man RESPEKT vor den Themen anderer und kapert sie nicht zur permanenten
Selbstdarstellung und für die eigenen Zwecke.
 

TazD

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Ich versuche es Dir verständlich zu formulieren: Für mich und meinen Anwalt ist eine Eingliederungsvereinbarung trotz erlassenem Verwaltungsaktes eine Vereinbarung / ein Vertrag, der einer Unterschrift beider Parteien bedarf. Liegt hier nur einseitig eine Willenserklärung vor, ist diese EGV/VA „aus unserer Sicht“ als unzulässig zu betrachten.
Du solltest dir vielleicht einen anderen/besseren Anwalt suchen. Wird ein VA erlassen, ist der Rechtskreis mit Vertragsfreiheit etc. verlassen und überhaupt nicht mehr tangiert. Aber das hat dir @gila bereits mehr als deutlich erklärt. Von daher läuft der Hinweis auf die Vertragsfreiheit bei einem Widerspruch gegen einen VA auch völlig ins Leere.
Genauso gut könntest du darauf hinweisen, dass man bei Rot nicht über die Straße gehen darf. Ist im Prinzip richtig, vorliegend aber völlig irrelevant. Genauso verhält es sich mit dem Verweis auf die Vertragsfreiheit.
 

Rina9

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Widerspruch gegen den VA vom blablabla

Ein Verwaltungsakt mit dem alleinigen Ziel der Leistungsfeststellung und der Einschaltung des ärztlichen Dienstes ist nicht nur unnötig sondern auch rechtswidrig.
Mit Blick in den Praxisleitfaden zur Einschaltung des ärztlichen Dienstes hätte der Sachbearbeiter dieses unnötigen Widerspruchsverfahren vermeiden können.

Unterschrift


Dann werde ich dieses Schreiben beim JC abgeben...und unruhig auf Antwort warten...ich danke euch für die Hilfe..
 

Rina9

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Hallo zusammen, heute habe ich ein Schreiben vom JC bekommen (Antwort auf meinen Widerspruch)

Entscheidung: Der Widerspruch wird als unbegründet zurückgewiesen.
Der Widerspruch ist zulässig, sachlich jedoch nicht begründet.

Weitere wichtige Informationen stehen nicht drin, ausser eben mein Handeln, wann ich wie was getan habe..zB. meinen Gesundheitsfragebogen eingereicht habe usw.

Mir ist aufgefallen, dass der Ärztliche Dienst, dem JC die Namen meiner Ärzte preisgegeben hat. zB. dass ein Arzt erst gar nicht geantwortet hat.

Jetzt zu meiner Frage:
der Widerspruch wurde ja zurückgewiesen, was bedeutet das jetzt für mich genau? Kann ich da noch irgendwas machen?
 

Rina9

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Auf welches Symbol hier in der Leiste muss ich klicken um meine Bilder hochzuladen?
Wenn ich auf 'Bild einfügen gehe', werden diese hier viel zu riesig angezeigt : /
 

bondul

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Hallo Rina9,

unterhalb des Schreibfeldes siehst du einen Button: "Dateien anhängen", darüber kannst du deine Bilder hochladen.

lg, bondul
 
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