Diskurs über die Bewilligungspraxis der DRV im EMR-Rentenverfahren

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BenjaminG

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Hallo Larissa,

ich erhalte 770€ Erwerbsunfähigkeitsrente (EU-Rente). Ich darf selbstständige Arbeit verüben. Ich habe Schizophrenie und einen GdB von 50%.

Die Entscheidung liegt bei dir, ob du Erwerwerbsunfähigkeitsrente (weniger als 3 Std. täglich) oder Erwerbsminderungsrente (3-6 Std. täglich) beantragst, beziehungsweise richtet sie sich nach deiner tatsächlichen Belastbarkeit (die du selbst natürlich am besten beurteilen kannst).

Ich bin sehr froh, dass ich nach langem hin und her nun diese Rente beantragt habe.

Ich habe mich kostenlos vom VdK beraten lassen und wurde dort von einem Mitarbeiter der DRV unterstützt.

Die Berechnung der Rente ist m.E. sehr undurchsichtig, du wirst deine Rentenhöhe erst erfahren, wenn du die Rente beantragt hast.

Auf der Internetseite der DRV gibt es auch einige Informationen zum Hinzuverdienst bei EU- oder EM-Rente.

LG
 

BenjaminG

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Wo bitte nimmst du diese Erkenntnis her ?

Jenny hat anfangs geschrieben sie hätte mit 20 Jahren erste Probleme gehabt und sei nun 32 Jahre alt. Für ein paar Jahre sei es gut gegangen, seit sechs Jahren würde es allerdings sehr schwer sein.

Da kann ich durchaus schreiben, dass es sich um eine längere Krankengeschichte handelt. Was ist daran falsch?
 

HermineL

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Da kann ich durchaus schreiben, dass es sich um eine längere Krankengeschichte handelt. Was ist daran falsch?
Zunächst einmal habe ich nirgends geschrieben das etwas daran falsch ist. Wie denn auch ging es mir doch gar nicht darum das sie eine lange Krankengeschichte hat sondern um die Äußerung von dir das sie relativ sicher die EM-Rente durchbekommt.
Nochmals wie kommst du zu der Feststellung das Sie relativ sicher die EM-Rente durchbekommt ?
Das würde mich doch sehr interessieren weil ich selber damit zu tun habe.
 

BenjaminG

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Zunächst einmal habe ich nirgends geschrieben das etwas daran falsch ist. Wie denn auch ging es mir doch gar nicht darum das sie eine lange Krankengeschichte hat sondern um die Äußerung von dir das sie relativ sicher die EM-Rente durchbekommt.
Nochmals wie kommst du zu der Feststellung das Sie relativ sicher die EM-Rente durchbekommt ?
Das würde mich doch sehr interessieren weil ich selber damit zu tun habe.

Ok, Danke für deine Erklärung. Und entschuldige bitte mein Missverstehen.

Also meiner Erfahrung nach (ich kenne relativ viele FrührentnerInnen persönlich und habe in diversen Foren recht viel über das Thema Frührente und psychische Erkrankungen insgesamt gelesen) würde Jenny eine EM-Rente recht sicher durchbekommen, wie sie ihre langwierigen gesundheitlichen Schwierigkeiten hier geschildert hat.

Ich denke jedenfalls, dass ein Arzt bzw. Gutachter es in ihrem Fall zum Wohle der Gesundheit unterstützen würde.
Bei meiner gutachterlichen Untersuchung habe ich meine eigenen gesundheitlichen Probleme offen und ehrlich kommuniziert. Ich denke nicht, dass man vor diesem Termin in irgendeiner Art und Weise was zu befürchten hat.

Desweiteren gibt es noch ein Posititionspaspier der DRV zur Bedeutung psychischer Krankheiten bei der Rehabilitation und Erwerbsminderung. Hier der Link: https://www.deutsche-rentenversiche...icationFile/64601/pospap_psych_Erkrankung.pdf

Aus diesem wird einem ein Rentenanspruch ggf. ersichtlicher. Und m.E. ist das bei Jenny eindeutig der Fall.

LG
 

HermineL

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Lieber Bejamin,

ganz ehrlich wenn du daran glaubst was du geschrieben hast gehst du äußerst naiv an die Sache heran.
Du wirst alleine hier im Forum jede Menge andere User finden mit ähnlichen langen Krankengeschichten und noch längeren
Krankengeschichten finden die jahrelang um die EMR-Rente kämpfen mussten und noch kämpfen. Viele davon haben eine
noch viel umfangreichere Krankengeschichte mit erheblichen Erkrankungen bei denen man auf den ersten Blick annehmen
möchte das die Bewilligung der Rente da doch gar kein Problem darstellen sollte.

Sehr viele davon klagen seit Jahren vor den total überlasteten Gerichten und sind durch den Rechtsstreit mit der DRV schon
lange in ALG II abgerutscht und haben einen Großteil Ihres angesparten aufbrauchen müssen. Letztlich sind sie nur in diese
Situation geraten weil sie das Pech hatten krank zu werden und die DRV sich eben nicht als der verständnisvolle Partner
gezeigt hat den du zuvor beschreibst.

Diese sogenannten Positionspapiere der DRV sind das Papier nicht wert auf denen sie gedruckt sind. Daran halten tun sich
vielleicht andere die DRV sicherlich nicht. Das sind nichts weiter als schöne bunte Versprechen die nur zu überdecken
versuchen das die DRV nur einzig und alleine daran interessiert ist Kosten einzusparen. 3 mal darfst du raten bei wem sie
da in aller Regel einsparen.

Ich denke jedenfalls, dass ein Arzt bzw. Gutachter es in ihrem Fall zum Wohle der Gesundheit unterstützen würde.
Selbst wenn du an einen seriösen und wirklich guten Gutachter gerätst, was an sich schon ein Wunder ist, wirst du hinterher
unter Umständen sehr schnell feststellen das sein Gutachten nichts wert ist. Es gibt die absurde Rechtslage das solche Gutachten
der DRV oder in Ihrem Auftrag für fast alle anderen Leistungsträger der Sozialgesetzbücher bindend sind aber letztlich nicht
für die DRV. Wenn denen das Gutachten nicht passt wird es einfach nicht akzeptiert und fertig. EMR-Rente abgelehnt !

Dann kannst du nur noch klagen und an manchen Sozialgerichten in Deutschland dauert es auf Grund der Überlastung mitunter
3-5 Jahre bis ein Urteil welcher Art auch immer fällt. Bis dahin hat jeder der in der Situation ist längst keinen Anspruch mehr
auf Krankengeld und Arbeitslosengeld und ist in das perfide System von ALG II abgerutscht bei dem er erst dann Anspruch auf
Unterstüzung hat wenn er auch den Großteil seines Angesparten verbraten hat. Wenn man es dann doch noch endlich geschafft
hat merkt man das die EMR-Rente mit durchschnittlich 750 Euro zu wenig zum Leben und Zuviel zum Sterben ist.

Ich will nicht verheimlichen das es auch Fälle gibt bei denen so eine Bewilligung problemlos und ratzfatz geht aber diese Fälle
sind nicht die Regel sondern die Ausnahme. Das werden dir hier andere User sehr gerne bestätigen.


Also meiner Erfahrung nach (ich kenne relativ viele FrührentnerInnen persönlich und habe in diversen Foren recht viel über das Thema Frührente und psychische Erkrankungen insgesamt gelesen) würde Jenny eine EM-Rente recht sicher durchbekommen, wie sie ihre langwierigen gesundheitlichen Schwierigkeiten hier geschildert hat.
Aus der ELO-Beratung die ich ehrenamtlich hier vor Ort durchführe, aus diesem Forum hier und aus einigen anderen Foren kenne ich
unzählige Fälle bei denen genau das Gegenteil der Fall ist. Mittlerweile wird, mit stetig steigender Tendenz, fast jeder zweite Antrag auf
EMR-Rente abgelehnt. Aber Vorsicht das bedeutet nicht im Umkehrschluss das jede zweite sofort bewilligt wird denn in die Statistik
fließen bei den bewilligten EMR-Renten auch die ein die im Widerspruchs oder Klageverfahren letztlich bewilligt werden.
Somit kannst du dir selber ausrechnen das die Zahl der unmittelbar abgelehnten EMR-Anträge noch weitaus höher ist.

Aus diesem wird einem ein Rentenanspruch ggf. ersichtlicher. Und m.E. ist das bei Jenny eindeutig der Fall.
Es ist nicht persönlich gegen dich gemeint wenn ich auf diesen Satz sage das ich, und viele andere auch, gelinde gesagt veräppelt
vorkommen weil, auf deine Äußerung bezogen, viele schon lange eine EMR-Rente bekommen müssten aber stattdessen vor
dem Sozialgericht klagen müssen.
 

BenjaminG

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Ich denke trotzdem weiterhin, dass Jenny bei ihrer Krankengeschichte eine EM-Rente ohne Schwierigkeiten durchbekommen würde.

Ich finde deine Argumentation z.T. etwas unsachlich.
 

HermineL

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Ich denke trotzdem weiterhin, dass Jenny bei ihrer Krankengeschichte eine EM-Rente ohne Schwierigkeiten durchbekommen würde.
Das steht dir selbstverständlich frei wenngleich du bei Jenny fahrlässig Hoffnung schürst die sich sehr, sehr schnell in Luft auflösen können.
Bist du dann auch da um Ihr beizustehen ?
Vermutlich nicht, das werden dann wohl andere machen müssen.
Wesentlich besser als falsche Hoffnung zu schüren ist es demjenigen die Fallstricke aufzuzeigen und wie man sich gegen diese wehren kann.


Ich finde deine Argumentation z.T. etwas unsachlich.
Dann sagst du mir sicherlich auch wo ich unsachlich bin.
 

BenjaminG

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Lieber Bejamin,

ganz ehrlich wenn du daran glaubst was du geschrieben hast gehst du äußerst naiv an die Sache heran.

Hier bewertest du meine Aussagen als naiv. Bewertungen sind in einer offenen Diskussion unbedingt zu vermeiden. Schon gar nicht ist es höflich mich mit „Lieber Benjamin“ anzuschreiben. Da schwingt aus meiner Sicht eine emotionale Gereiztheit mit.

Im gesamten Rest deines Posts beziehst du dich nicht auf Jennys Fall, sondern gibst die gesamte Situation wieder, aus der der Einzelne jedenfalls nicht schlauer wird. Ich hingegen habe mich explizit auf Jennys Fall bezogen und lediglich meine Einschätzung abgegeben und diese auch als solche formuliert, worum sie eingangs auch gebeten hat.

Hast du selbst schon einen Rentenantrag gestellt?
 
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HermineL

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Hier bewertest du meine Aussagen als naiv. Bewertungen sind in einer offenen Diskussion unbedingt zu vermeiden. Schon gar nicht ist es höflich mich mit „Lieber Benjamin“ anzuschreiben.
Tja so wird man schnell missverstanden wenn man etwas einfach nur freundlich verpacken möchte.
Abgesehen davon das dies keine Bewertung deiner Person ist sondern es meine Meinung wieder spiegelt wenn ich sage das ist naiv. Meinungen, Ansichten, Fakten sind Grundlage eines jeden Diskurs. Will man diese nicht zulassen kann man sich auch die Diskussion sparen.

Im gesamten Rest deines Posts beziehst du dich nicht auf Jennys Fall, sondern gibst die gesamte Situation wieder, aus der der Einzelne jedenfalls nicht schlauer wird. Ich hingegen habe mich explizit auf Jennys Fall bezogen und lediglich meine Einschätzung abgeben und diese auch als solche formuliert, worum sie eingangs auch gebeten hat.
Es ist auch vollkommen unnötig sich direkt auf Jenny Fall zu beziehen wenn man darlegen möchte das es eben nicht relativ sicher ist einen EMR-Rentenantrag durchzubekommen sondern das Gegenteil die Regel ist. Der Einzelne, wie du hier so betonst, wird aber nur abschätzen können was auf ihn zukommt wenn er aufgezeigt bekommt wie in der Regel die DRV mit solchen Anträgen verfährt, vor allem dann wenn das keine Einzelfälle sind.

Hilfesuchende die hier hinkommen und gesagt bekommen das dies alles ganz einfach ist und das bei Ihrer Krankengeschichte es relativ sicher ist eine EMR bewilligt zu bekommen sind genau diejenigen die, wenn es dann schiefgegangen ist, hier wieder aufschlagen und sich dann darüber beschweren das alles überhaupt nicht geklappt hat und die DRV den Antrag abgelehnt hat obwohl "wir" hier doch gesagt haben das alles ganz easy ist.

Aus diesem Grunde halte ich solche Äußerungen wie du sie machst ohne eine dazugehörige Aufklärung was alles schiefgehen kann und auf was man aufpassen muss für fahrlässig weil sich Betroffene damit in falscher Sicherheit wiegen. Genau diese Aufklärung unterlässt du.

Die Antwort, wo ich im Thema unsachlich war, hast du im übrigen noch immer nicht beantwortet. Die Anrede, die nicht despektierlich gemeint war und meine Meinung das dies naiv ist machen meine Ausführungen jedenfalls nicht unsachlich.

Hast du selbst schon einen Rentenantrag gestellt?
Es tut hier zwar nichts zur Sache aber ja.
 

BenjaminG

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Es tut hier zwar nichts zur Sache aber ja.

und warum, wenn ich fragen darf?

Mir kommt es so vor, als ob du deine eigenen gemachten Erfahrungen, die negativ zu sein scheinen, hier wiedergibst und dich nicht auf Jennys Fall beziehst. Jenny hat eingangs recht klar und verständlich ihre Problematik dargelegt. Und warum sollte ich mich denn nicht auf Jennys Fall beziehen? Das verstehe ich nicht, sind meine Posts doch auf Jennys Frage gerichtet und persönlich.

Und ich finde deine Argumentation und Formulierungen in jedem Falle unsachlich, vielleicht mag ja noch jemand anderes was dazu schreiben.
 

HermineL

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und warum, wenn ich fragen darf?
Warum stellt man wohl einen Antrag auf EMR-Rente ?
Bestimmt nicht weil man gesund ist.

Mir kommt es so vor, als ob du deine eigenen gemachten Erfahrungen, die negativ zu sein scheinen, hier wiedergibst
Wenn du die Beiträge wirklich gelesen hättest dann wäre dir aufgefallen das alles was ich dazu ausgeführt habe sich auf
reichlich Fälle hier im Forum bezieht und auf meine ehrenamtliche Beratung von ELO die sich genau in solchen Problemlagen
befinden. Meine eigene Befindlichkeiten tun hier nichts zur Sache.

Und ich finde deine Argumentation und Formulierungen in jedem Falle unsachlich,
Dazu kann ich nur ganz unsachlich sagen das du offensichtlich gar nicht verstanden hast worum es in der Sache überhaupt geht.
 

Katzenstube

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Hallo Benjamin,
Vor rund 10 Jahren lief manches noch dass in Sachen Rente oder Gdb. Gestern habe ich über genau Rente etc mit meiner Rechtsanwältin telefoniert. Sie sagte klar und deutlich dass es oftmals nur über ein Verfahren vor dem Sozialgericht zu *ansatzweisem* Recht kommen kann.
Speziell die Psyche hat in meiner Regio Null Chance. LIEGT AUCH DARAN, dass es hier kaum psychiatrische Gutachter gibt, meinte mein Psychiater.
Hier in Baden-Würrttemberg geht ohne Anwalt oder sehr gutem eigenem Wisse nichts.

Ich war froh hier lesen zu können welche üblen Spiele gespielt werden können. Ich wäre sonst komplett in meiner Gutgläubigkeit aufgelaufen. Und das bei Erblindung und Hüftarthrose ... also klar beweis- und belegbar....

Gruss von Katzenstube
 

saurbier

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Hallo BenjaminG,

Die Entscheidung liegt bei dir, ob du Erwerwerbsunfähigkeitsrente (weniger als 3 Std. täglich) oder Erwerbsminderungsrente (3-6 Std. täglich) beantragst

Sorry hier liegst du leider ein wenig falsch, denn eine Erwerbsunfähigkeitsrente gibt es seit 2000 nicht mehr. Nach der Rentenreform gibt es nur noch die Erwerbsminderungsrente.

Die ist nach § 43 SGB VI dann gestaffelt in eine Teil-EMR (3-6 Std./tägl.) und eine volle EMR (unter 3 Std./tägl.).

beziehungsweise richtet sie sich nach deiner tatsächlichen Belastbarkeit (die du selbst natürlich am besten beurteilen kannst).

Und die Fett ausgeführte Aussage von dir trifft mal überhaupt nicht zu, im Bezug auf eine EMR.

Was man selbst glaubt noch leisten zu können interessiert die DRV nicht im geringsten, da zählt nur was von ärztlicher/gutachtlicher Seite im Bezug zur Erwerbsminderung festgestellt wird.

Davon können dir hier mehr als genügend Forenteilnehmer ein Lied singen, nicht umsonst haben so manche jahrelang vor Gericht um ihre Rente kämpfen müssen.

Das du da jetzt das Glück hattest, daß bei dir offenbar alles so einfach über die Bühne ging ist zwar schön, nur bedeutet dies noch lange nicht das dieses Glück auch andere haben.


Grüße saurbier
 

HermineL

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Davon können dir hier mehr als genügend Forenteilnehmer ein Lied singen, nicht umsonst haben so manche jahrelang vor Gericht um ihre Rente kämpfen müssen.
Das habe ich schon an anderer Stelle versucht Ihm begreiflich zu machen. Leider vergebens.
 

BenjaminG

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Sorry hier liegst du leider ein wenig falsch, denn eine Erwerbsunfähigkeitsrente gibt es seit 2000 nicht mehr. Nach der Rentenreform gibt es nur noch die Erwerbsminderungsrente.

Ok, Danke für die Richtigstellung.


Und die Fett ausgeführte Aussage von dir trifft mal überhaupt nicht zu, im Bezug auf eine EMR.

Bei einer Depression weiß man sehr wohl selbst am besten wie belastbar man ist und kann das gegenüber einem Psychiater oder Neurologen auch gut beschreiben. Meine Aussage trifft zu 100% zu.

Ich weiß auf jeden Fall, dass es bei somatischen Beschwerden vergleichsweise viel schwieriger ist eine EM-Rente durchzusetzen.

Die Rentenberatung beim VdK war für mich kostenlos, ich musste kein Mitglied werden.
 

HermineL

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Bei einer Depression weiß man sehr wohl selbst am besten wie belastbar man ist und kann das gegenüber einem Psychiater oder Neurologen auch gut beschreiben. Meine Aussage trifft zu 100% zu.
Siehst du @saurbier ich sagte es doch.
Das habe ich schon an anderer Stelle versucht Ihm begreiflich zu machen. Leider vergebens.
Aus dem Grund habe ich die Beiträge auch aus dem Hilfethema des TE nun abgetrennt weil diese wenig zielführend für den TE sind.

Bei einer Depression weiß man sehr wohl selbst am besten wie belastbar man ist und kann das gegenüber einem Psychiater oder Neurologen auch gut beschreiben.
Was du für dich selber am besten bewerten kannst und as was die Leistungsträger akzeptieren und du letztlich bekommst sind zwei verschiedene Dinge. Die Leistungsträger halten sich dabei in der Regel weder an deine Einschätzung noch an die deiner Ärzte.
 

Antik 63

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Hallo BenjaminG
@HermineL: Du kannst doch nicht einzelne Beiträge abtrennen und hier zusammenwürfeln. Da blickt doch keiner durch.

Ich finde du bist als Moderatorin nicht geeignet.
Ich finde dafür, da du ja auch noch ganz neu angemeldet bist,lehnt du dich schon ganz weit raus.

Vielleicht solltest du dich erst mal im Forum umschauen, bevor du darüber Bemerkungen machst,wer wo für nicht geeignet ist.

Nachdenkliche Grüße von Antik 63
 

BenjaminG

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Ich sehe hier eher, dass Leute, die nach Rat fragen, unnötig verunsichert werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

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Ich sehe hier eher, dass Leute, die nach Rat fragen, unnötig verunsichert werden.

Nee, denen wird die Realität und der Umgang damit vermittelt.

Es ist schön, wenn du Glück hattest, hatte ich übrigens auch, daß bei dir alles glatt durchgegangen ist. Freuen wir uns doch, daß wir zu dem gefühlten 1% gehören, wo das der Fall war bzw. ist. Anderen die Hoffnung zu machen, daß es bei ihnen auch so läuft, würd ich mich trotzdem nicht trauen.
 

BenjaminG

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Ja, deine Argumentation ist für mich nachvollziehbar.

Ich meine hier in diesem Forum wurde bisweilen zu wenig zwischen psychisch und somatisch bedingten Rentenanträgen unterschieden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Ja, deine Argumentation ist für mich nachvollziehbar.

Ich meine hier in diesem Forum wurde bisweilen zu wenig zwischen psychisch und somatisch bedingten Rentenanträgen unterschieden.

Joa, würde man das, würde man wohl zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, daß psychisch bedingte Rentenanträge (hatte/habe ich auch) um einiges schwerer durchzubekommen sind als somatisch bedingte.

Merke: Bein ab ist leichter zu beweisen als Rad ab.........
 
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