Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

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ela1953

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[QUOTE„Der Kläger war – unabhängig vom Alter – für die Stelle nicht geeignet.“ ][/QUOTE]

und warum bekommt er dann 8000 Euro?

Weil eigentlich keine Alterseinschränkung in ein Angebot rein darf?
 
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ExitUser

Gast
und warum bekommt er dann 8000 Euro?

Weil eigentlich keine Alterseinschränkung in ein Angebot rein darf?

Ja, war ja ein Vergleich!

Ich hatte hier im Forum schon mal diesbezüglich was reingestellt. Finde es aber leider nicht mehr. Vielleicht findet jemand den Beitrag noch oder das Thema.

(Da kann sich jeder was dazuverdienen, indem er genau solche Stellenangebote sucht, sich bewirbt und dann, wenn er nicht genommen wird, klagt - wegen Diskriminierung) :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
(Da kann sich jeder was dazuverdienen, indem er genau solche Stellenangebote sucht, sich bewirbt und dann, wenn er nicht genommen wird, klagt - wegen Diskriminierung) :icon_party:

War ein Geheimtip eines Dozenten, aber auf indirektem Wege.
Führe mich nicht in Versuchung.:icon_party:
 

ela1953

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aber wenn das immer klappen sollte, dann bewerb ich mich auf die Stelle in der GAstronomie mit Altervon 21 bis 35 Jahre
 
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ExitUser

Gast
aber wenn das immer klappen sollte, dann bewerb ich mich auf die Stelle in der GAstronomie mit Altervon 21 bis 35 Jahre

Hier das Allgemeine Gleichstellungsgesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/agg/Allgemeines Gleichstellungsgesetz :icon_smile:

2. Stellenausschreibungen

Als ausschreibendes Unternehmen müssen Sie sicher stellen, dass Ihre Texte neutral formuliert sind. Achten Sie besonders auf Angaben, die Einschränkungen in Bezug auf Alter, Rasse, Geschlecht, Religion, ethnische Herkunft, Weltanschauung, Behinderung oder sexuelle Veranlagung darstellen - diese sind tabu! Formulierungen wie z.B.: „Idealerweise sind Sie zwischen Anfang und Ende 30 Jahre alt" schließen jüngere und ältere Mitarbeiter/innen aus und sind nicht mehr erlaubt.
AHGZjobs - Checkliste AGG

Thema Stellenanzeigen: Wie formuliert man Anzeigen diskriminierungsfrei?
Stellen müssen neutral ausgeschrieben werden. Stellenausschreibungen sind so zu formulieren, dass sie sich ausschließlich auf die Tätigkeit selbst beziehen und nur Anforderungen auflisten, die für die ausgeschriebene Stelle wirklich erforderlich sind. Insbesondere ist darauf zu achten, dass Tätigkeitsbezeichnungen geschlechtsneutral formuliert sind. Des Weiteren sollte auf Altersbeschränkungen jeglicher Art verzichtet werden. Auch sollte die Selbstdarstellung des Unternehmens in der Stellenanzeige überprüft werden. Das bedeutet z.B., dass auf Angaben wie „Unsere Mitarbeiter sind jung und dynamisch" verzichtet werden sollte; diese könnten nämlich bei dem Bewerber den Eindruck erwecken, er sei wegen seines zu hohen Alters abgelehnt worden.

Was für Folgen hätte denn ein Verstoß gegen das AGG für den jeweiligen Arbeitgeber? Müsste er möglicherweise ein kostenintensives Bewerbungsverfahren wiederholen? Muss er Schadensersatz zahlen?

Das Bewerbungsverfahren muss nicht wiederholt werden; einen Zwang zum Abschluss eines Arbeitsvertrages gibt es ebenfalls nicht. Beschäftigte oder Bewerber können allerdings unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz oder eine Entschädigung verlangen, und das unter erleichterten Bedingungen.

Sieht das AGG besondere Regelungen dafür vor, wer im Prozess was zu beweisen hat?
Ja, das AGG regelt, dass der Benachteiligte Indizien zu beweisen hat, die eine Benachteiligung wegen eines verbotenen Diskriminierungsmerkmales vermuten lassen. Sodann muss der Arbeitgeber beweisen, dass kein Verstoß gegen das AGG vorgelegen hat.
https://www.handelsblatt.com/arbeitgeber-muss-beweisen-dass-er-nicht-diskriminiert
 
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