• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Dieter Althaus warb für das Bürgergeld ... Niedersachsen

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Familienglück

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
14 Mrz 2007
Beiträge
207
Bewertungen
0
Freitag, 20.04.2007 Burggespräch: Althaus warb für das Bürgergeld
Thüringens Ministerpräsident war Hauptredner in Warberg – Deutsche Burgenvereinigung würdigte Engagement des Freundeskreises
(...)
Die Sozialbürokratie wächst immer weiter. Der Kontrollaufwand bei manch staatlicher Leistung ist kostspieliger als die Förderung selbst. Langzeitsarbeitslose haben keinen Anreiz, sich Geld hinzuzuverdienen, weil ihnen das auf die staatlichen Leistungen angerechnet wird (hoher Transferentzug).

Als Konsequenz aus all diesen Punkten fordert Althaus die Einführung des Solidarischen Bürgergeldes. Jeder Bürger ab 18 Jahren hätte dabei Anspruch auf 800 Euro monatlich, abzüglich einer Gesundheits- und Pflegeprämie von 200 Euro. davon werden. Mit zunehmendem Einkommen sinkt die Bürgergeldhöhe. Erst ab einem Monatseinkommen von 1600 Euro entsteht eine tatsächliche Steuerschuld. Das Gesamteinkommen wird zu 25 Prozent versteuert und davon das halbierte Bürgergeld, also 400 Euro, abgezogen. Weitere Details dieses Ansatzes sind nachzulesen auf der Internetseite von Dieter Althaus (www.d-althaus.de).
(...)
Das Bürgergeld sei eine "bedingungslose Hilfe zur Selbsthilfe", sagte Althaus. Es erkenne die Würde jedes Bürgers an und mache ihn nicht zum Kontrollobjekt des Staates. Das Vertrauen in eine gesicherte Zukunft sei in Deutschland abhanden gekommen, die Eliten verließen das Land. Ohne Eliten aber lasse sich der Gedanke einer Solidargemeinschaft nicht aufrecht erhalten.

http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2161/artid/6653680

Links http://www.d-althaus.de
Nach dem Thread "Bild erklärt das Bürgergeld" http://www.elo-forum.org/bild-erklaert-das-buergergeld-t9216.html
eine Veröffentlichung in einer niedersachsener Zeitung.
 

Kaleika

Redaktion

Teammitglied
Redaktion
Mitglied seit
20 Aug 2006
Beiträge
4.326
Bewertungen
367
Das Thema hatten wir hier auch schon.
Ich finde, dass Herr Althaus die gute und überfällige Verwirklichung der Idee des Bürgergeldes pervertiert.
Für die paar Piepen, die für Erwerbslose noch weniger als ALG II bedeuten, soll dann der Sozialstaat abgeschafft werden! Profitieren würden davon eh nur wieder die, denen es jetzt auch schon gut geht.
Das Bürgergeld müsste in einer Höhe gezahlt werden, von der man nicht bloß vegetieren, sondern leben könnte!
Kaleika
 

Familienglück

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
14 Mrz 2007
Beiträge
207
Bewertungen
0
Hallo Kaleika, ja, aber hier ist doch das Forum "News" Grundeinkommen?

Ich lese gerade dort auf der Seite http://www.d-althaus.de/index.php?id=52 eine Datei von insgesamt ca. 149 Seiten. Da ist auch die Rede von Wohngeld, Bürgergeldzuschlag, Alleinerziehenden und mit Rente (bis 1400 ?). Ist mir schon klar, dass es einige Für (dafür) und Wider (dagegen) gibt. Aber dafür gibt es "Experten" die das dann erklären können.

Naja, der "Bild" trau (traute) ich nicht so unbedingt über den Weg, aber nun gibt es das Thema auch in unserem schönen Niedersachsen in einer großen Zeitung mit sehr vielen Auflagen.

Niedersachsen hat sehr viele Erwerbslose ... und die meisten sind ziemlich "arm" ...

da macht man sich schon so seine Gedanken ... ;)

Schöne Grüße Heike
 

annette

Neu hier...
Mitglied seit
21 Dez 2006
Beiträge
138
Bewertungen
0
Ich lese gerade dort auf der Seite http://www.d-althaus.de/index.php?id=52 eine Datei von insgesamt ca. 149 Seiten. Da ist auch die Rede von Wohngeld, Bürgergeldzuschlag, Alleinerziehenden und mit Rente (bis 1400 ?). Ist mir schon klar, dass es einige Für (dafür) und Wider (dagegen) gibt. Aber dafür gibt es "Experten" die das dann erklären können.
Ja, das ist eine Studie des neoliberalen HWWI-Institutes von Thomas Straubhaar. Die Crux an diesem Modell ist, dass es den Zwang eine Erwerbsarbeit aufzunehmen eher noch verschärft. Es steht zwar keine ARGE mehr dahinter, die Druck ausübt, aber von 600,- € allein ohne Mietzuschuss kann kein Mensch leben. Ein zweiter großer Knackpunkt ist, dass gerade die Besserverdienenden extrem steuerlich entlastet werden, der bisherige Spitzensteuersatz von 42%, bzw. 45% entfällt zugunsten einer Einheitssteuer von 25%.

Damit schlägt das Modell gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, die ganz im Sinne der neoliberalen Vordenker liegen, nämlich erstens werden alle Sozialleistungen zu Gunsten des neuen Bürgergeldes abgeschafft und somit das Geld für die nicht unerheblichen Kosten der Sozialverwaltungen eingespart. Dadurch ist dieses Modell nach den Berechnungen des HWWI kostengünstiger, als das bisherige Sozialstaatsmodell mit einer Unzahl verschiedenartiger Leistungen. Und zweitens werden insgesamt betrachtet die Einkommenssteuern erheblich gesenkt. Die Frage ist nur, wie bei solch einem reduzierten Steueraufkommen noch wichtige Infrastrukturausgaben, z.B. für Bildung, die kommunale Daseinsvorsorge, notwendige soziale Dienste usw. gedeckt werden sollen. Die Folge wären noch weitreichendere Privatisierungen und höhere Gebühren für den Einzelnen, seien es steigende Gebühren für die Müllabfuhr oder höhere Studiengebühren. Wer sich das dann noch leisten kann und wer dabei noch mehr hintenrunterfällt als bisher ist wohl klar!

Nein, das Althaus-Modell ist kein Modell, das die Situation sozial Schwacher stärkt, sondern genau das Gegenteil! :icon_exclaim:
 

Familienglück

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
14 Mrz 2007
Beiträge
207
Bewertungen
0
Hallo Annette, falls du Lust auf mehr hast.;)

Hier gibt es auch noch ca. 5 Seiten und Weiterführendes
http://www.zeit.de/2007/16/Grundeinkommen?page=5

NRW-FDP schärft soziales Profil (PR-inside.com 22.04.2007 12:27:16)
http://www.pr-inside.com/de/fdp-schaerft-soziales-profil-r100632.htm
http://www.pr-inside.com/de/nrw-fdp-schaerft-soziales-profil-r100752.htm

Von Katja Kipping (Linke) hab ich nichts mehr gefunden (bzw. gehört).:icon_pic:

(20.04.2007 15:23:16) DGB und Linke Thema Mindestlohn und Bürgerarbeit:icon_party:
http://www.pr-inside.com/de/linke-und-dgb-wollen-druck-auf-r99872.htm

Schöne Grüße und schönen Sonntag Heike
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten