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Martin Behrsing

Mitarbeiter
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16 Jun 2005
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#1
Für Erwerbslose, die das 50. Lebensjahr vollendet haben ergeben sich oft spezielle Problematiken. Damit wird dem vielfachen Wunsch unserer Freunde Rechnung getragen.
 

Fritz

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#2
Hi Martin,
wenn der Anteil der über 50jährigen im Lande
auf über 80% gestiegen ist, kannst Du ja die
UHU-Spalte dezent löschen... :mrgreen:

Obwohl... Für die paar Jährchen hätteste Dir
garnienicht die Mühe machen brauchen... ;)

Das Ü-50-Ei
Fritz 8)
 

uelekken

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#4
DIESES FORUM.....

hallo Martin,
habe nach langer zeit wieder hierher zurückgefunden. Die "wirren" der gründerzeit sind wohl vorbei. Aber das war 'vorgestern'.
Das " Ü 50 " ist sicher nicht schlecht, stellt aber keine grenze hinsichtl. irgendwelcher rechtlichen restriktionen dar.
Ich 'referierte' seinerzeit über die sogenannten "58-er", die im rahmen des §428 (SGB III) und der damit verbundenen 58-ger-regelung vom staat "über den tisch gezogen" worden sind.
Vielleicht hast du 'dunkle' erinnerungen daran....

Die 58-er regelung ist dir bekannt; aber bestimmt auch die ergebnisse der SG in erster instanz in ihrer vielfalt.

Dennoch gilt es zu überlegen, ob ein TITEL für diese personengruppe nicht angelegt werden sollte.

einen schönen tag

UDO
 

Faustus

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26 Sep 2006
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#5
über 50

Hier scheine ich richtig zu sein.
Aus gegebenem Anlass möchte ich mein letztes Schreiben an die BA veröffentlichen , auf der Suche nach gleichaltrigen , die eventuell bereit wären an einer Sammelklage mitzuwirken.
Leider ist es so , das, wenn man in unserem Alter arbeitslos wird , schnell ins Abstellgleis abgeschoben wird.
Die BonBons die man uns anbietet erweisen sich alsbald als bittere Pille.
Wer sich nämlich ganz auf die 58ziger Regelung verlässt , landet oft bei der ARGE , und wird von dieser noch einmal beschissen.
Also Zähne zusammenbeißen und weiter nach Arbeit suchen , aber nicht alles sofort annehmen , Sklaventriebern die Zähne zeigen.
Vorsicht bei den Bon Bons ... die sind nur für 2 Jahre gedacht , und wer da noch nicht die volle Rente erreicht hat, wird noch einmal benachteiligt.
Ich möchte jedenfalls nicht als Rentner in die Hände dieser Sadisten von der ARGE geraten , sonst raste ich vielleicht noch aus.
 

uelekken

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26 Jul 2006
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#6
hallo, Faustus,
immer 'cool' bleiben - ausrasten nutzt nix!
dieses ist zwar "nur" ein FORUM für die über 50-jährigen, aber ein meilenstein in der sache ist das 58. lebensjahr.
MARTIN hat "sicher viel zu tun" - meiner bitte, einen besonderen TITEL für die 58-iger zu etablieren, ist er bisher nicht nachgekommen.
Ich habe die persönliche notbremse gezogen und bin nun mit 60 in die gekürzte frührente geflüchtet. Ab diesem Datum kann mich die ARGE als institition am A**** ****** (selber zensiert).
Leider hast du nicht mitgeteilt, wie alt DU bist.
Im zusammenhang mit der 58-regelung weiss ich einiges und kann meine erfahrungen mitteilen - auch hinsichtlich des geltenden rechts:
nur soviel zunächst:
- SAMMELKLAGEN werden nicht zugelassen
- Aufgrund der bestehenden Rechtssprechung
ist eine Klage gegen die anwendung des SGG II (H'IV)
auf die 58-iger sinnlos, weil mittlerweile genügend
erstinstanz-liche Urteile diverser SGe existieren,
die diese klage ABGEWIESEN haben.
Nur jemand mit viel KOHLE in der hinterhand könnte
den WEG zum BSG zurücklegen, wobei hier nicht
sicher ist, ob die klage vor höchstrichterlicher instanz
ZUGELASSEN wird.
Vor einem guten dreiviertel jahr gehörte ich zu einer
gruppe, die in KARLSRUHE direkt klage eingereicht
hatte: wir waren ca. 80 personen bundesweit als einzelkläger -
jeweils mit einer individuellen ca. 140-seitigen fundierten
klageschrift:
die klage wurde seinerzeit nicht angenommen; es wurde
auf den instanzenweg verwiesen!!!

das ist DEUTSCHE GERICHTSBARKEIT:
BESONDERS HERVORGETAN HAT SICH HIER EIN
VERFASSUNGSRICHTER DR.STEINER; bereits im
VORFELD existierten kommentare von ihm in
pressemitteilungen, die - so interpretierte ich es -
die 58-iger ziemlich negativ betrachteten;
naja, wir sind eben ein a-soziales pack.....;
ich bspw. habe nur 40 jahre 'arbeitsleben' hinter mich
gebracht und nur aus etwa 3,5 MIO !!!!! erlöstem
sozialversicherungspflichtigem verdienst dem MONSTER
"SOZIALVERSICHERUNG" kohle rübergebracht.
Rechne selber, wenn ich diesen abgeführten Betrag
frei hätte anlegen dürfen.
schönen tag
UP.

PS
Einen zweiten prozess vor dem SG STUTTGART habe ich für mich positiv abgeschlossen, nachdem - wie bereits oben erwähnt - ich die klage gegen die "ANWENDUNG...auf 58-iger" zurückgezogen hatte:
Das ARB'AMT GÖPPINGEN kürzte das sogemannte BEMESSUNGSENTGELT glatt um 200 euronen beim übergang von seinerzeit ARBEITSLOSENGELD nach ARBEITSLOSENHILFE - reduzierte also nicht nur von 60 % auf 53 %.
Durch VERGLEICH erhielt ich die differenz als nachzahlung: "fette" 1.700 euronen.
die GÖPPINGER haben es wohlweislich NICHT auf einen URTEiLSSPRUCH ankommen lassen: ergo: da muss jeder selber durch!

interessant auch www.tacheles.de
die haben erstritten, dass verwaltungs- u. durchführungsrichtlinien öffentlich gemacht werden müssen - kann man dort runterladen.
ES IST EINFACH INTERESSANT; DIESEN WUST mal durchzulesen. Dabei stellt man fest, wie aus schlichter unkenntnis und überforderung der armen sachbearbeiter dem sogenannten 'Kunden' oft etwas anderes mitgeteilt wird, was in diesen vorschriften längst manifestiert wird.
Bspw. die sogenannte OA (Ortsabwesenheit); nichtmeldung einer OA darf bei den 58-igern NICHT sanktioniert werden....
es gibt da noch einiges....in diesem fall einmal FÜR den versicherten 'kunden'.
 

minka1

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#7
Hallo uelekken,
habe laut gelacht über Deinen Artikel vom 26.7.07. Bin jetzt erst wieder im Forum drin. Bin weiblich, 57 Jahre alt und seit dem 1.7.04 arbeitssuchend.... Ich habe die letzten 28 Jahre als Exportsachbearbeiterin gearbeitet, dann wurde ich mit 9 weiteren kfm. Kollegen/innen vom neuen Management rausgeschmissen, wir waren einfach zu "teuer". Der alte Chef hatte sich 2 Wochen vor den Kündigungen auf sein "Altenteil" zurückgezogen. Wir 10 Leute haben zwar alle Klagen auf Wiedereinstellung gestellt, aber keiner wurde wieder eingestellt.... Tja, da war ich dann 53 Jahre alt und bekam, lt. Sozialplan ganze 34.000,-- € nach 28 Jahren. Davon hat mir unser so toller Staat noch fast 9.000,-- € geklaut. Was geht eigentlich den Staat an, wie lange ich in einer Firma arbeite?? Das frage ich mich immer noch. Egal, jedenfalls konnte mir die Bundesanstalt..... keinen neuen Job besorgen, ich habe selbst ja auch nichts gefunden. Seit September habe ich einen Nebenjob, 11 Stunden die Woche, in einem Teeladen, habe noch nie so gerne gearbeitet, es ist einfach toll dort. Und jetzt kommt es: Seitdem erinnert sich das Arbeitsamt, bei dem ich seit dem 26.8.06 keine Leistung mehr beziehe!!! an mich und bombadiert mich mit "Einladungen gem. §...." Die Krönung bekam ich am Freitag: uM ÜBERPRÜFEN ZU KÖNNEN
 

Christi

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22 Apr 2010
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#8
AW: über 50

Hier scheine ich richtig zu sein.
Aus gegebenem Anlass möchte ich mein letztes Schreiben an die BA veröffentlichen , auf der Suche nach gleichaltrigen , die eventuell bereit wären an einer Sammelklage mitzuwirken.
Leider ist es so , das, wenn man in unserem Alter arbeitslos wird , schnell ins Abstellgleis abgeschoben wird.
Die BonBons die man uns anbietet erweisen sich alsbald als bittere Pille.
Wer sich nämlich ganz auf die 58ziger Regelung verlässt , landet oft bei der ARGE , und wird von dieser noch einmal beschissen.
Also Zähne zusammenbeißen und weiter nach Arbeit suchen , aber nicht alles sofort annehmen , Sklaventriebern die Zähne zeigen.
Vorsicht bei den Bon Bons ... die sind nur für 2 Jahre gedacht , und wer da noch nicht die volle Rente erreicht hat, wird noch einmal benachteiligt.
Ich möchte jedenfalls nicht als Rentner in die Hände dieser Sadisten von der ARGE geraten , sonst raste ich vielleicht noch aus.
Ja das Ausrasten schadet nur uns selbst
 

wolliohne

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19 Aug 2005
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#9
Na ja,
scheinbar glauben auch noch Ü50 an den Weihnachtsmann
in Form eines lukrativen Jobs?

Ohne hier jemandem die "Aller letzte Hoffnung" nehmen zu wollen,bereite ich mich seelich und moralisch auf das Altenteil und den letzten Lebensabschnitt vor, der sicher nicht einfach wird.

"Wir sind Raus" und bleiben leider auch draussen,für 5,-Euro/Std.stehe ich jedenfalls nicht auf!
 
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#11
Ich bin noch nicht komplett vom Glauben abgefallen! Die Hoffnung stirbt zuletzt... :icon_pause:
Der Glaube ist ein schwacher Trost und weckt nur falsche Hoffnungen. Realismus ist ehrlicher, als dieser Selbstbetrug der falschen Erwartungen. Es ist eine Tragik, wenn man einem teuflischen Optimismus frönt.

Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht, dass ein gesunder Pessimismus seelisch mir besser bekommt, als dieser blöde Positiv-Denk-Wahnsinn.
 
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#14
Anstatt wie die Hamster im Rad sinnlos einen Job zu suchen und nachzujagen, sehe ich den Sinn, anderen Betroffenen zu helfen und sie solidarisch zu unterstützen, Sanktionen abzuwehren, um dieses Hartz 4-Unrecht-System sabotieren und boykottieren zu können.
Klar sein muß, dass die Arbeitsagentur der Gegner ist und auf der feindlichen Seite steht. Dieses Bewußtsein muß sich gesellschaftlich durchsetzen. Persönlich kann der SB sehr nett sein, gesellschaftlich ist er aber mein Gegner, der gegen meine Interessen handelt. Er handelt im Intesse der wahren Schmarotzer und Parasiten dieses gesellschaftlichen Systems.
Das muß jedem klar sein.
 

Merkur

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#15
Brutalität mit Methode
Beispiel unter vielen

Herr G. soll sich auf fünf Vorschläge seines Arbeitsvermittlers umgehend bewerben. Vier Bewerbungen erledigt er in den nächsten Tagen. Für die fünfte fehlen ihm Foto, Mappe usw. Da er bis zum Ende des Monats wenig Geld hat, bewirbt er sich erst vierzehn Tage später. Bei der folgenden Anhörung wird dieser Grund nicht akzeptiert und sein Regelsatz wird für die nächsten drei Monate um 30 Prozent gekürzt, da er „die Arbeitsaufnahme vereitelt habe“. Es stellt sich aber heraus, dass die Arbeit noch gar nicht vergeben war. Der Arbeitgeber entschied sich erst viel später für einen anderen Bewerber, nachdem Herrn Gs Unterlagen längst eingegangen waren.
weiter:
Brutalität mit Methode - NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - info@nrhz.de - Tel.: +49 (0)221 22 20 246 - ein Projekt gegen den schleichenden Verlust der Meinungs- und Informationsfreiheit - Köln, Kölner, Leverkusen, Bonn, Kölner Dom, Kölner Poliz
Das sind die Argen mit Arbeit vermitteln hat dieses System nichts zu tun ! Aber davor verschließen noch viele die Augen und glauben
immer noch an den lieben Gott!
 

rentenzeit

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#16
Dann sollte man aber der ARGE zuallererst diesen Glauben nehmen.... Dort werden wir ALG-II-Empfänger doch noch "vermittelt" - wenn auch als Stundenjobber, befristet sowieso und Niedriglohn natürlich... und das mit 60!!!!!!
 

rentenzeit

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#17
Na ja,
scheinbar glauben auch noch Ü50 an den Weihnachtsmann
in Form eines lukrativen Jobs?

Ohne hier jemandem die "Aller letzte Hoffnung" nehmen zu wollen,bereite ich mich seelich und moralisch auf das Altenteil und den letzten Lebensabschnitt vor, der sicher nicht einfach wird.

"Wir sind Raus" und bleiben leider auch draussen,für 5,-Euro/Std.stehe ich jedenfalls nicht auf!
Wie sagt man das der ARGE ohne deren Drohung auf Kürzung zu erhalten
 

hemmi

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#19
Hallo Robert Frais.. Du hast einen neuen Verbündeten, da mir das endlose Bewerbungenschreiben, und an sinnlosen Maßnahmen teilzunehmen, auch zum Halse heraushängt, bin ich voll auf deiner Seite. Ich hab da noch was am Laufen das könnte einen Knaller geben ansonsten besteht mein Hauptinteresse, nach meiner Familie, darin Müntes Schnapsidee " Perspektive 50plus" zu sabotieren und zuvernichten.:icon_razz:
 

saida25

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#20
Bin ich böse? Mein SB hat geläutet;-), gedroht. Amtsarzt, dann Grundsicherung,
wenn die was finden. Muss ich verzweifelt sein?. Unterschreibe auch
die sch. EG nicht mehr. Gehöre auch zu den Ü-Eiern.
Die wollen die Seelen der Menschen brechen. Und ich hoffe endlich,
das sich hier mal endlich der Widerstand wirklich breit macht.
Hoffe, Ihr SB `s lest alles schön mit. Denn auch Ihr werdet mal
älter. Und nicht alle sind verbeamtet. Grüsse und ein gutes Nächtle.
 

rentenzeit

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#21
Wer kann mir Auskunft geben? Mein Mann (ALG-II) will mit 63 (mit Abschlägen) in Rente nächstes Jahr, ich bleibe noch ALG-II-Empfänger. Er bekommt ca. 515,-Euro Rente(!) - wir und wenn ja, wieviel wird mir vom ALG-II-Geld gekürzt? Was muss von der Rente abgezogen werden für Mietanteil usw.? Gibt es Möglichkeiten, ohne Abschläge zu gehen durch Diabetes II und Herzinfarkt - Attest?
Wie hoch ist z.B. für Renter das Existenzminimum?
 

rentenzeit

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#22
Bin ich böse? Mein SB hat geläutet;-), gedroht. Amtsarzt, dann Grundsicherung,
wenn die was finden. Muss ich verzweifelt sein?. Unterschreibe auch
die sch. EG nicht mehr. Gehöre auch zu den Ü-Eiern.
Die wollen die Seelen der Menschen brechen. Und ich hoffe endlich,
das sich hier mal endlich der Widerstand wirklich breit macht.
Hoffe, Ihr SB `s lest alles schön mit. Denn auch Ihr werdet mal
älter. Und nicht alle sind verbeamtet. Grüsse und ein gutes Nächtle.
Das ist auch mein Denken... Ich würde sofort mitziehen, wenn sich der Widerstand endlich breit macht und loszieht - von mir aus auch nach Berlin! Allerdings ist mit ALG-II-Geld nicht viel zu machen - und das wissen die, die uns kaputt machen wollen, ganz genau...
Trotzdem, warum gibt es keinen richtigen, erfolgreichen Widerstand?? Angst? Keine Traute?
Ist ja alles nachvollziehbar, aber einer ist keiner und viele sind noch stärker und hörbarer...
 

saida25

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#23
Ich glaube, Du solltest Dich beim Grundsicherungsamt erkundigen.
Da Ihr noch zu zweit seit, ist das evtl. noch i.O. Aber alleine,
da hat man schon ganz schön zu knabbern.

Grüsse
 

saida25

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#26
Hallo Rentenzeit,
ich hoffe, es melden sich noch ganz viele zu diesem Thread.
Viele Leute, denen es jetzt noch gut geht ( ich meine Personen,
die ich kenne, deren Männer gut verdienen, ein Haus haben, etc.), meinen Grundsicherung
wäre doch ok. Dann hätte man all die Last nicht, diese dusseligen
Bewerbungsbescheinigungen einzureichen und hätte seine Ruhe.
Aber ich fühle und bin noch nicht zu alt zum Arbeiten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und meine Unterlagen den Privaten und Zeitarbeitsfirmen gerade
schon aus Datenschutzgründen und Mitnahmeeffekt zu geben,
möchte ich auch nicht.

Ich persönlich möchte meinen mich nicht verstehenden, und immer
wieder die Worte nicht richtig hörenden Sachbearbeiter in die Tonne
schießen, zumal dieser, so glaube ich, sanktionsgeil ist.

Tut zwar freundlich, wenn Beistand dabei ist, aber fragt (direkt am
Beginn des Gespräches), warum denn ich immer jemanden mitbringe??
 

ela1953

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#27
[QUOTEwarum denn ich immer jemanden mitbringe??][/QUOTE]

so mit ü 50 lässt das Gedächtnis nach und so ist es besser, wenn man jemanden dabei hat, der mir das Besprochene hinterher noch mal sagt
 

rentenzeit

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#28
Hallo Rentenzeit,
ich hoffe, es melden sich noch ganz viele zu diesem Thread.
Viele Leute, denen es jetzt noch gut geht ( ich meine Personen,
die ich kenne, deren Männer gut verdienen, ein Haus haben, etc.), meinen Grundsicherung
wäre doch ok. Dann hätte man all die Last nicht, diese dusseligen
Bewerbungsbescheinigungen einzureichen und hätte seine Ruhe.
Aber ich fühle und bin noch nicht zu alt zum Arbeiten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und meine Unterlagen den Privaten und Zeitarbeitsfirmen gerade
schon aus Datenschutzgründen und Mitnahmeeffekt zu geben,
möchte ich auch nicht.

Ich persönlich möchte meinen mich nicht verstehenden, und immer
wieder die Worte nicht richtig hörenden Sachbearbeiter in die Tonne
schießen, zumal dieser, so glaube ich, sanktionsgeil ist.

Tut zwar freundlich, wenn Beistand dabei ist, aber fragt (direkt am
Beginn des Gespräches), warum denn ich immer jemanden mitbringe??
Danke für Beitrag! Ich bin auch sofort dabei, wenn ich eine seriöse Arbeit bekäme - natürlich Vollzeit mit Vergütung, die mich ordentlich davon leben lässt und nicht auf Monate befristet! Alles andere bringt mich nicht weiter, nicht für Rente, nicht für mehr Geld in der Tasche. Habe einen Nebenjob, war nie ohne Arbeit - obwohl seit 2000 arbeitslos - hatte mir immer was gesucht, leider gab´s nie was "Richtiges". Bin aber nun auch 60 geworden - welcher Chef will mich da wirklich? Außerdem ist man ja da nicht mehr so topfit und hat so seine Problemchen bei manchen Tätigkeiten...
Und trotzdem wird von der ARGE eine Arbeitsgruppe für Ü50-jährige gebildet, deren Vermittler alles in Bewegung setzen, auch die über 60-jährigen in irgendeine Tätigkeit zu bringen, die "sozialversicherungspflichtig" ist. Ein Nebenjob zählt da nicht und auch nicht, dass eine 87-jährige zu pflegen ist! Das Ziel der ARGE ist eindeutig: Statistik verbessern, auch 20-Stunden-Job ist kein ALG-II-Empfänger mehr! Dazu kommt noch, dass man irgendwann die Nase voll hat, und frühzeitiger in Rente geht mit Abschlägen - was man nie wollte!!! Aber damit hat die ARGE auch ein Ziel erreicht!
 
Status
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