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Dienstunfähigkeit: Post- und Telekom-Beamte gehen ab 45 in Pension

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Dienstunfähigkeit

Post- und Telekom-Beamte gehen ab 45 in Pension

Seit 2002 haben Post, Postbank und Telekom fast 25.000 Beamte zwischen 45 und 48 Jahren in den Vorruhestand geschickt. Laut Experten waren viele Fälle nicht ausreichend geprüft worden. Ein Telekom-Beamter etwa wurde wegen Rückenproblemen frühpensioniert, kurz darauf gewann er eine Meisterschaft im Tennis.

Post-und-Telekom-Beamte-gehen-ab-45-in-Pension
 

druide65

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#2
Sehr nett.Und der gemeine Arbeitnehmer soll mit 67 in Rente und der Erwerbslose mit 63 und Abschlägen.

Nun ja.....25.000 Fälle in 6 Jahren.Man könnte meinen bei Post und Telekom wird im Steinbruch gearbeitet.....
 

Michelle H

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#3
Dienstunfähigkeit

Post- und Telekom-Beamte gehen ab 45 in Pension
Das ist natürlich der HAMMER! :icon_eek:
Allerdings - wie hoch ist wohl die Pension, wenn man noch so jung ist? Kann man davon wirklich leben?
 

edy

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#4
Da stellt sich natürlich die Frage, ob die (Früh) Rente denn ausreicht, oder ob auch ergänzend Alg 2 beantragt werden muß?
 

Tarps

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#5
Es gibt dazu heute einen ARD-Bericht in REPORT MAINZ um 21:45 Uhr.
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#6
Thema heute in "Report Mainz" ARD, 21.45 Uhr

(Wiederholungen: 30.06.2009 um 5.00 Uhr in ARD, 00.31 Uhr SWR-Fernsehen, 09.30 Uhr rbb)
http://www.swr.de/report/

Fragwürdige Frühpensionierungs-Praxis bei Post, Postbank und Telekom geht weiter

Kaum Beanstandungen durch die Aufsichtsbehörde

Mainz. Seit 2002 haben die Postnachfolgeunternehmen fast 25.000 Beamte in Vorruhestand geschickt. Dabei betrug das Eintrittsalter im vergangenen Jahr bei der Deutsche Telekom AG 46 Jahre und bei der Deutschen Post AG 48 Jahre. Das berichtet das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ unter Verweis auf eine Antwort der Bundesregierung vom 17. Juni 2009 auf eine kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion. Auffällig ist, dass die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Post und Telekommunikation Deutsche Bundespost, danach nur 278 der rund 25.000 Fälle beanstandete.
29.06.2009: Fragwürdige Frühpensionierungs-Praxis bei Post, Postbank und Telekom geht weiter - REPORT MAINZ | SWR.de
 

druide65

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#7
Da stellt sich natürlich die Frage, ob die (Früh) Rente denn ausreicht, oder ob auch ergänzend Alg 2 beantragt werden muß?
Kommt auf die Besoldungsstufe an.Ist aber ehr unwahrscheinlich.

Pension normal:71,35 % der letzen Bezüge.
Maximaler Abschlag wegen Frühpensonierung: 10.8 %(3,6 % pro Jahr bis 63.
Familienzuschlag läuft weiter.
Mindestversorgung für einen ledigen Beamten:1225,81.
 

Clint

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#8
Liebe Leute,
die Post ist nun ein privatkapitalistisches Unternehmen. Und da stören so
Mitarbeiter, die ohne Arzt krankfeiern können, keiner Änderungskündigung zustimmen müßen und schon garnicht betriebsbedingt gekündigt werden können. Und da hilfts auch nichts wenn son kleiner Beamter weniger verdient als in vergleichbarer Position in der Wirtschaft. Und wenn man die nun zu Lasten der Allgemeinheit loswerden kann. Gott segne den Politiker der den Vorruhestand erfunden hat.
Mein Vater war auch Beamter - Schrankenwärter bei der Bahn - und der hat mit 55 aufgehört. Weil er den Ersatzarbeitsplatz nicht wollte, und seinen nicht mehr machen konnte. Und dann ist er mit 2/3 der letzten Bezüge in "Rente" gegangen. Viel wars nicht, aber selbst mit 65 wärs nicht mehr gewesen, mittlere Laufbahn war nicht, also Ende der Karriereleiter und des Mehrverdienst.

LG

Clint
 

RudiRatlos

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#10
Beamte mit 45 in Pension!

Fast 25 000 von jetzt noch rund 133 000 Beamten und Beamtinnen der Deutschen Post und ihrer Ableger Telekom und Postbank haben sich seit 2002 wegen "Dienstunfähigkeit" schon mit durchschnittlich 45 bis 48 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand versetzen lassen. Dafür reichte ein betriebsärztliches Attest. Unfassbar:....
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Irgendwie machen wir etwas falsch.:icon_twisted:
 
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