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molli

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Thematiker*in
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hallo ihr lieben,

habe nun ein neues problem mit der "qualifizierten" arge. mir wurde für den monat juni das geld erst am 06.06.06 überwiesen. nach langem hin und her und nach einem telefonat mit der teamleiterin meiner zuständigen arge.

ich bezog einstiegsgeld und ALGII von der arge. man unterstellte meinem mann "schwarzarbeit", weil er es wagte, mich den ganzen tag in der firma zu unterstützen. habe diese sache nun mit der krankenversicherung geklärt. sie ist der gleichen meinung wie mein steuerberater: alles unqualifizierte umschüler bei der arge.

zur info für alle die es betrifft: der ehepartner ist KEIN schwarzarbeiter und muß sich privat versichern, wenn er beim aufbau der firma hilft. dies läuft unter MITARBEIT VON FAMILIENANGEHÖRIGEN IM UNTERNEHMEN. nicht die krankenkasse hat damit ein problem, sondern lediglich die arge.

der partner bleibt familienversichert und es gibt KEINE gesetzliche grundlage für das gegenteil. die krankenkasse rät zur kontaktierung eines anwaltes, falls die arge dies nicht verstehen will/oder kann.

nun zu meinem problem. nach all dem ärger mit der arge, von wegen streichung meines unterhaltes, kommt nun ein neues problem hinzu (oh wunder). ich hatte in der ersten juni woche ein telefonat mit der teamleiterin der arge geführt. sie sagte mir, trotz der aussage des sozialschnüfflers und einiger anderer (arge) fakten die weiterzahlung meiner ALGII, zumindest für juni, zu.

sie teilte mir mit, dass man mich noch kontaktieren würde wegen der weiterzahlung meines ALGII.

ich war sehr geduldig, aber es kam NICHTS. ich schrieb irgendwann meiner sachbearbeiterin eine e-mail, in der ich um die weitere vorgehensweise bat.

HEUTE bekam ich ein schreiben der arge. HEUTE ist der 21.06., darin bittet man mich um die vorlage weiterer unterlagen. erst DANN würde man über die weitere zahlung des ALGII entscheiden.

die haben also fast 3 wochen gebraucht, um mir dieses schreiben zu schicken. ich bin verdammt wütend, denn mir bleibt eigentlich KEINE zeit, die geforderten unterlagen vorzulegen und davon ausgehen zu können, dass ich ende diesen monats mein geld bekomme.

ich bin verdammt wütend und ich weiss nicht, ob ich meinen tränen freien lauf lassen soll. ich reiße mir den ***** auf (verzeiht die derbe aussprache) um meine firma ans laufen zu bekommen. die lächerlichen 278 € einstiegsgeld reichen in keinster weise um eine firma ans laufen zu bringen. man erwartet von mir, dass mein mann zu hause bleibt und däumchen dreht (sonst schwarzarbeit), ich muß meine kinder vom hort abholen und dann deren weiteren verbleib organisieren, da ich ja länger in der firma tätig bin.

die erwarten nach einem halben jahr bereits gewinne (schön wärs) und die machen mir das leben zur hölle. die sind zu blöd die monatliche umsatzsteuervoranmeldung zu lesen und meine nerven sind am ende.

ich möchte nun eine dienstaufsichtsbeschwerde einleiten. bitte gebt mir einen tipp, an welcher stelle der lahmen und unqualifizeirten arge diese beschwerde eingereicht werden soll.

soll ich meine sachbearbeiterin morgen per mail darauf vorbereiten, dass ich diese beschwerde einreiche? ich möchte mir unbedingt luft machen.
 
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