Dienstaufsichtsbeschwerde mit der Bitte, diese Korrektur zu lesen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

HartaberFair

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Hallo,
da meine Fallmanagerin sich einiges erlaubt hat, habe ich eine Dienstaufsichtsbeschwerde geschrieben und möchte euch bitten diese Korrektur zu lesen.
Ich hoffe, dass es einiger maßen verständlich von mir geschrieben ist. Es können gerne auch ganze Satzstellungen umgeschrieben werden.
Vielen Dank im Voraus.

Moderation:
Anhang auf Grund unvollständiger Anonymisierung entfernt. Es dürfen nur vollständig anonymisierte Anhänge eingestellt werden. Eine Anleitung gibt es hier: Richtiges Anonymisieren. Bitte in Zukunft in eigenem Interesse beachten :) LG @HermineL
 

Larsson

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Das ganze liest sich, als wärest du persönlich verletzt. Ich kann mir gut vorstellen, dass du dich tatsächlich so behandelt fühlst. Nach Gefühlen fragt in diesem Hamsterrad niemand. Da gelten nur Fakten, die dann auch belegbar sein sollten. Belegen kannst du das aber nicht, wie auch, persönliches Empfinden ist nicht messbar, belegbar.
Du wirst damit nichts erreichen, zumal du nicht belegbare Unterstellungen machst.

Was ich allerdings nochmal herauspicken möchte, ist deine gesundheitliche Lage. Diese solltest du nicht mit dem JC besprechen, das geht die nichts an und die können das auch nicht abschätzen.
Wenn du aufgrund deiner gesundheitl. Probleme nicht als arbeitsfähig bist, dann lasse dich krank schreiben.
Wenn du dich aufgrund deiner gesundheitlichen Probleme als nicht oder nur eingeschränkt erwerbsfähig siehst, so teile dies mit, dass es vom äD überprüft wird. Aber erzähle denen keine Diagnosen
 

HartaberFair

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@HermineL leider weiß ich nicht das ich bei der Anonymisierung falsch gemacht habe auch der Link macht es mir unverständlich.
Evtl. sollten wir dann meinen ganzen Beitrag hier löschen.
Vielen Dank noch für eure Ratschläge.
Schönes Wochenende.
Gruß Elias
 

Larsson

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@HermineL leider weiß ich nicht das ich bei der Anonymisierung falsch gemacht habe auch der Link macht es mir unverständlich.
Evtl. sollten wir dann meinen ganzen Beitrag hier löschen.
Vielen Dank noch für eure Ratschläge.
Schönes Wochenende.
Gruß Elias
Da stand einmal der Klarname der SB.
Ansonsten nicht enttäuscht sein über die Rückmeldungen. Ich kann dein Ansinnen gut verstehen.
Was deine gesundheitliche Seite angeht, gibt es gute Tipps.
 

HermineL

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Es stand noch der Klarname der Sachbearbeiterin in dem Schreiben.

Evtl. sollten wir dann meinen ganzen Beitrag hier löschen.
Vielen Dank noch für eure Ratschläge.
Bei allem Verständnis den ich habe für deinen Frust gegenüber dem Jobcenter kann ich
umso weniger verstehen wie du nun reagierst. Du hast dein Schreiben doch nicht eingestellt
damit dir alle zustimmen sondern damit andere sagen wie sie das sehen.

Alles was du da schreibst glaube ich dir gerne nur wenn du das nicht nachweisen kannst
bringt es nichts und du läufst noch Gefahr das die SB dir wegen übler Nachrede Schwierigkeiten
macht. Ebenso haben persönliche Empfindungen oder Diagnosen in so einem Schreiben
nichts verloren.
Überdenke das Ganze noch einmal und ändere das auf ein sachliches Schreiben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
@HartaberFair Da ich selbst erst in diesem Jahr, unter anderem zwei Dienstaufsichtsbeschwerden, Fachaufsichtsbeschwerde ect. gegen meinen Ex-SB eingereicht habe, kann ich dir aus eigener Erfahrung nur raten, die D.A.B. kurz, sachlich und argumentativ zu halten und ggfls. das Ganze mit einem Befangenheitsantrag gegen deine SB zu toppen, falls deine D.A.B. abgewiesen wird.

Erfahrungsgemäß hackt in einer Behörde die eine Krähe der anderen kein Auge aus.

Demnach werden D.A.B. dort (aus meiner Erfahrung) auch eher mit halbseidenen Begründungen zurück gewiesen. Tenor: "bla bla bla… SB hat alles richtig gemacht...., bla bla bla, Ihre Vorwürfe gegen SB sind nicht nachvollziehbar ….bla bla bla."

Also, spar deine Energie und teile dir deine Munition gut ein. Nichts ist für einen SB nerviger, als wenn er ständig unverhofft neue Nadelstiche in den Allerwertesten bekommt. ;)
 

Muzel

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Ich finde es schön, wenn du eine Dienstaufsichtsbeschwerde schreiben möchtest und du hier viele Leute bittest korrektur zu lesen. Leider ich deine Vorlage gelöscht. Bitte erstelle si noch einmal. Du weißt aber sicher doch, dass das Risiko Verärgerung zu stiften sehr hoch ist und dein gewünschter Erfolg sehr niedrig ist. Ich denke, dass du uns deshalb kontaktiert hast.
 

HartaberFair

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Überdenke das Ganze noch einmal und ändere das auf ein sachliches Schreiben.
Wenn ich das könnte, würde ich das Forum nicht darum bitten mir das zu machen.
Als gelernter Raumausstatter kann ich Polstern, Teppiche verlegen oder Dekorationen nähen und aufhängen und und und...
Wenn es aber um die Rechtschreibung oder um das Formulieren von Texten geht, fehlt mir das nötige wissen.

Den Namen von der SB der noch zu lesen war habe ich in den neuen Anhang gelöscht!
 

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Babbel1

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Das mit der Telefonnummer und die andere Datenschutzpanne wären eher ein Fall für den Datenschutzbeauftragten.
Die EGV-Sache wäre in einer Fachaufsichtsbeschwerde besser aufgehoben, evtl. auch die verweigerte Antragsannahme. Wobei man Anträge auch formlos stellen kann, wichtig ist der Zugangsnachweis.

Medizinische Diagnosen gehören in ein Schreiben ans JC absolut überhaupt nicht rein.

Und für die unpassenden Arbeitsangebote kann die SB vermutlich nicht mal was.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
@HartaberFair Ich habe mir deine D.A.B. durchgelesen und kann dir aus Erfahrung sagen, dass du diese so gar nicht einzureichen brauchst. Das aus folgenden Gründen:

Punkt 1: Viel zu lang. Bitte beschränke dich nur auf die Fakten.

Punkt 2: Zu emotional geschrieben. Ich weiß natürlich, wie du dich fühlst, weil du derartig schlecht von deiner SB behandelt wurdest. Mit Emotionalität jedoch erreichst du bei Behörden idR. nichts, nur mit klaren, beweisbaren Fakten.

Punkt 3: Du hast in deiner D.A.B. erwähnt, dass du einen Beistand dabei hattest. Weise bitte direkt am Anfang deines Schreibens auf diesen Fakt hin, sofern dein Beistand deine Ausführungen auch entsprechend bezeugen kann.

Punkt 4: Sachliche Argumentation von Anfang bis Ende. Hierbei können wir dir helfen.

Punkt 5: Da nach deinen Ausführungen das Tischtuch zwischen deiner SB und dir derartig zerschnitten scheint, würde ich an deiner Stelle statt über einer D.A.B. besser über einen Befangenheitsantrag nach §17 Abs. 1 SGB X gegen deine SB nachdenken, um somit einen Wechsel zu einem geeigneteren SB zu forcieren.
Darauf hatte ich im Übrigen schon in #10 hingewiesen.
Der Befangenheitsantrag muss aber ebenfalls sachlich geschrieben und gut begründet werden.
Hierbei können wir dir helfen, sofern du das wünscht.

Punkt 6: Solltest du an deiner D.A.B. festhalten wollen, stelle dich bitte darauf ein, dass diese mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mittels vorgefertigten Textbausteinen "abgefrühstückt" werden wird und dich letztendlich nur Zeit und Energie gekostet hat.
Ein weiterer Nachteil war es m.E., dass du in Gegenwart deiner SB bereits erwähnt hast, gegen diese eine D.A.B. einreichen zu wollen.
So etwas kündigt man aus taktischen Gründen niemals vorher an.

Punkt 7: Bitte gewöhne dir ab, dich selbst als "Kunden" zu bezeichnen. Kunden sind freiwillig in einem Laden. Ich glaube kaum, dass du freiwillig in dein JC gehst.
Du bist Bürger, in Besitz aller Grundrechte. ;)

Falls du dich dafür entscheiden solltest, Nägel mit Köpfen zu machen und einen Befangenheitsantrag gegen deine SB einzureichen, habe ich dir mal ein auf dich angepasstes, entschärftes Muster meines eigenen Befangenheitsantrages gegen meinen Ex-SB angehängt.
 

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HartaberFair

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Hallo JC-Querulant, hallo Ghansafan

ihr habe bestimmt zwischen meinen Zeilen lesen können, dass es mir wichtig ist von meiner SB weg zu kommen und wenn das mit einem Befangenheitsantrag evtl. sogar besser geht als mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde, nehme ich eure Entwürfe gerne dankend an und werde es morgen gleich Richtung Jobcenter per Post zuschicken.

Schickt man das per Einschreiben an die Geschäftsleitung oder an dem Teamleiter von der SB?

Vielen Dank an allen, die mir mit Rat und Tag bei Seite standen.
Von dem Ausgang werde ich euch berichten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Hallo @HartaberFair
Es freut uns, dass wir da helfen konnten. :icon_daumen:
Den Befangenheitsantrag schickst du entweder per Fax mit qualifiziertem Sendebericht oder per Einwurf-Einschreiben an das JC, direkt an den Teamleiter, als Vorgesetzter der SB.

Wäre sehr nett von dir, wenn du uns da auf dem Laufenden halten könntest.
 

Muzel

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Ob du den Antrag Befangenheitsantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde nennst, ist völlig egal. Die Behörde muss nur dein Anliegen verstanden haben. Das Problem, was ich sehe, ist, dass es unterschiedliche Adressaten gebe könnte.
Mein RA hat den Befangenheitsantrag direkt an das Gericht gesendet und für die Dienstansichtsbeschwerde ist die Verwaltungsbehörde des Gerichts zuständig.
Die Zuständigkeiten kenne ich beim Arbeitsamt im Detail nicht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Ob du den Antrag Befangenheitsantrag oder Dienstaufsichtsbeschwerde nennst, ist völlig egal.
Ähm, nein! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, welche auch verschiedenen Zwecken dienen.

Mein RA hat den Befangenheitsantrag direkt an das Gericht gesendet und für die Dienstansichtsbeschwerde ist die Verwaltungsbehörde des Gerichts zuständig.
????

Die Zuständigkeiten kenne ich beim Arbeitsamt im Detail nicht.
Ah, ok.
 

Muzel

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Vielleicht solltest du den Unterschied zwischen Dienstaufsichtsbeschwerde und Befangenheitsantrag für jeden Laien verständlich mal erklären, JC-Querulant.
 

HermineL

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Vielleicht solltest du den Unterschied zwischen Dienstaufsichtsbeschwerde und Befangenheitsantrag für jeden Laien verständlich mal erklären, JC-Querulant.
Vielleicht solltest du zur Kenntnis nehmen das nicht nur ein Richter in einem Prozess befangen sein könnte sondern auch ein Mitarbeiter einer Behörde. Da wir uns hier im Sozialrecht bewegen ist dafür § 17 SGB X einschlägig und diesem Befangenheitsantrag schickt man selbstverständlich an die Behörde und nicht ans Gericht.
 

Muzel

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Eine Behörde kann aber durchaus aus mehreren Ämtern bestehen, wenn man bedenkt, aus wie vielen Ämtern das Bürgerbüro besteht.
Ich habe nie behauptet, dass man sich sich an ein Gericht wenden soll, wenn man sich über einen Behördenmitarbeiter geärgert hat.
Man sollte trotzdem dem Themenautor mal genau erklären, warum man welchen Weg einschlagen sollte (Dienstaufsichtsbeschwerde, Befangenheitsantrag).
Ich weiß, dass auch Behördenmitarbeiter befangen sein können. Das ist auch im Prüfungsrecht sehr wichtig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 67452

Gast
Man sollte trotzdem dem Themenautor mal genau erklären, warum man welchen Weg einschlagen sollte (Dienstaufsichtsbeschwerde, Befangenheitsantrag).
Dies ist bereits längst geschehen. ;)
Aber der TE wird dir sicher sehr dankbar sein, dass du dich derartig sorgst.
 

avrschmitz

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Ich habe nie behauptet, dass man sich sich an ein Gericht wenden soll, wenn man sich über einen Behördenmitarbeiter geärgert hat.
Dein Beitrag in #19 hätte der TE aber durchaus so auffassen können. Manchmal ist es sinnvoller zu einem Thread gar nichts zu schreiben.

Was die DAB und den Befangenheitsantrag angeht, wünsche ich dem TE viel Glück. Gleichzeitig befürchte ich aber, dass es eine Nullnummer wird. Ich habe es zweimal bei mir gesehen. Obwohl ich die Verfehlungen ganz klar nachweisen konnte, auf die erste DAB keine Reaktion ausser Eingangsbestätigung. Bei der zweiten als Antwort, dass man keine Befangenheit und auch kein sonstiges Fehlverhalten feststellen könnte. Die Willkür wird noch von oben gedeckt.
 
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