Dienstaufsichtsbeschwerde eingeleitet, wie verhalten ?

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Survival

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Hi @ all,

ich habe gegen meine SB eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingeleitet.

War beim Kundenreaktionsmanagement, diese habe mich auf den zuständigen Teamleiter verwiesen, dieser hatte jedoch keine Zeit und wollte mir einen Termin zuschicken.

Dieser Termin ist eingetrudelt, die einzigen Punkte welche mich überraschen sind:

A - Der Termin ist mit einer Sanktionsandrohung, bei Nichterscheinen verbunden.

B - Die SB wird dabei sein.

Ich hatte mir eigentlich vorgestellt, dass die Punkte A und B bei solch einem Termin nicht zutreffend wären.

Wie dem auch sei, es ist ja allbekannt, dass die Teamleiter zu ihren SB ´s halten, richtig?

Ich habe die Dienstaufsichtsbeschwerde bereits verfasst und werde diese zum Termin mitnehmen.

Meine weiteren Fragen:

1. Was wenn der Teamleiter garnicht zu hört und ich merke, dass mir nicht geholfen wird?
2. Soll ich erst garnicht erscheinen und meine Beschwerde anderweitig abgeben?
3. Oder sollte ich den Termin annehmen und bei erfolgslosen Gespräch den Chef vom JC aufsuchen und mich über SB und Teamleiter beschweren?

Was ich mir von diesem Termin erhoffe?

4. Das ich einen anderen SB bekomme.
5. Das die SB auch mal einen auf den Putz bekommt, weil Sie gegen viele GG verstoßen hat und stark beleidigend in den Gesprächen war.
6. Das der Druck auf mich Seitens des SB abnimmt, kriege ca. 30 Bewerbungen im Monat, das SG hat mir leider nicht weitergeholfen, weil 30 Bewerbungen im Monat ok und machbar wären.


An welche Stellen kann man sich noch wenden, wenn die hausinternen Anlaufstellen und das SG als Hilfe und Beistand versagen?

Ist meine erste Dienstaufsichtsbeschwerde, vielleicht habt ihr ja bereits Erfahrung darin gesammelt. Was ist üblich? Was ist erlaubt? Danke für eure Tipps und Tricks!

Liebe Grüße
Euer Survival
 

arbeitsloskr

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1. Was wenn der Teamleiter garnicht zu hört und ich merke, dass mir nicht geholfen wird?

Dann solltest du ggfs. in das Gespräch eingreifen und auf dein ursprüngliches Anliegen verweisen, und zwar, dass dieses Gespräch stattfindet, weil es ein Problem zwischen JC und dir gibt, welches zu klären ist.

4. Das ich einen anderen SB bekomme.

Das wird nur schwer möglich sein. Also solltest du nicht damit rechnen, dass du tatsächlich eine/n neue/n SB bekommst.

5. Das die SB auch mal einen auf den Putz bekommt, weil Sie gegen viele GG verstoßen hat und stark beleidigend in den Gesprächen war.

Welche Belege hast du dafür?

6. Das der Druck auf mich Seitens des SB abnimmt, kriege ca. 30 Bewerbungen im Monat, das SG hat mir leider nicht weitergeholfen, weil 30 Bewerbungen im Monat ok und machbar wären.

Der einzige Angriffspunkt in dem Fall ist das Thema Kostenübernahme durch JC. Wenn JC dir soviele VV schickt, dann muss JC auch die dabei anfallenden Kosten übernehmen.
 

krohne444

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hi

Na dann mal viel Glück . denn was sagt man Dienstaufsichtsbeschwerden sind fast immer fruchtlos und für den Angestellten ohne Folgen.Weil es ja fast nie Zeugen gibt und somit Aussage gegen Aussage.
So aber dann hast du den Stress an der Hacke weil der wird sich dann halt vieles Einfallen lassen was halt gerade noch so im Rahmen des Möglichen ist .

Aber nicht ohne Zeugen dort Aufschlagen sonst bist du villeicht der ja die Probleme macht usw.
 

Survival

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Welche Belege hast du dafür?
Ich nehme meinen Beistand mit, welcher bei jedem Gespräch dabei war und alles bezeugen kann, zusätzlich meine eigenen Gesprächsnotizen.

hi

Na dann mal viel Glück . denn was sagt man Dienstaufsichtsbeschwerden sind fast immer fruchtlos und für den Angestellten ohne Folgen.Weil es ja fast nie Zeugen gibt und somit Aussage gegen Aussage.
Ich gehe nie alleine zum Gespräch Zeuge + Gesprächsprotokolle liegen vor.

So aber dann hast du den Stress an der Hacke weil der wird sich dann halt vieles Einfallen lassen was halt gerade noch so im Rahmen des Möglichen ist .
Und was wäre dies zum Beispiel? Ist meine erste Dienstaufsichtsbeschwerde.

Aber nicht ohne Zeugen dort Aufschlagen sonst bist du villeicht der ja die Probleme macht usw.
Wie oben erwähnt, Zeuge und Gesprächsprotokolle vorhanden.
 

krohne444

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hi
was da so kommen könnte . Erst mal ein BW Training weil ja selbst bei so vielen Bewerbungen nix bei raus gekommen ist . Also muss ja die BW schlecht sein .
Dann klar Langzeit Praktika um sich in den Arbeitsmarkt Eingliedern zu können (Vermittlungschance zu erhöhen) Oder halt bei ALG 2 den schönen 1€ Job um sich wieder ans Arbeiten zu gewöhnen (Regelmäßiger Tagesablauf)
Dann noch als Zusatz Highlight alle 14 Tage beim Amt antanzen weil du ja Intensivere Betreuung brauchst (Wird gerne gemacht für Unzufriedene Kunden)

Und dann klar das Highlight Sperren ohne Ende es findet sich immer Etwas weil ja die VV mit RVB klar mehr werden und noch Schlechter(Weiter Weg /ZAG oder alles Zusammen mit Mindestlohn)

Da gibt es so viel Spielraum um dich so zu Beschäftigen , dass du keine Zeit/Lust hast mehr Fruchtlose Beschwerden zu Starten.
Und der Amgepi..Sachbearbeiter wird genau schauen , dass er dir keine Möglichkeit mehr gibt , dass du dich noch mal beschwerst weil alles im Rahmen des Möglichen bleibst
Denn gegen das du da vorgehen willst/erhoffst ist doch fast Normal und die Beleidigung (sagst du) kannst nicht beweisen .

Also wird das wohl so ablaufen . Alle Sitzen im Raum jeder Erzählt seine Sicht der Dinge dann kommt vielleicht vom Sachbearbeiter ja es war sehr stressig usw und es kann ja sein , dass du etwas falsch verstanden hat usw. Also Kompromiss werde mich zukünftig besser Ausdrücken usw. Das war es dann und alle gehen . Du bis raus aus dem Raum und der Chef von dem Sagt zu ihm denken Sie daran für so ein Kinderkram habe ich keine Zeit usw.

So der geht in sein Büro macht Pause um sich zu stärken und dann legt er los dir mal so die Tage zu versauen.
Das ist das die schöne Dienstaufsichtsbeschwerde die so gut wie nie was bringt wenn es keine Zeugen oder schriftliches gibt..
 

Tornator

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Zur Info: Eine DAB ist ein Instrument um einem Beamten einen aufs Dach zu hauen, auch wenn das in der Regel nichts bringt, aber bei einem Angestellten vom JC geht das ganze daneben
 

krohne444

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Hi
genau so ist es das bringt nur etwas wenn es Zeugen gibt oder halt was Schriftliches .Bei allem anderen Schadet man sich nur Selbst weil es Aussage gegen aussage steht .

Und wenn wie ihr Geschildert es auch um Beleidigung geht wäre eine Strafanzeige Nötig gewesen (Aber auch ohne Erfolg weil es keine Zeugen gibt)
Und die Masse an Bewerbungen kein Grund sind wenn es bezahlt wird vom Amt .
Und Sachbearbeiter wechseln warum man hat kein Anrecht auf einen Bestimmten könnte jedes mal sogar ein anderer sein .

Also wird das eine 0 Nummer oder höchstens ein Rückschläger gegen sich Selbst .
 

BerndB

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Hallo,
ich bin nicht so der Beschwerdetyp. Allerdings bin ich der Auffassung, dass nach einer eingelegten Beschwerde eine Einladung des Teamleiters mit Rechtsfolgen und unter Beisein der betroffenen SB nicht geht. So wird einem gleich aufgezeigt, dass man gefälligst zu spuren hat. Natürlich wird ein Teamleiter schon vor dem Termin mit der SB gesprochen haben und anschließend das Vorgebrachte nochmals mit ihr bereden. Trotzdem sollte er schon vom Anschein ein einigermaßen objektives Verfahren gewährleisten.

Da die Beschwerde jetzt schon im Raum steht und von Seiten des Teamleiters kaum eine Absicht besteht, diese Ernst zu nehmen, würde ich gegen das Verfahren der Kundenreaktion eine Beschwerde einreichen. Schlimmer kann es nicht werden und der Teamleiter weiß dann, dass auch er im Fokus steht. Wohin mit der Beschwerde? Das wissen andere vermutlich besser. Wenn es sich um ein JC in gemeinsamer Trägerschaft von AfA und Kommune handelt würde ich eine Mail an "Kundenreaktionen@arbeitsagentur" in Nürnberg schicken. Im anderen Fall würde ich das Schreiben an die Leitung deines JC richten.

Ich würde dabei darauf hinweisen, dass Absicht deiner ursprünglichen Beschwerde zunächst nur war, dass eine weitere "neutrale" Person die vorgebrachten Punkte beurteilt. Grundsätzlich hättest du diese Beurteilung einem Teamleiter (also nicht speziell auf den einladenden Teamleiter beziehen) zugetraut. Aufgrund des Verfahrens (Einladung mir Rechtsfolgen) hättest du jetzt aber Bedenken.
 

krohne444

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hi

sagen wir es mal so wenn es keine Zeugen usw gibt sollte man seine Kraft/Zeit besser dafür verwenden einen Job zu bekommen um weg von dem Amt zu kommen . Das bringt mehr .Was soll es bringen wenn jeder etwas sagt/behauptet. Da könnte man auch an den Papst schreiben und der würde schreiben wir Überprüfen das mal und hören die andere Seite mal .
So sieht es aus selbst bei einem Gerichtsverfahren würde ein Richter kein Urteil fällen wenn es Aussage gegen Aussage steht.Und da könnte es sogar sein wenn der Sachbearbeiter mal alle seine Notizen über dich vorlegt , dass du dann der Unglaubwürdige bist weil er Notizen über eine lange Zeit hat und vielleicht auch noch von anderen Sachbearbeitern und dann sieht das Ganze anders aus.

Also gehe dahin und höre es dir an und dann vergesse das schnell mal und überlege dir mal ob es nicht besser ist sie mit anderen Mittel zu bekommen . Wie Unumkehrbarkeit /Keine Zahlung der VV oder was es sonst so noch gibt . Oder mal die Zähne zusammen beißen und dann denken was man will aber halt schweigen .

Bekommen das ja auch auf meiner Arbeit mit wie sich da über so was lächerlich gemacht wird und das Ergebnis schon Vorab feststeht (Anderer Bereich)aber bei der ARGE wird das nicht anders sein .
 

Survival

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hi

wenn das so ist/war warum hat er den keine Strafanzeige wegen Beleidigung usw gestellt.

Rennen Sie bei jeder Beleidigung direkt zur Polizei und stellen eine Strafanzeige?

Da gibt es so viel Spielraum um dich so zu Beschäftigen , dass du keine Zeit/Lust hast mehr Fruchtlose Beschwerden zu Starten.
Und der Amgepi..Sachbearbeiter wird genau schauen , dass er dir keine Möglichkeit mehr gibt , dass du dich noch mal beschwerst weil alles im Rahmen des Möglichen bleibst
Denn gegen das du da vorgehen willst/erhoffst ist doch fast Normal und die Beleidigung (sagst du) kannst nicht beweisen .

Wo woll ich das bitte gesagt haben? Sie erwähnen die ganze Zeit das es keine Zeugen gab, bitte lesen Sie sich meine Texte ein wenig aufmerksamer durch :) ich habe es mehrmals erwähnt, danke.


1. Wollte ich mehr Beweise sammeln und abwarten ob weiterhin Beleidigungen Seitens des SB auf mich zukommen, so etwas nennt man "Geduld".

2. Nach meiner bisherigen Feststellung und Ihrem Feedback bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich so oder so nicht Recht bekommen werde.

Alle Sitzen im Raum jeder Erzählt seine Sicht der Dinge dann kommt vielleicht vom Sachbearbeiter ja es war sehr stressig usw und es kann ja sein , dass du etwas falsch verstanden hat usw. Also Kompromiss werde mich zukünftig besser Ausdrücken usw. Das war es dann und alle gehen

Ok Beispiel:
"Haben Sie nur ein Auge im Kopf oder sind Sie blind? Verstehen Sie mich bitte nicht falsch :) Werde mich in Zukunft besser ausdrücken. :first:

ODER
Frauen sind gut im Rechnen, können sich vieles merken, nicht so wie Männer.
ODER
Männer flexibler, anpassungsfähiger sind gute Autofahrer, nicht so wie Frauen.

Jetzt soll sich mal bitte jeder für sich und für sein Geschlecht, in diese Lage versetzen.
Stellen Sie sich bitte dabei vor wie der SB Sie dabei ansieht und auslacht um Sie mehr und mehr zu reizen!

So in etwa?
Welcher Mensch versteht solche Anspielungen nicht? Und wer fühlt sich da nicht beleidigt?

Und da könnte es sogar sein wenn der Sachbearbeiter mal alle seine Notizen über dich vorlegt , dass du dann der Unglaubwürdige bist weil er Notizen über eine lange Zeit hat

Nicht nur der SB , ich habe auch noch alle Notizen von Anfang an. Die habe ich auch :)

überlege dir mal ob es nicht besser ist sie mit anderen Mittel zu bekommen .

Danke für den Tipp :) aber mein Ärger ist bereits vergangen und ich denke, dass es sich schlicht und einfach nicht lohnt, dieser Person mehr Aufmerksamkeit zu schenken als Sie verdient.

Ich werde zum Teamleiter gehen und ihm mitteilen, dass ich einfach nur mit Ihm unter 4 Augen über dieses Thema unterhalten wollte um Seine Sicht der Dinge zu erfahren.
Aber mit was für einem Stil die Einladung hereingeflattert ist:blink:, daran kann man sehr gut erkennen nach welchem Muster die ganze Sache gehandhabt wird.

Ich sehe die ganze Sache von nun an, nur noch als reine Zeitverschwendung an.

Als ich bereits oben war um zu erfragen wo ich bitte eine Dienstaufsichtsbeschwerde stellen könnte, kam gleich die verwunderte und bestaunende Antwort:" Sie gehören aber zu den wenigen, die hier hoch kommen (sich trauen) so etwas durchzuführen. Vielen wissen nicht mal, das man so etwas beantragen kann, Hut ab!"

Die Prozentzahl, sich "schriftlich" Beschwerenden ist meiner Ansicht nach noch sehr gering.

Habe erst letztens beim Amt einen ELO gesehen, der schreiend aus dem Zimmer seines SB kam und die Tür mit voller Wucht zuknallte.

Jeder versucht auf Seine Art Dampf abzulassen :icon_mrgreen:



Ich danke euch allen für eure hilfreichen Tipps :icon_daumen:
 

Helga40

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Man "beantragt" eine Dienstaufsichtsbeschwerde? Das soll jemand vom JC gesagt haben? Wenn ja, wäre das wohl eine Fachaufsichtsbeschwerde wert. Seit wann wird eine DAB beantragt?!

Ich hoffe, dein Beistand ist besser als du es als Beistand bist.
 

Pixelschieberin

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[...] Ich hoffe, dein Beistand ist besser als du es als Beistand bist.
Bin deinem Link aus # 6 gefolgt.
Weia.
Ein Lehrstück, wie ein Meldetermin garantiert aus dem Ruder läuft.
Dank eines Beistands, der ständig alles auf sich bezieht und sich nicht zurück zu nehmen vermag.
Wer solche Beistände hat, braucht keine Feinde mehr.
 

Helga40

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Ganz ehrlich? Ich hätte ihn rausgeschmissen (offiziell: als Beistand zurück gewiesen nach § 13 Abs. 6 SGB X). Und wenn das meine erste DAB oder FAB nach 25 Dienstjahren gewesen wäre. Wenn ein Beistand auf die Frage (die nur der Befragte selbst beantworten kann), was dem Eingeladenen in der Schule am meisten Spaß gemacht hat, sowas antwortet, dann fragt man sich, wo da die Hilfe sein soll und was damit bezweckt werden sollte.

Aber egal. Der TE hat doch in dem anderen Thread bewiesen, dass er sich für unschlagbar hält, dann dürfte doch das Gespräch mit dem TL ein Kinderspiel sein und die pöse Vermittlerin wird wahrscheinlich sofort fristlos gekündigt.
 

Pixelschieberin

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Wie verhalten?
Zuerst ein Buch wie dieses lesen. Und verinnerlichen.
Sun Tzu: Die Kunst des Krieges
[...] Stellen Sie sich bitte dabei vor wie der SB Sie dabei ansieht und auslacht um Sie mehr und mehr zu reizen!
[...] Und wer fühlt sich da nicht beleidigt? [...]
Na ich!
1.) suche ich mir selber aus, WER mich zu beleidigen VERMAG.
2.) Wer die Strategie hinter gezielten Provokationen erkennt, rennt nicht geifernd in jedes rote Tuch, das vor seiner Nase herum gewedelt wird. Ein kluger Stratege wartet ab und zerfetzt es bei sich bietender Gelegenheit mit seinem Florett.

**************
Diese beiden Fäden - und weil meine Wunschkandidaten zu weit entfernt leben - bestätigen mich in meiner Entscheidung, beim JC weiterhin allein aufzukreuzen.
Mit Beistand sah ich mich stets out of the blue und entgegen der Absprachen zwei Fronten gegenüber.
A) weil die von der selben Misere betroffenen Beistände für meinen Geschmack entweder zu selbstbezogen auf SB -Ansagen reagierten oder B) mich ritterlich zu schützen suchten.
So wurde mir in meine sorgsam und über des Pudels Kern SCHWEIGEND aufgebaute Parade gefahren wenn ich geduldig auf den nächsten Schnitzer der primären Gegenseite wartete. Sogar mein schönster Trumpf wurde schon mit einer völlig unnötigen Ätschi-Bätschi-Reaktion auf ne viel zu vordergründige Provokation geschreddert.

Entgegen der Erfahrungen anderer Forenten konnte ich bisher nicht feststellen, daß sich ein und die selbe Integrationsfachkraft mit oder ohne Beistand anders verhält.
Wozu sollte sie auch?
Passiert ihr doch eh' nichts.

Sind sie von Natur aus pamping, sind sie das auch im Beisein einer Begleitung.

Unbenommen - wer sich dagegen nicht zu verwahren weiß, sollte sich Rückendeckung mitnehmen.
Nur findet Euch eine, die sich nicht so aufspielt wie im Link von # 6 dokumentiert.

Zur Überschrift:
Eine Fachaufsichtsbeschwerde werte ich in DEM Dunstkeis als Ritterschlag.
Wollte ich dafür Auslöser sein? Pffff.

Schriftlich und nachweisbar - mit Hinweis auf die Beratungs- und Auskunftspflicht - einige Fragen/Beschwerden - gern auch in höhere Etagen - gerichtet, die somit von möglichst vielen schriftlich beackert werden müssen - und - aktenkundig werden - bewegt m. E. mehr im Sinn des düpierten HE .
Alles was "human ressources" bindet, zwackt überforderte Mitarbeiter.
In jedem Betrieb.

Meine Einschätzung:
- Ein Termin, wo alles nur mündlich abgekaspert wird, dürfte für die Katz sein.
Der wird vermutlich ausgehen wie das Horneberger Schießen.
- Wer sich nicht im Griff hat, läuft bei mehr als vier Augen Gesprächen Gefahr, von Sicherheitsdienst oder Staatsgewalt entfernt zu werden.
Und zwar nachdem er tüchtig provoziert und vorgeführt wurde.
- Wer dann noch selbst unter deren Flutlicht spielt, wird mit diskreditierenden Akteneinträgen zu tun haben. Wer selbst HE ist, kann nämlich nicht - wie unabhängige "Normalverdiener" - schulterzuckend den Stinkefinger heben.

Kurz: NICHTS von DEINEN mündlichen Anwürfen wird aktenkundig und nachlesbar sein.
Außer - du vergreifst dich im Ton. DAS wird sicherlich dokumentiert.

Uberschrift-Schnipsel: "wie verhalten ?"
Ich würde auf schriftliche Erörterung bestehen. Trotzdem ich mich für schlagfertig halte, könnte ich nicht aus dem Stehgreif auf deren vorbereitete/n Strategie/n reagieren.
Da ich mich vor Antworten besinnen müßte, brächte mir so eine Verhandlung lediglich deren Standpunkte nahe, die ich sorgsam aufzeichnen würde, um mich hinterher schriftlich dazu zu äußern.

Die Vorladung mit Sanktionsandrohung zeigt mir nur, daß DIE einen Plan haben,
So ein Vorgehen - zwecks Erörterung MEINER Beschwerde - wirkt bei näherer Betrachtung mehr als befremdlich.

Bei derart ungleich verteilten Kräfteverhältnissen empfehle ich eine abwartende Gesprächsführung.
Und zwar stoisch gegenüber echten und vermeintlichen Provokationen.
Wenn ein Beistand - dann nur einen mitnehmen, der auch die Fr***e halten kann und eifrig protokolliert.
 
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